Kleinstaatlichkeit
14 Jahre 3 Monate her #5845
von Basileus
Aber auch die neuere sollte man hin und wieder lesen, sonst bekommt man nämlich gar nicht mit, was andere heutzutage so denken und schreiben. Es sei denn, man will es gar nicht mitbekommen, weil es nur das eigene Weltbild stört ...
Basileus antwortete auf Sie müssen sich nicht entschuldigen !
Sie müssen sich hier nicht dafür entschuldigen, Sekundärliteratur zu verwenden. Ihre Buchtipps im Thread "Bibliothek" sind durchaus interessant !Die geschichtliche Sekundärliteratur auszuwerten ist hingegen die bequemste (faulste?) und billigste Variante, keine Frage: man setzt sich aus den Theorien anderer Denker seine eigene Privattheorie zusammen. Was hat diese aber mit der Geschichte von Millionen Menschen zu tun, die sich kein Exkrement um private Theorien kümmern?
Aber auch die neuere sollte man hin und wieder lesen, sonst bekommt man nämlich gar nicht mit, was andere heutzutage so denken und schreiben. Es sei denn, man will es gar nicht mitbekommen, weil es nur das eigene Weltbild stört ...
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14 Jahre 3 Monate her #5852
von Allrych
Allrych antwortete auf Aw: Sie müssen sich nicht entschuldigen !
"Basileus" nimmt sich die Mühe, auf die arroganten, besserwisserischen Beiträge dieses Störenfrieds namens "Berlichinger" zu antworten.
Daraus zitiere ich einen Gedanken, der konzis das ausdrückt, woran die universitäre, die offizielle historische Wissenschaft krankt:
Ignoranz und Forschungsabneigung.
Ich nenne es Dogmatismus und Orthodoxie. - Die offizielle Historie benimmt sich wie eine allein seligmachende, rechtgläubige Kirche.
Aber mit Denkverboten steuern wir geradewegs in die Katastrophe.
Daraus zitiere ich einen Gedanken, der konzis das ausdrückt, woran die universitäre, die offizielle historische Wissenschaft krankt:
Ignoranz und Forschungsabneigung.
Ich nenne es Dogmatismus und Orthodoxie. - Die offizielle Historie benimmt sich wie eine allein seligmachende, rechtgläubige Kirche.
Aber mit Denkverboten steuern wir geradewegs in die Katastrophe.
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14 Jahre 3 Monate her #5853
von Berlichinger
Berlichinger antwortete auf Aw: Sie müssen sich nicht entschuldigen !
Der einzige den der Berlichinger hier stört ist der Schulhistoriker Pfister.
Und Du sagst selbst woran Schulhistoriker erkranken: Forschungsabneigung
Wie sonst kämst Du dazu in Deinem "Matrix der Geschichte" titulierten Scherzbüchlein eine Karte abzudrucken, wo Du in der sächsisch-thüringischen Gegend um den Harz herum Deine persönliche Vesuv-Ausbruchsangst hineinprojizierst. Hast Du diese an wenigen Haaren herbeigezogenen Namensableitungen etwa in den Archiven der größeren Städte (Halle, Magdeburg, Erfurt) in der Harzgegend selber vorort ERFORSCHT? Standen diese exotischen Wortspielereien schon in irgendwelchen Urkunden, oder sind sie Deinem Denkmechanismus in einem Schweizer Kanton entsprungen?
Eisleben=Jesus??? Wo steht das? Es gibt genau in dieser Gegend hunderte Orte auf "-leben", was soviel wie Lehen oder Leibgeding bedeutet, und Du greifst nur einen heraus der Dir gefällt? Diese Ortsnamen wurden von den Wikingern elbaufwärts mitgebracht und finden sich sonst nur in Dänemark und Schleswig-Holstein an der Elbe!
Brocken=paracletum? Gibt es eine absurdere Ableitung? "Brocken" ist ursächsisch (=engl. Rock) und heißt Berg, da er der einzige Berg in dieser Gegend ist. Außerdem stammt das Lateinische vom Germanischen ab, und nicht umgekehrt, und "para-" ist lediglich die Vorsilbe von -cletum. Haben wir etwa garkein Latinum Herr Pfister? und maßen uns lateinische Philologismen an?
Goslar=casolare? Genauso ein Witz. Es gibt in Hessen hunderte Orte auf "-lar", aber das wissen Schweitzer natürlich nicht. Oder Wittenberg (hochdt. Weißenberg) bei ihm Mettius/Titus
Wolfenbüttel=Wolf/Neapel ... Geht es absurder, an der Haaren herbeigezogener? Wolfenbüttel heißt deshalb so, weil es die Hauptstadt der Welfen in Braunschweig war. Und Neapel hieß vorher einfach Neopolis, zu deutsch Neustadt.
Wartburg Eisenach=Wald-Berg Jesus ... Kennen wir mittlerweile, nur dass es in Süddeutschland tausende Orte mit der schwäbischen Endung "-ach" gibt.
Hannover=Die Propheten??? Weshalb? Das verheimlicht uns der Autor. Herr Pfister zieht es im Gegensatz zu anderen Forschern auch vor, ausschließlich in seinen Gedanken zu forschen, oder aber in der heiligen Schrift. Er vergisst aber dass die genannten Ortsnamen alle älter als diese beiden Quellen sind, und 90% heidnischen Ursprungs.
Man kann ja zugeben, dass die alten Thüringer Thor=Jupiter>Jahwe als ihren Hauptgott verehrten, und diesem Kult dann durch die Ankunft der Sachsen mit ihrem Wotan/Odin in Norddeutschland ein jäher Abbruch geschah (siehe dazu das sächsische Landrecht), aber vor Luthers Bibelübersetzung kannte die von Pfister hier unnötigerweise gesuchten Vesuv- und Bibelmärchen kein Mensch.
