Warum wurde Geschichte erfunden?
In diesem Sinne ist Verdrängung natürlich nie unbewusst! Das wurde auch so nicht in den Raum gestellt.
Hier der Anfang des aktuellen in seinem Resüme dumm-dämlichen Wikibeitrags:
"Der Katastrophismus stellt im Rahmen der Astronomie sowie der Geologie und Paläontologie ein wissenschaftliches Paradigma dar, das von der überragenden Bedeutung von katastrophalen Ereignissen für die Geschichte unseres Sonnensystems, der Erde und der Entwicklung (Evolution) der Lebewesen ausgeht. Der Begriff catastrophism wurde 1832 von dem britischen Philosophen und Naturwissenschaftler William Whewell (1794–1866) geprägt, als Gegenbegriff zum uniformitarianism (deutsch: Aktualismus). In der Geschichte der modernen Wissenschaften konnte sich der Katastrophismus aber gegenüber dem Aktualismus nicht durchsetzen und ist heute gegenüber dem wissenschaftlichen Mainstream randständig. Allerdings schließen sich die katastrophistischen und aktualistischen Standpunkte nicht mehr gegenseitig aus, sondern ergänzen einander.
Der Katastrophismus versteht sich wie der Aktualismus als ein säkulares Paradigma, das keine göttlichen Einwirkungen auf die Geschichte anerkennt, sondern allein auf natürliche (und naturwissenschaftlich untersuchbare) Ursachen als Erklärungsmodell zurückgreift. Als säkulares Paradigma wäre Katastrophismus daher in Bezug auf sein Selbstverständnis abzugrenzen vom Kreationismus christlicher Fundamentalisten, der auf einer wörtlichen, nicht-metaphorischen Interpretation biblischer Texte aufbaut. In Bezug aufs Geschichtsbild bestehen dennoch wichtige Gemeinsamkeiten zwischen Kreationismus und Katastrophismus:
Der Katastrophismus korrigiert in gewisser Weise die nahezu sprichwörtliche Vorstellung von der enormen Länge der geologischen Zeiträume. Im Gegensatz zum klassischen Aktualismus (oder vielmehr: Gradualismus) geht man bei der katastrophistischen Betrachtung der Natur auch von einmaligen und unumkehrbaren Ereignissen aus, die sehr rasch vorübergehen können und dennoch große und bleibende Veränderungen bewirken.
Seit Mitte des 20. Jahrhunderts erfreut sich der Katastrophismus auch vermehrten Zuspruchs unter den Anhängern des religiös motivierten Kreationismus und der pseudowissenschaftlichen Chronologiekritik, die sich allerdings weit von den ursprünglich naturwissenschaftlichen Ansätzen des Katastrophismus entfernt haben. Gelegentlich wird sogar die Konstanz und Allgemeingültigkeit der Naturgesetze bezweifelt (siehe Exzeptionalismus)."
de.wikipedia.org/wiki/Katastrophismus
Wir können daher sicher sein, dass Hyfrie mit seiner Aussage richtig liegt, dass es aufgrund erlernten Wissens verdammt schwer ist, jegliche historische Interpretation zunächst grundsätzlich als Lüge oder Erfindung oder Konstruktion abzutun und lediglich die Fakten zu checken.
Zu den Beiträgen von Kevernburger Gemälder, die auf den Wahnsinn speziell der letzten 150 Jahre abzielen (aber nicht nur!) möchte ich nur anmerken: "Lentrohamsanin"
Ab S. 414 wird die Wahrheit und nichts als die Wahrheit erzählt:
books.google.de/books?id=ZkSYNw_Zi8EC&pg...ntrohamsanin&f=false
Ach ja, man vergesse dabei Hitler Trotzki, Lenin und Stalin als Teil des Lentrohamsanins nicht:
gurdjieffbooks.wordpress.com/2007/10/18/43/
Lenin und Stalin wollten übrigens dem berühmten Kameraden Morozov keine Plattform für sein epochales Werk "Christus" geben.
books.google.de/books?id=YcjFAV4WZ9MC&pg...%2B%20stalin&f=false
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na dann beginne mal endlich mit dem aufgeblähten katastrofismus -Wir können daher sicher sein, dass Hyfrie mit seiner Aussage richtig liegt, dass es aufgrund erlernten Wissens verdammt schwer ist, jegliche historische Interpretation zunächst grundsätzlich als Lüge oder Erfindung oder Konstruktion abzutun und lediglich die Fakten zu checken.
oder ist es so erhebend in einer light-picture-genossenschaft (LPG)
dem PRW-wissenschaftskombinat hinterherzudackeln.
schaut der geschichte der völker ins gesicht
statt nur beihilfe zur geschichtsbeseitigung zu leisten.
oder sucht ihr aktuell auch nach erdbeben oder vulkanausbrüchen in der welt
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"DBDDHKP"
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solange fakten-check nur zu "DBDDHKP"-geschwafel führtder in Steinen Bilder sieht, wo es keine gibt
sehe ich keinen hinreichenden grund das untersuchte bildmaterial zu bezweifeln
langsam beschleicht mich der verdacht
daß sich diese Organe Kundabuffer noch als veritable faktenphobien entpuppen
& auf diesem niveau bin ich wahrlich nicht be/entleerbar
was ist eigentlich aus euren buddeleien geworden ?
