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Werben 20 Dez 2009 08:04 #1

prusak hat hier mal von einem kleinen Ort im Norden von Sachsen-Anhalt erzählt, der im sehr gefällt. Das beschauliche Havelberg in der Altmark, was so eigentlich gar nicht mehr zur alten Mark gehört.
Eine geschichtsträchtige Ecke. Hier begann die Ostbesiedlung durch die Askanier.
Vielfach vergessen liegt in Sichtweite von Havelberg auf Westseite der Elbe eine Stadt, die nicht nur stolze 789 Einwohner zählt, sich aber als Kleinste des Bundes "Hansestadt" nennt.
Aber eigentlich sollte sie Johannieter-Stadt heißen.
Der Orden hat dort die älteste Gründung auf deutschem Boden.
de.wikipedia.org/wiki/Werben_(Elbe)
Werben - so der Name des Ortes - hat auch ein ungeteiltes Wappen mit dem Adler
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/d/df/Wappen_Werben_(Elbe).png/140px-Wappen_Werbe

Eines solchen können sich im Allgemeinen nur "Reichsunmittelbare" Städte rühmen.

Und dann gab es da noch einen Schweden, König seines Ranges, der ausgerechnet Werben über viele Jahre zu seinem Heerlager machte

Im Hintergrund des Bildes (wenn es denn mit dem hochladen klappt) ist Havelberg zu sehen.
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Letzte Änderung: von ron.

Aw: Werben 20 Dez 2009 17:18 #2

Vor Jahren hatte ich auch mal über Werben nachgedacht.
Aber wenn einer bessere Ideen hätte - wäre ich dankbar.

Die Geschichte von den furchtlosen Johannitern
von Herwig Brätz
22.6.2003

Die kleine Stadt Werben in der Altmark soll ihren Namen
den slawischen Urbewohnern verdanken, die in ihm
die Weiden am Elbufer verewigten.
Dies behaupten jedenfalls die Autoren des „Städtenamenbuchs der DDR“,
Hans Walther und Ernst Eichler.
Tatsächlich bedeutet der Name in allen slawischen Mundarten „Weide“.
Die Frage (die sich die beiden Autoren nie gestellt haben) ist jedoch,
ob die Johanniter bei der Gründung der Stadt wirklich
den heimischen slawischen Dialekt so weit beherrschten
und schätzten, daß sie gerade diesen für den Namen wählten.
Bei Thietmar von Merseburg ist von einem „Castrum Wiribeni“ die Rede –
warum sollten nicht beide Begriffe lateinisch sein?
Viri beni oder Viri veni würde dann etwa bedeuten:
„Gute Männer sind gekommen“.
Aber wer sich selbst als „Guten Mann“ bezeichnet,
ist wohl ein ziemlicher Maulheld.

Einen solchen Maulhelden zeigt auch der Grundriß der Stadt:
Der Mauerring stellt – von Osten betrachtet -
den Kopf eines Hasen dar. Die St.-Johanniskirche ist das Auge,
die Heiligen-Geist-Kapelle die Nase.

Man erkennt sofort, daß dieser Hase ein Angeber ist,
denn der Hund, welchen die Straßen der Stadt zeichnen,
ist gegen ihn ein kleiner Wicht.
Die St.-Johanniskirche ist der Kopf des Hundes,
der Markt sein schmächtiger Körper.
Der Hund hat Angst vor dem Hasen,
denn dieser sieht ihn von hinten und spürt in der Nase,
wie der Hund „einen fahren läßt“.
Der Hase hat das Ohr aufgerichtet,
in ihm wurde der Alte Friedhof eingerichtet.
Das St.-Georg-Hospital im Ohr erinnert daran,
daß der Hase seinerzeit die Drachen mit den Ohren umgehauen hat
– jedenfalls, wenn man seinen Erzählungen traut.

