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Pompeji - nicht der letzte Tag
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16 Jahre 6 Monate her #801
von dagaz
dagaz antwortete auf Aw: Pompeji - nicht der letzte Tag
Wie so vergebens?
Es wird immer Leute geben die dieses Thema aufgreifen und weiterführen.
Tschüss.
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- genographic
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16 Jahre 6 Monate her #802
von genographic
genographic antwortete auf Aw: Pompeji - nicht der letzte Tag
Es ist doch noch keine Abschiedsfeier.
Die Arbeit geht weiter. "Das Pompeji-Fass hat keinen Boden"!
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- genographic
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16 Jahre 5 Monate her #1114
von genographic
genographic antwortete auf Aw: Pompeji - nicht der letzte Tag
http://www.numismatikforum.de/download.php?id=34828
Constantius II. - Feldzeichen mit Christogramm (gefunden in Pompeii in der Via di Porta Noceria zwischen den antiken Pflastersteinen).
Anmerkung: Manchmal liegt das Geld eben doch sprichwörtlich auf der Straße!
Eher ist es vorstellbar, dass eine Münze, die im 4. Jahrhundert verloren wurde, im Verlauf der Ausgrabungen auf ein anderes Niveau (nämlich das heutige) gelangt ist, ohne entdeckt worden zu sein. Man muss wissen, dass die Spalten zwischen den antiken Pflastersteinen sehr tief sind. Da kurze Zeit vorher ein katastrophales Unwetter mit Überschwemmung stattgefunden hatte, ist sie wohl hervorgespült worden. In etwa an der selben Stelle fand ich auch Fragmente von Öllampen, die aus dem 3./4. Jahrhundert (Stil und Stempel) stammen, sowie einen vorgeschliffenen Halbedelstein, einen Carneol, der wohl kaum von Touristen verloren wurde.
Aus dem Numismatikforum:
www.numismatikforum.de/ftopic28082.html
...................................
Wenn sogar einfache Passanten in Pompeji so viel Glück haben solche Münzen die gar nicht ins traditionelle chronologische Bild passen, zu finden, müssten eigentlich Archäologen viel mehr davon gehabt haben? Und die gibt's! Sehe z.B.: Giuseppina Cerulli Irelli, Intorno al problema della rinascista di Pompei in Neue Forschungen in Pompeji, Aurel Bongers Recklingshausen, 1975
ISBN 3-7647-0270-2
Constantius II. - Feldzeichen mit Christogramm (gefunden in Pompeii in der Via di Porta Noceria zwischen den antiken Pflastersteinen).
Anmerkung: Manchmal liegt das Geld eben doch sprichwörtlich auf der Straße!
Häh?! Dann ist das aber ein Streufund von einem modernen Touristen, dem seine "Spielmünze" dort runtergefallen ist, denn um die Mitte des 4. Jh. u.Z. herum lag das alles unter meterhohem Vulkanascheschichten...
Oder waren Zeitreisende aus dem 4. im 1. Jh. unterwegs?!
Eher ist es vorstellbar, dass eine Münze, die im 4. Jahrhundert verloren wurde, im Verlauf der Ausgrabungen auf ein anderes Niveau (nämlich das heutige) gelangt ist, ohne entdeckt worden zu sein. Man muss wissen, dass die Spalten zwischen den antiken Pflastersteinen sehr tief sind. Da kurze Zeit vorher ein katastrophales Unwetter mit Überschwemmung stattgefunden hatte, ist sie wohl hervorgespült worden. In etwa an der selben Stelle fand ich auch Fragmente von Öllampen, die aus dem 3./4. Jahrhundert (Stil und Stempel) stammen, sowie einen vorgeschliffenen Halbedelstein, einen Carneol, der wohl kaum von Touristen verloren wurde.
Aus dem Numismatikforum:
www.numismatikforum.de/ftopic28082.html
...................................
Wenn sogar einfache Passanten in Pompeji so viel Glück haben solche Münzen die gar nicht ins traditionelle chronologische Bild passen, zu finden, müssten eigentlich Archäologen viel mehr davon gehabt haben? Und die gibt's! Sehe z.B.: Giuseppina Cerulli Irelli, Intorno al problema della rinascista di Pompei in Neue Forschungen in Pompeji, Aurel Bongers Recklingshausen, 1975
ISBN 3-7647-0270-2
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16 Jahre 5 Monate her #1115
von ron
Dank Dir und dem Internet, wird auch die Wissenschaft das Thema bald nicht mehr ignorieren können.
In welcher Zeit siehst Du Konstans II. ?
ron antwortete auf Aw: Pompeji - nicht der letzte Tag
Der chronologische Deckel über Pompeii hebt sich.ünzen die gar nicht ins traditionelle chronologische Bild passen,
Dank Dir und dem Internet, wird auch die Wissenschaft das Thema bald nicht mehr ignorieren können.
In welcher Zeit siehst Du Konstans II. ?
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16 Jahre 5 Monate her #1121
von genographic
genographic antwortete auf Aw: Pompeji - nicht der letzte Tag
Vorerst ist es egal, ob im 3. oder im 13. Jh. der Konstantin regiert hat. Viel wichtiger für mich ist es, dass 24 August 79 als der letzte Tag von Pompeji immer weniger für die Öffentlichkeit glaubwürdig wird. Und das ist schon der erste Schritt um "the gap" zwischen der Antike und der Renaissance zu verengen.
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