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Die Namen der ägyptischen Pharaonen
16 Jahre 2 Monate her #1654
von Allrych
Allrych antwortete auf Aw: Die Namen der ägyptischen Pharaonen
Ich will hier nicht mehr in Details eingehen. - Dieter Bremer versteht die Geschichts- und Chronologiekritik nicht, hat also auch nichts auf dieser Seite verloren.
Doch nur zur Erinnerung: Die Gleichsetzung Avignon = Babylon habe ich noch vor kurzem von neuem erklärt.
www.dillum.ch/html/dillum_canvas_gallery.htm
Doch nur zur Erinnerung: Die Gleichsetzung Avignon = Babylon habe ich noch vor kurzem von neuem erklärt.
www.dillum.ch/html/dillum_canvas_gallery.htm
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16 Jahre 2 Monate her #1655
von *CD
*CD antwortete auf Aw: Die Namen der ägyptischen Pharaonen
Dieter Bremer schrieb:
Der Begriff "Babylonisches Exil der Päpste in Avignon" ist in der Geschichte eigentlich altbekannt... Man kann ihn sogar googeln!
Dass ausgerechnet die Papststadt Avignon etwas mit dem Sündenbabel zu tun hat, erscheint mir schon merkwürdig, ebenso, dass ich bezüglich Avignon noch niemals etwas von einer babylonischem Exil gehört habe.
Der Begriff "Babylonisches Exil der Päpste in Avignon" ist in der Geschichte eigentlich altbekannt... Man kann ihn sogar googeln!
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- Dieter-Bremer
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16 Jahre 2 Monate her - 16 Jahre 2 Monate her #1656
von Dieter-Bremer
Dieter-Bremer antwortete auf Aw: Die Namen der ägyptischen Pharaonen
Das ist mir tatsächlich neu.
Aber ist es nicht so, dass zum Begriff gewordene Ereignisse aus der Vergangenheit (fälschlich) auf ähnliche Ereignisse in der Gegenwart angewendet werden?
Wie oft hört man heutzutage von sintflutartigem Regen, und doch hat dieser nichts mit der Sintflut zu tun ...
Genau so kann ein "Babylonisches Exil" der Päpste eine solche Metapher sein wie der "sintflutartige Regen" und doch so wenig mit Babylon zu tun haben wie der Gewitterguss mit der Sintflut ...
Aber ist es nicht so, dass zum Begriff gewordene Ereignisse aus der Vergangenheit (fälschlich) auf ähnliche Ereignisse in der Gegenwart angewendet werden?
Wie oft hört man heutzutage von sintflutartigem Regen, und doch hat dieser nichts mit der Sintflut zu tun ...
Genau so kann ein "Babylonisches Exil" der Päpste eine solche Metapher sein wie der "sintflutartige Regen" und doch so wenig mit Babylon zu tun haben wie der Gewitterguss mit der Sintflut ...
Letzte Änderung: 16 Jahre 2 Monate her von Dieter-Bremer.
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16 Jahre 2 Monate her #1657
von *CD
*CD antwortete auf Aw: Die Namen der ägyptischen Pharaonen
Natürlich ist hier von einer bildhaften Sprache auszugehen, die mit historischen bzw. mythischen Anspielungen operiert. Wie alt der Begriff "Babylonisches Exil der Päpste in Avignon" ist, kann ich aber auch nicht sagen; er könnte aus der Reformationszeit stammen, wo gerne mit sprachlich satten Bildern polemisiert wurde.
Es dürfte hier aber einen tieferen Zusammenhang geben, der dann nicht ganz unbedeutend wäre: "Babel" steht nicht nur als Chiffre für die "Hure Babylon", sondern ebenso für die menschliche Hybris, die glaubte, in göttliche Sphären vordringen zu können: also konkret für den chaldäischen Sternkult, der zweifellos nahöstliche Wurzeln haben dürfte, dem aber zweifellos auch die Hohepriester in Avignon huldigten.
Ich habe ja in meinem Nostradamus-Buch die Hypothese aufgeworfen, dass Avignon einen judenchristlichen, wenn nicht gar rein jüdischen Gründungshintergrund haben dürfte, womit der chaldäische Einfluss auch erklärbar wäre.
Es dürfte hier aber einen tieferen Zusammenhang geben, der dann nicht ganz unbedeutend wäre: "Babel" steht nicht nur als Chiffre für die "Hure Babylon", sondern ebenso für die menschliche Hybris, die glaubte, in göttliche Sphären vordringen zu können: also konkret für den chaldäischen Sternkult, der zweifellos nahöstliche Wurzeln haben dürfte, dem aber zweifellos auch die Hohepriester in Avignon huldigten.
Ich habe ja in meinem Nostradamus-Buch die Hypothese aufgeworfen, dass Avignon einen judenchristlichen, wenn nicht gar rein jüdischen Gründungshintergrund haben dürfte, womit der chaldäische Einfluss auch erklärbar wäre.
