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Der 800-Jahres-Takt in der Geschichte

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16 Jahre 9 Monate her #54 von Basileus
Ich hatte ja im alten Forum schon mal den in der Geschichte zu findenden 800-Jahres-Takt erwähnt, in Bezug auf Rom und den Teutoburger Wald. Aber dieser Takt ist auch mit anderen Ereignissen verknüpft wiederzufinden.
Zu Beginn kurz zu Rom und dem Teutoburger Wald:

1)
Rom in Italien wurde das erste Mal im Jahre 390 (andere Quellen 387) v.Chr. erobert und geplündert, von den Kelten (die zu dieser Zeit von den Autoren noch nicht von den Germanen getrennt worden sein sollen).
Danach gab es die nächste Eroberung Roms genau 800 Jahre später, im Jahre 410 durch die Westgoten.

Die erste Eroberung Neu-Roms (das griechische Konstaninopel) erfolgte 1204, genau 796 Jahre darauf, durch die Franken bzw. Lateiner aus Westeuropa.

Und da die Römer ihre Herkunft von Troja herleiten, können wir Troja sozusagen als Ur-Rom mit einbeziehen. Nach den Daten von Eratosthenes wurde Troja im Jahre 1184 v.Chr. von den Griechen erobert, also genau 794 Jahre vor der Einnahme Roms durch die Kelten.

Wir haben also 4 die weitere Geschichte verändernde Eroberungen Roms, die jeweils genau 800 Jahre (Abweichung < 1 %) auseinanderliegen, die erste beginnt mit einem Sieg der Griechen und einer Niederlage der Trojaner (von denen das Rom in Italien gegründet worden sein soll, und die Franken abstammen wollen).
Die letzte endet mit einem Sieg der Franken und Lateiner (mit dem römischen Papst) über die Griechen.

2)
Es gibt auch alle 800 Jahre einen Krieg mit Bezug zum Teutoburger Wald.
Im Jahre 9 findet die in Quellen sogenannte Schlacht im Teutoburger Wald statt, als Teil der Kriege zwischen Römern und Germanen um das Jahr 1 herum.
800 Jahre später finden die Sachsenkriege Karl des Großen (772-804) statt, die im Teutoburger Wald beginnen.
Und 800 Jahre darauf gibt es den Achtzigjährige+Dreißigjährige Krieg (1568-1648), der durch den Westfälischen Frieden in Osnabrück (Teutoburger Wald) beendet wird.

Aber es gibt noch weitere bedeutende Ereignisse,
die ziemlich genau 800 Jahre auseinanderliegen:

3)
Die größte Pestseuche der Antike, die Justinianische Pest, begann im Jahre 542 in Konstantinopel. Danach gab es in den folgenden 150 Jahren immer wieder Ausbrüche der Pest.

Die größte Pestseuche des Mittelalters bricht genau 805 Jahre später, im Jahre 1347, in Konstaninopel aus, und verbreitet sich dann über fast ganz Europa.
Es folgen in den nächsten 150 Jahren weitere Ausbrüche.

4)
Die Hunnen werden 451 in der Schlacht auf den Katalaunischen Feldern besiegt.
Die Mongolen kommen 790 Jahre später angeblich nicht ganz so weit - an der Adria soll nach einem Jahr schon Schluß gewesen sein.

Auch stimmen die Eroberungszüge der Hunnen und Mongolen, die 800 Jahre auseinanderliegen, geografisch gut überein. Sie fallen neben in China und in Europa auch in Indien und Persien ein.
Von älteren Historikern werden auch die Hunnen der "Antike" noch Mongolen genannt, z.B. Kortüm: Geschichte des Mittelalters.

5)
Ca. 800 Jahre liegen auch folgende Ereignisse auseinander:
Zwischen 1655-1661 fand der 2.Nordische Krieg, vor allem auf dem Territorium Polen-Litauenss, statt.
Dazu gehörte damals auch Weißrußland und die westliche Ukraine bis weit östlich von Kiew.
Der polnische König (Urenkel des schwedischen König Gustav I.) erhob zeitweise Ansprüche auf den schwedischen Thron, zwischen 1592-1599 gab es tatsächlich einen schwedischen König auf dem polnischen Thron.
Dieser Krieg wird in Polen auch "Schwedische Sintflut“ genannt.

In der "Nestorchronik" über die Ereignisse genau 800 Jahre zuvor lesen wir Folgendes:
seit ca. 750 skandinavische Siedlungen auf dem Gebiet des heutigen Rußland/Ukraine
854: Fürst Rurik aus Schweden kommt in Kiew an.
862: Einheimische und Waräger kämpfen miteinander. Die Waräger werden vertrieben. Es gibt aber keinen Frieden.
Danach reist eine Delegation der Slawen nach Schweden und lädt die Waräger dazu ein, über die zerstrittenen Stämme zu herrschen.
882 wird die Kiewer Rus von Helgi/Oleg gegründet.
Danach gibt es weitere Kämpfe bis in die 1. Hälfte des 10. Jahrhunderts.

