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THEMA:

Gardelegen 05 Jan 2010 10:11 #1

Zum Thema Gardelegen kommt wohl doch einiges zusammen.
Ich mach deswegen ein neues Thema auf und versuche die bisherige Diskussion hierher zu kopieren.

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Letzte Änderung: von Ron++.

Aw: Gardelegen 05 Jan 2010 14:26 #2

hier eine Kopie des bisher zu Gardelegen gesagten:

EIn Mahnmal - von: ron 04.01.2010 - 18:53
Werben liegt 2979 km von Cheops (richtig) und 2995 km von Jerusalem. Nun - wenn es Plätze in der Altmark gibt, die ungefähr 3000 km von Jerusalem liegen, gibt es auch welche, die genau 3000 km entfernt sind. Diese heißen Osterburg und Gardelegen (meine alte Heimatstadt). Vom Felsendom in Jerusalem bis zur Marienkirche in Gardelegen sind es sogar auf den Meter 3000 km ;-) Eigentlich würde zu Gardelegen besser Ägypten passen, liegt doch bei der Stadt die Burg Isenschnibbe oder die Isenburg. Heute übersetzt man dies mit Eisener Burg. Ältere Überlieferungen sahen dort die Isis-Burg, die auch der Anbetung des Saturn gedient haben soll.



EIn Mahnmal - von: prusak 04.01.2010 - 20:23
Zu Gardelegen wäre womöglich ein neues Thema aufzumachen...


EIn Mahnmal - von: Tuisto 04.01.2010 - 21:54
Eine lose Assoziation zum Namen Gardelegen: Es klingt, wenn man es auf Jerusalem bezieht, nach dem Garten Gethsemane, wo Jesus am letzten Abend hinging und mit seiner Todesangst kämpfte. Aber auch auf die einst wachen Apostel könnte es hindeuten, die sich plötzlich schlafen legten oder die aud Wachen, die ihn nach dem Judaskuß in Fesseln legten. Gethsemane = Gat-Schemen - die Ölpresse (auf dem Ölberg) oder wie Prusak mal schrieb: Get the Money (wg. Judas, dem Verräter). Ich assoziierte auch schon Goth(-ische) Woche (Semane)oder göttliche Woche, das ist die Osterwoche oder Semana Santa, einschließlich der spanischen = gotisch-(w-)andalusischen Prozessionen. Ach ja, auch die Kunst des Bierbrauens brachten die Juden von Babylon/Ägypten auf ihrem Zug nach Deutschland mit. Darauf verweisen noch heute der Davidstern in Bayern als Bierbrauerzeichen. (siehe Kaltenstadlers Buch) Bier hieß bei uns Ale oder Öl, wie Gat. Garlei-Bier ist ein "Kräuterbier", das erinnert doch sehr an die Kräuter im Ölbergarten und das Bittere Los, das Jesus dort erwartete.


EIn Mahnmal - von: Ingwer 05.01.2010 - 00:54
Bier: Ach ja, auch die Kunst des Bierbrauens brachten die Juden von Babylon/Ägypten auf ihrem Zug nach Deutschland mit. Darauf verweisen noch heute der Davidstern in Bayern als Bierbrauerzeichen. (siehe Kaltenstadlers Buch) Darauf haben die guten Leute aber sicher kein Monopol. Die heutige Geschichte macht den Menschen weiss, dass erst mit den Eroberen Bier und Schnaps (Alkohol) zu den Indianern nach Amerika kam. Das kann man in vielen Filmen sehen, wo die Indianer betrunken waren. Alkohol wurde den Indianern dann gezielt nahegebracht, um an deren Land zu gelangen. Vielleicht hatten diese in Wirklichkeit einen viel kultivierteren Umgang mit dem Zeugs, als Andere. Bier und andere gegärte Getränke waren Jenen schon lange vor den Eroberern bekannt. Dies nur mal Nebenher.


EIn Mahnmal - von: Scharlmanje 05.01.2010 - 03:54
Gardelegen ist wirklich ein seltsamer Name. (Mein persönlicher Favorit bleibt aber "Aglasterhausen".) Je nachdem, wo man das Wort trennt ergeben sich neue Bedeutungsansätze. GAR - DELEGEN Ein bisschen umgeformt: GAR - LEGENDE Wer oder was ist GAR? GARD - ELEGEN "Klagelied des Wächters"? "Klageliede des Gartens"? GARDE - LEGEN Warum sollte sich eine Wachmannschaft hinlegen? Trotzdem denke ich, dass das ein Treffer ist. Denn im Rahmen des grammatischen Wechsels kann aus G ein H werden und wir haben es mit einem Garten (früher Nutzfläche allgemein) zu tun, der als Lehen vergeben wurde. Also GARDE - LEHEN. Wahrscheinlich bezieht sich GARDE auf einen Hopfgarten. Und doch: M.E. sind "Garde" und "Horde" das gleiche Wort. Wurden hier menschen aus dem Eurasischen Raum Lehen gegeben? Womöglich den Skythen/Goten/Juden? Oder hängen "Garde" und "Gote" direkt zusammen? Und das berühmte Garley Bier verweist doch nicht womöglich auf Leylines? Dann wäre eine Lesart GAR DE LEGEN -> GAR DE LEY denkbar.


