Schweizer & Schweden

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12 Juni 2011 22:44 #4520 von Ingwer
Ingwer antwortete auf Aw: Aw:
*CD,

Wenn man bei Zedler unter dem Stichwort Democratie nachschlägt, dann erhält man eine Vorstellung, wie tief der demokratische Gedanke in der europäischen Zivilisation verankert ist!

Wer hingegen von der Demokratie enttäuscht ist, weil er mit seinen kruden Ansichten immer in der Minderheit ist, der sollte vielleicht mal zum Psychiater gehen!


Zedler: Hier
Warum nicht gleich den Link setzen?

Von Demokratie kann man nicht enttäuscht, sein, weil es diese nur in der Worthülse gibt!

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13 Juni 2011 00:42 - 13 Juni 2011 00:50 #4523 von Tuisto
Tuisto antwortete auf Aw: Aw:
Man könnte ja mal auf die Schnelle unsere reale (nicht formale) Demokratie als eine auf ökonomischen Erfolg ausgerichtete Oligarchie bezeichen. Vom elenden und nichts als elend erzeugenden Adel sei hier noch garnicht die Rede.

Jedenfalls lese ich in diesem Zusammenhang dann doch lieber Platon als Zedler, hier gekürzt:

Platon über die Oligarchie

Von Richard Beiderbeck www.koinae.de

(Platon (griechisch Πλάτων, latinisiert Plato) war ein antiker griechischer Philosoph und lebte von 427 v. Chr. bis 347 v. Chr. in Athen)

„Die Oligarchie ist jene Verfassung…in der die Reichen herrschen und die Armen keine Macht haben…Die Schatzkammer, die sich jeder Oligarch mit Gold gefüllt hat, verdirbt die Verfassung. Zuerst finden sie Gelegenheiten zur Bestechung heraus und biegen dazu die eigenen Gesetze um…Dann blickt einer auf den anderen, sie wetteifern miteinander (sich zu bereichern) und werden schließlich alle so!

…Nunmehr widmen sie sich noch mehr ihrem Gelderwerb, und je ehrenvoller er ihnen dieser erscheint, umso weniger achten sie auf Ehrlichkeit und Anständigkeit…Wo im Staat der Reichtum und die Reichen geachtet sind, dort wird die Rechtschaffenheit und der Ehrliche und Fleißige weniger geschätzt…Aus erfolgsorientierten und ehrgeizigen Männern werden schließlich gewinnsüchtige und habgierige; den Reichen rühmen und bewundern sie und führen sie in die Ämter, den Armen verachten sie…

Und sie…verfügen: an Ämtern darf nicht teilhaben, wer nicht ein bestimmtes Vermögen hat…“

Und Platon fügt sinngemäß hinzu: das wäre so, wie wenn man nur Steuermänner auf Schiffen einsetzte, die ein bestimmtes Mindestvermögen haben und einen tüchtigen Steuermann nicht zuließe, weil er arm ist.

Platon weiter: „Ein solcher Staat ist notgedrungen nicht einer, sondern zwei, ein Staat der Armen und einer der Reichen, obwohl sie im selben Staat leben…“

Jetzt kommt aber ein Punkt, der mit der Oligarchie versöhnen kann: „Sie sind wohl gar nicht mehr in der Lage, einen Krieg zu führen, wenn sie die breite Masse als Waffenträger benützen, dann fürchten sie diese mehr als ihre Feinde, oder sie (verzichten auf die Bewaffnung des armen Volkes) und führen ihren Krieg ohne sie als wahrhaft wenige; dazu kommt noch ihr Widerwille gegen die (im Krieg erhöhten) Steuern infolge ihres Geizes…

Und außerdem unser früherer Vorwurf: ihre Vielgeschäftigkeit! Dieselben Leute betreiben Ackerbau und Gelderwerb und Kriegsführung…“

Als größten Nachteil der Oligarchie sieht Platon „die Möglichkeit seinen ganzen Besitz zu verkaufen…und dann im Staate zu leben, ohne ein Teil des Staates zu sein, nicht Geschäftsmann, Handwerker, Reiter oder Fußsoldat…

In der Oligarchie findet sich das zuerst! Es wird ja auch in ihr nicht verhindert; denn sonst wären die einen nicht überreich, die anderen völlig arm!

…Wenn ein solcher Mann…sein Geld verschwendet, nützt er da irgendwie dem Staate in einem der eben genannten Berufe? Oder war er…nicht bloß ein Verschwender seiner Habe…Wie nun in der Zelle des Bienenstocks eine Drohne als eine Krankheit entsteht, so können wir den Oligarchen als die Drohne im Hause bezeichnen, eine Krankheit des Staates…“

Platon führt weiter aus, daß aus dem Oligarchen entweder ein Bettler oder ein Verbrecher werden kann. Ein Bettler, wenn er seine ganze Habe verschwendet, oder ein Beutelschneider, Verbrecher und einer, der die Behörden absichtlich mit Gewalt niederhält (indem er sich eine Privatarmee finanziert oder die Beamten besticht).

