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De septem secundeis ...
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14 Jahre 9 Monate her #4426
von dagaz
dagaz antwortete auf Aw: De septem secundeis ...
Tuisto schrieb:
Welche Beweisen?
Recht haben Sie wenn Sie sagen: Geschichte ist nach kabbalistischen Prinzipien konstruiert worden und nach demselbe Prinzipien abgekartet wird. In Sache Kalenderkonstruktion haben Sie sehr besondere Sachen gefunden.
Aber sagt das das den USA ein Plantage ist? Bitte.
Sie sollten lernen Beweise zu akzeptieren, statt im Wolkenkuckusheim Geschichte neu interpretieren zu wollen.
Welche Beweisen?
Recht haben Sie wenn Sie sagen: Geschichte ist nach kabbalistischen Prinzipien konstruiert worden und nach demselbe Prinzipien abgekartet wird. In Sache Kalenderkonstruktion haben Sie sehr besondere Sachen gefunden.
Aber sagt das das den USA ein Plantage ist? Bitte.
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14 Jahre 9 Monate her - 14 Jahre 9 Monate her #4427
von Tuisto
Tuisto antwortete auf Aw: De septem secundeis ...
Ich spreche von Beweisen komputistischer Art, die belegen, dass mit uns ein JK/GK Vexierspiel getrieben wurde. Allrych hat übrigens noch nie irgendwelche nachvollziehbaren Belege für seine abstrusen Thesen erbracht. Ich liefere weder Indizien, noch Belege, sondern Beweise.
Das hat eine ganz andere Qualität.
Nehmen wir die septem secundeis.
Wenn meine These stimmen soll, dann gilt folgendes:
1. Der Frühlingsvollmond fällt auf den 5.4. oder 7.4.(ggf. 6.4. für den 5.4., siehe Disput mit Iron in Alexandria)
Sowohl der 5.4. als auch der 7.4 stehen für ein zyklisches Jahr 0 oder für Anno Mundi 0.
Ist Vollmond an einem 25.3./27.3. sind wir in einem Jahr 1 und bei Vollmond am 13.4./15.4. sind wir im Jahr 2 der angegebenen Rechnung. Darauf können wir uns felsenfest verlassen.
Die Komputisten wussten immer, in welchem Jahr und in welchem Kalendersystem (Epoche/Ära) sie sich bewegten.
Der 5.4. entspricht der gregorianischen Lesart, der 7.4. der julianischen Lesart, unabhängig davon, dass wir uns bis 1582 üblicherweise im JK befinden. Das gilt nicht immer, dennoch ist der jeweilige Kalenderbezug z.B. JK oder GK immer eindeutig.
2. Der Frühlingsvollmond kann entweder im proleptischen GK oder im (proleptischen) JK auf den 5.4. fallen.
3. Der Anfang der Zählung musste nach folgenden Regeln konstruiert werden:
Jüdischer oder römischer Beginn: Samstag, wegen Saturn/JHVH oder Montag, wegen der Zweitagesverschiebung, bei den Römern gilt aber m.W. immer Samstag.
Christlicher Beginn Sonntag oder Mittwoch, wegen der Verquickung von Genesis (Schöpfungsgeschichte) mit Jesus-Christus.
"Aber Polykarp...schrieb, daß seine Geburt (sc. Jesus) an einem Sonntag geschah und seine Taufe an einem Mittwoch. dies bezeugt Ananias Shirakuni..." Strobel, S. 165, Frühchristlicher Osterkalender. Taufe und Zeugung wurden damals gleichgesetzt. Es existieren unzählige weitere Beweise.
4. Der Anfang muss auf einen der früher bekannten Jahresanfänge fallen, auch an diesem Tag muss Vollmond oder Neumond sein. Erlaubt ist auch der Beginn am zweiten Tag, weil die Schöpfung mit "B" = Bereshit begann. Das gilt z.B. für den JK, der nicht am 1.1.-44 sondern am Samstag, dem 2.1.-44 (45 BC) mit Neumond begann. Wohlgemerkt: Mit Neumond und nicht mit Neulicht!
