Robert Baldauf ist ein Alias von Friedrich Nietzsche

Mehr
27 Aug. 2012 12:53 - 27 Aug. 2012 15:18 #7934 von Tuisto
Jedenfalls haben wir hier seit langem mal wieder eine fruchtbringende Zusammenarbeit.

Die Wahrscheinlichkeit, dass Baldauf Nietzsche war, ist enorm groß.
Als Alternative wäre allenfalls ein sehr begabter Schüler/Zuhörer seiner Basler Vorlesungen noch denkbar, allerdings wesentlich unwahrscheinlicher.

Wenn ich den ganzen Text von Band I als PDF von Dir erhalten könnte, Legoland, würde ich ihn auf meiner Homepage einstellen.

Im Grunde müsste man in der Uni in Basel vorstellig werden und das Problem anhand der Originale mit dortigen Philologen besprechen. Wo ist die Handschrift, anhand derer gedruckt wurde? Wenn sie von Nietzsche oder einem seiner Freunde stammen sollte...

Bitte Anmelden um der Konversation beizutreten.

  • Neues Mitglied
  • Neues Mitglied
Mehr
27 Aug. 2012 13:22 #7938 von
Tuisto schrieb:

Im Grunde müsste man in der Uni in Basel vorstellig werden und das Problem anhand der Originale mit dortigen Philologen besprechen. Wo ist die Handschrift, anhand derer gedruckt wurde? Wenn sie von Nietzsche oder einem seiner Freunde stammen sollte...

Einverstanden, das Werk offenen Nietzsche-Experten vorzulegen.
Sicher auch an der Uni Basel ist zu suchen.

Aber mich interessiert vorab die Reaktion der Damen und Herren von
der "Nietzsche Gesellschaft" (s. "Nietzsche-Dokumentationszentrum").

de.wikipedia.org/wiki/Nietzsche-Gesellschaft

Graphologische Gutachten bei vorhanden Handschriften würden auch weiterhelfen.

Hoffen wir, sie zu finden, die Manuskripte.

Bitte Anmelden um der Konversation beizutreten.

Mehr
12 Apr. 2013 17:19 #8638 von Tuisto
Andreas Ferch, ein guter Freund von mir, hat das Thema erneut aufgegriffen und auf meiner Homepage erste Gedanken dazu veröffentlicht:

Friedrich Nietzsches Abspaltung seiner Philologie-Professur oder - Robert Baldauf

www.sinossevis.de/berichte_anz.php?zaehl=35

Bitte Anmelden um der Konversation beizutreten.

Mehr
14 Apr. 2013 13:05 #8639 von Allrych
Nach dem Studium aller neueren Unterlagen über Baldauf bin ich überzeugt, dass nur Nietzsche als Autor der zwei Schriften dahinterstehen kann.

Der Schreiber von Baldauf war auf alle Fälle ein philologisch-analytisches Genie, wie es selten vorkommt.

Merkwürdig ist nur, wie Nietzsche später den klassischen Philologen, der er war, von seinem Wesen abgespalten hat.

Bitte Anmelden um der Konversation beizutreten.

Mehr
14 Apr. 2013 13:48 #8640 von Tuisto
Sobald wir den Alias von Nietzsche unbestreitbar beweisen können, was gelingen dürfte, haben wir den besten und klügsten Mitstreiter für die erfundene Geschichte und Chronologie auf unserer Seite.

Dass Nietzsche mit seiner Genialität und Klarsichtigkeit nicht nur in Bezug auf Geschichte und ihrer (erschwindelten) Quellen dahinter kam, steht außer Zweifel!

Bitte Anmelden um der Konversation beizutreten.

Mehr
15 Apr. 2013 21:18 #8641 von ron

Sobald Verdrahtung Den Alias ​​von Nietzsche unbestreitbar beweisen can,

Gibt es Baldauf elektronisch??
Dann sollt ein Stilvergleich doch kein Problem sein.
Da gibt es bestimmt ne Software für.
Die Plagiatsfinder lesen doch auch nicht persönlich

Bitte Anmelden um der Konversation beizutreten.

Mehr
16 Apr. 2013 13:25 #8643 von Allrych
Ich habe neulich wieder die Einleitung von "Historie und Kritik" (Basel 1902) studiert.

