"Divide et impera"
Nach einem schrecklichen und vor einem gewaltig schönen Ereignis kommt Einer, der den Donnerstag zum Sonntag machen wird: X,71.
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Rudi Berner: Auf ein Wort. Eine Reise zum Gipfel der Philosophie. Version V.5.1. 2010. [o. Ort / PDF-Ausgabe]
Ein kostenloser Download ist hier verfügbar:
www.zurwahrheit.de/auf%20ein%20Wort%20V5.pdf
Allerdings ist das Layout wegen Kursivschrift ganz und gar leseunfreundlich.
Man kann das Buch laut Eigenwerbung des Autors auch schöner gelayoutet als Druckausgabe käuflich erwerben.
S. 113Teile und herrsche! – ist das Grundprinzip der Mächtigen, und dieses Prinzip wird von dieser Spezies seit jeher praktiziert. Schon der biblische „Gott“ Jahwe (Enlil) hat mit dem Mittel der Zwietracht so manches Volk zerstört, und er hat verkündet, dass er (zu Gunsten seiner Auserwählten) Zwietracht zwischen allen Völkern der Erde säen werde. Zwietracht bedeutet letztendlich nichts anderes als Krieg. Auf keine andere Art und Weise lässt sich innerhalb kürzester Zeit mehr an Einfluss, Macht und Mittel gewinnen, wie durch Kriege. Selbstverständlich finanziert man immer beide Seiten, und auch der Verlauf jeglichen Kriegsgeschehens ist mit entsprechenden Mitteln perfekt zu steuern. Im Übrigen kennt der Volksmund das von den Mächtigen praktizierte System sehr genau, er sagt nicht umsonst:
„Wenn zwei sich streiten, dann freut sich meist ein DRITTER!“
Es ist ein großer Irrtum zu glauben, dass sich Konflikte aus zufälligem Geschehen heraus entwickeln, es passiert nichts aus Zufall. Das wusste auch der eingeweihte amerikanische Präsident Franklin D. Roosevelt, denn er gab 1945 folgenden Spruch von sich:
In der Politik geschieht nichts zufällig. Wenn etwas geschieht, kann man sicher sein, dass es auf diese Weise geplant war.
(Franklin D. Roosevelt)*
___________________
*In politics, nothing happens by accident. If it happens, you can bet it was planned that way.
Die Quelle dieses Zitats ist unbekannt, gleichwohl findet es nachwievor grosse Verbreitung im Web. Es gibt einige Gründe, dass das Zitat erst um 1970 erfunden und FDR zugeschrieben wurde:
Dazu noch Wikiquote-Link: en.wikiquote.org/wiki/Franklin_D._Roosevelt#Misattributed"As such, the evidence strongly suggests that this quote’s attribution to Franklin Delano Roosevelt is bogus."
Quelle: www.lorencollins.net/blog/?p=39
Mit solchen Schlampigkeiten bringt sich Berner bedauerlicherweise in Misskredit.
Oder anders ausgedrückt: Was nichts kostet, ist nichts wert.
(Diese Google-basierte Recherche, um den Zitat-Fehler herauszufinden, dauerte ca. fünf Minuten.)
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Ja natürlich!Oder anders ausgedrückt: Was nichts kostet, ist nichts wert.
Erst wenn man einen Artikel weit überteuert erwirbt, dann ist dieser etwas wert!
Beispiel: Ein Gegenstand kostet in der Herstellung nach Abzug aller Kosten etwa
300 T(euro).
Wenn der Hersteller oder ein Händler diesen für das Achtfache veräussert, dann ist er etwas wert:
Aber nur für den Verkäufer. Denn der Erwerber ist sein sauer verdientes Geld los und der
Veräusserer streicht den Gewinn ein!
Allerdings sehe ich immer noch: Es gehören zwei zum Geschäft!
Dies ist so nicht immer richtig und variiert von Fall zu Fall!Was nichts kostet, ist nichts wert.
Und:
Unabhängig davon, ob Roosevelt der Urheber war oder nicht:In der Politik geschieht nichts zufällig. Wenn etwas geschieht, kann man sicher sein, dass es auf diese Weise geplant war.
(Franklin D. Roosevelt)*
Der Satz ist richtig und gültig!
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Das ist jetzt auch wieder Polemik. - Wie auch das Sprichwort "Was nichts kostet, ist nichts wert."Erst wenn man einen Artikel weit überteuert erwirbt, dann ist dieser etwas wert!
Sie wissen genau, wie ich es gemeint habe.
Von Wucherpreisen war dabei nicht die Rede. - Ich nenne keine Namen.
Wenn andere ihr Werk gratis abgeben, so erlaube ich mir, das mit Skepsis zur Kenntnis zu nehmen.
Warum macht einer das?
Ein jeder soll für seine geleistete Arbeit oder sein Werk einen angemessenen Preis dafür verlangen dürfen.
Ob einem dann das auch wert ist, entscheidet der mündige Käufer.
Das Pseudo-DFR-Zitat ist gut, keine Frage.
Doch erwarte ich hier einen Standard in der Sorgfalt bei der Quellenangabe.
Das scheint Herr Berner, nicht einhalten zu können. Die 'DFR-Pointe' ginge dabei flöten.
Mit ein Grund für mich, kein Geld zum Erwerb dieser Schrift in die Hände zu nehmen.
Im Übrigen hat's in dem Buch noch etliche andere hübsche Zitate, die müsste man nun auch kritisch nachprüfen.
Mögen sie vom Gehalt her noch so wahr sein.
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