Die wahre Geschichte freilich soll anders verlaufen sein:
Danach haben die Johanniter erst in Palästina und
später von den Türken mächtige Prügel einstecken müssen
und waren froh, als sie in der Altmark
einen ruhigen Schlupfwinkel gefunden hatten.
Es spricht jedoch für sie, daß sie zumindest die Ohren
wirklich nicht hängen ließen und hier noch einmal anfingen,
wenn auch eher als friedliche Landleute.
Die wirkliche Geschichte vom Hasen und dem Hund
findet sich im Physiologus, der vom Hasen sagt,
„daß er, wenn er gejagt wird, in die Felsen flieht
und den Berg hinauf und sich so rettet.
Wenn er aber den Berg hinab läuft, kann er sich nicht retten,
weil seine Vorderfüße nur wie Stummel sind.
Dann faßt ihn schnell der Hund und deswegen sucht er den Weg hinauf.“

„Der Weg hinauf“ „im Willen Gottes“ war für die Johanniter
wohl der Weg nach Norden, in die beschauliche Idylle der Altmark,
wo sie die „Gipfel der Tugend“ bestiegen und
wo die ungläubigen Hunde sie nun wirklich nicht mehr zu fassen kriegten
– sie aber mit ihren unglaublichen Abenteuern bei den Sarazenen prahlen konnten.
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Letzte Änderung: von prusak. Grund: Einfügen eines Bildes

Aw: Werben 20 Dez 2009 20:16 #3

Und ich dachte, Herr Brätz hätte klein Werben vergessen.
Die Geschichte wird aber noch viel besser, wenn wir Gustav den König der Schweden einbeziehen. In Werben hatte er sein ständiges Feldlager.
Von hier aus, von wo sonst, wollte er Deutschland erobern.

Das Feldlager stand so lange, dass es bis heute im Luftbild nachvollziehbar ist.

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Aw: Werben 21 Dez 2009 07:30 #4

Die Schweden kamen ja wohl erst später,
wenn sie nicht die eigentlichen "Römer" waren,
oder vielmehr deren Widersacher.

Der Hund gefällt mir heute nicht mehr.

Und den Namen kann man ägyptisch noch besser deuten:

hwr-wn (Falke-Hase) bedeutet "Horus als Hase",
was sowohl dem Adler-Wappen wie auch der Hasen-Glyphe
entspricht.

Vielleicht erkennt ja jemand in den Straßen ein Bild.
Deswegen hier auch noch der ganze Stadtplan
(den ich übrigens vom Danneil-Museum Salzwedel habe).

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Letzte Änderung: von prusak.

Aw: Werben 21 Dez 2009 13:11 #5

Danneil-Museum Salzwedel

Schön, dass mich mal jemand an das Danneil-Museum erinnert.
Seit Jahren verschiebe ich den Besuch, trotz dem, oder gerade weil es nur 150 Meter vor meiner Tür liegt.

der Weg nach Norden, in die beschauliche Idylle der Altmark


Das schmeichelt dem Eingeborenen ;-)

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Aw: Werben 21 Dez 2009 14:19 #6

Da ich grundsätzlich zuerst an die Planeten und erst in zweiter Linie an die Sternbilder und Sterne denke, vermute ich, dass das Werbener Stadtwappen den Adler = Sonne, die Mondsichel = Hase als Stadtbild und den sechszackigen Stern = Merkur und/oder Venus darstellt.

Wenn der Mond steigt, (Neumond => Vollmond im Westen), siegt er scheinbar durch sein Bergklettern über die Venus als Abendstern, wenn er im Osten versinkt, siegt die Venus als Lichtbringerin über ihn. Merkur ist zwar wesentlich kleiner, macht aber im Prinzip als innerer Planet das selbe.

Merkur steht als Thot auch mit dem Hund Anubis und dem Mond in Verbindung. Allerdings hat Anubis eine spitze Schnauze.

Von hier bahnt sich der mythologische Weg in die Sternenwelt, zu Isis und Nephthys und den Unterweltsagen.

Die Schweden könnten eher die Verbündeten = Allemannen/Sueben gegen die Römer = Habsburger/Rhein- und Donauanrainer gewesen sein. Dass sie da waren, steht zweifelsfrei fest. Ebenso, dass sie sich in Süddeutschland erfolgreich herumtrieben. Im Grunde wäre eine 400-jährige Namensgebung Süddeutschlands durch erfolgreiche nordische Söldner besser zu begründen, als die offiziellen 1700 Jahre.