Wenn Nietzsche der Autor der genialen Broschüre wäre, sollte man die Zitate nach der Basler Zeit des Philologen und Philosophen erklären können.

In dem besagten Werk wird Literatur von 1875, 1891 und 1892 zitiert.

Hat jemand also das ursprüngliche Manuskript überarbeitet?

Auf jeden Fall scheint Robert Baldauf ein Pseudonym zu sein.

Bitte Anmelden um der Konversation beizutreten.

Mehr
16 Apr. 2013 14:51 #8644 von Tuisto

In dem besagten Werk wird Literatur von 1875, 1891 und 1892 zitiert.

Hat jemand also das ursprüngliche Manuskript überarbeitet?


Davon gehe ich aus.
Unabhängig davon existierten nach meinen Recherchen von den zitierten Büchern bereits ältere Ausgaben.

Baldauf ist auf meiner Homepage.
Das andere Werk habe ich von Legoland in Kopie bekommen.
Legoland ist am überlegen, ob er beide Werke in einem Reprint veröffentlicht.
Deshalb steht es noch nicht auf meiner Homepage.

Man müsste in Erfahrung, ob die Handschriften/Druckfahnen der damaligen Druckereien noch existieren. Dann wäre auch ein Handschriftenvergleich möglich.

War Nietzsche ein Fan von Kleinschreibung? Das wäre ein weiteres Indiz.

Die Hinweise auf Shakespeare und auf den Namen Baldauf, der einst der vielleicht berühmteste und aufgeklärteste Rektor in Schulpforta war, habe ich bereits gebracht. Man müsste auch das gesamte Bonner Philologenkollegium zur Zeit Nietzsches durchforsten. Hier wird man sicher auch fündig.

In beiden Werken wird natürlich sehr viel zitiert und Originales miteinander verglichen.
Insofern kommt hier Nietzsches Sprachgenie nicht zur Geltung. Aber ein Vergleich mit seiner Wortwahl zur Zeit als Basler Professor wäre sicher lohnenswert.

Bitte Anmelden um der Konversation beizutreten.

Mehr
10 Mai 2013 18:26 - 10 Mai 2013 18:34 #8662 von Tuisto
Gemeinsam mit Andreas Ferch diskutiere ich seit langem die Frage, wer eigentlich Hildegard von Bingen war. Genauer, von wem sie, auch zeitlich, konstruiert wurde. In diesem Zusammenhang spielt unser Abt Trithemius offensichtlich die Hauptrolle, doch dazu in Kürze in einem Artikel von Andreas mehr.

Bei der Analyse ihrer Lebensdaten wurde mir schnell klar, dass sie nach dem französischen Königssystem 131 konstruiert wurde: Sie starb angeblich am 17.9.1179 einem sich in Ziffern wiederholenden Datum.

Wir finden darin die 79 der Benediktiner und die 119, das Halbjahrespendant zu 113, der Zahl, nach der die mittelalterlichen deutschen Herrscher gemäß Mario Arndt konstruiert wurden.

Da 79 die 23. Primzahl im alten System ab 1 ist, gilt: 23 x 23 = 529, Beginn der Benediktiner und 79 x 79 = 1529. Siehe hierzu meine vielfältigen Ausführungen hier im Forum und auf meiner Homepage als auch die von Arndt ab. S 135 seines Buches.

Zur Erinnerung: Was war der Grund für die Ziffernfolge 113, 131 und 311 bei der Geschichtskonstruktion? Dies ist übrigens zugleich die maximale Anzahl der möglichen Permutationen dieser Ziffern.

Dreierlei:
1. Als Adam Mann wurde, nannte Gott ihn AISh, das ist kabbalistisch 1-10-300 und somit die Zahl 311 bzw. ohne die Nullen fortlaufend die Ziffernfolge 113. In dieser Form ist er identisch mit JHVH als Durchmesser eines Kreises. JHVH = 1 und ALHIM sind = 3,1415 oder Pi, denn ALHIM ist kabbalistisch auch Pi über AL = 31 und HIM = MIH = 415.
Aish ist als 113 der Durchmesser der Metiusform von Pi, nämlich 355/113 = 3,14159…, wobei 355 den Jahreskreis als das Mondjahr „Shana“ gematrisch spiegelt.

