Schweizer & Schweden

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20 Feb. 2011 14:54 #3727 von *CD
*CD antwortete auf Aw: Schweizer & Schweden
Tuisto schrieb:

Es ging aber um Eiführung feudaler Systeme, die von den brutalen Schweizer Söldner "verteidigt" wurden.
Die Freiheit des Vatikan, der politischen Gefangenen in der Bastille, der Potentaten in ganz Europa wurden von den schweizer Landknechten verteidigt. Als Dank dafür durften sie plündern, morden, vergewaltigen! Das sind historische Tatsachen, die sogar in der Zeit vor der französischen Revolution begannen!


Söldner lockt man mit Geld, wie ihr Name schon sagt. Die Schweiz zur Söldnerzeit war vergleichbar mit einem heutigen Entwicklungsland: schrecklich arm und mit einer Bevölkerungsexplosion, die zwangsläufig zum berüchtigten "youth bulge" mit einem Überschuss junger arbeitsloser Männer führt. Und da hatte es sich halt rasch herumgesprochen, dass es an fremden Fürstenhöfen gut bezahlte, wenn auch etwas riskante Arbeit für junge Männer gab. Aber dieses Phänomen war nicht auf die Schweiz beschränkt; und eigentlich läuft es auch heute noch so: aus welchen sozialen Schichten rekrutieren die USA vorzugsweise ihre Soldaten?

Von diesen Schweizer Söldnern haben dann einige eine satte Offizierskarriere gemacht und kamen als reiche Säcke nach Hause. Von da an nannten sie sich gerne "von". Nicht zuletzt dieses Söldnergeld bildete dann später den Kapitalstock für die frühe und rasche industrielle Entwicklung der Schweiz. Die gut ausgebildeten Wissenschafter, Ingenieure und Techniker, die es hierzu brauchte, holte man sich gerne in Deutschland (wie auch jetzt wieder...), zumal das grosse Land nördlich des Rheins es in einer kritischen Phase ("Vormärz") wieder einmal schaffte, die gebildete und aufgeklärte Elite aus dem Land zu treiben (wie auch jetzt wieder...).

Die Geschichte geht seltsame Wege! Dass sich gewisse Muster in der Geschichte irgendwie wiederholen, deutet auf übergeordnete ("kosmologische") Ordnungsstrukturen hin, nach denen sich der Ablauf der Geschichte nach einer bestimmten Gesetzmässigkeit richtet. Das ist im Prinzip auch freimaurerisches Gedankengut. Es stellt sich allerdings die Frage, ob wir an den richtigen Orten suchen, um diese Strukturen und Gesetze aufzudecken. Obeliskenzählerei hilft da wohl eher nicht...

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20 Feb. 2011 15:52 - 07 Juli 2011 11:09 #3729 von Tuisto
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Man vergesse daher seinen Matrixschmarren und wende sich endlich den wahren Gegebenheiten zu, zu denen, das betone ich ausdrücklich, auch das bäuerliche Wissen und basisdemokratische Allmendwesen der vorfeudalen Zeit gehören, wie vielfach vom BS geschildert. Dazu gehören auch die Urbanoglyhen der Gebrüder Brätz. Und selbstverständlich sind die Beobachtungen der Zeitenspringer um Illig bezüglich der Karolingerzeit richtig, unabhängig davon, ob es einen chronologischen 297-Jahressprung gab oder nicht.

Mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit kam es bei der Chronologiekonstruktion auch zur Synochenbildung, wie von CD vorgeschlagen, keinesfalls aber mehr nach 1500. (Kleinere Einzelereignisse mögen davon noch betroffen sein). Allerdings hat CD vollkommen die komputistische Notwendigkeit der zu beachtenden Zyklen bis heute ausgeblendet, ebenso die davon abhängige kabbalistische Konstruktion, trotz der Veröffentlichung von "Die vergessene Kalenderreform von Nikolaus von Kues". Es fehlt die Einsicht in die Tatsache, dass alle Epochen gleichzeitig oder kurz nach der XK-Konstruktion entwickelt wurden. Damit verhält er sich vollkommen akritisch. Er blendet absolut sichere Fakten wie Allrych einfach aus. Das ist natürlich bedauerlich und für eine wahre Rekonstruktion hinderlich.

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20 Feb. 2011 17:10 #3730 von *CD
*CD antwortete auf Aw: Schweizer & Schweden
Ich sehe weit und breit niemanden, dem es bis dato gelungen wäre, eine andere, "wahrere" Geschichte als die bekannte zu rekonstruieren. Insofern sollte in Sachen Geschichtsanalyse auch niemand die Wahrheit für sich pachten. All die verschiedenen Ansätze der Geschichtskritik haben bislang gutes Material zutage gefördert, in einigen Fällen aber auch irrwitzigen Theorien und Phantasien Flügel verleiht.