In sofern muss man sich auch fragen, ob der 30-Jährige Krieg nicht Gegenstand der Varusschlacht war, bzw. ob diese zeitlich nicht weit davon entfernt einzuordnen wäre.
Wenn in Werben das riesige Hauptlager war, wurden dort auch Söldner angeworben. Auch darauf könnte der Name Werben verweisen.

Der Kampf Römer gegen Germanen wäre dann auch der Kampf römischer Christen (Habsburger und teilweise Franken) gegen Arianer und Sektierer (Prostestanten) jeglicher Couleur, die doch eher im Osten und Norden zu finden waren, sowie im Schwaben = Schwedenland.

Man kann Germanen auch als Got-Romanen deuten, die die Römer auf allen Ebenen und in allen Regionen bekämpften und meist besiegten. 5. und 6. Jahrhundert werden so zum 15. und 16. Jahrhundert. Es stellt sich die Frage, ob es auch einen 1500-jährigen Shift gibt, dass also die Cäsaren, z.B. Augustus oder Titus zugleich Karls oder Ottonen waren und dann erneut die Habsburger Kaiser der Renaissance und des Barock.

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Aw: Werben 21 Dez 2009 15:02 #7

Man beachte auch den Grundriss des Heerlagers -
der doch sehr an Freudenstadt erinnert.

Natürlich lässt sich noch mehr zu Werben sagen:
ob es jemanden interessiert, bleibt fraglich,
aber seis drum:

immer noch ägyptisch:
nb-rw = Goldener Löwe - vielleicht ist der
"Hund" ein Löwe?

Arneb (=Hase, Ben-Ra=Sohn des Re)
heißt der Hauptstern im Sternbild Hase,
während die beiden Sakralbauten innerhalb
des Städtchens dem Sternbild Kleiner Hund
entsprechen.

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Letzte Änderung: von prusak.

Aw: Werben 21 Dez 2009 21:49 #8

Ich verstehe nicht, dass "Prusak" bei der Etymologie von WERBEN (pseudo-)ägyyptische Etymologie bemüht.

WERBEN gibt es auch bei uns. Hier gibt es WORBEN.

Und gleich unterhalb von Bern mündet die WORBLEN in die Aare. Diese entspringt in der Gegend von WORB.

WORB, WULP ist aufzulösen als VLP > NLP > NPL. Hier steckt also NEAPEL, die feste Burg und feste Stadt drin.

Seit Jahren nachzulesen in:

www.dillum.ch/html/worb_neapel.htm

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Aw: Werben 21 Dez 2009 22:05 #9

Ja, vielleicht ist der Hund ein Löwe, denn das würde zum Davidstern in der Fahne passen und zu Jesus, dem Löwen Judas als sechszackiger Morgenstern.

Worb = Wolp = Wolf wäre wieder der Hund, der den Mond anheult und hier zugleich vor dem Sternbild des Hasen, dem Sohn des Re, zurücksteckt.

Lateinisch heißt Hase "Lepus", nicht weit entfernt von Lupus, dem Wolf. Offensichtlich liegt hier eine Doppeldeutigkeit vor.

Soeben lese ich:

"Im alten Ägyptern stellte das Sternbild den Totengott Anubis dar, eine menschliche Gestalt mit Hundekopf. Einer anderen Deutung nach handelte es sich um das Boot des Gottes Osiris.

Die Deutung des Sternbildes als Hase bei den antiken Griechen geht wahrscheinlich auf den benachbarten Himmelsjäger Orion und den Großen Hund zurück. Jede Nacht wird der Hase vom Großen Hund über den Himmel gehetzt."

de.wikipedia.org/wiki/Hase_%28Sternbild%29

Nun, lieber Allrych, Worben war sicherlich eine von den Askaniern, die aus dem Orient kamen, gegründete Festung = Neapolis = Neustadt. Später kamen die orientalisch orientierten Johanniter. Ohne jeglichen Zweifel deutet Prusak den Namen Worben als Anagramm aus ägyptisch, griechisch und lateinischen Begriffen richtig. Slawisch ist auch nicht allzuweit von der ägyptischen Sprache entfernt.

