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Scaligers Werke sind erst in den 1750er Jahren plausibel.

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16 Jahre 3 Wochen her #2288 von prusak
Es lohnt sich, in diesem Zusammenhang immer wieder mal
Christoph Däppens klugen Artikel zu lesen:

"Wer wirklich ernsthaft „Chronologiekritik“ betreiben ... will,
muß den groben Zweihänder des Widerspruchs und
der Negation aus der Hand legen.
Nicht im Sinne eines versöhnlichen Friedensangebots
an die etablierten Historiker, sondern aufgrund der Einsicht,
daß auf dem Feld der neuen Chronologie nicht die Waffen
der „schlagkräftigsten“ Argumente im gehässigen Kampf ...gefragt sind,
sondern die harte Arbeit des Wissenschaftlers,
welche die Historiker seit 100 Jahren nicht mehr leisten wollen oder können.
Das zweischneidige Schwert ist hierfür nicht das geeignete Werkzeug!

Es geht nicht darum, auf Biegen und Brechen die Geschichte „neu“ zu schreiben,
es geht nur um den Vorrang der Frage, die letztlich alle denkenden Menschen
interessiert: nämlich was der Mensch ist und woher er kommt –
mithin seine Stellung und sein Werdegang in Zeit und Raum!"

Natürlich müssen wir alle mit der intellektuellen Einsamkeit
des Nonkonformisten zurechtkommen und damit dass
wir nur 10 gegen 100000 sind.
Aber das kann doch nicht daran hindern, die Dinge,
die uns am Herzen liegen, gründlich zu prüfen und zu testen,
bevor wir sie als mustergültig präsentieren.

Notfalls muss man auch mal was zurücknehmen können.

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16 Jahre 3 Wochen her #2290 von Allrych
"Prusak" möchte die konventionelle Geschichte wieder einführen. Also hätte es ein 15., 16. und 17. Jahrhundert gegeben. - Schliesslich steht das so in den Büchern seit 250 Jahren. - Und vor allem hat es sich in den Köpfen festgesetzt wie Beton.

In der GC-Kritik geht es aber vor allem darum, diese unglaubliche Gehirnwäsche aufzubrechen, welche fast alle Geister beherrscht.

Nochmals "Prusak": Däppen zitieren zu wollen, um mich zum Rückzug bewegen zu wollen, ist mehr als unpassend!

www.dillum.ch/html/inhalt.html

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16 Jahre 3 Wochen her - 16 Jahre 3 Wochen her #2291 von berlinersalon

konventionelle Geschichte wieder einführen

aus
welchem grund behaupten sie soetwas

sie möchten die eine gehirnwäsche
durch eine andere nicht minder realitätsentleerte
ersetzt wissen - verstummen aber schon bei einfachsten anfragen
ganz nach offizieller art und weise

mobilisieren sie
endlich ihre kommunikationsbereitschaft
und wir werden sehen, was mit den ansprüchen
nach möglicher gültigkeit geschieht

auch ungewöhnliche gedanken und schlüsse sind zu begrüßen
aber sie müssen einer überprüfung standhalten
allerdings muß sie auch geleistet werden

einfach nur sein bauchgefühl anzudeuten
ist bestenfalls ein erster schritt

völlig unbrauchbar
sind floskelhafte dunkle aussagen

gewohnheiten
sind noch lange keine hinweise auf wahrheiten
Letzte Änderung: 16 Jahre 3 Wochen her von berlinersalon.

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16 Jahre 3 Wochen her #2292 von Ingwer

Aber das kann doch nicht daran hindern, die Dinge,
die uns am Herzen liegen, gründlich zu prüfen und zu testen,
bevor wir sie als mustergültig präsentieren.


Das sind durchaus kluge Worte!

Doch wer ist in der Lage, mustergültig die geleerte Historie zu widerlegen?

Mit Sicherheit Niemand und sofort schon gar nicht. Dies ist Alles mühsame Kleinarbeit,
welche in Erkenntnisse mündet!

