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Friedrich der Grösste
- berlinersalon
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aber das dürfte ingwer doch bekannt seinAlso mussten alle Künstler aus dem Gedächtnis malen,
aber er hat sich nun einmal in den kopf gesetzt ein großer ck zu werden
& etwas anderes fällt ihm scheinbar nicht ein
ing
zum sicher nicht letzten mal:Warum "türkte" man Gesichter oder Personalien?
das ist der konflikt zwischen künstlerischer freiheit und auftragsmalerei
und die korrektur der wirklichkeit ist allgegenwärtig
all
gibt es zu schloßbau und schlachten keine schriftlichen befehleDinge beweisen
und sonstige identifizierbare unterlagen in den archiven ?
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Viele erliegen einem Trugschluss - und davon profitieren die Geschichtsgläubigen:
Es gibt ein Schloss Sansouci in Potsdam, ergo hat es Friedrich den Grossen gegeben. Und auch die Schlacht von Hohenfridberg hat er geschlagen.
Oder:
Es gibt ein Schloss Castel del Monte in Apulien. Ergo hat es einen Hohenstaufen-Kaiser Friedrich II. in Süditalien gegeben.
Oder:
In einem Museum liegt eine Mumie. Ergo hat es einen Pharao Ramses II. gegeben.
Dinge beweisen keine dahinterliegende erfundene Geschichte und erfundene Zeiten.
Diese Antwort ist zu billig und eines Historikers nicht angemessen.
Für den alten Fritz ist über jeden Zweifel erhaben nachgewiesen, dass er der Bauherr der Schlösser in Potsdam war.
Für Castel del Monte wird behauptet, dass es von Friedrich II. errichtet wurde.
Ja vielleicht meinte man damit den Alten Fritz?
Das Castel ist mindestens 300 Jahre alt, höchstens jedoch 750.
Wiederentdeckt wurde es 1690:
"Nach Jahrhunderten in relativer Vergessenheit begann die kulturelle und baugeschichtliche Wiederentdeckung des Castel nach ersten Erwähnungen durch Pacichelli (1690)[8] mit einer ersten systematischen Baubeschreibung durch Troyli (1749)"
Achteckig ist das Castel u.a. deshalb, weil es der Maria = Venus gewidmet war, die schon in Mesopotamien als achtstrahliger Stern dargestellte wurde, u.a. weil Sie in 8 Jahren ein Pentagramm in den Himmel zeichnet.
Da nur ein einziges Dokument von Friedrich II. existiert, wo es erwähnt wird, ist hier sehr wahrscheinlich, dass Geschichte getürkt wurde. Bleibt die Frage, wer es erbaut hat und zu welchem Zweck.
Eine Mumie wie die von Ramses II. sollte dort gefunden worden sein, wo es Hinweise darauf gibt, dass er es ist. Es sollte sich demnach schon um einen Ramses handeln. Die Nummerierung ist eh neuzeitlich.
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Doch die 23 Jahre unablässiger Krieg kann man vergessen. Das ist bombastische, barocke Geschichtserfindung, wie sie um diese Zeit gang und gäbe war und von allen akzeptiert wurde.
Nicht einmal Voltaire hat gegen Friedrichs erfundene Kriege protestiert. - Wusste er überhaupt davon?
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denn nur bei Knechten ist gar was zu holen.
Man stellt sich dar, im Licht dieser Welt,
ein jeder so... wie ihm's gefällt.
So bleib der Glaube an das Gute,
in hohen Kreisen, nun einmal die Rute.
Denn Lüge, Hass und dazu Gier,
dies ist der Rute wahre Zier.
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- Berlichinger
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Ist es nicht ein Zeichen völliger Unkenntnis zeitgenössischer Literatur und Architektur? Neben Sanssouci entstanden hunderttausende Barockbauten in ganz Nord- und Süddeutschland. Wie geistig beengt muss man an seinem Computer sitzend sein, um die Fülle von zig Millionen Bänden verschiedener Autoren des 18. Jahrhunderts in deutschen Bibliotheken zu ignorieren?
Keiner der hier aus der Fantasie schreibenden Infragesteller Friedrichs scheint selbst je in einem Gebäude gelebt zu haben, das mehrere Jahrhunderte Bausubstanz enthält?! Aber wie gesagt, kleinbürgerliches Resentiment gegenüber den Mächtigen früherer Jahrhunderte ... alles Folgen einer demokratischen Denkweise: "alle sind gleich", folglich sind alle die große Macht hatten erfunden ... was ist hier der Maßstab? Der Kleinbürger am Computer? Gute Nacht aller historischen Kritik, heutiger Leute Geist reicht keine 200 Jahre rückwärts ...
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Wer das anzweifelt, sei ein neidischer Kleinbürger, sagt "Berlichinger" im Brustton der Überzeugung.
Ach so, Geschichts- und Chronologiekritiker seien also kleinliche Neidhammel! Wohl bekomms!
Nein, so kommen wir nicht weiter. Man nimmt irgendwelche Dokumente, Bauten, Quellen und behauptet eine dahinter stehende Geschichte und Zeitstellung.
Mit "Berlichinger" feiert die Geschichtsgläubigkeit Urständ!
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