Übrigens liegt unterhalb vom Hasen das Sternbild Columba (Taube). Die Taube hat Prusak offensichtlich im Nachbarort Havelberg als Kapelle geortet. Hier spielt die Sintflutsage hinein und Sternbilder über und teilweise unter dem Horizont von Havelberg. Eingeführt wurde sie erst von Plancius im 17. Jahrhundert, was doch ganz gut passen würde, ebenso die Gründung Freudenstadt´s 1599, das als Mühlebrettspiel geplant und gebaut wurde.

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Letzte Änderung: von Tuisto.

Aw: Werben 22 Dez 2009 00:30 #10

Trotzdem hat "Prusak" mit der pseudoägpytischen Etymologie total daneben gegriffen.

Denn hier in Europa zählt nur die vesuvianisch-neapolitanische Ortsnamenerklärung.

Werben ist Worben und damit Worb oder Wulp.

www.dillum.ch/html/vesuv_ortsnamen_schweiz.htm

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Total daneben 22 Dez 2009 10:09 #11

Das ist jetzt ein grundsätzliches Problem:

warum sollte nur das eine zählen?

Jetzt bitte nicht beleidigt sein:
Eine zu frühe Festlegung auf nur
eine Variante/Idee führt
zum "Phantomzeitsyndrom" -
so wird man vom Revolutionär zum Doktrinär.

M.E. war die Zeit der Stadtgründungen
identisch mit der des spätrömischen Synkretismus,
während der in Europa alles präsent war.

Also konventionell ausgedrückt:
etwa 2.-4. Jh. = 12-15. Jh.

Ich lasse mir gern alles Ägyptische
oder Babylonische ausreden.
Aber die Bilderwelt der Städte
ist nach meinen bescheidenen Erkentnissen
nun mal am ehesten mit den ägyptischen
Hieroglyphen verwandt.
Wenn es jemand besser weiß,
bin ich gern bereit, hinzuzulernen
und mich zu korrigieren.

Wo bleibt der Hase in der vesuvianischen Namenslandschaft?

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Aw: Total daneben 22 Dez 2009 10:36 #12

hase = meister lampe = mlp = nlp = npl = neapel

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Letzte Änderung: von berlinersalon.

Aw: Total daneben 22 Dez 2009 10:48 #13

Allrych hat schon über den Hasen geschrieben:

www.dillum.ch/html/fenis_hasenburg_vinelz.htm

Nur meine ich, dass Fenis auch mit Fenris (dem Wolf) interpretiert werden könnte.

Interessant die Frage: Habsburg = Hasenburg?

Gleichwohl möchte ich hier Prusak beipflichten.

Die mittelalterliche Religion in Europa ist eindeutig eine biblisch-orientalische Geschichte, mit Ägypten, Mesopotamien, Persien und der Levante in den Hauptrollen. Dorthin zog es auch die Kreuzritter, zumal Troja auch Tyrus sein könnte.

Paralell hierzu gab es die römische-griechische Geschichte, die aber jünger sein dürfte.

Man sieht das noch schön an den Renaissance und Barockschlössern. Man malte immer beide Überlieferungsstränge an Decken und Wände.

Erwähnt sei auch der vielfach überlieferte (Rück?-)Zug der Juden und Goten aus der heutigen Türkei/Irak unter ihrem Anführer Askenas nach Deutschland. (z.B. Askanier)

Das Bestreben der hochintelligenten Städte- und Landschaftbauer war sicher neben der neuen christlich-vesuvianischen Namensgebung die gleichzeitige Intergration von Namen der stadtplanerisch verwendeten Sternbilder, Planeten, Ursprungsnamen des Gebietes, Mythen und Sagen in den neuen Stadtnamen.

Das ging sicher am Einfachsten, indem man mehrere Sprachen für die Bezeichnung prüfte, das Passende auswählte und die anagrammatische Vertauschung von Buchstaben und Silben für die weitere Sinngebung prüfte, bevor der endgültige Name ausgewählt wurde. Im Laufe der Zeit mögen einige Orts- oder Flurnamen auch so verschliffen worden sein, dass neue Bedeutungen hinzukamen, alte abstarben oder auch gar keine Interpretation mehr möglich ist.