EIn Mahnmal - von: berlinersalon 05.01.2010 - 09:54
Auf das Jahr 1190 datiert die erste Erwähnung Gardelegens als Sitz des Heinricus comes de Gardelege in einer Urkunde Heinrichs VI. 1196 wurde Gardelegen als Burg und fester Platz (siehe auch Burg Gardelegen) erwähnt. Die Verleihung des Braurechtes erfolgte 1314. Seit damals wird in Gardelegen das Garleybier gebraut. Garley ist damit der weltweit älteste durchgehend bis heute genutzte Markenname. wikipedia ( de.wikipedia.org/wiki/Gardelegen ) volkssagen der altmark ( de.wikisource.org/wiki/Die_Volkssagen_der_Altmark )

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Aw: Gardelegen 05 Jan 2010 16:18 #3

Gardelegen ist auch eine "Rolandstadt".


Was dieser nun zu bedeuten hat, habe ich noch nicht so recht heraus bekommen.
Bei Wiki gibt es einen Artikel:
https://de.wikipedia.org/wiki/Roland_(Statue)
aber die Erklärung "als Sinnbild der Eigenständigkeit einer Stadt mit Marktrecht und eigener Gerichtsbarkeit und damit der Freiheit", die ich auch in Büchern zu diesem Thema finde, befriedigt nicht. Es müsste dann weit mehr dieser Figuren geben.
Rolande sind im Hanseatischen Raum verbreitet. Aber auch die Hansestädte rühmen sich nicht alle eines Roland ...

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Aw: Gardelegen 05 Jan 2010 19:07 #4

Crodo
Über die Herkunft des Namens der Stadt Gardelegen gibt es verschiedene Theorien. So soll es in Gardelegen ein Heiligtum des heidnischen Gottes Crodo gegeben haben und die Stadt wurde danach Crodoleben genannt

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Aw: Gardelegen 05 Jan 2010 23:28 #5

Krodo sieht dann wohl so aus (Achtung! Nichts für schwache Nerven!):
Krodo
Aber wenn die "Experten" selbst schon sagen, dass der nicht wirklicher germanischer Gott war, dann kann man den getrost ad acta legen.

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Crodo ad acta? 06 Jan 2010 10:54 #6

Ganz im Gegenteil ist "crodo" ein wichtiger Zeitzeuge:

Sein richtiger Name ist nämlich Chronos,
wie man in der Chronik von Andreas Angelus
nachlesen kann.

Er ist kein geringerer als der Fischerkönig
der Gralssage, an dem Parzival schon vorbeiging,
ohne ihn zu fragen - was ein großer Fehler war,
wie man weiß.

Wer mal in "Brandenburg - Stadt des Pharaos"
nachschlägt, findet das dort gleich am Anfang.

"Gardelegen" ist der "Gegenadler" mit dem
Eisenschnabel Isenschnibbe, wie man jedem
alten Stadtplan leicht entnehmen kann:
Der "Gegenadler" ist der Ibis, der mit der
Isis im Herzen, Thot, der Mond etc. pp...

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Letzte Änderung: von prusak.

Aw: Gardelegen 06 Jan 2010 12:57 #7

Hurtig war die Jugend mit dem Wort: "ad actea legen" kann man die Idee, dasss es sich wirklich um eine nennenswert alte Gottheit handeln könnte. Da hat jemand aus Chronos Krodo zu machen, wie man aus dem Telefon einen Fernsprecher gemacht hat.

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Aw: Gardelegen 06 Jan 2010 13:13 #8

die beeindruckendste leistung der jugend
ist immer noch ihr stolz

der altenteil des stolzes
sind allerdings seine Dummheiten

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Aw: Crodo ad acta? 06 Jan 2010 21:04 #9

"Gardelegen" ist der "Gegenadler"

das hatten Sie bereits in Postdam erwähnt.
Ich konnte mir damals keinen Reim darauf machen und kann es auch heute noch nicht...

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Aw: Gardelegen 06 Jan 2010 22:18 #10

Da Crodo = Chronos = Saturn, der Zeit und Fischergott (Nun) ist, der hier auf Erden wiederum der Schöpfergott Ptah = Peter = Vulkanos = Hephaistos sein sollte, liegt erst recht die Verbindung zwischen Ägypten/Ibis/Thot/Mond und dem Garten Gethsemane nahe.
Zumal sich Jesus direkt auf Jonas, den Sohn des Nun und seine 3 Tage als Toter im Bauch des Walfisches (Cetus?) berief.

Am Donnerstag, den 31.3.33 in der Nacht vor Vollmond am nächsten Mittag (Kreuzigung) wurde Jesus lt. Evangelien von Judas an die Garde verraten und in Fesseln gelegt. Es ist bis heute ein Rätsel und darüber wurden zig-tausende Seiten Exegese geschrieben, weshalb seine Garde, nämlich die anwesenden Jünger - wieviel waren es eigentlich? - in tiefen Schlaf verfiel. Jesus Garde hatte sich kurzerhand hingelegt.

Am Samstag nach der Kreuzigung verbrachte Jesus 1000 = 1 Tag in der Unterwelt bei Crodo, seinem Oheim, dem Fischerkönig in der Gralsburg (Lebenskreisburg => Et in Arcadia ego oder besser => nite arca dia goe: es geht ein Bogen von der Nacht zum Tag und vom Tod zum Leben, nämlich vom 25.12.1 bis zum 25.3.33 = 31 Jahre und 3 Monate = 11413 Tage bis zum Freitag + 1 = 1000 Tage bis zum Samstag bei Saturn = 12.414 Tage + 1 Tag bis zur Wiederauferstehung = 12.415 Tage, wie von Exiguus im Argumentum XV richtig berechnet: "An dem Tage, da er seinen Leib verlies, waren (1)33 Jahre und 3 Monate verstrichen (vom 5.1.0. - 5.4.33 Tuisto), das sind 12.414 Tage...Mit den Schalttagen sind dies 12.415 Tage und vom 25. Dezember bis zum 25. März 90 Tage."