2. Im 16. Jahrhundert, zur Zeit der gesamten mittelalterlichen Geschichts-Konstruktion, lag der Frühlingspunkt auf dem 11.3., sein Halbjahrespendant auf dem 11.9., einem Spiegelbild vom 9.11., an dem als jüdischer 9. Av betrachtet, zweimal der heilige Tempel der Juden zerstört wurde. (-586 und 70 AD)
Der 11.3. wurde angeblich 1582, einer Permutation des Halbjahres von 182,5 Tagen, auf den 21.3. zurückverlegt. Dieses Datum bezog sich aber nicht auf das Jahr 325 des angeblichen Konzils von Nicäa, wie in der päpstlichen Bulle verlogenerweise angegeben, sondern auf den 1.3.200, nämlich jenes Datum, auf das julianischer und gregorianischer Kalender von den Machern kalibriert wurden.
1582 = 113 x 14!
Und 14 x 119 = 1666, das verunglückte Messiasjahr der Juden. (Sabbatai Zwi)
3. Das Exodusdatum -1311 ist über 1000 Gott + 311 ADAM als AISh Ausgangspunkt der Idee.
Die wichtige jüdische Epoche des Seleukos -311 und die der Hijra + 622, sowie das
Jahr 1244 des seltsamen Konvertiten in Toledo gemäß Trithemius als auch 1555, das Startjahr der berühmten Prophezeiungen des Nostradamus sind alle Vielfache von 311!

Das konstruierte Todesjahr der Hildegard 1179 = 9 x 131! Zur Frage, warum sie französisch konstruiert wurde, im Artikel von Andreas mehr. Ihr Geburtsjahr 1098 = 18 x 61, hier spielt die Idee des AIN und des weiblichen Christus hinein.

Am 7.10.2012 wurde sie von Papst Benedikt zur Kirchenlehrerin erhoben. Genau 2012 oder 4 x 503 Jahre (siehe weiter unten 106 = 2 x 53) und ½ Jahr später nach der Zeugung von Jesus im weiblichen Julianischen Kalender bei Vollmond am 7.4. 0.
Oder genau 5772 Sonnenjahre nach der jüdischen Erschaffung der Welt am 7.10.-3760.
5772 = 37 (Eva als Zoe) x 4 (die Welt) x 13 x 3, wer sagt´s denn?
Und da wissen die Pfaffen in Rom nicht Bescheid?

Ich möchte hier in diesem Artikel den Forschungsergebnissen von Andreas Ferch und mir aber nocht nicht vorgreifen, sondern Mario Arndt (=Basileus) um neuere Erkenntnisse ergänzen.

Ich kam darauf beim Lesen der berühmten Germania des Wimpfeling aus Schlettstadt (um 1500, ein Freund des Trithemius, Celtis und anderer wichtiger Humanisten) und der Erwiderung des Thomas Murner (Germania Nova), bei der es um die Frage ging, ob KdG Deutscher oder Franzose war und ob es überhaupt jemals Franzosen auf dem römischen Thron gab, was Wimpfeling eindeutig verneinte, Murner aber bejahte. Die Drucke seiner Gegenschrift wurden sofort von der Stadt Straßburg eingezogen und vernichtet. Erst im 19. Jahrhundert entdeckte man zufälligerweise zwei der Vernichtung entgangene Exemplare. Das Studium dieser Schriften ist höchst lehrreich, belegen sie doch bei genauerem Hinsehen die Fiktionalität von KdG.