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was ist eigentlich aus euren buddeleien geworden ?
Ist zwar nicht Gegenstand dieses Threads, aber gleichwohl hier gerne der Link zum aktuellen Stand der Grabungen, die mittlerweile übrigens wohlwollend von unserem grünen Regierungschef beurteilt werden:
www.sinossevis.de/upload1/_Eine_Magna_Ma..._i_d_Zwerchhalde.pdf
Unser Mod Ron hatte letzten Herbst die Gelegenheit, den noch nicht vollständig ausgegrabenen Brunnenschacht in situ zu sehen.
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Tatsächlich wird der Schleier immer dichter. Vor 1500 kann man nur noch wenig erahnen, vor 1000 ist völlige Dunkelheit.um das Jahr 1000 herum christlich geworden sein sollen,
a) eine weitgehend egalitäre Gesellschaft, und/oder
b) gar keine schriftkundige Gesellschaft, und/oder
c) einen einheitlichen ägyptisch/babylonisch/griechisch/keltisch/romanischen Kulturkreis um das Mittelmeer herum (das sogenannte "Römische Reich", aber anders als in den Geschichtsbüchern),.
Was uns verborgen wird, über die Zeit davor, darüber habe ich mir auch ergebnislos Gedanken gemacht. Eine vollkommende Schriftunkundigkeit mag ich nicht glauben, bleibt natürlich denkbar. An die egalitäre Gesellschaft hatte ich auch bereits gedacht, wo doch alles streben hernach im Ergebnis in eine andere Richtung ging. Allerdings ist das Königtum von Anfang an da und unbestritten. Seine „Gottgegebenheit“ musste nie begründet werden.
Das Groß“römische“ Reich hatten wir neulich erst bei Peter F. Müller´s "Ansicht der Geschichte“. Aber auch das greift mir nicht weit genug. Die Gesellschaft wird sich auf eine Art von der jetzigen unterschieden haben, von der wir uns mit mitteleuropäischer Vorbildung keine Vorstellung machen können. In eine Umgebung, wo mann Illig schon wegen 300 Jahren am liebsten in die Klapse sperren möchte, gibt es noch ganz andere Beschränktheiten.
Will heißen: Die dargestellte Aufzählung der Möglichkeiten halte ich nicht für abschließend.
@Tuisto
Der Plusquamperfekt ist überhaupt erst erfunden worden, für die verbrämte, endgültig abgeschlossene Geschichte. Das Heils-Szenario wurde an seine Stelle als anhaltender Prozess gesetzt.
Mir bleiben angesichts all der verschütteten Stätten und Städte, die wir gezwungen sind auszugraben wenig Zweifel an einer umfassenden Katastrophe um das Jahr 1000 und auch die Dauer bis ca. 1350 ist in der Gesamtschau nachvollziehbar.
Allein die Verdrängung der Katastrophe scheint mir aber nicht zu genügen, für die umfassende Geschichtsfälschung. Das wäre vielleicht eine Rechtfertigung für die Volkspsychater in der Kirche. Für die weltlichen Herrscherhäuser wäre die Legende der Entstehung "wie Phönix aus der Asche" zu verlockend, als dass es nicht wenigstens ein paar getan hätten.
Die Fälschung muss auch einen praktischen Nutzen gehabt haben. Und keinen Unerheblichen. Wir dürfen auch nicht außer Acht lassen, dass diese Fälschung ein lang anhaltender Prozess war. Er hatte im 17. Jh. noch nicht aufgehört und auch nicht bei Napoleon. Genau genommen gibt es gute Gründe anzunehmen, dass er bis heute anhält. Und wenn dem so wäre, läge es auch nahe, dass es damals wie heute die selben Verdächtigen sind ...
@hyfrie
Bin mal gespannt auf die GeschichteWenn es erwünscht ist, sonnst lasse ich es eben nur so in den Raum gestellt stehen.
Am Rande:
@berlinersalon
es war außerordentlich interessant in dem Steinbruch.
Meine Frau kann es immer noch nicht fassen und erzählt oft darüber, wie da ein paar Laien aufgrund irgendwelcher Vermutungen im schwersten Gelände Löcher in den Boden graben und dann, entgegen aller Wahrscheinlichkeit - quasi vor unseren Augen - doch tatsächlich eine Treppe zum Vorschein kommt …
eigene Fotos:
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