Wie aussagefähig sind Bildvergleiche?
Ich habe eindeutig geschrieben, dass es diese Techniken und solche Bilder gab, dass sie aber dort keinen Sinn machen, wo man die Anamorphose weder direkt noch durch fehlende Untersuchungsmöglichkeiten erkennen kann.
Wenn es intuitiv funtkionieren soll, wie peper meint, dann ist das Ergebnis nie objektiv, sondern liegt immer im subjektiven Verstehen des Betrachters. Selbst wenn noch soviele scheinbar objektiv gezogenen Linien im Bild auf bestimmte Stellen verweisen.
Wenn uns die Maler etwas mitteilten wollten, jedoch ohne den Schlüssel dafür zu liefern, gibt es keine Möglichkeit, diese Botschaft als die gewollte Botschaft zu erkennen. Das ist nun einmal Fakt. Folglich haben sie den ganzen Spaß nur für sich selbst gemacht oder es gibt tatsächlich einige Wenige, die den originalen Schlüssel besitzen, z.B. zu Et in Arcadia Ego von Poussin.
Aber die verraten ihn leider nicht. Pech gehabt. Der letzte Habsburger ist neulich verstorben.Ob wohl noch jemand lebt, der den Original-Schlüssel zum Goldenen Dachl von Innsbruck hat? Oder haben die Erbauer eh nie einen Schlüssel hinterlegt?
Deshalb gilt in der Forschung: Es müssen alle Gedanken und Hinweise offengelegt werden, wenn man nicht als Scharlatan dahingestellt werden möchte, was offensichtlich Viele wünschen. Hey, ich bin ein Magier und Feuertänzer, so vom Schlage eines Crowley:
Heute kack ich, morgen piss ich,
übermorgen hol ich der Königin ihr Kind;
ach, wie gut dass niemand weiß,
dass ich Rumpelstilzchen heiß!
Ich weiß etwas was Du nicht weißt und werde drum
bettelarm und verlassen
in einer kalten Bruchbude
mein Leben lassen.
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Die heutigen Techniken der Fotographie und der Spiegelanamorphose waren damals nicht bekannt
und jetzt sagtest du
& für noch andere auserwählte gilt:Ich habe eindeutig geschrieben, dass es diese Techniken und solche Bilder gab, dass sie aber dort keinen Sinn machen, wo man die Anamorphose weder direkt noch durch fehlende Untersuchungsmöglichkeiten erkennen kann.
tuisto - Es ist ein Unterschied,
ob man etwas deutlich vorlegt und Wenige es begreifen, weil es ihnen zu kompliziert ist
also gut - für antriebsarme looser
sind verschlüsselungen wohl auch nicht gedacht
ohne fleiß kein preis
für jene muß die bildtechnische aufladung genügen
das ist wie bei den bildsteinen und sonstigen fexierbildern
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Das Rätsel ist schwer zu verstehen, eben weil wir es nicht lösen können.
Kannst Du überhaupt richtig lesen vor dem lösen?
Es existieren vielfache Interpretationen zum "M". Da es keinen Schlüssel gibt, müssen wir alle zugleich als richtig oder als falsch hinnehmen.
Dann irrst Du nochmals. Die Ähre in der Jungfrau ist Spica, die Speise.
Die Ähren als Plejaden sind Teil des Sternbildes Stieres, die Halbjahres-Antagonisten sind.
Je nach Region wird im Frühjahr oder im Herbst gepflügt und gesät. Und je nach Region wird in der Jungfrau oder im Stier geerntet.
de.wikipedia.org/wiki/Jungfrau_%28Sternbild%29
de.wikipedia.org/wiki/Stier_%28Sternbild%29
Aber da Du ja recht viel weißt und zudem den Nostradamus-Schlüssel besitzt, kannst Du uns sicher sagen, (wir sind hier nämlich im geschichtskritischen Forum), wie der Minotaurus mit dem Qinotaurus zusammenhängen könnte, da letztere womöglich durch Vergewaltigung das Merwingergeschlecht erzeugte. Wie gelang das überhaupt einem Meeresungeheuer, halb Fisch - halb Stier? Wo kam er her?