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16 Jahre 2 Monate her - 16 Jahre 2 Monate her #1661
von Tuisto
Tuisto antwortete auf Aw: Die Namen der ägyptischen Pharaonen
Vielleicht sollte man die überlieferte askenasische und die gotischen Wanderungen ins Kalkül mit einbeziehen?
Immerhin kommen bis heute rumänische und spanische Roma nach St. Marie de la Mer um zur schwarzen Madonna oder Maria Magdalena (Hure) zu wallfahren. Avignon ist ja die die neue Hure Babylon. Die gotischen Hochburgen des frühen Mittelalters sind identisch mit den Jüdischen des Hochmittelalters.
Womit klar sein dürfte, dass das Babylonische Exil der Juden älter ist als das päpstliche Exil in Avignon.
Es ist auch eher anzunehmen, dass die Begriffe von den Trojanern nach Frankreich gebracht wurden, statt umgekehrt. Weshalb sollten sonst so viele europäische Adelsstämme ihre Abkunft auf die heutige Türkei/Levante zurückführen und behaupten, sie hätten Mitteleuropa erobert?
Die Überlieferungen sind doch eindeutig: Zuerst kammen Sie von dort, dann wollten sie die Regionen wieder zurückerobern.
Eine andere Frage ist, ob der allererste Zug nicht von Nord nach Süd, dann wieder von Südost nach Nordwesteuropa und mit den Kreuzzügen wieder zurück führte. Ein stetiges Hin- und-her der Eroberungen und des kulturellen Austausches.
Derzeit läuft wieder alles von unten nach oben, wie man an den Ängsten der Schweizer ablesen kann.
Immerhin kommen bis heute rumänische und spanische Roma nach St. Marie de la Mer um zur schwarzen Madonna oder Maria Magdalena (Hure) zu wallfahren. Avignon ist ja die die neue Hure Babylon. Die gotischen Hochburgen des frühen Mittelalters sind identisch mit den Jüdischen des Hochmittelalters.
Womit klar sein dürfte, dass das Babylonische Exil der Juden älter ist als das päpstliche Exil in Avignon.
Es ist auch eher anzunehmen, dass die Begriffe von den Trojanern nach Frankreich gebracht wurden, statt umgekehrt. Weshalb sollten sonst so viele europäische Adelsstämme ihre Abkunft auf die heutige Türkei/Levante zurückführen und behaupten, sie hätten Mitteleuropa erobert?
Die Überlieferungen sind doch eindeutig: Zuerst kammen Sie von dort, dann wollten sie die Regionen wieder zurückerobern.
Eine andere Frage ist, ob der allererste Zug nicht von Nord nach Süd, dann wieder von Südost nach Nordwesteuropa und mit den Kreuzzügen wieder zurück führte. Ein stetiges Hin- und-her der Eroberungen und des kulturellen Austausches.
Derzeit läuft wieder alles von unten nach oben, wie man an den Ängsten der Schweizer ablesen kann.
Letzte Änderung: 16 Jahre 2 Monate her von Tuisto. Begründung: Ergänzung um die Goten
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16 Jahre 2 Monate her #1669
von Allrych
Allrych antwortete auf Aw: Die Namen der ägyptischen Pharaonen
Durch die GC-Kritik kommen Inhalte und Epochen durcheinandergewürfelt. Aussenstehende verstehen da häufig nur noch Bahnhof.
Aber auch Insider scheinen manchmal Probleme zu kriegen, wie der neueste Beitrag von "Tuisto" zeigt. Er spricht von "gotischen Hochburgen des frühen Mittelalters"!
Nach der konventionellen Chronologie dauerte das Frühmittelalter bis ca. 900 AD. - Der gotische Baustil soll "um 1150 AD" aufgekommen sein - also im Hochmittelalter.
Obwohl ich mich viel mit Burgen beschäftige, habe ich noch keine "frühmittelalterlichen Hochburgen" entdeckt, schon gar nicht solche in gotischem Stil.
Vor kurzem habe ich das Zeitalter der Gotik auf ca. zwei Generationen im 18. Jahrhundert geschätzt. Man lese dazu den Artikel über die revidierte Baugeschichte des Berner Münsters:
www.dillum.ch/html/bern_muenster_baugeschichte_neu.htm
Aber auch Insider scheinen manchmal Probleme zu kriegen, wie der neueste Beitrag von "Tuisto" zeigt. Er spricht von "gotischen Hochburgen des frühen Mittelalters"!
Nach der konventionellen Chronologie dauerte das Frühmittelalter bis ca. 900 AD. - Der gotische Baustil soll "um 1150 AD" aufgekommen sein - also im Hochmittelalter.
Obwohl ich mich viel mit Burgen beschäftige, habe ich noch keine "frühmittelalterlichen Hochburgen" entdeckt, schon gar nicht solche in gotischem Stil.
Vor kurzem habe ich das Zeitalter der Gotik auf ca. zwei Generationen im 18. Jahrhundert geschätzt. Man lese dazu den Artikel über die revidierte Baugeschichte des Berner Münsters:
www.dillum.ch/html/bern_muenster_baugeschichte_neu.htm
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