Pfister ist insofern konsequent, als er sagt, dass wir nicht jenseits des historiografischen Erkenntnishorizonts blicken können; und diesen rückt er provozierend nahe an unsere Gegenwart. Alles was älter aussieht, ist dann - bis zum Beweise des Gegenteils - altertümelndes Machwerk aus den Werkstätten der Antiquare oder beruht auf völliger Fehldatierung. Ich sehe nicht, was an dieser Argumentation grundsätzlich falsch ist - aber man müsste sicher über die zeitliche Einordnung dieses Horizonts diskutieren. Allerdings ist Pfister so vielen historischen Gaunereien v.a. in der Schweizer Geschichte auf die Spur gekommen, dass er in seiner Position immer radikaler wurde.

Da fällt mir gerade noch eine andere Person ein, der es ähnlich erging...

Und damit sind wir bei der "komputistischen Notwendigkeit der kabbalistische Konstruktion". Ich habe immer wieder gesagt, dass für mich dieser Ansatz interessant und bedeutend ist; aber es ist auch so, dass ich bis jetzt von seiner "Notwendigkeit" nicht überzeugt bin. Und ich kann - ganz ehrlich gesagt - auch nicht allen Umrechnungen folgen, sei es dass ich zu faul oder zu blöde dafür bin (oder beides zusammen). Vielleicht trinke ich auch zu wenig Pfälzer Wein, um meine Hirnwindungen ausreichend zu lockern...

Aber Tuisto könnte ja mal seine Erkenntnisse zwischen zwei Buchdeckel pressen lassen; dann würde er auch mal die charakterbildende Erfahrung einer schmerzvollen Entsagung machen ("reduce to the max", wie sie drüben sagen). Ich würde ihm dabei auf jeden Fall viel Erfolg wünschen, auch wenn man von mir keinen Gefälligkeitsapplaus erwarten darf.

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20 Feb. 2011 18:41 - 07 Juli 2011 11:11 #3733 von Tuisto
@CD
Ich schrieb nicht, dass meine kabbalistischen Berechnungen eine "wahre Geschichte" widerspiegeln, sondern dass sie als solche wahr sind. Sie belegen mit absoluter Sicherheit, wie Chronologie konstruiert wurde. Sie zeigen nicht, ob die Geschichte darin chronologisch richtig verortet ist und welche Persönlichkeiten dazu existierten oder nicht.

Selbstverständlich können wir hinter den historiographischen Erkenntnishorizont blicken.
Ausgräber tun das tagtäglich. Pfister mag viel historische Gaunereien in der Schweiz aufgedeckt haben - umso mehr wundert man sich über seine und auch Ihre? Haltung zur Schweiz. Alles andere was er treibt, ist wahre Scharlatanerie und gehört ganz in seinem Sinne auf den Scheiterhaufen. Wie soll man in einem derartigen Forum wie dem hiesigen, in dem völlig neue Thesen präsentiert werden, mit solch undemokratischen Subjekten überhaupt kommunizieren? Ich lege hier ganz gezielt und bewußt mit meiner Polemik den Finger in die Wunde!

Während mein System kabbalistisch stimmig und damit sowohl kirchlichen, freimaurerischen als auch rosenkreuzerischen Überlieferungen folgt und dabei alles offen legt, ist ihr System der Synochen zwar interessant und zugegebenermaßen klug angelegt, aber leider durch nichts belegt. Es folgt keinen Regeln. Die aber hat es zwingend gegeben, denn sonst könnte man das System nicht weiterentwickeln und auch niemandem nahebringen. Dass komputistische Chronologie ebenso zwingend die Kenntnis der kabbalistischenen Lehre voraussetzt, die da lautet: Gott=Universum=Jahr=Mensch, muss wohl nicht eigens betont werden. Wer nun keine Lust hat, diese zu studieren und zu verinnerlichen, um hinter die Geheimnisse zu kommen, ist selbst schuld. Nicht umsonst gibt es in allen Logen Grade und Einweihungsrituale. Mit diesen wird sichergestellt, dass das Logenmitglied den vermittelten Stoff je nach Grad bis in alle 4 Ebenen des PaRDes verstanden und verinnerlicht hat.

Deshalb wollte ich auch, dass Sie Farbe bekennen. Immerhin - und betrachten Sie das bitte nicht als Angriff, sondern nur als Feststellung, brachten Sie es mit dem nichtsagenden Weißlichtsatz: "Zur Tradition meiner Väter und Vorväter: zur freiheitlichen Gesinnung!" von der Nichtfarbe zum weißen Licht, was allerdings manche auch als Nichtfarbe definieren.