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Letzte Änderung: von Tuisto.

Aw: Werben 22 Dez 2009 11:06 #14

herr dübbers
sie meinen sicher die religion der feudal - klerikalen kaste
& eines könnten sie sich schon vormerken
im leben geht nichts am einfachsten

was verstehen sie unter
Das Bestreben der hochintelligenten Städte- und Landschaftbauer

meinen sie etwa
da wäre jemand über die dörfer gezogen
und hätte wege, hügel, fluß und teich gebaut
und dann allem nach gutdünken einen namen verpaßt ?

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Nach Gutdünken 22 Dez 2009 11:14 #15

Die Johanniter bauten sich als erstes
in Werben eine Meister-Lampe-Kapelle,
nannten sie aber "Lamperti"-Kapelle.

Lambertus ist nb. der Stadtpatron von
Freiburg, allerdings dem breisgauischen.

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Aw: Nach Gutdünken 22 Dez 2009 11:50 #16

Werben

Nun habe ich erst mal einige Beiträge abgewartet. Der Dialog war ja von Ron auf prusak
angeschoben worden. Und Jener möchte mich lieber missen.
Trotzdem hake ich hier mal ein.

Der Name ist eindeutig als "Sohn des Wolfes" auszulegen.
"Wer" kommt von Wolf und "Ben" ist der Sohn.

Da ja die Stadt über die älteste Johannitergründung auf deutschem Boden verfügt:
"Johannes" - schenkte Albrecht (der Aufrechte) der Bär dem Orden die Kirche St. Johannis
(Johannes)...einschliesslich sechs (6) Hufen (Haufen) Land.
Zudem ist ja Werben Mitglied der Hanse (Hans).

Da die Schweden (Sachsen) ja beim Ort auch ihr Truppenlager im Dreieckskrieg aufschlugen,
fügt sich Alles zusammen.

Der Adler im Stadtwappen blickt nach rechts. Also nach Westen (M).
In der Dualität ist über ihm der Halbmond samt Krone ausgewiesen.

Nach der Überlieferung wurde der Halbmond erst nach der Reformation zugefügt.
Ein klarer Hinweis zur Geschichtsklitterung!

Eine perfekte Abstimmung!

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Aw: Nach Gutdünken 22 Dez 2009 12:19 #17

"Und Jener möchte mich lieber missen."

Es gibt kein Missverständnis, welches nicht aufkommen könnte.
Ich für meinen Teil möchte hier niemanden missen.

Trotzdem ziehe ich eindeutig die Mehrdeutigkeit
jeglicher Eindeutigkeit vor.

Und das nicht weil Weihnachten bevor steht
und im Fernsehen für die Freunde des sowjetischen Kinos
wieder die alten Folgen von Hase und Wolf kommen:
Nu pogodi!

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Letzte Änderung: von prusak.

Aw: Nach Gutdünken 22 Dez 2009 12:23 #18

@Fischer

Am einfachsten fängt man Fische mit dem Netz!

"meinen sie etwa
da wäre jemand über die dörfer gezogen
und hätte wege, hügel, fluß und teich gebaut
und dann allem nach gutdünken einen namen verpaßt" ?

Genau das meine ich.
Nur von "Gutdünken" war keine Rede.

Was glauben Sie wohl, woher die spanisch-portugisischen Namen der Städte und Fluren in Mittel-und Südamerika her stammen? Und woher der Synkretismus aus den Ursprungsbezeichnungen und den romanischen Sprachen?

Noch ein einfacher Vorschlag: Steine rein rammen, damit keine leere stinkende Luft mehr entweicht!

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Aw: Nach Gutdünken 22 Dez 2009 13:57 #19

na
und bei der vermischung
schwimmt nur ihr jesuskram an der oberfläche -
dann meinen sie mal weiter

Werben ist der Name folgender Ortschaften in Deutschland:

der Hansestadt Werben (Elbe) im Landkreis Stendal in Sachsen-Anhalt
der Gemeinde Werben (Spreewald) im Landkreis Spree-Neiße in Brandenburg
eines Ortsteils der Kreisstadt Delitzsch in Sachsen
eines Ortes der Stadt Zossen im Landkreis Teltow-Fläming in Brandenburg
eines Ortes der Gemeinde Kitzen im Landkreis Leipzig in Sachsen
eines Ortes der Stadt Zörbig im Landkreis Anhalt-Bitterfeld in Sachsen-Anhalt
sowie der deutsche Name des heute polnischen Ortes Wierzbno
im Landkreis Pyritz in Westpommern

ahd. hat werben etwas mit drehen, wenden zu tun

frohes fest
& grüßen sie ihr maultier



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Letzte Änderung: von berlinersalon.