www.geschichtsquellen.de/repOpus_04643.html#Deutsch

Siehe auch Wiki zu Murner:
„Murner und Wimpfeling


Thomas Murner (rechts) im Gespräch mit Jakob Wimpfeling und seinen Schülern. Titelblatt einer Flugschrift (1502)
Jakob Wimpfeling, der gefeierte elsässische Humanist (1450-1528), hatte sich wie Murner 1501 wieder in Straßburg niedergelassen. Er hatte Ende 1501, vermutlich als Antwort auf eine Vorlesung Murners, die Schrift Germania verfasst, in der er die Behauptung aufstellte, Straßburg und das ganze Elsass sei nie gallisch gewesen und, da auch Karl der Große und dessen Vater Pippin Deutsche gewesen seien, sei der Ursprung des Elsasses ganz und gar germanisch. Dies komme auch in den vielen deutschen Ortsnamen zum Ausdruck. Ein zweites Anliegen der Schrift war die Forderung nach einer weltlichen humanistischen Schule in Straßburg. Die Schrift brachte Wimpfeling viel Lob ein, forderte jedoch die französische Fraktion heraus. Zudem sahen die Franziskaner ihre Schultätigkeit durch Wimpfelings Projekt bedroht. Murner, der seit 1501 in der Stadt öffentlich zu unterrichten begonnen hatte, machte sich zum Sprecher der Opponenten Wimpfelings. Im Sommer 1502 veröffentlichte er mit Germania Nova eine Gegenschrift, in der er die schwache historische Beweisführung Wimpfelings aufdeckte und, wo dies ihm nicht gelang, sie versuchte lächerlich zu machten.
Wimpfeling reagierte äußerst gereizt auf Murners Antwort und erreichte, dass der Straßburger Rat den Vertrieb dieser Schrift unterband. Zudem sandte er einen Rundschreiben an seine Freunde und Schüler mit der Aufforderung, ihn gegen die unverschämten Angriffe des noch jungen und unbekannten Murners zu verteidigen. Schon bald wurden eine Schrift zur Verteidigung Wimpfelings von dessen Verehrer Thomas Wolf (1475-1509) herausgegeben (Defensio Germaniae Jacobi Wympfelingii, Freiburg i. B. 1502). Auf dem Titelblatt ist auf der einen Seite Thomas Murner dargestellt. Er ist erkennbar am Spruchband preter me nemo (keiner außer mir), was dessen Überheblichkeit zum Ausdruck bringen sollte. Auf der anderen Seite stehen Wimpfeling und seine Schüler. Die Defensio war weniger eine Verteidigung Wimpfelings als eine eigentliche Abrechnung mit Murner. In einem zweiten, ebenfalls von Thomas Wolf herausgegebenen Schrift (Versiculi Theodorici Gresemundi, Straßburg 1502), wurde Murner mit einer Reihe derber Schimpfwörter eingedeckt. Ein Schimpfname Mur-nar (närrischer Kater) sollte ihn das Leben lang begleiten.[1] Murners Antwort auf die Beschimpfungen war eine Lobschrift (Honestorum poematum condigna laudatio, Straßburg 1503), in der er seine Gegner zu einer öffentlichen Auseinandersetzung aufforderte. Die Schrift ist wohl unmittelbar nach ihrem Erscheinen verboten worden und bildet so den vorläufigen Schlusspunkt der Auseinandersetzung.[3]“


Andreas und ich waren gerade gemeinsam in Schlettstadt, konnten aber zunächst nur oberflächlich auf die dortigen Humanisten eingehen.

Erst zu Hause las ich die faszinierende Germania und die Germania Nova:
digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/pageview/1161533

Während Hildegard nun über das Jahr 0 im 131er Rhythmus konstruiert wurde, ist dies bei den Franzosen nicht der Fall. Sie starten nämlich im (fiktiven) Jahr -119, dem Halbjahrespendant zur deutsch-römischen Konstruktionszahl 113 und landen so nach 8 Zyklen im Jahr 929.
Der Zyklus endet nach 3 x 131 = 393 Jahren im Jahr 1322, wie von Arndt gezeigt.

Die Deutschen starteten -106 (> 6.1.0 Epiphanie und Geburtsdatum des Herrn).
106 ist deshalb auch die berühmte Rosenkreuzerzahl, denn CR wurde nach 13 x 106 Jahren = 1378 AD geboren und starb nach 14 x 106 Jahren im Jahre 1484.

Müßig zu erwähnen, dass nach 12 x 106 = 1272 Jahren das alte Herrschersystem endete und
1273 (= 4 : Pi) Rudolf von Habsburg die Kaiserwürde angetragen wurde. Die Habsburger sind ja bekanntlich die Herren der Fälschung.

106 = 2 x 53, das ist, zahlenmystisch in das julianische Kalenderrund übertragen, das Zeugungsdatum von Jesus, der 25.3. (Mariä Empfängnis). 106 x Pi = 333. Jesus steht in einer Mandorla von 333 + 333 Umfang!

