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Das wohlstrukturierte Mittelalter - das Buch
13 Jahre 11 Monate her #6827
von hyfrie
hyfrie antwortete auf Aw: Das wohlstrukturierte Mittelalter - das Buch
Ohhh Allrych... entschuldige meine Zweideutigkeit (Dok/toren der Mat/hematik = Dokmatiker / war nur ein Scherz als Metapher). Aber gut das du wenigstens weisst, wie man "Dogmatiker" schreibt. Machte mir wahrlich schon große Sorgen, deines überdurchschnittlich hohem Wissens von Nebensächlichkeiten ;o )
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13 Jahre 11 Monate her #6828
von Ingwer
Ingwer antwortete auf Aw: Das wohlstrukturierte Mittelalter - das Buch
@hyfrie,
Zitieren ist gut - aber wer ist der Düwel?Ich lasse mich nicht irre schrein,
Nicht durch Kritik noch Zweifel.
Der Teufel muss doch etwas sein;
Wie gäb's denn sonst auch Teufel?
Wusste Goethe im Faust schon mitzuteilen. ;o )
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13 Jahre 11 Monate her - 13 Jahre 11 Monate her #6829
von hyfrie
hyfrie antwortete auf Aw: Das wohlstrukturierte Mittelalter - das Buch
Der... welcher im Detail steckt. Weiß zwar nicht wie er da hin kommt, aber der steckt da einfach so rum ;o )
Letzte Änderung: 13 Jahre 11 Monate her von hyfrie.
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- adelei
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13 Jahre 11 Monate her #6830
von adelei
adelei antwortete auf Aw: Re:Aw: Das wohlstrukturierte Mittelalter - das Buch
Vielen Dank für den vielstimmigen Chor auf meine Frage. Ich stelle fest:
Fast keiner bietet ernsthaft etwas an, um substantiell oder methodisch aus falsch überlieferter Geschichte auf andere Weise etwas herauszufinden als Fomenko oder Arndt das im Ansatz skizzierten. Der Chor ist typisch für das angebliche Babylon oder das, was der mutmaßliche Zar Peter I. angeblich für eine Vielfalt von Ethnien etikettierend zusammenfaßte: Deutsch!
Dabei wäre genau diese Vielfalt der am schärfsten zu fassende Ort, um eine Antwort auf viele kleine Antworten zu finden: die Vielfalt des in Europa Gesprochenen und Geschriebnenen.
Warum tauschen sich Linguistiker und "Historiker" (oder Chronologiekritiker) nicht untereinander aus? Es gibt doch keine verbürgte Historie. Warum dann nicht mit Linguistikern das Wortmaterial unter die Lupe nehmen und vergleichen? Was Carotta konnte, können doch Chronologiekritiker erst recht! Irre ich mich?
Fast keiner bietet ernsthaft etwas an, um substantiell oder methodisch aus falsch überlieferter Geschichte auf andere Weise etwas herauszufinden als Fomenko oder Arndt das im Ansatz skizzierten. Der Chor ist typisch für das angebliche Babylon oder das, was der mutmaßliche Zar Peter I. angeblich für eine Vielfalt von Ethnien etikettierend zusammenfaßte: Deutsch!
Dabei wäre genau diese Vielfalt der am schärfsten zu fassende Ort, um eine Antwort auf viele kleine Antworten zu finden: die Vielfalt des in Europa Gesprochenen und Geschriebnenen.
Warum tauschen sich Linguistiker und "Historiker" (oder Chronologiekritiker) nicht untereinander aus? Es gibt doch keine verbürgte Historie. Warum dann nicht mit Linguistikern das Wortmaterial unter die Lupe nehmen und vergleichen? Was Carotta konnte, können doch Chronologiekritiker erst recht! Irre ich mich?
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13 Jahre 11 Monate her - 13 Jahre 11 Monate her #6831
von Basileus
Basileus antwortete auf Aw: Das wohlstrukturierte Mittelalter - das Buch
Danke an adelei für die Anregungen !
Ja, in der Tat. Die Linguistik und Sprachgeschichte ist sicher ein weites Feld für Forschungen zur Chronologiekritik. Auch hier wird ja von den Linguisten die völlig überdehnte Chronologie ungeprüft vorausgesetzt.
Auffallend ist hier u.a. das Griechische, von dem ja Überlieferungen vorliegen, die angeblich einen Zeitraum von über 2500 Jahren umfassen. Erstaunlicherweise ist nun das Altgriechische dem Neugriechischen in etwa so ähnlich wie Althochdeutsch (das man vor ca. 1000 Jahren gesprochen haben soll) zu unserem Neuhochdeutsch. Die Struktur altgriechischer Namen und althochdeutscher Namen (sowie altenglischer und altnordischer) ist sehr ähnlich. Auch soll sich das Griechische während der Zeit des sogenannten Byzantinischen Reiches (6.-15.Jh.) kaum weiterentwickelt haben, während griechische Autoren dieser Zeit angeblich gern "antikisierend", also in älteren Sprachformen, geschrieben haben. Heutige griechische Sprachinseln außerhalb Griechenlands, die aber im Mittelalter zum Byzantinischen Reich gehörten (Pontisch im Nordosten der Türkei und Griko in Süditalien) sind strukturell und vom Vokabular her dem Altgriechischen nahe.