Wenn obiges Zitat Gültigkeit besitzt, dann können wir uns von CK verabschieden.

Trotzdem lasse ich mir meine Erkenntnisse nicht verwässern!

Jene Menschen, welche mich jetzt zur Ordnung rufen, sind evtl. in den Erkenntnissen noch nicht soweit.
Bedenken wir: Jeder von uns Wenigen hier hat andere Einstiege in die Materie und auch
andere Sichtweisen.

Hinzu kommt auch, wie vom berlinersalon zutreffend bemerkt: Die Künstler jeglicher
Zeit sollte man ernst nehmen. Denn gerade von Jenen kommen wertvolle Hinweise, welche zu
schade sind, im Müll der Ignoranz zu landen.

Bleibt die Frage, warum Jene, welche den Menschen eine so treffliche Märchenstunde liefern,
dies über Nacht unterlassen sollen?

Auch Heute werden noch reichlich Märchen abgeliefert und dies Tag für Tag.

Ich bleibe dabei: Napoleon hat es nicht gegeben! Nicht so, wie gelehrt.
Vielleicht steckt hinter dieser Person auch ein Anderer.

Noch immer gilt: Oben so, wie Unten und Vorne so, wie Hinten!

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16 Jahre 3 Wochen her #2293 von Allrych
Ingo Jäger sagt es richtig:

Die neuen Erkenntnisse über die Geschichts- und Chronologiekritik gewinnt man in mühsamer (und langwieriger) Kleinarbeit.

Erst letztes Jahr zum Beispiel bin ich zum Schluss gekommen, dass die glorreichen Kriege von Fridericus Rex von Preussen zwischen 1740 und 1763 allesamt erdichtet sind (ich habe darüber im Forum berichtet). Also sind die 1760er Jahre noch sehr sehr dunkel. Und das war der Beginn der Barockzeit.

Alle Historiker, die vor der Französischen Revolution Tatsachen behaupten, sollten sich sehr in Acht nehmen, damit sie nicht grauenhaft auf die Schnauze fallen.

www.dillum.ch/html/inhalt.html

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16 Jahre 3 Wochen her - 16 Jahre 3 Wochen her #2294 von Tuisto
Lieber Ingwer.

Du hast leider die einfachste Frage noch nicht beantwortet. Daher stelle ich sie nochmals:
Warum glaubst Du persönlich, dass Napoleon nicht oder nicht so oder wie auch immer existierte.

Welches sind Deine persönlichen Argumente und Gründe, die Du aufgrund Deiner langjährigen Forschungen entdeckt hast und die zu dieser Annahme führten?

Diese Gründe müssen auf den Tisch, damit sie begutachtet werden können.
Ob sie nach Begutachtung allgemein akzeptiert werden, ist eine andere Frage.

Ohne Angabe von Gründen wird eine Aussage wie "Napoleon gab es nicht" garantiert von Niemandem auch nur im Entferntesten ernst genommen. "Da will sich einer über uns lustig machen!"

Nun kann man sich auf den Standpunkt zurückziehen: "Mir egal, ich habs für mich herausgefunden. Ich zeige doch ständig ausdruckstarke Bilder".

Dann sollte man aber nicht im Forum eine solche Meinung posten. Das Forum will ja darüber diskutieren. Es geht auch nicht darum, dass man seine Überlegungen immer vollständig beweisen kann. Es genügen vorab schon Belege oder Indizien, evt.verknüpft mit neuen Gedankengängen zum Thema.

Nur: Jeder kann in Bilder hineininterpretieren was er will, wenn er keine Anleitung dazu hat. Garantiert wird niemals jemand in die Bilder und Briefe von Napoleon hineininterpretieren, dass es ihn nicht gab oder so nicht gab.

Wie dann?

Also: Butter bei de Fische.
Letzte Änderung: 16 Jahre 3 Wochen her von Tuisto.

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