Vielleicht verstehen Sie damit, was ich meine. Diese Nichtfarbe zieht sich leider durch Ihre ansonsten intelligent geschriebenen Bücher, auch wenn diesen leider der für wissenschaftliche Arbeiten nötige Index fehlt.

Vielen Dank für Ihre Anregung, meine Erkenntnisse zwischen zwei Buchdeckel pressen zu lassen, doch genau das habe ich nicht vor. Daher verzichte ich auch gerne auf Ihren Gefälligkeitsapplaus, denn, Sie haben ja selbst zugegeben, dass Sie nicht gänzlich verstehen, worum es geht. Das ist meist dann der Fall, wenn Syntax wichtiger ist als Semantik, wenn man, polemisch gesprochen, wohlerzogene studierte Kriminelle in der Nachbarschaft angenehmer emfpindet als aufmüpfige, ihre Rechte fordernde einfache BürgerInnen. Soziale Cluster nennt man sowas.

Auch die Schweiz kann es in ihrer heutigen Form hinwegfegen.
Das kosmische Karma gilt für alle, auch für Pseudoneutrale. Die kosmologischen Ordnungsstrukturen existieren und ich weiß sehr wohl, die richtigen Orte zu benennen.
(Nebenbei auch unser netter Holländer Dagaz)

Zur Buchveröffentlichung vertrete ich übrigens die gleiche Ansicht wie Chris Marx:
Zum Lesen genügt das Internet. Dort hat man dann wenigstens gleich noch eine Suchfunktion.
Und freie Texte kann sich jeder ausdrucken, kopieren, einfügen - was auch immer.
Diejenigen, die es interessiert, finden gewöhnlich die Texte, alle anderen lesen sie eh nie.
Sind sie ehrlich: Hat sich jemand aus dem universitären Bereich für die Veröffentlichung der Septem Secundeis in deutscher Sprache, einschließlich des von Ihnen beigefügten Kommentars, bedankt? Oder irgend ein anderer Leser? Gab es wenigstens eine wohlwollende Rezension? Vielleicht bin ich der Einzige, der es genau gelesen und Ihren Kommentar analysiert hat. Von Allrych ist so etwas nicht zu erwarten! Möglicherweise aber von einem Herwig Brätz!

In bestimmten Bereichen der Geisteswissenschaft spielt dieses Werk noch immer ein große Rolle. Dennoch vermutlich kein Feedback? Schöne aufgeklärte demokratische Schweiz!


--einige Worte vom Moderator gelöscht--

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20 Feb. 2011 19:42 #3735 von
antwortete auf Aw: Schweizer & Schweden
Alle Geschichte ist wie Greg Hallett es formuliert: "BUNK". Historiker sind im Leben gerufen um ein kunstlicher Nebel her zu stellen im auftrag der Hochfinanz. Freimaurer, Illuminatie, Rosenkreuzer unsw. werden dazu genützt um Leute zu manupulieren und dies zwar in sehr negativen Sinne.
Einige vorbilder: Stalin war 33 Grad Freimaurer, eben wie Hitler, Churchill, Rooseveldt, Mao unsw.

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20 Feb. 2011 21:03 #3738 von *CD
*CD antwortete auf Aw: Schweizer & Schweden
dagaz schrieb:

Stalin war 33 Grad Freimaurer, eben wie Hitler, Churchill, Rooseveldt, Mao unsw.


Behaupten lässt sich vieles! Es zu beweisen fällt mitunter schwer...

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20 Feb. 2011 21:11 - 09 März 2015 18:05 #3739 von
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20 Feb. 2011 21:22 #3740 von Allrych
Wir kommen dieser wüsten Diskussion auf den Grund:

Alle Eliten der Welt seien Freimaurer, Bilderberger, usw. - Kurzum: Auf der ganzen Welt regiert eine Verschwörung von pharaonischem Ausmass.

Doch schon die alten Chronisten haben sich Gedanken gemacht, weshalb man im alten Ägypten Pyramiden baute: um den Arbeitern keine Zeit und Kraft zu lassen, an Umsturz zu denken.

www.dillum.ch/html/dillum_bilder_varia.htm

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20 Feb. 2011 21:23 #3741 von *CD
*CD antwortete auf Aw: Schweizer & Schweden
Legoland schrieb:

Bunk

Eine Topelite besetzte vor Zeiten die Schalthebel grosser Teile der Welt


"Topelite"? Oder will jemand sagen: "Reptiloide Ausserirdische"? Warum immer um den Brei herumreden?

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20 Feb. 2011 22:18 - 09 März 2015 18:05 #3747 von
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