Auch nach dem 2. Nordischen Krieg, 800 Jahre später, hören die Kämpfe nicht auf.
Zwischen 1700 und 1722 folgt der Große Nordische Krieg,
Dabei besetzen die Schweden Teile der Ukraine und Rußlands.
Im Jahre 1709 kommt es dort zu Volksaufständen gegen die schwedische Besetzung.

Geht man vom Anfang des 10. Jahrhunderts wiederum 800 Jahre zurück, also zum Beginn des 2. Jahrhunderts, so sieht man in der Zeit Goten aus Polen in die Ukraine vordringen.
Ursprünglich sollen die Goten aus Schweden stammen.
Der schwedische König nannte sich bis 1973 auch offiziell "König der Schweden, Goten und Vandalen".

6)
Auch die iberische Halbinsel kennt den 800-Jahes-Takt:
Sieht man sich die Geschichte der Halbinsel von 1500, 700 und 100 v.Chr. an, so sieht man:
1500: Die Reconquista wurde vor 8 Jahren, 1492, abgeschlossen.
Im selben Jahr wurden die Juden durch das Alhambra-Edikt vertrieben, es sei denn, sie ließen sich zwangstaufen.

700: Seit einigen Jahrzehnten sind die Oströmer von der Halbinsel vertrieben - von den Westgoten.
Diese hatten noch lange Zeit fast dasselbe Gebiet (Granada) besetzt, das den Moslems auch vor dem endgültigen Sieg der Spanier noch verblieben war.
Und fast genau 800 Jahre vor dem Alhambra-Edikt fand das Konzil von Toledo 694 statt, auf dem der westgotische König die Auslöschung des Judentums mit Vetreibung und Versklavung forderte, was dann auch so umgesetzt wurde.

Noch einmal 800 Jahre zurück, im Jahre 100 v.Chr., haben die Römer gerade den größten Teil der iberischen Halbinsel
erobert. Noch nicht besetzt ist lediglich ein kleiner Teil des Nordens der Halbinsel.
Kurioserweise ist das gerade der Teil der Halbinsel, der später von den Moslems nie besetzt werden soll, und zum Ausgangspunkt der Reconquista werden soll.

7)
Auch im Vorderen Orient und Nordafrika finden wir den 800-Jahres-Abstand, wenngleich hier nur als grobes Raster, und wohl durch Kalenderumrechnungen nicht ganz so exakt: Der türkischen Expansion im 15./16. Jahrhundert entspricht die arabische im 7./8. Jahrhundert.
780 Jahre vor der Eroberung Konstantinopels durch die Osmanen erfolgte im Jahre 674 die erste (erfolglose)Belagerung der Stadt durch die Araber.
Die Osmanen haben viel von den Persern übernommen, ja werden im Westen sogar teilweise mit diesen verwechselt, so daß die türkische+persische Herrschaft im 16. Jahrhundert nahezu das gleiche Gebiet abdeckt wie die arabische 800 Jahre zuvor (mit Ausnahme der iberischen Halbinsel - aber dafür haben die Türken den Balkan).

Dieses ist dann auch genau das Gebiet der hellenitischen Staaten um ca. 200 v.Chr.
Wie Fomenko gut herausgearbeitet hat, beginnt der Hellenismus, den wir mit dem Alexanderzug und den nachfolgenden hellenistischen Staaten in Verbindung bringen, wohl im 14./15. Jahrhundert, mit der Eroberung der Reste Ostroms und der damit ausgelösten Flucht vieler Griechen. Diese flohen nicht nur nach Westeuropa, sondern auch nach Syrien, Mesopotamien, Ägypten (die erst später von den Osmanen besetzt werden), Persien und Mittelasien, und verbreiteten griechische Kultur auch dort.

Garantiert findet man noch viele weitere solche Beispiele der Verschiebung von Geschichte um genau 800 Jahre, oder gar mehrmals 800 Jahre, in die Vergangenheit. An diesen Punkten könnte man mit der Untersuchung der "Quellen" und deren Falsifikation beginnen.

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16 Jahre 9 Monate her #72 von Allrych
Auf den 800-er Takt in der Geschichte Roms bin ich noch nicht gestossen. Aber sie ist einleuchtend:

Ca. 1200 AC: Zerstörung von Troja

Ca. 390 (387) AC: Eroberung Roms durch die Gallier

412 AD: Eroberung Roms durch Alarich (ursprüngliches Datum: 412)

1202 - 1204: Eroberung Konstantinopels durch die Kreuzfahrer


Es gibt aber noch eine andere getaktete Reihe von Rom-Eroberungen.
Davon später.