Ausführlich zum 2.1. als römischer Kalenderstart haben die Chronologen des 19. Jahrhunderts Stellung bezogen. (Ideler, Ginzel usw.)
Die genannten, allgemein gültigen komputistischen Bedingungen müssen auch für die septem secundeis zutreffen.
Nun startet Trithemius aber am 15.3.-5206 (5207 BC), an einem Mittwoch. Kein NM oder VM in Sicht. Auch kein Jahresanfang. Erst recht kein 5.4.
Wie kann das sein?
Ganz einfach: Er spielt mit uns und unserer Vexierkünsten. Und er spiegelt!
Er liefert eindeutige Beweise dafür, dass sein Kalender am 5.4/7.4 und zugleich an einem römischen zweiten Neujahrstag beginnt. Er spielt mit dem Bissextil! Und mit dem Vollmond.
Und mit dem Neumond. Man beachte die sehr komplizierte Mondrechnung für diese weit zurückliegende Zeit. Und doch ist er nie zweideutig, immer eindeutig, obwohl er vexiert und spiegelt.
Im Übrigen bezieht er sich zunächst auf das Schöpfungsjahr -5199 (5200 BC) des Eusebius.
Korrekterweise war -5199 am christlichen Sonntag, den 7.4. Vollmond und Starttermin, während Jesus zwingend am Mittwoch, den 7.4.0 nach alter orientalischer Lesart bei Vollmond (= Erzengel Gabriel)gezeugt wurde. (Römisch nach Exiguus war das der 25.3.1 AD)Trithemius musste zusätzlich auf das Jahr -5206 ausweichen, um vexieren zu können. Das gelingt nur in diesem Jahr.
So, wer findet nun anhand dieser einfachen und vollständigen Angaben die Lösung?
Wer sie findet, versteht auch schlagartig, worüber ich seit Jahren schreibe und kann das System immer und für jede Zeit zur Lösung chronologischer Rätsel und für seinen persönlichen Erkenntnisgewinn einsetzen.
Das hat eine ganz andere Qualität.
Nehmen wir die septem secundeis.
Wenn meine These stimmen soll, dann gilt folgendes:
1. Der Frühlingsvollmond fällt auf den 5.4. oder 7.4.(ggf. 6.4. für den 5.4., siehe Disput mit Iron in Alexandria)
Sowohl der 5.4. als auch der 7.4 stehen für ein zyklisches Jahr 0 oder für Anno Mundi 0.
Ist Vollmond an einem 25.3./27.3. sind wir in einem Jahr 1 und bei Vollmond am 13.4./15.4. sind wir im Jahr 2 der angegebenen Rechnung. Darauf können wir uns felsenfest verlassen.
Die Komputisten wussten immer, in welchem Jahr und in welchem Kalendersystem (Epoche/Ära) sie sich bewegten.
Der 5.4. entspricht der gregorianischen Lesart, der 7.4. der julianischen Lesart, unabhängig davon, dass wir uns bis 1582 üblicherweise im JK befinden. Das gilt nicht immer, dennoch ist der jeweilige Kalenderbezug z.B. JK oder GK immer eindeutig.
2. Der Frühlingsvollmond kann entweder im proleptischen GK oder im (proleptischen) JK auf den 5.4. fallen.
3. Der Anfang der Zählung musste nach folgenden Regeln konstruiert werden:
Jüdischer oder römischer Beginn: Samstag, wegen Saturn/JHVH oder Montag, wegen der Zweitagesverschiebung, bei den Römern gilt aber m.W. immer Samstag.
Christlicher Beginn Sonntag oder Mittwoch, wegen der Verquickung von Genesis (Schöpfungsgeschichte) mit Jesus-Christus.
"Aber Polykarp...schrieb, daß seine Geburt (sc. Jesus) an einem Sonntag geschah und seine Taufe an einem Mittwoch. dies bezeugt Ananias Shirakuni..." Strobel, S. 165, Frühchristlicher Osterkalender. Taufe und Zeugung wurden damals gleichgesetzt. Es existieren unzählige weitere Beweise.