"Im Mittelpunkt der Kontroversen steht die Herkunftssage (Origo gentis), die in der Fredegar-Chronik (7. Jahrhundert) überliefert ist. Sie berichtet von Chlodio, dem ersten als historische Persönlichkeit namentlich fassbaren König der Salfranken, der im zweiten Viertel des 5. Jahrhunderts regierte. Der Sage zufolge begegnete Chlodios Frau, als sie sich zum Baden ans Meer begab, einem Meeresungeheuer (bistea Neptuni, „Untier Neptuns“), das dem Quinotaurus ähnlich war. Darauf gebar sie einen Sohn, den späteren König Merowech, Großvater Chlodwigs I. (zweifellos eine historische Gestalt Aha, zweifellos, Tuisto!). Der Name Quinotaurus erinnert an die antike griechische Sage von Minotauros, einem Mischwesen aus Mensch und Stier; vielleicht ist das Q nur ein Schreiberversehen. Die Formulierung in der Chronik lässt die Frage offen, ob das Untier selbst der Vater Merowechs war oder ob die Begegnung der Königin mit ihm nur als Vorzeichen zu verstehen ist und Chlodio der Vater war. Der Chronist fügt hinzu, nach diesem Merowech seien dessen Nachkommen, die Frankenkönige, später Merohingii genannt worden.[4]
de.wikipedia.org/wiki/Merowinger
Ausführliche Diskussion hierzu:
www.geschichtsforum.de/f37/quinotaurus-32151/
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zuerst war deine meinung:
Die heutigen Techniken der Fotographie und der Spiegelanamorphose waren damals nicht bekannt
Ich meinte natürlich die Spiegelanamorphose am Computer, nachdem ein Objekt fotografiert wurde, das man in der Praxis praktisch nicht durchführen konnte.
Ich habe geschrieben, dass die alten Techniken nur bei zugänglichen, im Prinzip kleineren, tragbaren Bildern sinnvolle oder verständliche Anwendung finden konnten.
Ansonsten sind wir so oder so im Bereich der subjektiven Wahrnehmung und des Interpretationsspielraumes. Das ist alles zweifellos interessant, aber nicht, wenn es nebelumwabert daherkommt.(Das gilt jetzt nicht für Dich, Wolfgang, da Du nicht versteckt kommunizierst.)
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Spiegel oder PC sind eigenlich praktische Krücken für Ungeübte oder Dokumentalisten,Ich meinte natürlich die Spiegelanamorphose am Computer, nachdem ein Objekt fotografiert wurde, das man in der Praxis praktisch nicht durchführen konnte.
Ich habe geschrieben, dass die alten Techniken nur bei zugänglichen, im Prinzip kleineren, tragbaren Bildern sinnvolle oder verständliche Anwendung finden konnten.
um Spiegelungen leichter zu erkennen bzw. sichtbar zu machen.
Spiegelungen - ob nun vom Künstler beabsichtigte oder nicht,
ist dabei (noch) zweitrangig - kann man auch ohne diese Hilfsmittel erkennen.
Allerdings ist die für mich nicht geklärte Frage,
ob diese Verschlüsserlung (="Verspiegelung") von bestimmten Inhalten und
deren anschliessende Entschlüsselung von blossem Auge durch Imagination - also ohne Instrumente - wirklich Usus war.
Es ist anzunehmen.
Doch weiss es jemand genau?
Immerhin, in der Natur, die methodisches Vorbild gewesen sein dürfte,
kann die achsensymmetrische Spiegelung bei jeder Pfütze und bei jedem Seelein beobachtet werden.
Noch eine Bemerkung zu Tuistos Hinweis,
dass beim Fehlen eines authentischen Schlüssels alle möglichen Deutungen auf den Tisch gelegt werden müssten.
Das ist richtig - die Kunst ist es allerdings zu wissen, wann es dabei genug ist.
Das gilt auch für Wortdeutungen.
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