Anmerkung 1: Die 133 Jahre und 3 Monate beziehen sich auf Mittwoch, den 6.1.-100 JK, Vollmond und damit auf Cäsars Geburtsjahr und auf die Identität beider Kalenderfiguren. Sie enden am 5.4.33 JK mit seiner Aufererstehung

Anmerkung 2: Exiguus erwähnt deshalb den 25.12. und den 25.3, weil er nun von den 33 Jahren und 3 Moanten vom 5.4.0/6.4.0 zum 5.4.33 zu den 31 Jahren und 3 Monaten vom 25.12.1 bis zum 25.3.33 springt.

Anmerkung 3: Es interessiert hier nicht die Frage nach der möglichen oder unmöglichen Realität eines solchen überlieferten Geschehens, sondern ausschließlich die offerierte kalendarisch-komputistische Lösung, die offensichtlich auf die Geographie und Städtegründung übertragen wurde.

Natürlich spiegelt sich das Geschehen auch im Fixsternhimmel wider.

Wegen des Lautwechsel G zu W wie bei Guerre zu War ist auch die von Scharlmanje vorgenommene Umwandlung zu Gar-Legende = Wahre Legende oder War = Kriegslegende von Interesse. Das Klagelied der (liegenden) Wächter sangen danach die Apostel, wer sonst?

Der assoziierte Zusammenhang der 3000 km Leyline von Jerusalen nach Gardelegen und Osterburg - schließlich ging es während der Santa Semana um Ostern = Soter = Nostre(-Damus = ISIS = Maria) - mit Ägyptens T(h)ot und Wiedergeburt, mit Gethsemane und mit der Gralssage, scheint somit recht schlüssig zu sein.

Hier übrigens noch eine sehr gute, leicht verständliche Erklärung der Gralssage. Sie basiert auf gesicherten Erkenntnissen aus der heidnischen Zeit und einer treffenden Namensanalyse :

www.koinae.de/Gral16.htm

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Letzte Änderung: von Tuisto. Begründung: Ergänzung

Aw: Gardelegen 07 Jan 2010 00:45 #11

Sowohl Roland als auch Krodo, ein alter sächsischer Gott (und somit seit den Sachsenkriegen Karls des Großen obsolet),
haben ja mit Karl dem Großen sehr viel zu tun.
Roland, ein "General" von Karl dem Großen erlebt eine "Renaissance" in der Zeit von Karl IV. im "14. Jh." als Symbol städtischer Freiheit.
Wenn man sich die Rolandsstatuen so ansieht, so erkennt man vom römischen Imperator bis zum Barock-Schnösel so ziemlich alle Kunstrichtungen vom "1.-17. Jh.", was darauf hindeutet, daß der Zeitraum wesentlich kleiner gewesen sein muß:
de.wikipedia.org/wiki/Roland_(Statue)#Bilder

Die meisten Rolands-Statuen stammen aus dem 17.-19.Jh., vereinzelt angeblich auch aus dem 15.-16.Jh.:
de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Rolande

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Aw: Gardelegen 07 Jan 2010 11:53 #12

habe noch eine Variante gefunden:
Gardelegen = Grode-Löben = Crodos Schloss (Haus)

