Wie aussagefähig sind Bildvergleiche?

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14 Jahre 2 Monate her #6187 von hans peper
hans peper antwortete auf Aw: Wie aussagefähig sind Bildvergleiche?
Sehr geehrter Herr Fischer,

bitte nicht pepe. Hans Peper war ein begnadeter Holzschnitzer (Bildensnieder) aus meiner Heimatstadt Rendsburg. Er lebte am Anfang des 17.Jhds und hat meine Bewunderung für seine Arbeit.

Was meine Erkenntnisse angeht muß ich erst einmal sortieren, was und wie ich sie darstellen kann. Auch möchte ich mich etwas in dieses Forum einlesen.

Ich hatte angefangen die Hinweise in dem van Eyck Bild "Madonna in der Kirche" aufzuzeigen, als das Trommelfeuer begann. Hier wird die Madonna mit einem Pfeiler der Kirche gleichgesetzt.
In diesem Pfeiler befindet sich in Höhe des Triforiums eine nicht sichtbare vermauerte Türöffnung, die den Zugang zu einer Wendeltreppe innerhalb des Pfeilers verschließt.
Diese Türöffnung befindet sich in Brusthöhe der Madonna (Triforium) und wird von ihr in den Spiegelsequenzen geöffnet. Auf der Tür befindet sich das "M". Die Spiegelsequenzen sind nicht durch ausprobieren von mir gefunden worden, sondern ich folgte Hinweisen das Malers, sowie den von ihm aufgestellten Regeln. Es handelt sich somit nicht um zufällige Bilder.

Ich bitte um etwas Geduld, da ich im Moment beruflich sehr eingespannt bin.

Gruß Hans Peper

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14 Jahre 2 Monate her #6188 von berlinersalon
wollte ihnen
mit meinem berliner humor nicht zu nahe treten

wie und wo sind die regeln v. eycks ?
p - laß dir zeit um in diesem kleinen kreis anzukommen

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14 Jahre 2 Monate her #6189 von Tuisto

Diese Türöffnung befindet sich in Brusthöhe der Madonna (Triforium) und wird von ihr in den Spiegelsequenzen geöffnet. Auf der Tür befindet sich das "M". Die Spiegelsequenzen sind nicht durch ausprobieren von mir gefunden worden, sondern ich folgte Hinweisen das Malers, sowie den von ihm aufgestellten Regeln. Es handelt sich somit nicht um zufällige Bilder.


@hans peper: Danke für die Basisinfos.

Das Obengesagte klingt auf jeden Fall recht interessant.

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14 Jahre 2 Monate her - 14 Jahre 2 Monate her #6190 von Tuisto

Noch eine Bemerkung zu Tuistos Hinweis,
dass beim Fehlen eines authentischen Schlüssels alle möglichen Deutungen auf den Tisch gelegt werden müssten.
Das ist richtig - die Kunst ist es allerdings zu wissen, wann es dabei genug ist.
Das gilt auch für Wortdeutungen.


Unter wissenschaftlichen Aspekten müssten eigentlich alle Möglichkeiten erforscht und ausgedeutet werden. Das kann zugegebenermaßen ins Uferlose abgleiten, so dass in der Tat ein Stopp eingebaut werden muss. Man kann natürlich auch ein Ziel vorgeben und nach diesem Kriterium auswerten. So geht z.B. Allrych vor, wenn er Vesuvlandschaften sucht.
Die Kunst liegt meines Erachtens darin, Wahrscheinlichkeiten aus dem Sinnzusammenhang heraus festzulegen.
Letzte Änderung: 14 Jahre 2 Monate her von Tuisto.

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14 Jahre 2 Monate her #6192 von hans peper
Danke für deine Antwort Tuistos,

klingt schon sehr freundlich, aber dann hast du sie ja 5 Min später relativiert.

Gruß Hans

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14 Jahre 2 Monate her #6193 von hyfrie
Nun ja hans peper, dass van Eyck Bild "Madonna in der Kirche" sagt mir ehrlich wahrlich wenig. Zu mindest was deine Aussage betreffend dazu ist. Wo bitte... steht dazu geschrieben, dass man die versteckte Botschaft, durch spiegeln erfahren kann? Ich für meinen Teil betrachte ein Bild erst einmal ohne eine vorgegebene Lösung. Dann kann ich nur sagen, das Gebäude wurde sehr schön widergegeben, wobei die Personen eher nicht in das Bild passen. Um es vorsichtig auszudrücken. Ganz ganz schrecklich ist mein Empfinden dazu. So frage ich mich nun, warum hat der Künstler diese Art des Ausdruckes verwendet? Möglicherweise gibt uns die Lichtführung in diesem Bild mehr Aufschluß, als ein Spiegel? Denn sehe mal ein Bild als Komposition von Objekten in einer Gegebenheit an, welches dem Licht in zeitlicher Abfolge unterliegt. Möglicherweise ist Licht da, oder zu viel da, wo es nicht sein sollte. Natürlich gilt dieses auch umgekehrt. Ein gutes Beispiel für das Spiel mit dem Licht (oder Schatten), ist "Die Hirten von Arkadien". Die Geheimnisse liegen im weggelassenen oder dazu gefügten, was dem Betrachter nicht wirklich auffällt. Warum? Da er mit seiner eigenen Interpretation des Bildes beschäftigt ist. ;o )

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