Aw: Nach Gutdünken 22 Dez 2009 15:05 #20

Werben hat natürlich auch mit Wirbel zu tun.

Trommelwirbel z.B., weshalb in der Duracell-
WERBUNG ein Hase trommelt bis zum Umfallen.

In diesem Sinne allen einen fleißigen Weihnachtshasen.

Nehmts leicht - die Geschichte war gestern.

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Aw: Nach Gutdünken 22 Dez 2009 15:45 #21

@berlinersalon,

ahd. hat werben etwas mit drehen, wenden zu tun


Yepp!

Aber wenn schon, dann muss Er erst wachsen. Denn Werben ( gedrehtes b = d )wird
zu Werden.

In Berlin versteht man scheint's was vom Bär!

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Aw: Nach Gutdünken 22 Dez 2009 17:22 #22

Vielleicht vom Bären aufbinden?
Dafür sind die Berliner bekannt!

Wer-Ben, der Bärwolf-Sohn ist auch der Einherier der den War/Guerre/Krieg liebt.
Und irgendeinen kriegt der Beutegänger immer. Dafür sorgt der liebe Gott, vertreten durch die feudal-klerikale Wer-Wir-kriegen-und-lieben-Euch-alle-Kaste!

Erinnert mich irgendwie an den alten verlogenen Stinksack Mielke, der nun für immer dort schmort, wo er schon immer hingehörte.

Vielleich sollten wir mehr trommeln und "werben" für die schönen Tjosts hier im Forum.

"1130 versuchte die Kirche zum ersten Mal dem Treiben Einhalt zu gebieten. Papst Innozenz II. verdammte auf dem zweiten Konzil von Clermont diese, wie er es nannte, „verabscheuungswürdigen Belustigungen und Festlichkeiten, in der Sprache des Volkes Turniere genannt, an denen Ritter sich zu versammeln pfleg[t]en, um ihre Stärke und ihre tollkühne Dreistigkeit zur Schau zu stellen.“[40] Um seinem Befehl Ausdruck zu verleihen, schloss er die Drohung an, allen, die bei einem Turnier getötet würden, werde das christliche Begräbnis verweigert".
www.ritterturniere-im-mittelalter.de/seite-7.html

Ausgerechnet 113-119!

@Berliner Salon: Gruß ans Stinktier!

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Aw: Nach Gutdünken 22 Dez 2009 18:01 #23

vielleicht hat ja der knecht
neben der rute auch ein paar bücher im sack

werben, V., £werben, sich bewegen, t⌂tig
sein, etwas zu erlangen suchen‹, mhd.
werben, V., £bewegen, drehen, bem•hen‹,
ahd. werban (765), V., £sich drehen, bewegen,
leben, sich bem•hen‹, as. hwervan,
V., £sich wenden, gehen‹, germ. *hwerban,
V., £sich bewegen, sich wenden‹, zu idg.
*kïerp-, *kïerb-, V., £sich drehen, sich
wenden‹

link

dtv




auch den drehbaren pfeiler
mit gesetzestext finde ich interessant

da wäre ich ja schon fast
bei meinen vorkubischen wendesteinen:

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Letzte Änderung: von berlinersalon.

Aw: Nach Gutdünken 22 Dez 2009 20:01 #24

Nochmals zur Etymologie von WERBEN - welches bekanntlich NEAPEL bedeutet: VLP > NLP > NPL

Da nur die Konsonanten zählen, hat WORBEN (und auch WORBLEN) die gleiche Konsonantenreihe.

Und bei den Konsonanten war auch R und L austauschbar.

Also gibt es die WELFEN - die Neapolitaner.