Oder z.B. Russisch: Kann das heute gesprochene Russisch älter als ca. 300 Jahre sein ? Vor ca. 300 Jahren wurde laut offizieller Geschichte durch Zar Peter I. als offizielle Sprache das Kirchenslawische abgelöst und dafür das Russische eingeführt. Dieses Russische soll man nun in älteren Sprachformen bereits über viele Jahrhunderte gesprochen haben. Es gibt aber im heutigen Russischen in dem weiten bäuerlich und lange analphabetisch geprägten Gebiet kaum ausgeprägte Dialekte, die sich zwangsläufig bei einer langen Sprachgeschichte entwickeln würden wie auch woanders.
Vielleicht gibt es dazu ja auch schon Erkenntnisse russischer Chronologiekritiker ?
Ja, in der Tat. Die Linguistik und Sprachgeschichte ist sicher ein weites Feld für Forschungen zur Chronologiekritik. Auch hier wird ja von den Linguisten die völlig überdehnte Chronologie ungeprüft vorausgesetzt.
Auffallend ist hier u.a. das Griechische, von dem ja Überlieferungen vorliegen, die angeblich einen Zeitraum von über 2500 Jahren umfassen. Erstaunlicherweise ist nun das Altgriechische dem Neugriechischen in etwa so ähnlich wie Althochdeutsch (das man vor ca. 1000 Jahren gesprochen haben soll) zu unserem Neuhochdeutsch. Die Struktur altgriechischer Namen und althochdeutscher Namen (sowie altenglischer und altnordischer) ist sehr ähnlich. Auch soll sich das Griechische während der Zeit des sogenannten Byzantinischen Reiches (6.-15.Jh.) kaum weiterentwickelt haben, während griechische Autoren dieser Zeit angeblich gern "antikisierend", also in älteren Sprachformen, geschrieben haben. Heutige griechische Sprachinseln außerhalb Griechenlands, die aber im Mittelalter zum Byzantinischen Reich gehörten (Pontisch im Nordosten der Türkei und Griko in Süditalien) sind strukturell und vom Vokabular her dem Altgriechischen nahe.
Oder z.B. Russisch: Kann das heute gesprochene Russisch älter als ca. 300 Jahre sein ? Vor ca. 300 Jahren wurde laut offizieller Geschichte durch Zar Peter I. als offizielle Sprache das Kirchenslawische abgelöst und dafür das Russische eingeführt. Dieses Russische soll man nun in älteren Sprachformen bereits über viele Jahrhunderte gesprochen haben. Es gibt aber im heutigen Russischen in dem weiten bäuerlich und lange analphabetisch geprägten Gebiet kaum ausgeprägte Dialekte, die sich zwangsläufig bei einer langen Sprachgeschichte entwickeln würden wie auch woanders.
Vielleicht gibt es dazu ja auch schon Erkenntnisse russischer Chronologiekritiker ?
Letzte Änderung: 13 Jahre 11 Monate her von Basileus.
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13 Jahre 11 Monate her - 13 Jahre 11 Monate her #6832
von Ingwer
Ingwer antwortete auf Aw: Das wohlstrukturierte Mittelalter - das Buch
@Basileus,
Zuerst sollten dies die Russischsprachler selbst beantworten.
Allerdings habe ich mittlerweile weit über zwanzig Jahre mit Menschen aus dem russischchen
Sprachraum zu tun. Und für mich ist es schon sicher: Man kann an der Aussprache schon
manchmal auf die Region schliessen. Das ist aber kein Automatismus.
Und viele Kirchen in Russland tragen noch den Halbmond unter Kreuz!
Interessant und doch evtl. nicht ganz richtig.Es gibt aber im heutigen Russischen in dem weiten bäuerlich und lange analphabetisch geprägten Gebiet kaum ausgeprägte Dialekte, die sich zwangsläufig bei einer langen Sprachgeschichte entwickeln würden wie auch woanders.
Zuerst sollten dies die Russischsprachler selbst beantworten.
Allerdings habe ich mittlerweile weit über zwanzig Jahre mit Menschen aus dem russischchen
Sprachraum zu tun. Und für mich ist es schon sicher: Man kann an der Aussprache schon
manchmal auf die Region schliessen. Das ist aber kein Automatismus.
Und viele Kirchen in Russland tragen noch den Halbmond unter Kreuz!
Letzte Änderung: 13 Jahre 11 Monate her von Ingwer.
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