Katastrophismus
Im übrigen wurde die Tamborakatastrophe schon in einigen Veröffentlichungen thematisiert - ist aber vielleicht an Tuisto vorbeigegangen...
Kann mich nicht daran erinnern, dass das Thema meiner Betrachtungen war!
Im Übrigen ist das erstens wieder eine Deiner üblichen Unterstellungen CD und zweitens wie gewohnt superschwammig, wissenschaftlich folglich völlig unbrauchbar.
Keine Zeitangaben, keine Autorenangaben, nix, nada, niente,
Reiner Fuck oder Shit, falls Dir dieser Ausdruck lieber ist.
Übrigens bin ich im Besitz einer geistvollen Doktorarbeit, in der begründet wird, warum Deutsche lieber "Leck mich am Arsch" sagen, Angelsachsen hingegen "Fuck You" bevorzugen.
Dich hätten Sie jedenfalls schon im historischen Proseminar rausgeworfen, aber soweit hast Du es ja nicht geschafft.
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de.wikipedia.org/wiki/Liste_gro%C3%9Fer_...Vulkanausbr%C3%BCche
Tambora taucht seit einigen Jahren regelmäßig bei Phoenix auf:
www.phoenix.de/content/phoenix/die_sendu...kumentationen/136680
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Tuisto schrieb: Keine Zeitangaben, keine Autorenangaben, nix, nada, niente,
Hier im Neuland braucht das niemand... da gibt's Suchmaschinen!
Und Ngram liefert auch zu diesem Thema eine schöne Anzahl von Treffern.
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Gefunden im "Journal of the Ethnological Society of London", Band 1, 1848; S. 358.
Aber was macht schon ein Jahr Unterschied?
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Unter diesen Umständen ist ein Jahr in der Tat unerheblich.
Zudem fehlt in diesem kurzen Hinweis der Ausbruchs-Monat April.
So haben wir hier eine von vielen unpräzisen Daten, die es zuhauf gibt, die aber nichts an der redundanten Vielzahl der richtigen Datierungen ändern. Man kann ja mal eine Zeitung aus dem Jahr 1815 konsultieren.
Die hat sich garantiert nicht im Erscheinungsdatum geirrt.
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Tuisto schrieb: Man kann ja mal eine Zeitung aus dem Jahr 1815 konsultieren.
Bei dieser Recherche lasse ich dir sehr gerne den Vortritt...

Ansonsten klar: Unpassende Daten sind IMMER Druckfehler!
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("Historiker-Mafia" - ein sehr treffender Begriff des Gründers dieses Forums E. Gabowitsch!)
immer da auf, wo sie in Wirklichkeit gar nicht existieren.
Das Paradebeispiel ist die angebliche Katastrophe in Deutschland durch den Zweiten Weltkrieg.
(Die tatsächliche Katastrophe in den seit Jahrhunderten durch Deutsche besiedelten Gebieten Osteuropas
wurde lange Zeit von der deutschen Historiker-Mafia totgeschwiegen.)
In Wirklichkeit war die deutsche Wirtschaft nach dem Krieg weit leistungsfähiger als vor dem Krieg,
und die Zerstörungen beschränkten sich hauptsächlich auf Wohngebiete in einigen Großstädten,
auf die sich die Terrorangriffe der Amis und Briten richteten,
und zwar erklärtermaßen, um die Anzahl der Menschenopfer möglichst hoch zu halten - ein typisches Motiv von Terroristen.
Die deutsche Industrie war durch die staatlich geförderten Investitionen während des Dritten Reiches sogar die modernste Europas,
wenn nicht gar der Welt.
Das während der Kriegszeit aufgebaute Potential konnte jedoch wegen fehlender Nachfrage nach 1945 zunächst nicht genutzt werden.
Erst der Koreakrieg (ab 1950) brachte der deutschen Industrie
(insbesondere Maschinenbau, d.h. Maschinen zum Herstellen von Waffen)
die nötige Nachfrage und löste das "Wirtschaftswunder" aus.