4. Der Anfang muss auf einen der früher bekannten Jahresanfänge fallen, auch an diesem Tag muss Vollmond oder Neumond sein. Erlaubt ist auch der Beginn am zweiten Tag, weil die Schöpfung mit "B" = Bereshit begann. Das gilt z.B. für den JK, der nicht am 1.1.-44 sondern am Samstag, dem 2.1.-44 (45 BC) mit Neumond begann. Wohlgemerkt: Mit Neumond und nicht mit Neulicht!
Ausführlich zum 2.1. als römischer Kalenderstart haben die Chronologen des 19. Jahrhunderts Stellung bezogen. (Ideler, Ginzel usw.)
Die genannten, allgemein gültigen komputistischen Bedingungen müssen auch für die septem secundeis zutreffen.
Nun startet Trithemius aber am 15.3.-5206 (5207 BC), an einem Mittwoch. Kein NM oder VM in Sicht. Auch kein Jahresanfang. Erst recht kein 5.4.
Wie kann das sein?
Ganz einfach: Er spielt mit uns und unserer Vexierkünsten. Und er spiegelt!
Er liefert eindeutige Beweise dafür, dass sein Kalender am 5.4/7.4 und zugleich an einem römischen zweiten Neujahrstag beginnt. Er spielt mit dem Bissextil! Und mit dem Vollmond.
Und mit dem Neumond. Man beachte die sehr komplizierte Mondrechnung für diese weit zurückliegende Zeit. Und doch ist er nie zweideutig, immer eindeutig, obwohl er vexiert und spiegelt.
Im Übrigen bezieht er sich zunächst auf das Schöpfungsjahr -5199 (5200 BC) des Eusebius.
Korrekterweise war -5199 am christlichen Sonntag, den 7.4. Vollmond und Starttermin, während Jesus zwingend am Mittwoch, den 7.4.0 nach alter orientalischer Lesart bei Vollmond (= Erzengel Gabriel)gezeugt wurde. (Römisch nach Exiguus war das der 25.3.1 AD)Trithemius musste zusätzlich auf das Jahr -5206 ausweichen, um vexieren zu können. Das gelingt nur in diesem Jahr.
So, wer findet nun anhand dieser einfachen und vollständigen Angaben die Lösung?
Wer sie findet, versteht auch schlagartig, worüber ich seit Jahren schreibe und kann das System immer und für jede Zeit zur Lösung chronologischer Rätsel und für seinen persönlichen Erkenntnisgewinn einsetzen.
Letzte Änderung: 14 Jahre 9 Monate her von Tuisto.
Dieses Thema wurde gesperrt.
14 Jahre 9 Monate her #4428
von *CD
*CD antwortete auf Aw: De septem secundeis ...
Nur schon ein oberflächliches Querlesen Ihrer "Beweisführung" deckt folgende Behauptungen auf:
- "Die Komputisten wussten immer, in welchem Jahr und in welchem Kalendersystem (Epoche/Ära) sie sich bewegten."
- "bei den Römern gilt aber m.W. immer Samstag"
- "wegen der Verquickung von Genesis (Schöpfungsgeschichte) mit Jesus-Christus"
- "Taufe und Zeugung wurden damals gleichgesetzt"
- "Ausführlich zum 2.1. als römischer Kalenderstart haben die Chronologen des 19. Jahrhunderts Stellung bezogen. (Ideler, Ginzel usw.)"
- "Die genannten, allgemein gültigen komputistischen Bedingungen müssen auch für die septem secundeis zutreffen"
- "Im Übrigen bezieht er sich zunächst auf das Schöpfungsjahr -5199 (5200 BC) des Eusebius."
Das von Ihnen präsentierte Gleichungssystem enthält leider zu viele Unbekannte, als dass damit eine "Lösung" für irgend ein chronologisches Problem abgeleitet werden könnte.
- "Die Komputisten wussten immer, in welchem Jahr und in welchem Kalendersystem (Epoche/Ära) sie sich bewegten."
- "bei den Römern gilt aber m.W. immer Samstag"
- "wegen der Verquickung von Genesis (Schöpfungsgeschichte) mit Jesus-Christus"
- "Taufe und Zeugung wurden damals gleichgesetzt"
- "Ausführlich zum 2.1. als römischer Kalenderstart haben die Chronologen des 19. Jahrhunderts Stellung bezogen. (Ideler, Ginzel usw.)"