Quelle:
Versuch einer Geschichte der Churmark Brandenburg Von Samuel Buchholtz
Text:
Der Sächsische Götzendienst aber verdienet am meisten in Betrachtung gezogen zu werden; denn davon haben wir noch einige Nachricht. Es ist noch kein rechter Beweis vorhanden, ob sie eigentlich zu reden verschlossene Tempel gehabt, ob sie wohl ihre Gottheiten nicht blos in Hainen verehret. Denn die Irmen Säule war nicht in einem Hain, sondern zu Ehresberg, einem Hauptschlosse.Uns dünket, daß sie ihre Götzen zum Theil auf einige öffentlichen Platzen in ihren Schlössern, die sie Löben, oder Leven, geheissen, aufgerichtet. Denn Löbe, oder Leve, hieß Götzen Loben, ein öffentlicher Platz, wo entweder Gottesdienst oder Gericht gehalten ward und der war oft mit einem bedeckten Gange und Schranken umschlossen, als eine Halle.
Daher heissen noch so viel Oerter in Deutschland, sonderlich in Sachsen darnach, Aschersleben , Gattersleben, Heimersleben etc. und auch Gardeleben. Eben diese Stadt Gardelebm. dünket uns den Namen von solchem Gottesdienstlichen Platze des Gottes Crodo, oder Grodo zu haben und so viel zu heissen als Grodens Löbe; welches wenigstens natürlicher ist, als die Herleitung von Gvarda Legionum, oder Quarta Legio. Denn es ist nichts wahrscheinlicher , als daß unsre Sachsen auch den Crodo oder Grodo verehret. Doch ist die jetzige Stadt wohl nicht das erste Grodeleben oder Gardeleben. Man will die daben gelegene Isemschnibbe, gerne zu einem Aufenthalt Sächsischer Götzen machen und ist dabey, wegen des Namens Isern, auf die Egyptische Göttin Isis gefallen. Allein, wir glauben nahe zu zutreffen, wenn wir es für das rechte alte Grobe-oder Gardeleben und für dieses alten Götzen Crodo oder Grodo Aufenthalt ansehen. Den Namen Isernschnibbe hat es ohne Zweifel erst erhalten, als das jetzige Gardeleben schon nahe daben gestanden, dis Schloß aber an die von Adel gekommen , die es, durch ihre sichere Streiferenen daraus, auf den Wanderer, zu diesem Namen gebracht, weil der Reisende, der da vorbey gemust, es gleich als ein eisern Fangwerkzeug, als eine Schnibbe, oder Fuchseisen betrachtet , dem man nur mit genauer Noch entgehe. Es haben dergleichen Schlösser nicht selten solche Namen bekommen und das Burtanger Fort in Ober Issel, ist ein ähnliches Beyspiel davon; denn es soll so viel, als Buhr Tange, eine Bauer Zange heissen. Doch dis im Vorbeygehen. Es war demnach in so weit schon eine Veränderung des Gottesdienstes, daß man denselben nicht mehr blos in Hainen hielt, (denn das geschach doch noch daneben,) sondern auch in den Löben, auf den Schlössern. Noch größer aber war die Veränderung, daß sie auch die Gottheiten vermehreren und viele Götzenbilder aufstelleten, die sie nicht mehr blos als Zeichen der Götzenbilder Gottheit««, sondern für die Gottheiten selbst ansahen. Wir glauben nicht unrecht zu thun, »venn wir die Römer für die Verführer der Deutschen hierin ansehen. Diesen Götzen gaben sie andre Namen, die vorher nicht scheinen statt gefunden zu haben. Man findet also, z. E. bey den Sachsen nicht mehr den Thuisto,Teut,
oder Diet, ob er Wohl mit andern Worten zusammen gesetzt, vielfältig in den Namen der Sachsen erscheinet, als Dietrich, Dietmar, wenigstens verehrten sie ihn Crodo nicht, als den obersten Gott, sondern gaben diese Ehre dem Crodo oder Grodo. Dessen Name zwar scheint uns von Grot, oder Groß her zu kommen und es kan seyn, baß es ein neuer Name des Teut, oder Diet ist, den man anfanglich nur also, als den Großen, zu benahmet, bis mit der Zeit der rechte Name dem Zunamen aufgeopfert worden. Cranz meinet, daß er den Saturn bedeutet, das aber nicht eben wahrscheinlich ist. Daß sie den allgemeinen Herrn und Schöpfer der Welt darunter verstanden, sollte man aus der Abbildung, die Cranz von ihm machet , ziemlich schliefen. „ Die Sachsen, sagt er, verehrten zu Harzburg den „Crodo, das Bild eines alten Mannes, auf einem Fische stehend, der in der ei« „neu Hand ein Rad hielt, die Vereinigung des Volts vorzustellen und in der andern „einen Krug, zur Anzeige des Ueberfiusses aller Dinge. Doch können wir eben nicht sagen, ob dieser Götze würklich so gebildet gewesen, als ihn Cranz vorstellet. Daß er zu Harzburg verehret worden, das sehen wir aus dieser Stelle des Cranz; aber er hat noch an mehr Orten seine Löben gehabt und wie schon gesaget, vermuthlich auch auf dem alten Schlosse Gardeleben, oder Isernschnibbe.

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Aw: Gardelegen 07 Jan 2010 14:07 #13

@Ron
Danke für den aussagekräftigen Text.

Die Isernschnibbe ist natürlich auch die Sense des Chronos/Saturn, des größten aller Götter: Crodo. Er schmiedete den Ring als Sauron (Saurier, das Älteste, Saturnringe) und lebte im Vulkanberg wie Vulkanos in der berühmten Geschichte von Herr der Ringe.

Tolkien war Spezialist u.a.für altsächsische Geschichte:
"Tolkiens ursprüngliche Absicht war es, nach eigenen Worten mit Blick auf die skandinavischen und deutschen Überlieferungen, eine englische Mythologie zu entwerfen, angesichts dessen, dass kaum mythologische Motive oder greifbare Stoffe in der zumeist klerikalen altenglischen Literatur überliefert sind. Die heidnische Phase der angelsächsischen Ansiedlung auf der britischen Hauptinsel, unter der die mitgebrachten Sagenstoffe tradiert und entwickelt werden konnten, dauerte nur 150 Jahre bis zur umfassenden Christianisierung der Angelsachsen und dem damit einhergehenden Verlust dieser mutmaßlich vorhandenen mythologischen Stoffe – bis auf die Ausnahme des Beowulfepos."

Frodo Beutlin als Ringträger des Crodo und Schatten des Sauron.

Crodo ist kein anderer als JHVH und sein Tag ist der Samstag. Für ihn gilt: 1000 Jahre sind wie 1 Tag und sein Reich ist das ewige Feuer und das ewige Eis. Zwei Eiskristalle sind der älteste Lebensbaum (Vatani)mit 19 Linien und 10 Ziffern, aus dem der jüdische mit 22 Linien und 10 Ziffern entwickelt wurde.

Sachsen waren Juden oder jüdisch infiltriert!