Ich empfehle allen, bei Pfisters exotischen Behauptungen spaßenshalber immer gleich tausend realistische Gegenbeispiele zu erwägen, man wird sie bei ihm stets finden. Auf einen seiner gotischen Kirchtürme des 18. Jahrhunderts kommen 10000 romanische Kirchtürme in Norddeutschland, die er in seinem Büchlein geflissentlich ignoriert. Auf ein "Sangerhausen" (bei ihm "Sanctam Romam"/wieso im Akkusativ?) kommen 10000 andere deutsche Orte auf "-hausen", vorallem in derselben Gegend, die er aber großzügig ausspart, usw.
Viel Spaß weiterhin beim Lesen!
Und Du sagst selbst woran Schulhistoriker erkranken: Forschungsabneigung
Wie sonst kämst Du dazu in Deinem "Matrix der Geschichte" titulierten Scherzbüchlein eine Karte abzudrucken, wo Du in der sächsisch-thüringischen Gegend um den Harz herum Deine persönliche Vesuv-Ausbruchsangst hineinprojizierst. Hast Du diese an wenigen Haaren herbeigezogenen Namensableitungen etwa in den Archiven der größeren Städte (Halle, Magdeburg, Erfurt) in der Harzgegend selber vorort ERFORSCHT? Standen diese exotischen Wortspielereien schon in irgendwelchen Urkunden, oder sind sie Deinem Denkmechanismus in einem Schweizer Kanton entsprungen?
Eisleben=Jesus??? Wo steht das? Es gibt genau in dieser Gegend hunderte Orte auf "-leben", was soviel wie Lehen oder Leibgeding bedeutet, und Du greifst nur einen heraus der Dir gefällt? Diese Ortsnamen wurden von den Wikingern elbaufwärts mitgebracht und finden sich sonst nur in Dänemark und Schleswig-Holstein an der Elbe!
Brocken=paracletum? Gibt es eine absurdere Ableitung? "Brocken" ist ursächsisch (=engl. Rock) und heißt Berg, da er der einzige Berg in dieser Gegend ist. Außerdem stammt das Lateinische vom Germanischen ab, und nicht umgekehrt, und "para-" ist lediglich die Vorsilbe von -cletum. Haben wir etwa garkein Latinum Herr Pfister? und maßen uns lateinische Philologismen an?
Goslar=casolare? Genauso ein Witz. Es gibt in Hessen hunderte Orte auf "-lar", aber das wissen Schweitzer natürlich nicht. Oder Wittenberg (hochdt. Weißenberg) bei ihm Mettius/Titus
Wolfenbüttel=Wolf/Neapel ... Geht es absurder, an der Haaren herbeigezogener? Wolfenbüttel heißt deshalb so, weil es die Hauptstadt der Welfen in Braunschweig war. Und Neapel hieß vorher einfach Neopolis, zu deutsch Neustadt.
Wartburg Eisenach=Wald-Berg Jesus ... Kennen wir mittlerweile, nur dass es in Süddeutschland tausende Orte mit der schwäbischen Endung "-ach" gibt.
Hannover=Die Propheten??? Weshalb? Das verheimlicht uns der Autor. Herr Pfister zieht es im Gegensatz zu anderen Forschern auch vor, ausschließlich in seinen Gedanken zu forschen, oder aber in der heiligen Schrift. Er vergisst aber dass die genannten Ortsnamen alle älter als diese beiden Quellen sind, und 90% heidnischen Ursprungs.
Man kann ja zugeben, dass die alten Thüringer Thor=Jupiter>Jahwe als ihren Hauptgott verehrten, und diesem Kult dann durch die Ankunft der Sachsen mit ihrem Wotan/Odin in Norddeutschland ein jäher Abbruch geschah (siehe dazu das sächsische Landrecht), aber vor Luthers Bibelübersetzung kannte die von Pfister hier unnötigerweise gesuchten Vesuv- und Bibelmärchen kein Mensch.
Ich empfehle allen, bei Pfisters exotischen Behauptungen spaßenshalber immer gleich tausend realistische Gegenbeispiele zu erwägen, man wird sie bei ihm stets finden. Auf einen seiner gotischen Kirchtürme des 18. Jahrhunderts kommen 10000 romanische Kirchtürme in Norddeutschland, die er in seinem Büchlein geflissentlich ignoriert. Auf ein "Sangerhausen" (bei ihm "Sanctam Romam"/wieso im Akkusativ?) kommen 10000 andere deutsche Orte auf "-hausen", vorallem in derselben Gegend, die er aber großzügig ausspart, usw.
Viel Spaß weiterhin beim Lesen!
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14 Jahre 3 Monate her #5854
von Allrych
Allrych antwortete auf Aw: Sie müssen sich nicht entschuldigen !
"Berlichinger" du frecher Kerl: Hau ab aus diesem Forum!
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14 Jahre 3 Monate her #5855
von hyfrie
hyfrie antwortete auf Aw: Kleinstaatlichkeit
"Hau ab"... hat er das nicht gemacht? Der Kopf der Illusion scheint ab zu sein, oder? ;o )
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14 Jahre 3 Monate her #5856
von Allrych
Allrych antwortete auf Aw: Kleinstaatlichkeit
"Hyfrie" ist ein gleicher Störefried wie "Berlichinger": Die wollen hier nur Ärger und Zwietracht sähen.
Aber es wird ihnen nicht gelingen.
Aber es wird ihnen nicht gelingen.
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