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Glarner Hauptüberschiebung

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14 Jahre 5 Monate her #5450 von Allrych
Ich bin einverstanden, dass man die Theorien der Geologen anzweifelt. - Aber dass diese genannte Überschiebung in quasi einer Nacht entstanden sein soll, fordert den gesunden Menschenverstand heraus.

Es ist wie mit den "Eiszeiten": Dort ist sicher, dass die Theorie falsch ist. - Die "Gletscher" waren in Wirklichkeit gewaltige Stein-, Kies- und Schlamm-Lawinen, die sich weit in das nördliche Alpenvorland ergossen.

Nur kennen wir nicht die Kraft, welche solche erdgeschichtliche Katastrophen bewirkte . und der zeitliche Ablauf und die Erstreckung werden wir sowieso nicht wissen.

Doch zu den Gesteinsbau-Theorien von Fischer müssen wir in keinem Falle Zuflucht nehmen.

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14 Jahre 5 Monate her - 14 Jahre 5 Monate her #5452 von berlinersalon
allrych

müssen wir in keinem Falle Zuflucht nehmen

muß sagen, daß ich darüber auch etwas froh bin
da ich abgeschiedenheit - ja mitunter einsamkeit mag
sicher auch ein grund - der mir dieses forum angenehm macht

außerdem ist es amüsant
wie sich der eine oder andere an katastrofen
& an gewaltigen kies - und schlammlawinen abarbeitet
die ja nun auch nicht der ideale zufluchtsltsort zu sein scheinen
nicht einmal im alpenvorland - wie zu vermuten

eines wäre mein wunsch - kraft
gemeinsam sind wir stark
Letzte Änderung: 14 Jahre 5 Monate her von berlinersalon.

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14 Jahre 5 Monate her #5456 von Allrych
Um die Diskussion über die Glarner Hauptüberschiebung abzuschliessen:

"Legoland" schuldet immer noch eine plausible Erklärung, wie ältere über jüngere Gesteinsschichten zu liegen kommen.

Die Überschiebung ist Tatsache, man kann sie sehen.

Wer älter und jünger anzweifelt, macht die ganze Wissenschaft kaputt.

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14 Jahre 5 Monate her - 14 Jahre 5 Monate her #5457 von Legoland
Legoland antwortete auf Aw: Glarner Hauptüberschiebung
Allrych schrieb:

Wer älter und jünger anzweifelt, macht die ganze Wissenschaft kaputt.

Allrych sei hier in den Worten Diderots geantwortet:

Qui doute , a une idée de la certitude , & par conséquent reconnoit[!] quelque marque de vérité.*

Quelle: books.google.ch/books?id=4hIPAAAAQAAJ&pg...#v=onepage&q&f=false

Wie so oft liest Allrych unscharf und sieht dann Schulden, wo keine sind.

Also kann er weiterhin alte und neue Steine voneinander unterscheiden, wenn auch nicht datieren.

______________
*Der selbe Gedanke D.s auch hier:
"Le scepticisme est le premier pas vers la vérité"
Pens. philos. n° 31
("Der erste Schritt zur Wahrheit ist der Zweifel.")
Letzte Änderung: 14 Jahre 5 Monate her von Legoland.

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14 Jahre 5 Monate her - 14 Jahre 5 Monate her #5458 von berlinersalon

Wer älter und jünger anzweifelt, macht die ganze Wissenschaft kaputt.

also
wenn erdgeschichtlich älter oder jünger der falsche ansatz
so ist nicht die wissenschaft kaputt -
sondern es hätte
lediglich eine hypothese ausgedient

ein völlig normaler vorgang bei der warheitsfindung

eines wäre dann aber noch beschädigter
und zwar das feudal - christliche weltbild
das hier aber schon hinreichend in frage gestellt

übrigens
ist nicht die überschiebung gesichert
sondern die überlagerung verschiedener gesteinsschichten

& die datierung auch dieser gesteinsschichten
geschieht nur durch eine weitere hypothese
den sogenannten leitfossilien

zukünftige geologen
haben es da etwas schwieriger mit den datierungen
z.zt. versteinert nämlich nahezu nichts
nicht einmal ganz normaler kot

die steinbildung
findet seit längerem fast ausschließlich
im umfeld menschlich genutzter technologien statt
Letzte Änderung: 14 Jahre 5 Monate her von berlinersalon.

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14 Jahre 5 Monate her #5475 von Allrych
An dem (geologischen) Beispiel der Glarner Hauptverschiebung sieht man sehr deutlich, dass es sich die Damen und Herren der Geschichts- und Chronologiekritik oft etwas zu leicht machen:

Die gesamte alte Geschichte ein paar Jahre hinter der Französischen Revolution ist ein Witz.

Das stimmt.

Aber wir müssen Argumente dagegen bringen. Mit einer schnodrigen Bemerkung allein ist es nicht getan.

Aber triftige Argumente bedingen Kenntnisse, bedingen jahrelanges Studium. - Das ist vielen zu anstrengend.

Nochmals: Weshalb kann die alte Geschichte nicht so gewesen sein, weder in ihren Inhalten noch in ihren Zeitstellungen?

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