Sa-turn ist das drehende Sein und Sat-urn ist das Sein in der Urne.
Wer liegt wie tot schlafend in der Urne und muß vom Prinzen wachgeküßt werden?

Das ist die Geschichte von der chymischen Hochzeit, von der Alchemie, die Tod in Leben, Blei in Gold und Unedles in Edles verwandeln soll.

Hier konzentriert sie sich seltsamerweise in dem Namen der Stadt Gardelegen.

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Aw: Gardelegen 07 Jan 2010 14:37 #14

Ich hoffe ja insgeheim,
dass der Massenmord von Isenschnibbe 1945
keinen esoterischen Hintergrund hatte.

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Aw: Gardelegen 07 Jan 2010 16:03 #15

Menschenopfer, zumindest in grossem Stil, dürfte es erst gegeben haben,
seit es auch "genügend" Menschen gab.

Der Name GARDELEGEN gibt einige weitere interessante Anagramme her:

GRANDE LEG E
ENGELGARDE
EN GARDE, LEG
GEGEN ADLER (Prusak erwähnte das bereits)
GALGENERDE
A GELDREGEN
GENERAL DE G
ELENDER GAG
GRAL(L)EGENDE
GARE DE LEGN Gare = frz. Bahnhof

Am besten gefällt mir ja der GARE DE LEGION - französisch gesprochen, GARDELEGEN - deutsch geschrieben.

Neulich,
während der Gefechtsausbildung der Rekruten der 3. und 4. Eskadron des 16. Ulanen ("Die Blauen") -Regiments:

"En Garde? En Garde? - Ich verstehe immer nur Bahnhof!"
"An scheis Nebel"...

Der Fisch auf dem Crodo steht ist ein Barsch!

Barsch = varsch = ravsch = Ravsch / Rausch
siehe auch
Blauen = vlauen = vlanen = Vlanen / Ulanen

Der Roland wurde am 18. April 2002, dem 200. Jahrestag des ersten Osterfestes, aufgestellt.

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Aw: Gardelegen 07 Jan 2010 17:14 #16

Menschenopfer gab es, seit der vermeintliche Gott die Menschen durch kosmische Katastrophen "züchtigte". Das ist längst alles bis ins Detail erforscht.

Massenmord mit esoterischem Hintergrund: Das ist nicht auszuschließen, schließlich muß die Gottheit mit blutigen Opfern bedient werden. Sie hat es schließlich vorgemacht!

Man sieht, wir bewegen uns bei Gardelegen zwischen Fantasy und brutalstem Ernst.

Deshalb zitiere ich hier einen alten magischen Spruch, der dort bekannt gewesen sein dürfte und zu dem ich heute beim Suchen danach im Internet folgendes fand:

Cum Saxum Saxorum,
In duersum montum oparum da-
In Aetibulum, In quinatum:
DRACONIS!

Wurde mal von jemandem so übersetzt:

Mit dem Stein der Steine beschäftige dich,
mit der Bezwingung der Berge,
im fünften Zeitalter des Drachens.

und so kommentiert:

"Sowohl der Stein als auch der Berg haben eine astrologische Entsprechung zu Saturn. Saturn hat aber auch eine Entsprechung zur Meisterschaft, zur Disziplin, zur Zeit, zur Ewigkeit oder zu dem, was man erreichen möchte bzw. kann.

Die erste Zeile könnte also lauten:

Mit dem höchsten aller Höchsten beschäftige dich
Mit der Meisterschaft der Meisterschaften beschäftige dich
Mit der Disziplin der Disziplinen beschäftige dich

Dies bedeutet im Wesentlichen alles dasselbe.

Und die zweite Zeile meint im Prinzip noch einmal das gleiche, nur mit anderen Worten. Sie bekräftigt noch einmal. Ähnliche Metaphern findet man ja auch in diversen Schriften über Zen. Auch hier wird er Übende mitunter mit einem Berg verglichen. Unverrückbar, felsenfest, erhaben.

Nehmen wir mal an, der Doppelpunkt nach quinatum gehört da nicht hin und nehmen wir an, Aetibulum ist annähernd richtig übersetzt, dann könnte man folgendes zusammenspinnen:

Ein fünftes Zeitalter kann entweder von einem fixen Punkt aus berechnet sein (z.B. ab heute gerechnet im fünften Zeitalter) oder es kann das fünfte Zeitalter eines Zyklus’ sein. Gehe ich von der letzten Variante aus, fällt mir die Uruboros-Schlange ein, die sich in den Schwanz beißt und selbst verschlingt. Ein Symbol für die Ewigkeit. So weit ich weiß, ist die Schlange (zumindest recht oft) archetypisch gleichbedeutend mit dem Drachen. Schlange = Drache. Und wofür könnte diese Uruboros-Schlange (die Ewigkeit) noch stehen? Für den Tierkreis (Tyr-Kreis). Und der fünfte Abschnitt dieses Tierkreises ist das Zeichen Löwe – egal, ob man nun von einem Zeitalter spricht oder Zeitabschnitt. Ein paar wesentliche Analogien des Löwen sind: der Wille, das Schöpferische, der Mittelpunkt, das Leben.

Nimmt man alle Aussagen zusammen, würde ich den Text mal frei übersetzen:

Beschäftige dich mit dem Höchsten bzw. der Disziplin aller Disziplinen, indem du deinen Willen meisterst bzw. dich zentrierst.

