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Kleinstaatlichkeit
16 Jahre 6 Monate her #812
von Ron++
Kleinstaatlichkeit wurde erstellt von Ron++
selten wird es problematisiert aber jeder weiß daß Deutschland ein Land der Kleinstaaten war.
Nun kann man sich alle Karten der Welt anschauen.
Es gab nur einen solchen "Dödelstaat"
Alle anderen "Staaten" waren "Reiche"
Dieses deutsche zwar auch - heilig römisch - aber der Herrschr meist im Urlaub in Italien, und die Fürsten waren die ersten im Lande....
Also mal unter uns
Wer vermochte vor 500 Jahren über ein Reich zu herrschen das über 2000 km Ausdehnung hatte.
....
Nun kann man sich alle Karten der Welt anschauen.
Es gab nur einen solchen "Dödelstaat"
Alle anderen "Staaten" waren "Reiche"
Dieses deutsche zwar auch - heilig römisch - aber der Herrschr meist im Urlaub in Italien, und die Fürsten waren die ersten im Lande....
Also mal unter uns
Wer vermochte vor 500 Jahren über ein Reich zu herrschen das über 2000 km Ausdehnung hatte.
....
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16 Jahre 6 Monate her #813
von Ingwer
Ingwer antwortete auf Aw: Kleinstaatlichkeit
Die Karte zeigt an der Farblichkeit ganz klar, dass Brandenburg und Preussen
(Reussen, Russen, Geussen) türkisch / uthmanisch ist. So neu ist das aber auch nicht.
Kleinstaatlichkeit > es gibt nur einen Dödelstaat < .
So würde ich dies nicht stehen lassen! Mein Blick wandert sofortnach Indien,
wo die Gebiete der Clans so klein sind, dass noch Heute die Bewohner eines Dorfes das
Nachbardorf sprachlich nicht verstehen können. Abgrenzung heisst das Zauberwort.
Volker wird es bestätigen können (Zumindest die Vielfalt).
Es gibt nur einen Staat mit einer solchen Vielfalt - kulturell wie auch Abkunft oder
Religion - wie Indien. Das meine ich klar auf Deine Gedanken bezogen.
Übrigens ist das indische Kastensystem mit dem in "D" vergleichbar. Wenn auch anders
in der Wahrnehmung.
(Reussen, Russen, Geussen) türkisch / uthmanisch ist. So neu ist das aber auch nicht.
Kleinstaatlichkeit > es gibt nur einen Dödelstaat < .
So würde ich dies nicht stehen lassen! Mein Blick wandert sofortnach Indien,
wo die Gebiete der Clans so klein sind, dass noch Heute die Bewohner eines Dorfes das
Nachbardorf sprachlich nicht verstehen können. Abgrenzung heisst das Zauberwort.
Volker wird es bestätigen können (Zumindest die Vielfalt).
Es gibt nur einen Staat mit einer solchen Vielfalt - kulturell wie auch Abkunft oder
Religion - wie Indien. Das meine ich klar auf Deine Gedanken bezogen.
Übrigens ist das indische Kastensystem mit dem in "D" vergleichbar. Wenn auch anders
in der Wahrnehmung.
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16 Jahre 6 Monate her #831
von Ron++
Ron++ antwortete auf Aw: Kleinstaatlichkeit
@Ingwer
Du weißt (auch wenn Du recht hast),
ist Indien für mich zu weit weg um punktuelle Einflüsse hier in Salzwedel zu haben.
Aber noch mal zur Frage.
Ich meine ja "Kleinstaatlichkein" ist normal. Für die damalige Zeit (vierhundert vor jetzt) waren die deutschen Herrschaften schon groß (oft mehrere hunderte Kilometer im Durchmesser).
Große "Staaten" entstanden in Kollonieen - im eroberten Land.
Die Goten/Sachsen haben damit angefangen, als sie von hier auszogen, warum nicht schon, als sie hier ankamen???
Du weißt (auch wenn Du recht hast),
ist Indien für mich zu weit weg um punktuelle Einflüsse hier in Salzwedel zu haben.
Aber noch mal zur Frage.
Ich meine ja "Kleinstaatlichkein" ist normal. Für die damalige Zeit (vierhundert vor jetzt) waren die deutschen Herrschaften schon groß (oft mehrere hunderte Kilometer im Durchmesser).
Große "Staaten" entstanden in Kollonieen - im eroberten Land.
Die Goten/Sachsen haben damit angefangen, als sie von hier auszogen, warum nicht schon, als sie hier ankamen???
