Peter Franz Joseph Müller: Meine Ansicht der Geschichte, 1814

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11 Jahre 1 Monat her #9707 von Allrych
Sintflut-Ereignisse waren wie Kometen, Sonnenfinsternisse und Erdbeben ein beliebtes Motiv der Chronisten, um ihre Zeitbücher zu strukturieren.

Das Elb-Hochwasser vor über zehn Jahren ist uns noch im Gedächtnis.

Und die vorgeschichtliche Menschheit soll erlebt haben, wie Helgoland durch eine grosse Flut zur Insel wurde.

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11 Jahre 1 Monat her #9712 von Scharlmanje

Tuisto schrieb:

Aber für einen Lacher ist das Buch sicher gut.

Wer zuletzt lacht, lacht am Besten - auch wenn schon 200 Jahre rum sind!


[/i]Es geht mir eher darum, dass seine Methodik angreifbar ist. Die Ansatzpunkte für eine Chronologiekürzung liegen wo anders.

Es ist nämlich ein Unterschied, ob sich aus einer gesprochenen (indoeuropäischen) Ursprache neue Sprachen entwickeln, wie die alten deutschen Sprachen oder ob Sprachen, wie Latein, Hebräisch oder Sanskrit nachweislich aus den Studierstuben der Gelehrten entstammen, folglich in ihrem formellen Aufbau künstlicher Natur sind.


Dem ist nicht zu widersprechen.

Darum ging es nämlich Müller: Um die Fälschung und Verlängerung der wahren Geschichte, auch mittels konstruierter Sprachen.


Das ehrt ihn, aber seine Schlussfolgerungen sind nicht schlüssig begründet, schon alleine, weil er andere Erklärungsmodelle (Resubstrat etc.) nicht widerlegt hat. Meines Wissens waren diese aber schon bekannt.

Deutschtümelei: Willst Du Dich mit solch einer Argumentation im Bereich der Historie lächerlich machen, Scharlmanje?

Oder willst Du etwa behaupten, seine Ansichten waren irreal im Angesicht des großen HRR?
Keine Französisch-, Englisch-, Spanisch-, XYZ-nationale Tümelei?
Nein, natürlich Deutschtümelei.



Mir war nicht bewusst, dass es die Gepflogenheiten erfordern, darauf hinzuweisen, dass andere den gleichen Quatsch gemacht haben.

Stein ging es um eine germanische Adelstümelei, nur um das hier nochmals festzuhalten.



Hintergründig sehe ich das ähnlich. Vordergründig ging es aber auch darum, die Reihen gegen Napoleon zu schließen. Ich sehe hier auch eine der Triebfedern der Chronologiestreckung. Es ist beeindruckender eine 900-jährige Geschichte einer Nation vorweisen zu können als 0, denn Deutschland spielte im Leben und denken der Menschen damals keine Rolle. Dass Napoleon das Rheinland besetzt hatte, war dem Bayern vollkommen gleichgültig. (Wäre es heute wohl auch.)

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3 Jahre 1 Monat her - 3 Jahre 1 Monat her #12569 von lemur++
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GChK = Geschistschronologiekritik.
CHRONOLOGIEKRITIK ist auch die Kritik der Traditionellen Geschichte.
Letzte Änderung: 3 Jahre 1 Monat her von lemur++.

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3 Jahre 1 Monat her #12571 von Allrych
Richtig, meine Seite wird seit zehn Tagen ungewöhnlich häufig aufgerufen.
Und die Zugriffe auf meinen Artikel über Peter Franz Joseph Müller (Meine Ansicht der Geschichte, 1814) sind regelrecht explodiert.
Deutschland hat tagelang sogar die Schweiz übertroffen.
Und erstmals ist auch Japan mit einer hohen Zugriffszahl dabei.
Es ist auf jeden Fall erfreulich, dass das Interesse an der Geschichts- und Chronologiekritik zunimmt.
www.dillum.ch/html/mueller-peter-franz-j....geschichte.1814.htm

 
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