Oder kürzer: Übe Yoga oder Zen!

...Der Drache (ebenfalls eine Entsprechung zu Saturn) in deinem Traum symbolisiert den Hüter der Schwelle, der den Schatz hütet, den du dir holen willst...

...Am Ende noch eine Anmerkung zum Drachen sowie zur Uruboros-Schlange und dem Tierkreis, die analog sind zum Rad des Schicksals:

In der Astrologie gibt es die beiden sog. Mondknoten (aufsteigender und absteigender MK), die auch als Drachenkopf und Drachenschwanz bezeichnet werden. Sie stehen für die Arbeit am Karma durch Loslassen/ Ausscheiden (Drachenschwanz) und Annehmen/Schlucken und Verarbeiten/Verdauen (Drachenkopf). Nur wer sein altes Karma vollständig geschluckt, verarbeitet und wieder ausgeschieden hat, ohne wiederum neues zu schaffen, erlangt irgendwann die Freiheit von den Fesseln der Natur. Da sich dann der Kreis von ewiger Geburt und Wiedergeburt auflöst, beißt sich die Schlange (der Drache) nicht mehr in den Schwanz und der Mensch (als sein eigenes fleischgewordenes Karma) wird nicht mehr gefressen und wieder ausgeschieden, sondern erringt als Magier die Herrschaft über den Drachen. Er wird sozusagen ein Drachenreiter. Er hat die Kräfte des Chaos (Drache) unter seiner Kontrolle (Zügel) und diese Kräfte tragen ihn, wohin er will."

Wie man sieht, machen sich auch andere über die Thematik Gedanken, jene kamen vom Studium des magisch-astrologischen zum gleichen Schluß:

www.schule-der-magie.de/foren/body_foren.html#CumSaxumSaxorum

Übrigens: Wurden die Täter eigentlich namentlich bekannt und abgeurteilt?

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Aw: Gardelegen 07 Jan 2010 17:57 #17

bis ins Detail erforscht...

Der Hauptverantwortliche für den Massenmord war der NSDAP-Kreisleiter Gerhard Thiele, der zwar 1946 in der SBZ in Abwesenheit verurteilt wurde, aber in der späteren Bundesrepublik untertauchen konnte und 1994 als „unbescholtener Bürger“ unter dem Namen „Gerhard Lindemann“ in der Nähe von Bochum starb.

Hauptverantwortliche

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Aw: Gardelegen 07 Jan 2010 18:15 #18

Übrigens, wie nicht anders zu erwarten:

Samuel Buchhoz 1765: Ausschnitt S.83 - 85

Heutiges Tages sind unsre Nachbarn, jenseits des Rheins und der See, auch zum Theil geneigt, sich für Aborigines auszugeben und möchten gar zu gern nicht von Deutschen abstammen. 'Sie bedenken aber nicht, daß sie gleichwohl nicht vermeiden können, ihren ersten Ursprung aus Deutschland zu haben, wenn auch ihre jüngste Herkunft von da zu leugnen stünde.

Denn da alle Völker der Abendländer aus den Morgenländern und nirgend anders her gekommen seyn müssen;

da auch diese Fortrückunq der ersten Völker nur nach und nach geschehen seyn kann, so wie sie sich vermehret, oder uneins geworden: so ist ja ganz natürlich, daß unser Deutschland eher bevölkert worden als Gallien , Britannien .und andere weiter entlegene Länder
; folglich auch die allerältesten Einwohner derselben größten Theils über den Rhein und die See darumgezogen.

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Aw: Gardelegen 07 Jan 2010 18:25 #19

Kaufen, was einem die Kartelle vorwerfen; lesen, was einem die Zensoren erlauben; glauben, was einem die Kirche und Partei gebieten. Beinkleider werden zur Zeit mittelweit getragen. Freiheit gar nicht. - Kurt Tucholsky

Ossietzky - Zweiwochenschrift

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Aw: Gardelegen 08 Jan 2010 07:24 #20

Um die Sache noch etwas abzurunden:

Gardelegen ist auch "Lager der Angeln".
Falls diese wirklich aus England stammten,
wäre das Garley-Bier wohl "Ale grey" gewesen.

Und um den weiblichen Aspekt nicht zu vernachlässigen,
der seit Karin Wagners Abschied hier nicht mehr
vorkommt:
In Prellers römischer Mythologie ist von einer
Heilsgöttin "Carnea" oder "Cardea" die Rede
(man beachte den Wechsel von N zu D,
wie bei Chronos/Crodo: wie bei eNDe/weNDe,
erinnert auch an die Wenderunen Nod und Eh).
Jene Göttin jedenfalls war irgendwie für
Herz und Magen zuständig und machte dort wohl
der Biernot ein Ende.

Der "Gegenadler" (=Wendeadler?)sollte der heraldisch
angeblich verkehrte Wappenadler sein:
wohl eine Anspielung auf den nicht
erbberechtigten Gründungsaskanier Heinrich xy.

Man sieht , dass jedes Kaff eine ganze
Doktorarbeit hergibt - wenn man es ordentlich
abhandeln will.

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Aw: Gardelegen 08 Jan 2010 11:28 #21

Garde-Leben
Leben = Löbe = Leve = Haus/Schloss des Lobes / der Verehrung (siehe weiter oben)
dann haben wir Chronos-Haus oder Platz der Verehrung der Zeit.