Das war somit kein Wunder, sondern das Resultat der staatlich gelenkten Wirtschaftspolitik der Nazi-Zeit,
natürlich auf Kosten der allseits bekannten Opfer dieser Zeit,
auf deren Kosten es der damaligen Bevölkerung der Bundesrepublik immer besser ging.
Das "Wirtschaftswunder" war also definitiv keine originäre Leistung der deutschen Nachkriegsbevölkerung
- dies steht natürlich im Gegensatz zur herrschenden Meinung der Historiker-Mafia!
Auch die DDR-Industrie zehrte noch Jahrzehnte von dem während der Kriegszeit aufgebauten Potential,
so dass sie nach Einschätzung der Weltbank noch Anfang der 1970er Jahre
zu den 10 größten Industrieländern der Welt zählte,
bis dann kurz darauf wegen der seit Jahrzehnten fehlenden Reinvestitionen der rasante Absturz begann.
Hier ist die Frage zu stellen, ob der einfache Arbeiter Erich Honecker, geboren 1912,
(stammt aus dem Saarland, das nach dem 1. Weltkrieg bis 1935 von Frankreich kontrolliert wurde,
also nicht zum Deutschen Reich gehörte)
eine von westlichen Geheimdiensten gesteuerte Marionette war.
Honecker war seit 1971/73 an der Machtspitze des DDR-Regimes.
Zeitgleich - 1972/73 wurden die beiden deutschen Staaten in die UNO aufgenommen.
Mit seiner neuen Wirtschaftsdoktrin ("Einheit von Wirtschafts- und Sozialpolitik")
die das damals allseits bekannte Problem noch verschärfte und ganz offensichtlich zuspitzte,
zerstörte er den Vorzeigestaat des "real existierenmden Sozialismus".
Eine Analyse dieses Themas habe ich gerade in Arbeit.
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Interesse liegt vor!Eine Analyse dieses Themas habe ich gerade in Arbeit.
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Katastrophen tauchen in der offiziellen, staatlich manipulierten, Geschichtswissenschaft
("Historiker-Mafia" - ein sehr treffender Begriff des Gründers dieses Forums E. Gabowitsch!)
immer da auf, wo sie in Wirklichkeit gar nicht existieren.
Das Paradebeispiel ist die angebliche Katastrophe in Deutschland durch den Zweiten Weltkrieg.
(Die tatsächliche Katastrophe in den seit Jahrhunderten durch Deutsche besiedelten Gebieten Osteuropas
wurde lange Zeit von der deutschen Historiker-Mafia totgeschwiegen.)
Vielleicht wäre es sinnvoll gewesen, dafür einen neuen Thread aufzumachen. Bei allem Verständnis für die Legitimität des angesprochenen Themas, hat es doch nichts mit der Bedeutung von 'Katastrophismus' zu tun, die ich hier - mich in einem Konsens wähnend - stillschweigend vorausgesetzt habe, nämlich die Untersuchung, welchen Einfluss Naturkatastrophen (Tsunamis, Vulkanausbrüche, Impakte u.a) auf geschichtliche Ereignisse hatten und haben.
Natürlich hat auch die 'Historiker-Mafia' alles Recht, etwa die beiden Weltkriege oder andere Ereignisse als 'Katastrophen des 20. Jahrhunderts' zu bezeichnen. Wir haben die Deutungshoheit über Begriffe nicht gepachtet. Nur sollte man, wenn man über Katastrophen spricht, auch sagen, welche Art von Katastrophen gemeint ist. Sonst wird Kommunikation schwierig.
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Natürlich fallen menschengemachte Katastrophen wie die Weltkriege nicht unter diese Rubrik. - Aber man muss wissen, dass die meisten von Geschichte wenig oder nichts wissen.
Und wenn es weiter als 200 Jahre zurückliegt, wird es ein heisser Lauf.
Vom Tambora-Ereignis 1815 haben wohl die meisten erst jetzt gehört.
Und der isländische Vulkan-Ausbruch in den 1780er Jahren ist noch weniger bekannt. - Und die Folgen sind diskutabel. - War diese Eruption ein Auslöser der Französischen Revolution?
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