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Gardelegen
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Wo aber kommen die Rolande her?
Meiner Ansicht nach ist die Rolandsfigur eine heidnische Parallele zum Messias, angepasst an ritterliche Helden im Mittelalter.
Das Rolandslied verweist auf die wahre Quelle:
1.) Das Tal von Ronceval als "Schlachtort" ist schon in Verdaguers Atlantis-Poem genannt.
Da sah er wie die schnee’gen Pyrenäen In glühend roten Feuerflammen standen. Ins Tal von Ronceval und nach Asturien Wälzt sich die Glut auf Wirbelwindes Rücken. Sie kam von Ost, wo Morgensonnengold Die Wälder streift. Die Lavawogen zischen, Nicht Gletschers Höhen noch des Abgrunds Tiefen Noch Wasserfalles Tosen hält sie auf. Die rotgeschuppte Riesenschlange trägt Von einem Meer zum andern das Entsetzen, Durcheilt Europa; Rauch und Flammen speit sie, Und ihrem Haupt entsprühen Feuergarben. Sie brüllt und heult, verengt mit ihrem Hauch Der Nebelwolken dichten weißen Schleier: Für solche Glut sind sie nur Spinngewebe. Die wilde Flamme springt von Berg zu Berg Und wirft ins Tal des Höllenkraters Schein. Vom steilen Abhang rollt sie Felsenmassen, Entwurzelt Bäume, türmt zum Berg sie auf; Wie Äste knickt sie krachend Buchen, Eschen. Von Rauchgewölk und Flammen überdeckt, Zerfällt der Hirten Heim in Staub und Trümmer. Der Tränenstrom der Hartbedrängten löscht Die Flamme nicht. Sie fliehn nach allen Seiten Mit wild zerrauftem Haar, und hinter ihnen Läuft ihre Lämmerschar mit lautem Blöken; Als Freunde neben ihnen Wolf und Bär.
Obiges Zitat stammt aus dem Beginn des Poems. Wie die Schlacht ausging, steht am Ende:
Dort war es, so erzählt die fromme Sage, Wo Herakles die Stimme wieder hörte, Die ihn im Donner rief auf Calpes Felsen – Und ihn erzittern ließ in heil’ger Furcht. Am Abend war es, nach dem Sturm des Tages, Wo sie im sanften Säuseln zu ihm sprach: „Ich bin es, der geleitet deine Hand, Wie man sie einem zarten Kinde führt, Als du des Westens Babylon zerstörtest. Ich bin es, der den Flammenblitz gesendet, da es im Stolz sich gegen mich erhob und eine Leiter in die Wolken baute, ich bin es, der vernichtet, seine Berge, Der dir zu Füßen legte die Titanen; Ich gab den Sieg dir über Ungeheuer. Ich bin’s, der Welten schafft und sie zerstört. Und was in deiner Hand die Keule ist, Bist du, o Mensch, für meine Gottesmacht
Vor dem tapferen Ritter mit dem Schwert war also Herakles mit der Keule. Dass die Keule nur eine Metapher ist für eine Waffe, die mit einem Blitz eine ganze Stadt zerstört, erfährt man auch am Rande. Der Bezug zum Turm zu Babel ist offenkundig und auch Sodom und Gomorrha lassen grüßen.
2.) Was im Rolandlied aber noch auf den Erlöser hinweist, ist der Bezug zum Buch Josua und dem gleichnamigen Helden sowie der Bedeutung seines Namens. Wie im Buch Josua wird auch im Rolandslied der Tag verlängert, damit die Feinde geschlagen werden können.
Bleibt die Frage, warum die Rolandsfigur immer so übermenschlich groß dargestellt ist?
Nach meinen Erkenntnissen weist die Tageszeitverlängerung im Buch Josua auf die Mondentstehung, in deren Folge es zur Tageszeitverlängerung kam. Diese Tageszeitverlängerung ist das sichtbare Anzeichen einer Erdrotationsverlangsamung, in deren Folge sich die Gewichtskraft auf der Erde änderte. Vor der Katastrophe waren Menschen (Riesen) und Tiere (Dinosaurier, Mammut, Mastodon usw.) größer. Damit war auch der Erlöser ein Riese und seine heutige heidnische Metapher, der Roland, ist es deshalb ebenfalls.
Dem Betreiber der Rolandseite habe ich schon mitgeteilt, dass die "Butterjungfer" wohl eher für die Mutter des Erlösers steht und sie dessen Waffe (die mit dem Blitz) schon bereithält. Hier ein Gang durch das Bodemuseum mit dem Blickwinkel auf die Erlösermutter, den Erlöser und die Waffe des Erlösers: www.forumromanum.de/member/forum/entry_u...rstoerung_kunst.html
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den Roland auch im wahren Asturien
- am Sternenhimmel - finden:
Orion ist dort sein Name.
Die Rolandsfiguren sind so was
wie Platzhalter für den Goldjungen,
wenn er sich in der Welt herumtreibt:
gewissermaßen:
Verweile doch, du bist so schön!
Die Butterjungfer ist ja in Zerbst zu sehen
und wurde früher in Magdeburg rumgeführt.
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www.roland-apotheke-hannover.de/roland-zerbst.html
"Es fehlt aber wie dem Quedlinger Roland der Mantel. Sein rechtes Bein ist etwas angezogen, seinen Fuß setzt er auf einen Hund. Diese Besonderheit konnte bislang nicht gedeutet werden."