Über den Oligarchen sagt Platon, daß er an nichts anderes denken kann, wie aus wenig Geld mehr werdenkönnte, er ehrt und bewundert nichts anderes als den Reichtum und die Reichen, und er richtet seinen Ehrgeiz nur auf den Gelderwerb. Er überschätzt das Geld und in seiner Knickerei und Geschäftigkeit erfüllt er sich nur die notwendigsten Bedürfnisse (solange er noch nicht reich ist), gestattet sich keine Aufwendungen und unterdrückt alle anderen Wünsche.

Platon lässt Sokrates über den Oligarchen sagen: „Ein schmutziger Mensch! Überall nur auf Gewinn bedacht, ein Geldraffer! Solche Leute lobt ja auch die Masse! …Geld steht zumindest bei Staat und Menschen solcher Art hoch in Ehren! Um Geistesbildung hat er sich wohl nie gesorgt…Infolge seiner Bildungslosigkeit erwuchsen doch drohnenhafte Triebe in ihm, Triebe eines Bettlers, eines Verbrechers, die er nur gewaltsam durch seine sonstigen Sorgen unterdrückt…Bei den …Geschäften, wo es auf seinen guten Ruf ankommt, den er nach außen hin als rechtschaffener Mann genießt, bezähmt er mit einem gewissen Anstandsgefühl seine übrigen schlechten Triebe…Ein solcher Mensch ist nicht ohne inneren Zwiespalt; er besteht nicht aus einer Person, sondern gleichsam aus zwei, doch wird er zumeist die besseren Triebe über die schlechteren siegen lassen…Daher zeigt er nach außen hin eine bessere Haltung als viele andere, aber die wahre Vollkommenheit einer einheitlichen und ausgeglichenen Seele fehlt ihm bei weitem!“

Übertragen auf unsere heutigen Verhältnisse ist das so, wie wenn jemand seinen Betrieb verkauft und das Geld in einem Steuerparadies anlegt und z. B. nach Moanco zieht. Damit verabschiedet er sich eigentlich vom deutschen Staat. Dasselbe tut er auch, wenn er nur sein Geld in Ausland bringt, aber hier noch lebt, aber keine Steuern mehr zahlt.

Quelle:
„Der Staat“ („Politeia“) von Platon, Reclamausgabe, Achtes Buch, Seite 378 ff.
www.koinae.de/

Weh dem, der schlecht darüber denkt...!?

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13 Juni 2011 13:01 - 09 März 2015 17:50 #4528 von
antwortete auf Carl Gustaf Hellqvist
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04 Juli 2011 19:13 - 09 März 2015 17:50 #4770 von
antwortete auf Schweizer Bankster
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08 Aug. 2011 08:57 - 09 März 2015 17:39 #5113 von

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08 Aug. 2011 09:15 #5115 von Allrych
Dirk Schröder von der Kabbala-Akkademie in Biel,

Das Gratisblatt "20 Minuten" ist keine Geschichtsquelle!

Wie kann man nur einen solchen Schwachsinn erzählen: Pharaonen-DNA im Blut der Schweizer.

Übrigens: Schweizer sind ein Staatsvolk, keine Sprachgemeinschaft und keine Rasse!

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08 Aug. 2011 09:16 #5116 von Allrych
Dirk Schröder von der Kabbala-Akkademie in Biel,

Das Gratisblatt "20 Minuten" ist keine Geschichtsquelle!

Wie kann man nur einen solchen Schwachsinn erzählen: Pharaonen-DNA im Blut der Schweizer.

Übrigens: Schweizer sind ein Staatsvolk, keine Sprachgemeinschaft und keine Rasse!

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08 Aug. 2011 09:39 #5117 von Ron++
Nun geht es bei der Geschichte ja nicht wirklich um die Schweizer.
de.nachrichten.yahoo.com/pharao-gen--die...chamun-verwandt.html
Die Hälfte alle Europäer ist mit dem Pharao verwandt.
Bei britischen Männern sind es sogar 70 Prozent.

Viel interessanter ist, dass nur ein Prozent der Ägypter verwandt sind.
www.spickmich.de/news/201108071330-onkel-tutanchamun

Entweder kam die ägyptische Herrscherdynastie aus Europa (Kaukasien?) oder die heutigen Ägyper kamen erst später in Land.

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08 Aug. 2011 09:42 - 09 März 2015 17:45 #5118 von
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08 Aug. 2011 09:47 - 09 März 2015 17:46 #5119 von
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