Auch das Weib gefällt mir:
Carna/Cardea vs. Chronos/Crodo/Gordo/Garde
Cardea: „Ihre Macht ist es, zu öffnen, was geschlossen ist; zu schließen, was geöffnet ist.“
So öffnete sich auf der einen Seite der Altmark das Reich nach Osten
an deren Westseite schloss sich der Iserne Vorhang :-)

Das Gegenadler ein Anagramm von Gardelegen ist, hatte ich nicht erkannt.

Der Adler ist übrigens nach Osten gewandt.
Zwar schaut und richtet er seine Klauen nach links.
In älteren Zeiten waren die Karten jedoch gesüdet.
Gardelegen liegt - in der Beschreibung der alten Mark - oben gen Mittag.
Kommt die Gefahr aus der aufgehenden Sonne?

Hier ein Luftbild von Gardelegen aus einem Flugzeug.
Oben lings ist die Isenschnibbe zu sehen.
Der Baumring markiert die alte Stadtbefestigung, ein Teil des Wassergrabens, der einst die Stadt umschloss ist noch vorhanden.

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Aw: Gardelegen 08 Jan 2010 11:39 #22

Zum Gegenadler:

Der Ursprung war offensichtlich der Doppeladler der Hatti und Armenier (=Adlermenschen, erinnert doch auch sehr an indianische Völker und an Armenius, den Cherusker), der später von den byzantisnischen Kaisern ebenso übernommen wurde wie vom HRR.

Wenn man ihn trennt, blickt er entweder nach rechts (wie in Gardelegen) oder nach links.
Ron: Er blickt nach rechts, nicht nach links, das wäre der Blick vom Betrachter.

Üblicherweise blickt der Adler nach rechts, nicht so bei Napoleon:

de.wikipedia.org/wiki/Adler_%28Wappentier%29

Denkbar ist auch die Umkehrung von Aar (Flug, Blick und Gedanken nach oben gerichtet) zu Ra, dem Sonnenstrahl, der von oben herab kommt. Die Mayas waren klüger: Sie nahmen den Papagei namens ARA für den Adler. Sein Schrei und seine schillernden Regenbogen-Farben gaben ihm den Namen.

@F:Danke für den Hinweis.
Ihr Kommunisten macht aber einen grundsätzlichen Fehler.
Ihr verdammt die Greueltaten der sozialistischen Arbeiter und hofiert die quantitativ noch größeren Greueltaten der sozialistischen Bauern. Dem Teufel Marx sei Dank. Seine Geburtsmonde stehen spiegelverkehrt zu denen von Jesus. Das sagt alles!
Christentum, Faschismus und Marxismus wurden bei genauer Betrachtung allesamt in Trier geboren, der ältesten Stadt auf europäischem Boden. Offensichtlich residiert(e) hier einstmals Gott und Teufel in Persona.

Zu Isenschnibbe:
"Doch Schuld fragt in jenen Tagen nicht nach Lebensläufen. So passt die Bezeichnung Kriegsverbrecher nach Lage aller heute bekannten Fakten besser auf den Kommunisten Pinnenkämper. Zwar behauptet der im Verhör der US-Army, an der Scheune von Isenschnibbe keinen Schuss abgegeben zu haben. Überlebende wie der 26-jährige Ungar Aurel Szobel aber beschwören, Pinnenkämper habe mitgemordet, ja, Dutzende erschossen."

Carna, die öffnet und schließt, ist die Göttin des Carns (Grabhügels), sie öffnet und schließt den Sarg.

Sie ist die Frau auf dem berühmten Bild von Poussin in Arkadien, sie ist zugleich der Sarginhalt wie Dornröschen im Märchen oder die Schöne im Sarg in der Gruft in der chymischen Hochzeit: Carna-Venus-Luzifer eben, verheiratet mit Chrono-Saturn-Vulkanos!

Es geht wie immer um den Mythos von Geburt, Leben, Tod und Wiedergeburt. Das war bis zum verblendenden Wahnsinn des pseudo-kommunistischen Armuts-Materialismus der Massen die allesbestimmende Frage im Leben der Menschen. Davon zeugen alle Tempel, die religiöse Kunst, die Millionen Grabhügel und die Ahnenverehrung.

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Letzte Änderung: von Tuisto.

Aw: Gardelegen 08 Jan 2010 12:18 #23

alle Tempel, die religiöse Kunst, die Millionen Grabhügel und die Ahnenverehrung.

fragt
sich nur
wer hier noch verblendet



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Aw: Gardelegen 08 Jan 2010 12:56 #24

Ihr verdammt die Greueltaten der sozialistischen Arbeiter und hofiert die quantitativ noch größeren Greueltaten der sozialistischen Bauern. Dem Teufel Marx sei Dank. Seine Geburtsmonde stehen spiegelverkehrt zu denen von Jesus. Das sagt alles!
Christentum, Faschismus und Marxismus wurden bei genauer Betrachtung allesamt in Trier geboren, der ältesten Stadt auf europäischem Boden. Offensichtlich residiert(e) hier einstmals Gott und Teufel in Persona.


Die Porta Nigra ist der Drehpunkt!

Es geht wie immer um den Mythos von Geburt, Leben, Tod und Wiedergeburt. Das war bis zum verblendenden Wahnsinn des pseudo-kommunistischen Armuts-Materialismus der Massen die allesbestimmende Frage im Leben der Menschen. Davon zeugen alle Tempel, die religiöse Kunst, die Millionen Grabhügel und die Ahnenverehrung.