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16 Jahre 6 Monate her #837
von *CD
*CD antwortete auf Aw: Kleinstaatlichkeit
Ron++ schrieb:
Auf der Karte wirkt das deutsche Gebiet wie eine Portion Hackfleisch, frisch durch den Wolf gedreht - und was steht da für eine Jahreszahl?
1648 ...
Dann ist ja alles klar, nicht wahr?!
Nun kann man sich alle Karten der Welt anschauen.
Es gab nur einen solchen "Dödelstaat"
....
Auf der Karte wirkt das deutsche Gebiet wie eine Portion Hackfleisch, frisch durch den Wolf gedreht - und was steht da für eine Jahreszahl?
1648 ...
Dann ist ja alles klar, nicht wahr?!
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16 Jahre 6 Monate her - 16 Jahre 6 Monate her #838
von Basileus
Basileus antwortete auf Aw: Kleinstaatlichkeit
Durchgehende Kleinstaatlichkeit im europäisch-mittelmeerischen Kulturraum vom Spät-Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert scheint in der Tat ein Phänomen Deutschlands und Italiens zu sein, den Gebieten des sogenannten "Heiligen Römischen Reiches".
Auch Frankreich, Spanien und England hatten noch im Mittelalter der offiziellen Geschichte "starke Regionalfürsten".
Die Riesenreiche der Alexander-Griechen, Perser, Römer und Araber bilden da eine seltsame Ausnahme, die auf erfundene Geschichte verweist. Das Mongolenreich ist sowieso eine reine Fiktion. Und die seltsame "Adelsrepublik" Polen-Litauen des 15.-18. Jh., der damals flächenmäßig größte Staat Europas, sollte man bei Gelegenheit auch einmal genauer untersuchen.
Es fehlte vor dem 16. Jh. einfach die Infrastruktur für die zentrale Beherrschung so riesiger Gebiete.
Aber zwei wichtige Regionen weisen dieselbe Kleinstaatlichkeit genau zweimal in ihrer Geschichte auf:
a) Palästina,
1) in der Zeit des Alten Testaments,
en.wikipedia.org/wiki/File:Levant_830.svg
, und
2) während der Kreuzfahrerzeit
en.wikipedia.org/wiki/File:Near_East_1135.svg
b) Griechenland,
1) in der klassischen Zeit von ca. 500-330 v.Chr.
upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/3...-Persian_Wars-en.svg
, und
2) während der Kreuzfahrerzeit.
en.wikipedia.org/wiki/File:LatinEmpire2.png
Das verweist sehr deutlich auf eine falsche Chronologie der Ereignisse.
Auch Frankreich, Spanien und England hatten noch im Mittelalter der offiziellen Geschichte "starke Regionalfürsten".
Die Riesenreiche der Alexander-Griechen, Perser, Römer und Araber bilden da eine seltsame Ausnahme, die auf erfundene Geschichte verweist. Das Mongolenreich ist sowieso eine reine Fiktion. Und die seltsame "Adelsrepublik" Polen-Litauen des 15.-18. Jh., der damals flächenmäßig größte Staat Europas, sollte man bei Gelegenheit auch einmal genauer untersuchen.
Es fehlte vor dem 16. Jh. einfach die Infrastruktur für die zentrale Beherrschung so riesiger Gebiete.
Aber zwei wichtige Regionen weisen dieselbe Kleinstaatlichkeit genau zweimal in ihrer Geschichte auf:
a) Palästina,
1) in der Zeit des Alten Testaments,
en.wikipedia.org/wiki/File:Levant_830.svg
, und
2) während der Kreuzfahrerzeit
en.wikipedia.org/wiki/File:Near_East_1135.svg
b) Griechenland,
1) in der klassischen Zeit von ca. 500-330 v.Chr.
upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/3...-Persian_Wars-en.svg
, und
2) während der Kreuzfahrerzeit.
en.wikipedia.org/wiki/File:LatinEmpire2.png
Das verweist sehr deutlich auf eine falsche Chronologie der Ereignisse.
Letzte Änderung: 16 Jahre 6 Monate her von Basileus.
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16 Jahre 6 Monate her - 16 Jahre 6 Monate her #839
von Ingwer
Ingwer antwortete auf Aw: Kleinstaatlichkeit
Griechenland - das war früher das Territorium der heutigen Türkei.
Und dort finden wir auf einer alten Karte das heutige "D" und die Polen mit
ihrer alten Hauptstadt Arszawa wieder.
Und dort finden wir auf einer alten Karte das heutige "D" und die Polen mit
ihrer alten Hauptstadt Arszawa wieder.
Letzte Änderung: 16 Jahre 6 Monate her von Ingwer.
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