Und auch die WELPEN sind sinngemäss junge Neapolitaner.

www.dillum.ch/html/vesuv_ortsnamen_schweiz.htm

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Aw: Nach Gutdünken 22 Dez 2009 21:17 #25

Auch Romulus und Remus waren Welpen/Welfen! Aber Remus ist doch wohl Sumer, das unterging!

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Aw: Nach Gutdünken 23 Dez 2009 07:21 #26

Immerhin scheint niemand mit dem Bild des Hasenkopfes
Probleme zu haben.
Das ist schon mal was.

Irgendwie scheint in dem Bild auch der Konflikt
zwischen Askaniern und Welfen reflektiert zu sein:
Der Hase/Sachse/Askanier ist groß und Albrecht der Bär,
der Wolf/Löwe/Welfe ist klein und Heinrich der Löwe.

Offenbar gab es zwei "römische Eroberungskolonnen",
eine kam über Land von Südwesten nach Sachsen-Anhalt ("Varus"),
die andere von Nordwesten über die Elbe ("Drusus Germanicus").

Das Wappen von Werben ist wohl die nur leicht umgestaltete
Hieroglyphe mit dem Horusnamen des NEB-RE, (=Arneb, Hase, Herr der Welt)




dazu sind gleichzusetzen:
Falke=Adler, Halbkreis/Korb/Herr=Halbmond, Re=Sechsstern.

Dieser angebliche Pharao der 2. Dynastie steckt auch
im Namen von Nebra - der Stadt mit der Scheibe.

Der Zusammenhang zwischen Werben und Neb-re ist evident.
Eventuell ist auch der Hasengau (Wnt, Unut)als
bindendes Element zu sehen.
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Letzte Änderung: von prusak.

Aw: Nach Gutdünken 06 Jul 2010 09:04 #27

Werben feitert:

Werben. Die St. Johanniskirche zu Werben feiert in diesem Jahr ihr 850-jähriges Bestehen... Im Jahre 1160 begründete Markgraf Albrecht der Bär aus dem Hause der Askanier nach seiner Rückkehr aus dem Heiligen Land und dem dort erfahrenen wohltätigen Wirken der Johanniter in Werben die erste Johanniterkomturei Norddeutschlands.

www.volksstimme.de/

Albrecht der Bär kam also aus dem "heiligen Land".
Nun liegen ja bekanntlich nicht alle heiligen Länder in der Levante.
Von Werben aus gesehen "Im nahen Osten" befindet sich das Jerichower Land.
Noch heute bezeichnet sich ein Landkreis östlich der Elbe solchermaßen.
Jerichower Land

Das Wappen der Stadt Jerichow (Sachsen-Anhalt) ist dann auch sehr ritterlich - Quasi Johanniter im Einsatz. Am vergangenden Wochenende in Werben waren die Würdenträger des Ordens von Deutschland auch anwesend. Allerdings in ziviler Festkleidung (schwarzer bis fast zum Boden reichender Umhang mit passendem aber dezenten Kreuz).

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Aw: Nach Gutdünken 06 Jul 2010 11:11 #28

Werben ist auch: Nebrew > Hebrew. Da sind die Hebräer schon zu Gange!

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Aw: Nach Gutdünken 06 Jul 2010 11:20 #29

während
meiner vermessungsuntersuchungen
bin ich noch auf weitere werben (wenden) gestoßen

werben

entfernungen in km von poppau - berlin

werben / elbe: 59 (see) - 100
werben / spreewald: 229 - 100
werben / delitzsch: 153 - 133
werben / zossen: 157 - 35
werben / leipzig: 182 - 171 (see)
werben / zörbig: 134 - 139
werben (wierzbno) / pyritz: 258 - 130 (see)

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Aw: Nach Gutdünken 07 Jul 2010 11:04 #30

Werben:

Werben ist auch Serben. Im sorbischen Sprachraum kommt das Wort mehrfach vor.
Die Sorben sind auch Serben. Sorb > SRB.
SRB ist in der Umkehr auch BRS. B(P)RS > PRS > Preussen kennen wir ja.
BRS ist ebenfalls Brasilien!

SRB ist auch CRB > Carib.

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