- "Die genannten, allgemein gültigen komputistischen Bedingungen müssen auch für die septem secundeis zutreffen"
- "Im Übrigen bezieht er sich zunächst auf das Schöpfungsjahr -5199 (5200 BC) des Eusebius."
Das von Ihnen präsentierte Gleichungssystem enthält leider zu viele Unbekannte, als dass damit eine "Lösung" für irgend ein chronologisches Problem abgeleitet werden könnte.
Dieses Thema wurde gesperrt.
14 Jahre 9 Monate her #4429
von wimfox
wimfox antwortete auf Aw: De septem secundeis ...
@Tuisto
Sie breiten die konstruierte Geschichtsmathematik so schön für uns aus.
Doch, wie kann ich dieses Zahlengerüst jetzt füllen.
Fragen wären zum Beispiel:
Wann fand der Übergang zwischen „Römern, Kelten“ und der christlich/monarchischen Macht statt. Kann die Kürzung der Chronologie (dunkles Mittelalter weg) belegt werden.
Kann man hier Zusammenhänge aus den Zahlen ableiten.
Sie breiten die konstruierte Geschichtsmathematik so schön für uns aus.
Doch, wie kann ich dieses Zahlengerüst jetzt füllen.
Fragen wären zum Beispiel:
Wann fand der Übergang zwischen „Römern, Kelten“ und der christlich/monarchischen Macht statt. Kann die Kürzung der Chronologie (dunkles Mittelalter weg) belegt werden.
Kann man hier Zusammenhänge aus den Zahlen ableiten.
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14 Jahre 9 Monate her - 14 Jahre 9 Monate her #4431
von Tuisto
Das kann man! Aber zunächst muss einem klar werden, seit wann die gregorianische Rechnung tatsächlich existiert. CD meint, ich hätte hier zu viele Unbekannte, um die Gleichung zu lösen.
Er irrt. Abgesehen davon habe ich, es ist aber schon ein paar Jährchen her - BWL mit Schwerpunkt Mathe und Statistik studiert. War auch mein Lieblingssujet, bis heute.
Wenn man beginnt, die septem secundeis chronologisch zu analysieren, kommt man zunächst als Anfang auf den 15.3.-5205 (5206 BC).
Kein Chronologe und kein Komputist begann nun jemals sein Werk ohne Vollmond oder Neumond.
Prüft man nun den Mondstand stellt man fest, dass am Freitag, den 16.3.-5205 bald nach Mitternacht Vollmond war. O.K. denkt man, das ist nahe genug am 15.3. dran, denn der Vollmond wurde sicher schon die ganze Nacht hindurch als solcher beobachtet. Waren präzise Berechnungen überhaupt möglich? Das passt doch! Es hat aber einen Schönheitsfehler. Der 15.3. war ein Donnerstag, hätte aber ein Mittwoch sein müssen. Die alten Ausgaben schreiben nun nicht 15. März, sondern 15. des ersten Monats. Das könnte auch der 15. Januar gewesen sein, obwohl vieles dagegen spricht. Gleichwohl, das Jahr begann mit einem Montag und mit Neumond! Die Mondberechnung wird hier allerdings plötzlich so unscharf, dass der Neumond auch am 3. Januar, einem Mittwoch hätte sein können.
Tatsächlich fiel Vollmond ebenfalls auf Montag, den 15. Januar.
Das würde auch prima passen, hat doch Exiguus ebenfalls den christlichen Kalender an einem Montag, den 5.4.532 starten lassen. Das war Trithemius sicher bekannt. Allerdings lässt sich das Vollmonddatum nicht exakt für den 15.3. berechnen, es könnte auch der 19.3. gewesen sein.
Nun schreibt aber Trithemius, dass die Venus am 31.1. im Jahre 109 AD als 16. Engel das Regiment übernahm, das sei das Jahr 5315 seit Erschaffung von Himmel und Erde gewesen.