Das isses!

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Aw: Gardelegen 08 Jan 2010 13:22 #25

Das isses!

basta

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Aw: Gardelegen 08 Jan 2010 15:43 #26

Das isses! Basta! Genau!

Ingwer weiß Bescheid! Deshalb hoffe ich ja noch immer, ihn für die Unwissenden zu mehr Klarheit in seinen gerne sybillinisch formulierten Aussagen zu bringen. Aber natürlich entscheidet er das selbst.

Ich will es mal vereinfacht ausdrücken.

Götter und Göttinnen sind zunächst immer Mythen oder Urbilder, die Assoziationen wecken (sollen). Sie sind so gesehen nichts anderes als die 22 großen Arkana des Tarot, wo uns Ritter, Tod und Teufel und die begleitenden 56 (= 4 x 14 = 414 = AIN SOPH AUR) kleinen Arkana im Lande Arkadien in divinatorischen oder psychologischen Aus-Lege-Systemen beeindrucken.

In unserer gefährlich-tödlichen Welt wird nach den Gesetzen der Magie sukzessive alles in Realität umgesetzt. Auch jeglicher Alptraum.

So beispielsweise auch die Öffnung der einen Seite der Altmark in das Reich des Ostens, während sich an deren Westseite der Iserne Vorhang schloß, wie Ron trefflich anmerkte.

Fischer, Sie müssen ihre zweifellos interessanten Forschungen endlich trennen von ihrer verblendeten Ideologie, sonst kommen Sie nicht weiter. Studieren Sie statt schwarzer kommunistischer Magie besser jene, die diesseits und jenseits von Gut und Böse angesiedelt ist. Die Rosenkreuzer nannten und nennen sie noch immer: Licht, Leben, Liebe.
Warum immer in die Dunkelheit des Sahara strömen? - Gehen Sie ins Licht!
Dort ist das Herz nicht aus Men, sondern aus 666er Kohlenstoff, mit einem 666er Lebensdiamant darin. Das ist das Gegenteil von Töten, Ausgrenzen und Ideologisieren.
Als Magier bewegt man sich in allen Welten, verpflichtet bleibt man aber nur dem Wirklicht!

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Letzte Änderung: von Tuisto.

Aw: Gardelegen 08 Jan 2010 16:29 #27

Ron: Er blickt nach rechts, nicht nach links, das wäre der Blick vom Betrachter.

sagt man so unter Heraldikern ?? Man lernt nie aus!
Gleichwohl sind Wappen gerne auf Landkarten abgebildet.
Auf neueren Karten wäre der Blick des Adlers (fälschlich?) nach Westen gerichtet.
Ältere Karten - mit Südausrichtung (Süden=Oben) - hätten den Adler mit den Angriffswerkzeugen Schnabel und Klaue in den Osten gerichtet gezeigt.

Es geht wie immer um den Mythos von Geburt, Leben, Tod und Wiedergeburt.

In Gardelegen kümmert sich die Loge "Drei Türme im Hopfenfeld" um die Wiedergeburt des Meisters.

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Aw: Gardelegen 08 Jan 2010 16:52 #28

verpflichtet bleibt man aber nur dem Wirklicht!

ich bin der wirklichkeit, der ehrlichen arbeit
und den vorfahren verpflichtet

mein wirklicht
sind sorge um die nächsten generationen
sonne und zimmerbeleuchtung

kartenspiel
und aufschneidereien
sind etwas fürs wirtshaus

und nicht alles
was nicht in ihren wirklicht - boudoir hineinpaßt
steht unter leibstuhlverdacht
oder ist faschistisch - kommunistische magie

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Aw: Gardelegen 08 Jan 2010 19:53 #29

Welchen Vorfahren? Den Killern?
Im Zweifel gilt: Achtung, tödliche Gefahr - feudalistisch-kommunstisch-faschistisch!

Man merkt zugleich, dass Sie nie das Mahabharata-Epos ihrer Vorfahren gelesen haben.
Es war ja auch nicht bäuerlich, sondern königlich. Spielte aber im bäuerlichen Umfeld Nordindiens. Ich kenne die uralten indischen Gepflogenheiten aus eigener Anschauung. Sie auch?

Allerdings würden Sie dann nicht so dumm und dämlich über Karten- und Glücksspiel sprechen.
Lesen Sie auch mal Schiller. Und Kabbala. Hauptsatz: Gott würfelt!

Werfen Sie einen Blick auf mich: Löwe, sonnig, klug und herrlich - so hat Gott den rechten Mensch erschaffen. Es gibt aber auch ein Schattenbild. Ahura und Ahri.

@Ron: Kann man herausfinden, ob die Loge schon zu DDR-Zeiten existierte? Evt. unter anderem Namen oder Vereinslogo, aber mit den gleichen Leuten. (Junge Mitglieder dürften natürlich seither dazu gestoßen sein)

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Letzte Änderung: von Tuisto.

Aw: Gardelegen 08 Jan 2010 20:51 #30

@Tuisto,

Offiziell gab es in der TTR keine Logen.
Trotzdem gab es diese im Hintergrund! Die Verstrickungen bis nach Oben
müssen vorhanden gewesen sein.
Ob natürlich der Saarlander Oberindianer davon Ahnung hatte, kann ich
nicht beurteilen.
Wie es scheint, wohl eher nicht!

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