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16 Jahre 9 Monate her #73 von Basileus
Sie meinen den 45-Jahres-Takt ?
Der umfaßt aber lediglich relativ unbedeutende Ereignisse im Vergleich zu dem die Geschichte prägenden 800-Jahres-Takt.
Aber genauso unglaubwürdig ist er trotzdem.

410 - Alarich
455 - Geiserich
500 - Theoderich (allerdings nicht als gewaltsame Eroberung überliefert)
545 - Totila

Und 589/90 gibt es angeblich eine große Tiberflut und eine Pestseuche, bei der auch der Papst stirbt (Möglicherweise ist da eine zunächst vorgesehene Eroberung irgendwie verloren gegangen ?).

Danach geht es im Neuen Rom im ca.-45-Jahres-Takt weiter - mit einem Sprung von 37 Jahren jedoch:
626 - erfolglose Belagerung durch die Perser, 48 Jahre später:
674 - erfolglose Belagerung durch die Araber, 43 Jahre später:
717/719 - erfolglose Belagerung durch die Araber.

Danach wieder ein 37-Jahres-Sprung wie oben zurück nach Italien, und es geht im 45-Jahres-Takt dort weiter:
755 - die Langobarden unter Aistulf verwüsten die Vorstädte Roms und belagern Rom: Pippin und die Franken treten als Schutzmacht in Aktion, was mit der "Pippinschen Schenkung" endet.

800 - Karl der Große muß in Rom einen Aufstand niederschlagen.
Die Römer hatten den Pontifex maximus verjagt, der daraufhin zum großen Karl über die Alpen kam und um Hilfe bat.

845 - Plünderung Roms durch die Sarazenen

Danach ist erst einmal Schluß mit dieser Regelmäßigkeit, soweit ich es überblicke.

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16 Jahre 9 Monate her #74 von Allrych
Richtig, es geht um die 45-Jahre Intervalle der spätrömischen Eroberungen Roms. Diese habe ich bereits in meiner "Matrix der alten Geschichte" dargestellt.

Alarich 410 - Geiserich 455 - Theoderich 500 - Totila 545

Theoderich soll 500 Rom "besucht" haben. Doch für die Einwohner war es wohl kein Trost, ob ein Barbarenkönig eine Stadt besucht oder heimsucht.

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16 Jahre 9 Monate her #75 von Basileus
Ja, Herr Pfister, die Reihe von 410 bis 545 habe ich zuerst bei Ihnen gesehen. (wußte gar nicht, daß Sie jetzt einen neuen User-Namen haben)
Unsere großen Helden der Geschichte, Pippin und Karl, passen da auch ganz gut in das Raster, was soll man auch Anderes erwarten...
Nur mit der Zeit zwischen 590 und 755 bin ich nicht so ganz zufrieden, aber zumindest sieht es auch ziemlich konstruiert aus.

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16 Jahre 9 Monate her #76 von Teuto
Die 45 Jaheskonstruktion basiert auf der ADM Gematrie 1, 4, 40 = 45.

Alle gotischen Herrschernamen sind zugleich Gottesnamen:

Ala-Rich = Allah, der höchste L-Gott (En-lil, El-el-ion etc)
Geiserich = Gänserich = Hamsa, der Schwanengott Jesus
Theo-de-rich = Gott, Alle, wie die Thot-Pharaonen
Tot-ila => Alle = tutti => Allah oder Thot oder Teut etc.

Der 800 Jahrestakt ist zunächst der Takt zwischen 0 Jesus und 800 Kaiserkrönung von Karl dem Großen Fiktiven.

Er ist angebunden an den Faktor 47 über die biblische Gnadenzahl 17 x 47 = 799 => 1 Ad Geburt Christi + 799 = 800.

47 ist der Kalenderfaktor über das Jahr 0.
752 = 16 x 47
3760 = 80 x 47
5500 BC = -5499 = Anno Mundi = 117 x 47

Die Zahl steht zudem in direktem Zusammenhang mit dem Osterzyklus und dem Metonzyklus:

28 x 19 = 532
28 + 19 = 47
235 : 47 = 5
47 ist Mond und Silber

Die gesamte Geschichtskonstruktion ist eindeutig jüdisch-christlich-kabbalistisch.

Nichts für Leute wie Wolfgang Fischer, die nur in die Bauern- und Arbeiterschule gingen, und dabei vergaßen, sich das Wissen, das sonst nur in den Logen der Geheimräte gelehrt wird, anzugeigen.

Die nehmen ihr Tümpelwissen auch noch für bare Münze und verunglimpfen die höhere Weisheit.

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