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Wer wusste was wann?

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10 Jahre 2 Monate her #10360 von Allrych
Allrych antwortete auf Wer wusste was wann?
Dieser "Tuisto" ist ein Alles- und Besserwisser.

Sogar "CD" beleidigt er, indem er seine Ansichten als "krude Theorie" verunglimpft.

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10 Jahre 2 Monate her #10361 von kronos
kronos antwortete auf Wer wusste was wann?
@*CD

Wo habe ich so etwas behauptet?


Haben Sie nicht! Tut mir leid, wenn meine Aussage so rübergekommen ist.

Allerdings sprechen Sie bei den "Traditionen der Datierung" selbst von einer 'aus der Luft gegriffenen Hypothese'. Woran machen Sie denn eine solche Hypothese der länder- und kulturspezifischen Traditionen fest, die parallel zueinander bestanden haben? Wer Hypothesen aufstellt, hat eine Bringschuld. Ich bin gern bereit, igrendwelchen Links zu folgen. Unter den von mir genannten Links zur Geschichte der Enzyklopädien findet man ausdrücklich Hinweise darauf, dass die Autoren der Enzyklopädien auch die Werke anderer Enzyklopädisten kannten und als Anregung/Vorbild betrachteten. Speziell von Diderot werden sogar Zitate angeführt.

Vor dem 19. Jh. sind verwaltungstechnische schnelle Durchgriffe auf die breite, zum Teil schwer erreichbare Bevölkerung völlig illusionär. Vor allem im Deutschen Reich gab es noch keinen Zentralstaat, der etwa ein neues Datierungsschema hätte durchsetzen können.


Das spielt hier eher keine Rolle. Es geht darum, ob die - wenn auch dünne - Schicht der Gelehrten europaweit die Enzyklopädien und damit auch deren Datierungen kannte.

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10 Jahre 2 Monate her #10362 von *CD
*CD antwortete auf Wer wusste was wann?
Ach Tuisto, du hast doch bisher noch keine Minute an eventuelle chronologische Implikationen des bekanntlich "überlangen 19. Jahrhunderts" verschwendet. Dein Beissreflex in dieser Sache zeugt von grossen Ängsten! Du hast dich damit quasi als Positivist entlarvt... Aber lautes Singen im dunklen Wald hilft nicht immer!

Und wer von mir ultimativ Ergebnisse und Beweise erwartet, dem sei gesagt: Ich sehe mich nicht in der Pflicht, auf freiwilliger Basis die Arbeit zu leisten, die staatlich besoldete Historiker schon lange hätten leisten müssen.

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10 Jahre 2 Monate her #10363 von *CD
*CD antwortete auf Wer wusste was wann?
"Speziell von Diderot werden sogar Zitate angeführt."

Bei solchen Sätzen schrillen bei mir alle Alarmglocken!

"Speziell ... sogar"

Eine Einzelbeobachtung, vielleicht in einer Schrift, die Diderot nur untergeschoben wurde, um gewünschte Querbezüge herzustellen?!
Wie naiv und verblödet sind wir denn geworden, dass wir nicht den Verdacht schöpfen, dass genau dies gemacht wurde? Gefälschte Quellen, um die gewünschten Bezüge und Absicherungen herzustellen! Die Grosshistoriker des 19. Jhs. waren in dieser Hinsicht Schwerverbrecher. Und dann ist ja auch mal die eine oder andere Privatbibliothek mitsamt all den unersetzlichen Originalen abgebrannt... Aber zum Glück waren die Standardwerke dazu ja schon gedruckt :-)

Überall auf der Welt Lug und Trug - nur Historiker sind lupenreine Wissenschaftler?
Nein wirklich! Auf welchem Niveau diskutieren wir denn hier?!

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10 Jahre 2 Monate her - 10 Jahre 2 Monate her #10364 von kronos
kronos antwortete auf Wer wusste was wann?

Und wer von mir ultimativ Ergebnisse und Beweise erwartet, dem sei gesagt: Ich sehe mich nicht in der Pflicht, auf freiwilliger Basis die Arbeit zu leisten, die staatlich besoldete Historiker schon lange hätten leisten müssen.


Wie kann man bei einer solchen Einstellung eigentlich für sich allein im stillen Kämmerlein sicher sein, dass man sich selbst nichts vormacht, sondern dass das eigene Denken tragfähgiges Wissen hervorbringt? Wer je Computer programmiert hat, weiß wie brüchig selbst scheinbar solide Gedankengänge sein können und immer wieder an der Wirklichkeit geprüft und bewiesen werden müssen - und zwar nicht für andere, sondern für einen selbst. Eine solche Arbeit macht demütig, was die Einschätzung des eigenen Denkens angeht.
Letzte Änderung: 10 Jahre 2 Monate her von kronos.

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10 Jahre 2 Monate her #10365 von kronos
kronos antwortete auf Wer wusste was wann?

Eine Einzelbeobachtung, vielleicht in einer Schrift, die Diderot nur untergeschoben wurde, um gewünschte Querbezüge herzustellen?!
Wie naiv und verblödet sind wir denn geworden, dass wir nicht den Verdacht schöpfen, dass genau dies gemacht wurde? Gefälschte Quellen, um die gewünschten Bezüge und Absicherungen herzustellen!


Ein 'vielleicht', ein 'Verdacht', 'Gefälschte Quellen' - festgemacht an welchen Indizien? Selbst wenn dem so wäre, müsste man jeden einzelnen Verdacht erhärten, verdichten, beweisen. Mit der Behauptung, alles sei sowieso gefälscht, schneidet man sich selbst vom Diskurs ab. Im Übrigen halte ich mich hier an Tuistos 'zigtausendfache Redundanz'. Wegen der zentralen Rolle, die Diderots Enzyklopädie für die Sammlung und Darstellung von Wissen hat, ist über sein Leben und die Entstehung der Enzyklopädie soviel bekannt, dass für einen Fälschungsverdacht und -beweis wirklich schwere Geschütze aufgefahren werden müssten.

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