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Friedrich der Grösste
Zur Kunst und dessen Verständnis bzw. Analyse brauche ich garantiert keinedas geht nun aber voll am leben vorbei
wie es auch deinen vagen kunstbetrachtungen geschieht
die gehen ahnungslos an der kunst vorbei
vagen Anmerkungen. Da stehe ich fest im Stoff!
Dem Pinsel der Maler muss man einfach folgen können.
Mich wundert gar nicht, dass in Berlin da Alles in schönster Ordnung scheint.
Aber Deine Ossi-Maler waren scheinbar doch nicht so unbedarft!
Wenn man keinen Draht zur Szene hat, weiss man es eben nicht!
Und zu Bärlin:
Zille hat nicht nur Eckensteher gemalt!
Schweigen auf Nachfragen?
Bei ernsthaften Gesprächspartnern kann dies anders sein.
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Das findet man sogar auf Wikipedia:
de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_II._(Preu%C3%9Fen)
und Ziesenis:
"Im Auftrag von Herzogin Philippine Charlotte von Braunschweig-Wolfenbüttel, der Schwester des Königs Friedrich II. von Preußen, hatte er Gelegenheit, in der Zeit vom 17. bis 20. Juni 1763 auf Schloss Salzdahlum ein Porträt des Regenten anzufertigen. Es ist das einzige Gemälde, das während der Regierungszeits des Königs nach dem Leben entworfen worden ist. Von diesem Bild erhielten jeweils die Herzogin, der englische König und Friedrichs Nichten eine Ausfertigung. Eine der ersten von Ziesenis selbst angefertigten Kopien befindet sich heute im Kurpfälzischen Museum Heidelberg. Am 10. Oktober 2009 wurde das wahrscheinlich ursprüngliche Original, das zuletzt 1937 der Öffentlichkeit präsentiert worden war, vom Bremer Auktionshaus Bolland & Marotz auf einer Auktion angeboten und zum Preis von 670.000 Euro versteigert. Aufgrund der geschichtlichen Bedeutung des Bildes wurde die Eintragung in das Verzeichnis deutschen Kulturgutes eingeleitet. Neben den Kopien sind inzwischen verschiedene Ausfertigungen des Bildes festgestellt worden, so ein zum Kniebild ergänztes Gemälde, das Ziesenis im April 1764 dem Grafen Heinrich Ernst zu Stolberg-Wernigerode lieferte."
de.wikipedia.org/wiki/Johann_Georg_Ziesenis
Kein Bild zu haben oder nur Gedächtnisbilder hat überhaupt nichts mit der Existenz von FdG zu tun - aber auch wirklich überhaupt nichts.
Zudem las ich schon vor gut 20 Jahren Voltaire´s Berichte über das Leben am Hof.
Auch an diesen Schilderungen ist nicht zu zweifeln, schon garnicht am unvergleichlichen Schreibstil des großen Geistes. Nahezu unkopierbar!
Dooferweise haben wir auch noch die Schlösser des alten Fritz.
Möglich ist daher nur, dass Kriegs- und Friedenszeiten getürkt sind, evt. auch die Lebens- und Herrscherzeit.
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Die Schlösser sind vorhanden: die Frage steht aber immer noch im Raum:
Wer waren ihre Bewohner und wo sind diese abgeblieben?
Warum "türkte" man Gesichter oder Personalien?
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Es gibt ein Schloss Sansouci in Potsdam, ergo hat es Friedrich den Grossen gegeben. Und auch die Schlacht von Hohenfridberg hat er geschlagen.
Oder:
Es gibt ein Schloss Castel del Monte in Apulien. Ergo hat es einen Hohenstaufen-Kaiser Friedrich II. in Süditalien gegeben.
Oder:
In einem Museum liegt eine Mumie. Ergo hat es einen Pharao Ramses II. gegeben.
Dinge beweisen keine dahinterliegende erfundene Geschichte und erfundene Zeiten.
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- berlinersalon
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aber das dürfte ingwer doch bekannt seinAlso mussten alle Künstler aus dem Gedächtnis malen,
aber er hat sich nun einmal in den kopf gesetzt ein großer ck zu werden
& etwas anderes fällt ihm scheinbar nicht ein
ing
zum sicher nicht letzten mal:Warum "türkte" man Gesichter oder Personalien?
das ist der konflikt zwischen künstlerischer freiheit und auftragsmalerei
und die korrektur der wirklichkeit ist allgegenwärtig
all
gibt es zu schloßbau und schlachten keine schriftlichen befehleDinge beweisen
und sonstige identifizierbare unterlagen in den archiven ?
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Viele erliegen einem Trugschluss - und davon profitieren die Geschichtsgläubigen:
Es gibt ein Schloss Sansouci in Potsdam, ergo hat es Friedrich den Grossen gegeben. Und auch die Schlacht von Hohenfridberg hat er geschlagen.
Oder:
Es gibt ein Schloss Castel del Monte in Apulien. Ergo hat es einen Hohenstaufen-Kaiser Friedrich II. in Süditalien gegeben.
Oder:
In einem Museum liegt eine Mumie. Ergo hat es einen Pharao Ramses II. gegeben.
Dinge beweisen keine dahinterliegende erfundene Geschichte und erfundene Zeiten.
Diese Antwort ist zu billig und eines Historikers nicht angemessen.
Für den alten Fritz ist über jeden Zweifel erhaben nachgewiesen, dass er der Bauherr der Schlösser in Potsdam war.
Für Castel del Monte wird behauptet, dass es von Friedrich II. errichtet wurde.
Ja vielleicht meinte man damit den Alten Fritz?
Das Castel ist mindestens 300 Jahre alt, höchstens jedoch 750.
Wiederentdeckt wurde es 1690:
"Nach Jahrhunderten in relativer Vergessenheit begann die kulturelle und baugeschichtliche Wiederentdeckung des Castel nach ersten Erwähnungen durch Pacichelli (1690)[8] mit einer ersten systematischen Baubeschreibung durch Troyli (1749)"
Achteckig ist das Castel u.a. deshalb, weil es der Maria = Venus gewidmet war, die schon in Mesopotamien als achtstrahliger Stern dargestellte wurde, u.a. weil Sie in 8 Jahren ein Pentagramm in den Himmel zeichnet.
Da nur ein einziges Dokument von Friedrich II. existiert, wo es erwähnt wird, ist hier sehr wahrscheinlich, dass Geschichte getürkt wurde. Bleibt die Frage, wer es erbaut hat und zu welchem Zweck.
Eine Mumie wie die von Ramses II. sollte dort gefunden worden sein, wo es Hinweise darauf gibt, dass er es ist. Es sollte sich demnach schon um einen Ramses handeln. Die Nummerierung ist eh neuzeitlich.
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