15 Zyklen waren demnach vergangen.
15 x 354,33 = 5314,95 Jahre > 5315 Jahre
-5315 + 109 = -5206 und nicht -5205 als Startjahr.
Der 15. März fiel 1 Jahr früher logischerweise auf einen Mittwoch. Das passt!
Kein Mond in Sicht? Oh doch! Der passende Vollmond war am Dienstag, 25.4.-5206.
Dieser Tag entspricht dem 15. März im proleptischen GK.
Und nun beginnt das Spiel.
Trithemius zweiter Engel beginnt am 24.6. (Johannistag) seine Regentschaft.
354 Jahre und 4 Monate vorher war folglich nicht der 15.3. sondern der 24.2. bzw. 23.2.
Das Datum ist bestens bekannt. Es war der Jahresanfang der Römer in ihrem 360 Tagejahr.
Das Pendant dazu ist der von Augustus reformiert ägyptische Kalender, der noch heute um 1/2 Jahr versetzt am 23. August nach 360 Tagen endet.
Auf den 23.2. resp. 23.8. folgten die Epagomenen von 5 bzw. 6 Tagen im Schaltjahr.
Für uns ist das heute die Zeit vom 24.2. bis zum 28.2./29.2. Im alten römischen Mondkalender wurden ab dem 24.2. die Mondmonate geschaltet, auf die dann der 1. März als bürgerlicher Neujahrsbeginn folgte. Im von Cäsar/Augustus reformierten Sonnenkalender fiel der Schalttag aber nicht auf den 29.2., sondern auf den 24.2., der doppelt gezählt wurde. Daher der Name Bissextil. Der oder das Bissextil war demnach gewissermaßen der 24. und 25.2. zusammen. Das spielt bei der weiteren Lösung der Gleichung eine wichtige Rolle. Diese Regel galt nämlich noch bis weit in das 17. Jahrhundert hinein und hat im Kirchenjahr noch immer eine Bedeutung.
Kaltenbrunner zitiert Pitatus, der eine komputistische Abhandlung für das Tridenter Concil schrieb, mit der Aufforderung die Kalenderreform endlich vorzunehmen. (1539 bis 1564 Druck)
Gerne warf man mir vor, die von mir genannten Christusdaten als Ausgang der GK/JK Vexierungen seien nicht von der Kirche abgesegnet. Dazu Kaltenbrunner, Pitatus zitierend:
"Im zweiten Theile seines Werkes behandelt Pitatus die
Frage nach der Passio Christi. Wie schon der Titel angibt,
sind demselben fünf Propositionen über die Feier des Oster-
festes angehängt. Während er nun in den ersten vier seine
früher gemachten Vorschläge wiederholt, vergisst er in der
fünften dies Alles wieder, namentlich dass er mit so beredten
Worten der alten Osterregel das Wort gesprochen hatte. Offenbar
will er sein in der vorhergehenden Untersuchung gewonnenes
Resultat verwerthen, dass nämlich Christus am 25. März oder
am 3. April gestorben, daher am 27. März oder 5. April auf-
erstanden sei."
www.archive.org/stream/sitzungsberichte8...hte82stuoft_djvu.txt
Dooferweise sind der 3.4. und der 5.4. korrekte julianische Daten, hingegen der 25.3. und 27.3.(33 AD) gregorianisch! Welch ein Trick! Er hätte sonst 1.4. und 3.4.(33 AD) schreiben müssen.
Der erste Teil der GK/JK Gleichung des Trithemius ist also gelöst.
Sein 15.3. ist eindeutig gregorianisch und bezog sich auf den Vollmond des 25.4.-5206 julianisch. Der 25.4. ist bekanntlich als Sonntag das letzte Osterdatum, die sogenannte Ostergrenze.
Wie hat er nun über Mittwoch den 15.3. -5206 JK vexiert und gespiegelt?
Tuisto antwortete auf Aw: De septem secundeis ...
Kann man hier Zusammenhänge aus den Zahlen ableiten.
Das kann man! Aber zunächst muss einem klar werden, seit wann die gregorianische Rechnung tatsächlich existiert. CD meint, ich hätte hier zu viele Unbekannte, um die Gleichung zu lösen.