Was ist der weitere Grund für diese Verschiebung vom Jahr 0 in die Jahre -119 beim 131er Zyklus und in das Jahr -106 beim 113er Zyklus?

Natürlich die christliche Komputistik der Alexandriner und die des Exiguus, der Beginn des Zyklus bei Vollmond am 5. April, der immer einem Jahr 0 im 19-jährigen Metonzyklus entspricht und, wie könnte es anders sein, der schon in der Renaissance wie oben erwähnt umstrittene deutsch-französische? Kaiser Karl der Große.

Seine Ostertafel hat das Jahr 798 zum Startpunkt eines 19-jährigen Osterzyklus.
Vollmond lag exakt auf dem 5. April dieses Jahres.

Seine Krönung am 25.12.800 (damals Jahressprung nach 801) fiel in ein Jahr 3 des Zyklus, an dem folglich am 13.4. Vollmond war, nicht anders als im Jahr 222 AD der Kaiserkrönung des Alexander Severus, wie die Ostertafel des Hippolytus belegt. Doch nicht genug damit, natürlich war im Jahr der Thoraübergabe auf dem Sinai, -1311, logischerweise auch am 13.4. Vollmond.

Es steht uns frei, -1313 mit dem 5.4. oder -1312 mit dem 25.3. oder eben -1311 mit dem 13.4. als Vollmond für das biblische Groß-Ereignis zu wählen. Gleiches gilt für die Jesusgeburt oder für die (komputistisch betrachtete) Kaiserkrönung KdG´s von 798 bis 800.

Fakt ist – und darauf kommt es an – dass 929 – 131 = 798 ergibt.
Und 911 – 113 macht ebenfalls 798!

798 AD und KdG´s für viel Geld gefälschte, purpurgefärbte pergamentene Ostertafel, Text in Gold –Überschriften in Silber - sind daher der gemeinsame Ausgangspunkt der Chronologiekonstruktion der deutschen und französischen Herrscher des Mittelalters. Glücklicherweise hieß der Autor Godesscalc (Gottes Schalk!)

Zur Geschichte und Tafel ab 798 siehe Piper, Seite 34:

books.google.de/books?id=wKwWAAAAQAAJ&pr...#v=onepage&q&f=false

Erwähnen möchte ich noch, dass 113 und 131 über 0 AD gesteuert, die Jahre 917 (7 x 131) und 791 (7 x 113) als Pendant zu 798 haben. 917 und 791 sind Permutationen und 1179 starb ja wie oben gezeigt die berühmte Kirchenlehrerin Hildegard. Ach ja, 179-1-179 führt uns auch zu 1197oder zu 9 x 133 bzw. zu 63 x 19. Wir sind also wieder im christlichen Osterzyklus. Der Vollmond verfrühte sich schon auf den 4. April wegen der Überlänge des JK.

Bitte Anmelden um der Konversation beizutreten.

Mehr
17 Nov. 2013 11:58 - 17 Nov. 2013 12:27 #8933 von Tuisto
AV hat weite recherchiert und Neues zu Robert Baldauf herausgefunden.

Vorab: Die Person ist sehr mysteriös. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Schriften von Nietzsche stammen, erhöht sich.

Tatsächlich existiert Robert Baldauf im Verzeichnis der immatrikulierten Studenten als:
Robert Baldauf, Baselland /Niederdorf, Leimenstr. 17,
Eintritt: M 01 (vermutlich März, 1901) in die Fakultät "phil" (Philologie)

Im Staatsarchiv von Basel-Stadt ist er in der Rubrik "B", F 12.4 Kontrollnr. = 15.10.1901 SS 1897 bis WS 1901/02 geführt.

Geburtsdatum: 22.4.1881
Robert Baldauf, 81.4.22 Niederdorf Baselland
Beruf: do?
Ausgezogen, Straße: Hutsch?
Eingezogen: Ob Rheinweg 93

Hier die eingescannten Dokumente:
www.sinossevis.de/upload1/_Immatrikulati...bert_Baldauf_(2).pdf

Kaum zu glaube! Da soll ein 20- oder 21-jähriger völlig unbekannter Student, der gerade erst sein Studium begonnen hat, 2 Bücher veröffentlicht haben, die langes, sorgfältiges Studium voraussetzen und darüber hinaus jene Geistesblitze, die ihn fast schon zu einem jugendlichen Genie der Chronologie- und Geschichtskritik machen.

