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Heinsohn und seine 1000 Jahre nachantike Kultur

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12 Jahre 4 Monate her #8928 von Allrych
Der bekannte Bevölkerungs- und Genozidforscher Gunnar Heinsohn war bisher als getreuer Mitstreiter von Illig bekannt.

Aber auch Heinsohn erkennt seit einiger Zeit, dass die 300 Jahre, welche der Zeitensprünge-Chef Illig aus der mittelalterlichen Chronologie streichen will, unmöglich zu halten sind.

Also schlägt er jetzt ein Mittelalter vor, das um 1000 AD beginnt. Seine Argumente sind die Stratigraphie und die frühromanischen Kirchen und Kapellen.

Der Fehler in Heinsohns neuem Ansatz ist schnell entdeckt: Der Forscher glaubt wie die meisten an fixe Daten in der Vorzeit. Er meint, stratigraphische Schichten seien mit einer feststehenden Chronologie zu verbinden.

Ich habe Heinsohn als Bevölkerungswissenschafter vorgehalten, dass die heutige Menschheit sich vor vielleicht 400 Jahren entwickelt hat.

Heinsohns verkürzte nachantike Chronologie ist immer noch phantastisch überdehnt.

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12 Jahre 4 Monate her #8930 von berlinersalon

dass die heutige Menschheit sich vor vielleicht 400 Jahren entwickelt hat

die menscheit, europa
oder dachten sie dabei an die schweiz ?

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12 Jahre 4 Monate her #8932 von Allrych
Die Geschichts- und Chronologiekritik soll damit beginnen, einen Zeithorizont zu setzen, jenseits desssen alle begründeten Annahmen und Mutmassungen aufhören.

Ich kann der heutigen alten oder neuen Kultur maximal 400 Jahre vor heute geben. - Wer weiter hinab etwas behaupten will, tut das auf eigenes Risiko und Gefahr.

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12 Jahre 3 Monate her - 12 Jahre 3 Monate her #8940 von admin-alt
Herr Prof. Dres. Gunnar Heinsohn hat uns freundlicherweise sein Werk zur Verfügung gestellt, weil "audi et altera pars. ... Jeder kann ja selber anschauen, um was es geht" (G.H.).

Retarded Scandinavians and Slavs? Creation of the First Millennium CE

Die grundlegende Fakten sind sehr interessant, und die Hauptschlussvolgerung ist wichtig, da sie zu der Zerstörung der traditionellen Geschichte einen Beitrag leistet.

(Wie wir auf diesem Forum mit der Verkürzung der Chronologie umgehen - ist eine andere Sache.)
Letzte Änderung: 12 Jahre 3 Monate her von admin-alt.

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12 Jahre 3 Monate her #8943 von Allrych
Es ist gut, dass der Administrator das Arbeitspapier von Heinsohn ins Netz gestellt hat.

Doch je länger ich überlege, desto mehr erkenne ich, dass Heinsohns Ansatz ebenso absurd ist wie derjenige von Illig: Man glaubt an einen feststehenden chronologisch geordneten Zeitblock, aus dem man nach Belieben Jahrhunderte oder sogar ein Jahrtausend ausschneiden kann.

Dabei hat G. Heinsohn einmal eine damals sehr gute Broschüre geschrieben: Wie alt ist das Menschengeschlecht?

Und heute soll die nachantike Kultur immer noch tausend Jahre alt sein? Und wie alt ist denn die antike Kultur und die Vorzeit?

Heinsohn ist ein sturer Theoretiker. Seine angebliche Chronologiekritik ist gar keine.

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12 Jahre 3 Monate her #8946 von Allrych
Heinsohn hat schon 1988 ein Buch Die Sumerer gab es nicht veröffentlicht.

Er sollte eine Fortsetzung schreiben: Die alten Griechen und Römer gab es nicht.

Auch das würde nicht reichen. Heinsohn müsste ein Buch schreiben Das Mittelalter begann vor 300 Jahren.
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