Er irrt. Abgesehen davon habe ich, es ist aber schon ein paar Jährchen her - BWL mit Schwerpunkt Mathe und Statistik studiert. War auch mein Lieblingssujet, bis heute.
Wenn man beginnt, die septem secundeis chronologisch zu analysieren, kommt man zunächst als Anfang auf den 15.3.-5205 (5206 BC).
Kein Chronologe und kein Komputist begann nun jemals sein Werk ohne Vollmond oder Neumond.
Prüft man nun den Mondstand stellt man fest, dass am Freitag, den 16.3.-5205 bald nach Mitternacht Vollmond war. O.K. denkt man, das ist nahe genug am 15.3. dran, denn der Vollmond wurde sicher schon die ganze Nacht hindurch als solcher beobachtet. Waren präzise Berechnungen überhaupt möglich? Das passt doch! Es hat aber einen Schönheitsfehler. Der 15.3. war ein Donnerstag, hätte aber ein Mittwoch sein müssen. Die alten Ausgaben schreiben nun nicht 15. März, sondern 15. des ersten Monats. Das könnte auch der 15. Januar gewesen sein, obwohl vieles dagegen spricht. Gleichwohl, das Jahr begann mit einem Montag und mit Neumond! Die Mondberechnung wird hier allerdings plötzlich so unscharf, dass der Neumond auch am 3. Januar, einem Mittwoch hätte sein können.
Tatsächlich fiel Vollmond ebenfalls auf Montag, den 15. Januar.
Das würde auch prima passen, hat doch Exiguus ebenfalls den christlichen Kalender an einem Montag, den 5.4.532 starten lassen. Das war Trithemius sicher bekannt. Allerdings lässt sich das Vollmonddatum nicht exakt für den 15.3. berechnen, es könnte auch der 19.3. gewesen sein.
Nun schreibt aber Trithemius, dass die Venus am 31.1. im Jahre 109 AD als 16. Engel das Regiment übernahm, das sei das Jahr 5315 seit Erschaffung von Himmel und Erde gewesen.
15 Zyklen waren demnach vergangen.
15 x 354,33 = 5314,95 Jahre > 5315 Jahre
-5315 + 109 = -5206 und nicht -5205 als Startjahr.
Der 15. März fiel 1 Jahr früher logischerweise auf einen Mittwoch. Das passt!
Kein Mond in Sicht? Oh doch! Der passende Vollmond war am Dienstag, 25.4.-5206.
Dieser Tag entspricht dem 15. März im proleptischen GK.
Und nun beginnt das Spiel.
Trithemius zweiter Engel beginnt am 24.6. (Johannistag) seine Regentschaft.
354 Jahre und 4 Monate vorher war folglich nicht der 15.3. sondern der 24.2. bzw. 23.2.
Das Datum ist bestens bekannt. Es war der Jahresanfang der Römer in ihrem 360 Tagejahr.
Das Pendant dazu ist der von Augustus reformiert ägyptische Kalender, der noch heute um 1/2 Jahr versetzt am 23. August nach 360 Tagen endet.
Auf den 23.2. resp. 23.8. folgten die Epagomenen von 5 bzw. 6 Tagen im Schaltjahr.
Für uns ist das heute die Zeit vom 24.2. bis zum 28.2./29.2. Im alten römischen Mondkalender wurden ab dem 24.2. die Mondmonate geschaltet, auf die dann der 1. März als bürgerlicher Neujahrsbeginn folgte. Im von Cäsar/Augustus reformierten Sonnenkalender fiel der Schalttag aber nicht auf den 29.2., sondern auf den 24.2., der doppelt gezählt wurde. Daher der Name Bissextil. Der oder das Bissextil war demnach gewissermaßen der 24. und 25.2. zusammen. Das spielt bei der weiteren Lösung der Gleichung eine wichtige Rolle. Diese Regel galt nämlich noch bis weit in das 17. Jahrhundert hinein und hat im Kirchenjahr noch immer eine Bedeutung.