Gleichwohl ist sonst nichts über ihn bekannt!

Keine Empfehlung seiner Lehrer an die Uni, dass hier ein junger, höchstbegabter Philologe heranwachse,
dessen man sich annehmen müsse. Kein Hinweis von Professoren über diesen jungen Kenner der alten Sprachen. Nichts weiß man darüber, wie er die beiden Bücher von mehreren geplanten (angeblich bereits geschriebenen) Bänden in Basel und Leipzig hat drucken lassen können. Von wem kam das Geld? War er vermögend und hat die Drucke selbst bezahlt? Wer waren seine Eltern? Die Straßen und Hausnummern scheinen real zu sein. Aber hat er tatsächlich dort gewohnt?

Ich vermute, dass er im Auftrag handelte, womöglich unter einem Pseudonym namens Robert Baldauf.
Falls es sein richtiger Name war, sollten wir auch noch seine Geburtsurkunde, die Eltern und seine Schule ausfindig machen können. Vielleicht existieren noch Fotos von ihm, z.B. vom Abitur.
Es ist aber unklar, ob er Deutscher oder Schweizer war. Als Deutscher könnte er wie Nietzsche ein Schüler in Schulpforta gewesen sein. Das wäre zumindest sehr wahrscheinlich.

Hier noch ein Mailauszug von AV aus dem aktuellen Forschungsstand:

Tuisto:
"die Sache ist mehr als mysteriös und bestätigt meine Idee, dass Baldauf Nietzsche war.
Es ist nämlich praktisch ausgeschlossen, dass ein Student mit 20 oder 21 Jahren ein solch tiefgehendes Werk verfassen konnte, es sei denn er war ein Genie wie Nietzsche.

Geboren: 22.4.1881
Immatrikuliert: 1901 mit 20
Veröffentlichungen 1902 und 1903 mit 21 und 22 Jahren.
Um die Bücher zu schreiben, hat er aber auch Zeit benötigt.
Das würde bedeuten, dass die Bücher praktisch von einem Schüler geschrieben wurden! Undenkbar!!!"

Antwort AV:
"Kann sein, dass Robert Baldauf kinderlos oder in jungen Jahren starb. In Basel war er jedoch nie Professor und hat sich auch nicht niedergelassen.
Er hat höchstens 2 Semester studiert und ist dann von der Bildfläche verschwunden.
Die Spanische Grippe von 1918 und das Impfdesaster dürfte auch noch ein paar Leute um diese Zeit weg gerafft haben.

Es gibt tatsächlich wenige Genies, die in jungen Jahren Werke verfasst haben und viel geschrieben haben. Der junge österreichische Student, der für den Erfinder der "Welteislehre" ein Buch verfasst hatte und auch bei einem Raketenunfall jung starb, würde ich zu denen zählen.
Das Werk von Baldauf habe ich nie im Original gesehen.
Darum bin ich jetzt auch gespannt, die Bücher im Original in der Zentralbibliothek Z. einzusehen.
Die Werke von Baldauf wurden immer in GK-Kreisen zitiert. Sind denn die anderen Bände von Baldaufx wirklich je erschienen oder geplant gewesen?

Aber sonst ist noch alles zum Werk von Baldauf offen: Ein Buch, das einem Pseudonym zugeschrieben wurde, oder eine fingierte Person.
R. Baldauf muss es anscheinend gegeben haben, denn die Bücher sind offizielle Amtsregister gewesen. Dass aber ein Buch einem R. Baldauf gewidmet und von Nietzsche geschrieben wurde, wäre auch denkbar, denn wurden nicht einige Werke in Leipzig gedruckt?"

Hinweis: Gedruckt wurde nur ein Werk in Leipzig und zwar "Der Mönch aus St. Gallen".

Bitte Anmelden um der Konversation beizutreten.

Ladezeit der Seite: 0.288 Sekunden
Powered by Kunena Forum