Diese Besonderheit ist sehr einfach zu erklären und beweist, dass es sich beim Roland um Orion und nicht etwa um Herkules handelt.
Orion hat auf den Himmelatlanten sein bein leicht angezogen. Seine Begleiter sind seine beiden Jagdhunde (wie beim alten Fritz). Er steht auf dem Hasen Lepus (=Lupus Wolf), den er jagt.
Die Butterjungrauen werden auch mit mittelalterlichen Asylsteinen in Verbindung gebracht.
Ich empfehle diesbezüglich neben den Erkenntnissen von Prusak auch immer wieder gerne Dr. Werner Papke zu studieren:
images.google.de/imgres?imgurl=http://ww...6start%3D90%26um%3D1
Wichtig ist, dass Phaeton in den Eridanus (= auch Jordan, totes Meer?) fiel.
Da auch Herkules ähnlich wie Orion dargestellt wurde und es eine Verbindung beider in dem von Bremer geposteten Text über Babylon gibt, kann schon sein, dass beid in der Mythologie z.T. verschmolzen wurden. Der Roland scheint mir aber grundsätzlch der Orion zu sein, der Christusträger, des selbst Christus/Osiris sein sollte.
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- Dieter-Bremer
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Der Roland scheint mir aber grundsätzlch der Orion zu sein, der Christusträger, des selbst Christus/Osiris sein sollte.
Da widerspreche ich nicht.
Auch bei mir steht Herakles für Christus.
Herakles, der felltragende Erlöser (von vielem) = Enkidu, der felltragende Erlöser von Chumbaba.
Enkidu wurde im Gilgamesch-Epos gesalbt = Christus.
Die Salbung wurde aus dem Gilgamesch-Epos in ähnlichem Text in 2Henoch übernommen --> Henoch = Christus
Jesus predigte diese alten Überlieferungen, bis man sie auf ihn selbst bezog.
Der wahre Gesalbte in den biblischen Überlieferungen ist aber Henoch, denn der wurde AUF BEFEHL Gottes von Ernengel Michael gesalbt, kein Vergleich mit der Salbung eines Jesus OHNE Befehl Gottes durch Maria-Magdalena.
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Papke vertritt m.E. aber zu recht die Ansicht, dass Gilgamesch Orion und damit für uns der Roland ist:
Abb. 5 Der hinter dem Stier kniende Rinderhirte DUMU.ZI (Tammuz) - im Gilgamesch-Epos Enkidu, „Herr (EN) des fruchtbaren Ackerfeldes (KI.DU)“, genannt - und der vor dem Stier stehende Schafhirte Gilgamesch (Hirtenstab weggelassen) am Himmel von Sinear um 2340 v.Chr. Die beiden Helden waren ursprünglich vor der Sintflut als Abbilder des Ackerbauern Kain und des Schafhirten Abel, der Söhne Adam´s, in die Sterne gesetzt worden. Kain-DUMU.ZI (Tammuz) wurde im Mithraismus zum Rinderhirten Mithras. Im 6. Jahrhundert v.Chr. änderten die Babylonier den Rinderhirten in einen Widder ab. Der Schafhirte wurde bei den Griechen zum Orion.
Aus: Papke, Werner: Die geheime Botschaft des Gilgamesch,
Wir sehen aber eines: Enkidu und Gilgamesch sind die Zwillinge, wie Christ und Antichrist.
Keiner von uns ist in der Lage zu unterscheiden, wer der wahre Gesalbte ist, war oder sein wird. Es ist halt ein Himmelspiel!
Zu den Keulenträgern gesellt sich noch Boötes mit seinen 2 Jagdhunden, als Schäfer vielleicht noch eher das Vorbild des alten Fritz.
Boötes ist bei Papke: Adam, Noah, Dionysos, Ikarios und Joseph.
Joseph deutet m. E. Herwig Brätz besser als Cepheus (z.B. Brandenburg, S.36)
Es ist natürlich sehr schwierig, Sternbilder und deren Mythen mit einem ggf. realen Raumschiffabsturz (für mich eher Planetennahbegegnung mit Kometenabsturz auf die Erde in historischer Zeit, das gilt auch für eine mögliche Entreissung des Mondes aus der Erde) in Verbindung zu bringen. Allerdings könnten die Sternbilder den erinnerten Hintergrund für die Chaosszenerie am Himmel gewesen sein.
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- Dieter-Bremer
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Für mich hat sich jedoch herauskristallisiert, dass es einerseits zwei (und mehr, bis zu sieben) Erlöser gab und die Rollen teils wechseln: Enkidu und Gilgamesch, Arjuna und Krishna, Hanuman und Rama, Thor und Loki, Siegfrid und König Gunter, Achilles und Odysseus, Herakles und Hylas bzw. Iolaos usw.
Andererseits gibt es häufig das (Zwillings)Paar, von dem einer der Erlöser, der sich opfert und stirbt und der andere der Führer des überlebenden Volkes in ein neues Zeitalter ist: Abel und Kain, Esau und Jakob, Haran und Abraham, Henoch (der Bruder Noahs) und Noah, daraus abgeleitet Enkidu und Utnapischtim, Helle und Prixos, Agamemnon und Menelaos usw.
Viele der Überlieferungen sind allerdings verstümmelt. So kann man die Bedeutung des felltragenden Esau aus der Bibel nicht erkennen, erst das Buch Jaschar bringt die nötigen Informationen.
Insofern sehe ich in Mithras eher den pimeren Erlöser, also den felltragenden Enkidu, Esau, Arjuna oder Hanuman.
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