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Glarner Hauptüberschiebung
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Diese Aussage fordert heraus.Dies hat aber mit der Überschiebung nichts zu tun. Jene wird man nicht erklären können.
Eigentlich hatte ich die GHÜ im Beton-Thread bewusst als Randbemerkung angebracht:
Ich bin zutiefst überzeugt, dass man es doch herausfinden kann.Randbemerkung: Schwieriger wird es, eine überzeugende These für die Glarner Hauptüberschiebung zu finden.
Ich war neulich wieder in dem Gebiet, und was die Geologen zur Erklärung anbieten, ist ein Witz.
Aber zu diesem Zeitpunkt kann ich auch noch mit keiner "Erklärung" aufwarten.
Mich stört einfach, die momentan gängige Theorie.
Das ist sicher eine in manchen Augen natürlich nicht weiter ernst zu nehmende private Empfindung.
Ich würde bei der Bezeichnung ansetzen:
- "Glarner Hauptüberschiebung" (Deutsch)
- "Glarus Thrust" (Englisch)
- "העתק גלרוס" (Hebräisch)
- "Sardona" (Italienisch)
- "Svisa Tektonika Areno Sardona" (Esperanto)
- "Falla tectónica suiza de Sardona" (Spanisch)
- "Haut lieu tectonique suisse Sardona" (Französisch)
Eine typische babylonische Sprachverwirrung.
Allein am Englischen Begriff kann man schon erkennen, dass mit "Thrust" kein wirklich eindeutiger Vorgang erfasst wurde, wie es uns dagegen die deutsche Bezeichnung nahe legen würde.
Von "Verschiebung" (untereinander/übereinander) kann nicht unbedingt die Rede sein.
Allein die technischen Aspekte von "Thrust" belegen weitere Deutungen, wie jeder auf "Leo" nachschauen kann: dict.leo.org/ende?lp=ende&lang=de&search...Toler=&search=thrust .
Mit "Falla" im Spanischen haben wir sogar noch abwegigere Vorgänge umschrieben im Verlgeich zum Deutschen: dict.leo.org/esde?lp=esde&lang=de&search...lToler=&search=falla
Im Hebräischen nimmt der Begriff ebenfalls auf den 'klassischen' Verwerfungsaspekt in der Tektoniklehre Bezug.
Link zu Wiki: de.wikipedia.org/wiki/Glarner_Haupt%C3%BCberschiebung
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Ob damit der Vorgang selbst abgedeckt ist, wage ich zu bezweifeln.
Die Kräfte, welche bei der Erdgestaltung wirken, sind vielfältig und lassen erstaunliche Eindrücke zurück.
BS kann davon Einiges erzählen!
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Bemerkenswert wegen der Begründung:Nachdem die Experten der International Union for Conservation of Nature and Natural Resources (IUCN) der Hauptüberschiebung aufgrund des ihnen vorliegenden Dossiers zunächst keinen aussergewöhnlichen, universellen Wert zusprechen wollten, hat der Bund ein erstes Gesuch an die UNESCO zurückgezogen und 2006 ein überarbeitetes Dossier für einen neuen Antrag erstellt. Im März 2008 wurde die Kandidatur auf Empfehlung der IUCN auf die Bedeutung des Gebietes für Gebirgsbildungsprozesse und für das Verständnis der Plattentektonik erweitert.[6][7] Das Hauptaugenmerk legte die UNESCO auf den bildenden und wissenschaftlichen Aspekt der Region. Durch die gute Sichtbarkeit der Schichten ist auch für den Laien der Gebirgsbildungsprozess nachvollziehbar.[1]
Fn 1: Birgit Adam: Faszinierendes Schauspiel der Gebirgsbildung. Schweizer Tektonikarena Sardona In: Einzigartiges Weltkulturerbe. wissenmedia GmbH Geschäftsbereich Verlag, Gütersloh/München 2009, ISBN 978-3-577-14384-4, S. 176–179.
Fn 6: geo-life: Mark Feldmann Glarner Überschiebung www.geo-life.ch/guave-cms/images/1/My_Im...ebungpublikation.pdf
Fn 7: BAFU: Swiss Tectonic Arena Sardona: Thematisch erweiterte Kandidatur als UNESCO-Welterbe / Medieninformation www.bafu.admin.ch/dokumentation/medienin...lang=de&msg-id=17666
bildenden und wissenschaftlichen Aspekt
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Diese existiert aber nicht.
Massgebend ist der deutsche Begriff, nicht der englische oder sogar hebräische.
Und im Mittelpunkt dieses geologischen Phänomens liegt der Piz Sardona.
Um zum Anfang zurückzukehren:
Wie erklärt man sich, dass ältere Schichten über jüngeren liegen, anders als durch eine Überschiebung?
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Wie erklärt man sich, dass ältere Schichten über jüngeren liegen, anders als durch eine Überschiebung?
Grunsätzlich möchte ich etwas anmerken:
Wieso sind die überliegenden Schichten die älteren?
Die oberen Schichten können, müssen aber nicht die älteren sein.
Gesteinsbildung ist nach physikalischen Ermessen frei von Kalendern oder Zeitvorgaben!
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- berlinersalon
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wo bildet sich heute im ansatz physikalisch gestein ?Gesteinsbildung ist nach physikalischen Ermessen
bis zu 8000 meter kalkschichtungen punktuell aus dem boden gepreßt/gehoben
der baugedanke würde die ganze erklärungsakrobatik
schlagartig überflüssig werden lassen
dafür hätten nicht nur die geschichtsforscher
ein weiteres weites betätigungsfeld
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