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"Divide et impera"
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"Teile und herrsche!" - Man kann diesen Grundsatz auf verschiedene Art verstehen und geteilter Meinung sein, welche nun die ursprünglichste, d. h. "wahre" davon sein dürfte.
de.wikipedia.org/wiki/Divide_et_impera
Dort, wo ich zur Schule ging, lernte ich, dass es sich sinngemäss um den römischen Grundsatz handle, der Herrscher teile seine Macht mit anderen, um selber weiter an der Macht zu bleiben.
Das Prinzip wird gerne auch der Schweizer Demokratie als Machtprinzip zu geschrieben: Minderheiten werden an der Macht beteiligt, damit es keine Unruhen gibt.
Nun ist dieser Ansatz nur vordergründig richtig. Der Verschwörer weiss dagegen, dass es sich mit "divide et impera" ganz anders verhält. - Und schon Asterix und Obelix mussten ihre leidvolle Erfahrung nach diesem Prinzip machen, als sie mit dem Zwietrachtsäer zu tun hatten.
"Divide et impera" ist ein Ablenkungsmanöver. Man teilt Volksgruppen auf, beispielsweise durch gegensätzliche Anschauungen, und hetzt sie bei Bedarf gegeneinander auf. Derweil so abgelenkt, geht der Verschwörer seinen angestammten Geschäften nach. So funktioniert "divide et impera" noch heute. Von wegen Anteil nehmen lassen, oder wie es Goethe empfohlen hatte:
„Entzwei und gebiete! Tüchtig Wort. – Verein und leite! Besserer Hort.“
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Sonntag für die Christen, Samstag für die Juden, Freitag für die Moslems, um nur mal die wichtigsten 3 zu nennen.
Angenommen, man könnte Ihnen klar machen, dass sie sich alle wegen dem gleichen Gott den Schädel einschlagen, nämlich dem Gott der Ägypter, der es liebte Pornoorgien zu feiern, und alle wären sie dafür, sich zu einigen und zu vertragen - es würde doch am gemeinsam festzulegenden Feiertag scheitern.
Nun könnte man alle drei zum Feiertag erklären, aber es wäre für Zwei ein Unding, Freitags mit den Moslems anzufangen! No Chance!
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www.comedix.de/lexikon/db/tullius_destructivus.php
...der auf wundersame Weise an einer Herzattacke starb - pardon, von höheren Mächten aus dem Verkehr gezogen wurde, nachdem er nicht mehr gebraucht wurde.Verschiedene inoffizielle Quellen sehen in Tullius Destructivus eine Karikatur des [...] französischen Politikers Georges Marchais (7. Juni 1920 - 16. November 1997). Er war Mitglied der kommunistischen Partei Frankreichs, erlebte einen Aufstieg in den 1970er Jahren und trat 1981 als Gegenkandidat zu François Mitterrand bei der Wahl des französischen Staatspräsidenten an.
de.wikipedia.org/wiki/Georges_Marchais
@Tuisto
Bedenken Sie auch die vielen unsinnigen Ernährungslehren, mit denen die Menschen gegeneinander aufgebracht werden. Da sind wir dann wieder bei Schröder.
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"Divide et impera" ist ein Ablenkungsmanöver. Man teilt Volksgruppen auf, beispielsweise durch gegensätzliche Anschauungen, und hetzt sie bei Bedarf gegeneinander auf. Derweil so abgelenkt, geht der Verschwörer seinen angestammten Geschäften nach. So funktioniert "divide et impera" noch heute. Von wegen Anteil nehmen lassen, oder wie es Goethe empfohlen hatte:
fast ohne Kommentar: so sehe ich es auch.
das Andere wäre "Zuckerbrot und Peitsche".
"Teile und Hersche" ist für mich die Schaffung künstlicher Differenzen bei den zu Beherrschenden:
Bilde zwei Gruppen (nicht viel mehr), und sorge dafür, dass sie sich hassen.
Sie sehen mich, den Lenker, dann nicht mehr.
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Der lachende Dritte, oder wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte.
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