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Die Sonnenfinsternis von 585 AC

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10 Jahre 11 Monate her - 10 Jahre 11 Monate her #9778 von Tuisto
Hier die Finsternisberechnung der NASA fü den 28. May -584 (585 BC = 583 Calvisius) über Griechenland:

eclipse.gsfc.nasa.gov/SEpubs/5MCSE.html

Bereits Ptolemäus zeigte die Berechnung von Finsternissen in seinem Almagest, was auch jeder im Internet nachlesen kann.

Es geht also nicht darum, dass - sofern die Erde seit dieser Zeit keine Spünge gemacht hat, was extrem unwahrscheinlich ist - dieses Datum nicht stimmen würde.

Es geht darum, dass es von den Renaissance-Geschichtskonstrukteuren berechnet wurde.

Und hier ein Auszug zu SOFI Berechnungen aus dem Almagest:
archive.org/stream/desclaudiusptole01pto...e01ptoluoft_djvu.txt

"Siebentes Kapitel.

Praktische Anleitung zur Aufstellung von Finsternistabellen.

Die vorstehende Erörterung hat uns darüber belehrt, wie
groß die Intervalle der Sjzygien sein müssen, welche wir
zur Feststellung der Finsternisse heranzuziehen haben. Um
aber nach zahlenmäßiger Festsetzung der für sie geltenden
mittleren Zeiten und nach Berechnung der zu diesen Zeiten
von dem Monde eingenommenen Örter, d. h. der schein-
baren bei den Konjunktionen und der genauen bei den
Vollmonden*), nach den Epochen des Mondes in Breite
erstens die Syzygien, welche voraussichtlich überhaupt mit
Finsternissen verbunden sind, und zweitens Größe und Dauer
der Finsternisse bequem feststellen zu können, haben wir
zur Erleichterung des erforderlichen Rechengeschäfts Tabellen
aufgestellt: zwei für die Sonnenfinsternisse und zwei für die
Mondfinsternisse, je für die größte und die kleinste Entfer-
nung des Mondes. Die allmähliche Zunahme der Verfinsterungen
haben wir nach Zwölfteln des verdunkelten Durchmessers
eines jeden der beiden Lichtkörper vor sich gehen lassen."
Letzte Änderung: 10 Jahre 11 Monate her von Tuisto.

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10 Jahre 11 Monate her - 10 Jahre 11 Monate her #9779 von Basileus
In Wirklichkeit befand sich der Pfad der SoFi vom 28.5.585 AC (= -584)
ein paar 1000 km weiter westlich, über Nordamerika,
wenn die Rückrechnungen stimmen.

Diese SoFi war damit in Wirklichkeit in Europa überhaupt nicht sichtbar.

Der Trick der offiziellen Geschichte und der Astronomen besteht darin,
den Pfad der SoFis soweit zu verschieben,
daß wenigstens ein Teil davon mit den "überlieferten Aufzeichnungen" übereinstimmt.

In der NASA-Karte ist diese ausschließlich auf den "überlieferten Aufzeichnungen" beruhende Korrektur
ganz oben vermerkt (shift due to Delta T).
Um diese Entfernung muß man den Pfad Richtung Westen verschieben, um den naturwisenschaftlich richtigen Pfad der SoFi zu erhalten,
ohne die willkürliche, spekulative Annahme physikalischer Anomalien in der entfernten Vergangenheit,
die Voraussetzung der Datierung der offiziellen Geschichte ist.



eclipse.gsfc.nasa.gov/SEatlas/SEatlas-1/SEatlas-0599.GIF
Letzte Änderung: 10 Jahre 11 Monate her von Basileus.

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10 Jahre 11 Monate her - 10 Jahre 11 Monate her #9780 von Tuisto
Das beweist vor allem, dass die mittelalterlichen/renaissancezeitlichen Geschichtskonstrukteure mit einem geringfügig anderen Delta T rechneten.

Die NASA rechnet mit einer Differenz von 18610 sec (= 5H und 10 min) gegenüber heute.
Sie sind den historischen Angaben geschuldet, die jedoch sicherlich den Berechnungen des Spätmittelalters entsprechen. Natürlich passt da nichts zusammen.


Delta-T Änderungen hat bereits Prof. Seyffarth für seine "Sacra Chronologia" von einem damals bekannten Astronomen vornehmen lassen, um die die SOFI vom DO, dem 19.3.33 AD von der Südsee nach Jerusalem zu transferieren. Damit konnte Jesus´ Kreuzigung an diesem Tag bei SOFI stattfinden! Womöglich lag er richtig!

So oder so: Die Geschichtsereignisse wurden natürlich nicht exakt chronologisch überliefert, sondern in der Renaissance zigfach emendiert, wenn nicht ganz und gar erfunden oder zumindest vervielfacht, um die leeren Zeiten zu füllen.
Letzte Änderung: 10 Jahre 11 Monate her von Tuisto.

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10 Jahre 11 Monate her #9781 von Allrych
Die Beiträge von "Tuisto" sind irrelevant, man übergehe sie.

Es geht hier um seriöse Geschichts- und Chronologiekritk, nicht um esoterische
numerologische Spinnereien.

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10 Jahre 11 Monate her #9782 von berlinersalon
eine daseinsberechtigung
seriöser historiker scheint darin zu bestehen
sich nicht vom fleck bewegen zu dürfen

sozusagen eine standfeste angsterfüllte dauerfinsternis

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10 Jahre 11 Monate her - 10 Jahre 11 Monate her #9783 von Tuisto
Allrych ist wieder bei seinem Lieblingsthema: aarengeschliffene Dummschwätzerei!
Letzte Änderung: 10 Jahre 11 Monate her von Tuisto.

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