Kaltenbrunner zitiert Pitatus, der eine komputistische Abhandlung für das Tridenter Concil schrieb, mit der Aufforderung die Kalenderreform endlich vorzunehmen. (1539 bis 1564 Druck)
Gerne warf man mir vor, die von mir genannten Christusdaten als Ausgang der GK/JK Vexierungen seien nicht von der Kirche abgesegnet. Dazu Kaltenbrunner, Pitatus zitierend:
"Im zweiten Theile seines Werkes behandelt Pitatus die
Frage nach der Passio Christi. Wie schon der Titel angibt,
sind demselben fünf Propositionen über die Feier des Oster-
festes angehängt. Während er nun in den ersten vier seine
früher gemachten Vorschläge wiederholt, vergisst er in der
fünften dies Alles wieder, namentlich dass er mit so beredten
Worten der alten Osterregel das Wort gesprochen hatte. Offenbar
will er sein in der vorhergehenden Untersuchung gewonnenes
Resultat verwerthen, dass nämlich Christus am 25. März oder
am 3. April gestorben, daher am 27. März oder 5. April auf-
erstanden sei."
www.archive.org/stream/sitzungsberichte8...hte82stuoft_djvu.txt
Dooferweise sind der 3.4. und der 5.4. korrekte julianische Daten, hingegen der 25.3. und 27.3.(33 AD) gregorianisch! Welch ein Trick! Er hätte sonst 1.4. und 3.4.(33 AD) schreiben müssen.
Der erste Teil der GK/JK Gleichung des Trithemius ist also gelöst.
Sein 15.3. ist eindeutig gregorianisch und bezog sich auf den Vollmond des 25.4.-5206 julianisch. Der 25.4. ist bekanntlich als Sonntag das letzte Osterdatum, die sogenannte Ostergrenze.
Wie hat er nun über Mittwoch den 15.3. -5206 JK vexiert und gespiegelt?
Letzte Änderung: 14 Jahre 9 Monate her von Tuisto.
Dieses Thema wurde gesperrt.
14 Jahre 9 Monate her - 14 Jahre 9 Monate her #4454
von Tuisto
Tuisto antwortete auf Aw: De septem secundeis ...
Verfolgen wir nun im zweiten Schritt die weitere Verschlüsselungstechnik des Trithemius.
Wir haben festgestellt, dass er sein Anno Mundi auf Mittwoch, den 15.3.-5206 JK abstimmte, in Wirklichkeit aber Dienstag, den 15.3.-5206 GK meinte, der dem 25. April - 5206 JK (Vollmond) entspricht.
Der 15. teilt den März in die zwei Hälften mit 14 und 16 Tagen.
Da Trithemius in Wahrheit am Mittwoch! dem 23.2.-5206 begann (entspricht dem Tag 0)(24.2./25.2. als Bissextil für den Tag 1 oder 1+2), gehen wir im Weiteren auch davon aus, dass er dieses Datum gregorianisch gelesen wissen wollte.
Und siehe da: der 23.2. GK entspricht Mittwoch! dem 5.4.-5206 JK! Da haben wir unseren komputistischen Beginn 5. April!
Am Mittwoch 5.4. wurden Sonne und Mond erschaffen und Jesus als Gott! Als zweiter gespiegelter ADAM 45.
Am Freitag, 7.4. wurden die Menschen erschaffen: Adam und Eva. Eva = Zoe = 37
oder 2 x 37 = 74.
Vom 23.2. bis zum 15.3. sind 19 Tage und vom 15.3. bis zum 5.4. haben wir 21 Tage. Die gleiche Unterteilung wie oben, 2 Tage ab der Mitte mehr!
Das könnte ein Hinweis auf die konstruierte Zweitagesdifferenz zwischen JK und GK von -100 bis +100 sein.
Wegen des angedachten Bissextils, das auf das Schaltjahr 5204 verweist, kommen wir vom 25.2.GK zum 7.4. JK, das dem julianischen Beginn des christlichen Kalenders entspricht.
Über das Bissextil wird völlige Gleichheit zum 15.3. hergestellt:
23.2. 20 Tage 15.3. 20 Tage 5.4.
1 > 20 > 1 > 20 > 1
Die zahlenmystische Botschaft lautet 7.4.0 JK = 5.4.0 GK = Beginn des christlichen Kalenders gemäß Exiguus oder Anno Mundi (= 0) gemäß Trithemius geheimer Berechnungen.
Die zahlenmystische Botschaft wiederholt sich im Jahr -5204, als 5.4.0 und als Jahr 200, dem Eichjahr des GK!
Vom 1.3.200 bis zum 28.2.300 laufen GK und JK parallel, es gibt keinen Unterschied.
Zusammenfassend:
23.2. GK = 5.4.-5206 JK, gespiegelt über den 15.3.
25.2. GK = 7.4.-5206 JK fiktives Bissextil, hineingespiegelt
24.2. GK = 6.4.-5206 JK, die Mitte, siehe den berühmten alexandrinischen Komputistenstreit um den 5.4. "neu", von Iron mit aller byzantinischer Macht eingefordert oder den 6.4., "nach alter Väter Sitte"!
24.2. GK = 5.4.-5204 JK, die Mitte der angewandten Spiegeltechnik
Wir haben festgestellt, dass er sein Anno Mundi auf Mittwoch, den 15.3.-5206 JK abstimmte, in Wirklichkeit aber Dienstag, den 15.3.-5206 GK meinte, der dem 25. April - 5206 JK (Vollmond) entspricht.
Der 15. teilt den März in die zwei Hälften mit 14 und 16 Tagen.
Da Trithemius in Wahrheit am Mittwoch! dem 23.2.-5206 begann (entspricht dem Tag 0)(24.2./25.2. als Bissextil für den Tag 1 oder 1+2), gehen wir im Weiteren auch davon aus, dass er dieses Datum gregorianisch gelesen wissen wollte.
Und siehe da: der 23.2. GK entspricht Mittwoch! dem 5.4.-5206 JK! Da haben wir unseren komputistischen Beginn 5. April!
Am Mittwoch 5.4. wurden Sonne und Mond erschaffen und Jesus als Gott! Als zweiter gespiegelter ADAM 45.
Am Freitag, 7.4. wurden die Menschen erschaffen: Adam und Eva. Eva = Zoe = 37
oder 2 x 37 = 74.
Vom 23.2. bis zum 15.3. sind 19 Tage und vom 15.3. bis zum 5.4. haben wir 21 Tage. Die gleiche Unterteilung wie oben, 2 Tage ab der Mitte mehr!
Das könnte ein Hinweis auf die konstruierte Zweitagesdifferenz zwischen JK und GK von -100 bis +100 sein.
Wegen des angedachten Bissextils, das auf das Schaltjahr 5204 verweist, kommen wir vom 25.2.GK zum 7.4. JK, das dem julianischen Beginn des christlichen Kalenders entspricht.
Über das Bissextil wird völlige Gleichheit zum 15.3. hergestellt:
23.2. 20 Tage 15.3. 20 Tage 5.4.
1 > 20 > 1 > 20 > 1
Die zahlenmystische Botschaft lautet 7.4.0 JK = 5.4.0 GK = Beginn des christlichen Kalenders gemäß Exiguus oder Anno Mundi (= 0) gemäß Trithemius geheimer Berechnungen.
Die zahlenmystische Botschaft wiederholt sich im Jahr -5204, als 5.4.0 und als Jahr 200, dem Eichjahr des GK!
Vom 1.3.200 bis zum 28.2.300 laufen GK und JK parallel, es gibt keinen Unterschied.
Zusammenfassend:
23.2. GK = 5.4.-5206 JK, gespiegelt über den 15.3.
25.2. GK = 7.4.-5206 JK fiktives Bissextil, hineingespiegelt
24.2. GK = 6.4.-5206 JK, die Mitte, siehe den berühmten alexandrinischen Komputistenstreit um den 5.4. "neu", von Iron mit aller byzantinischer Macht eingefordert oder den 6.4., "nach alter Väter Sitte"!
24.2. GK = 5.4.-5204 JK, die Mitte der angewandten Spiegeltechnik
Letzte Änderung: 14 Jahre 9 Monate her von Tuisto.
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