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ngrams: Die historiografische Spur der Namen und Begriffe

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15 Jahre 1 Woche her #3850 von *CD
Ja, sehr interessant!

Ich habe den Hederich schon für mein Nostradamus-Buch als Quelle herangezogen, allerdings in Form eines käuflich erworbenen Exemplars...

Ich gönne somit allen Liebhabern der Antike die wohlfeile Lektüre dieses fundierten Werks, nämlich ohne dass sie sich ein Bein und einen Arm ausreissen müssen (sei es in Form von Cash an den Antiquar oder einer Studienreise zu fernen Uni-Bibliotheken...).

Ich möchte mal behaupten, dass fast alle mythologischen Werke, die seither - zumindest im deutschsprachigen Raum, und vielleicht darüber hinaus - publiziert wurden, direkt oder indirekt auf den Hederich zurückzuführen sind.

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15 Jahre 1 Woche her #3851 von Tuisto
Man wundert sich immer wieder, wie man es damals schaffte, all diese Informationen enzyklopädisch zusammenzutragen.

Bei den Chronologen kommen noch die unzähligen Mond- und Sofi-Berechnungen hinzu.

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15 Jahre 1 Woche her #3859 von *CD
Ich blättere auch immer wieder mit viel Respekt und Bewunderung in diesen kolossalen Werken.

Wer kam z.B. auf die verrückte Idee und übernahm das verlegerische Risiko, die "Doctrina Temporum" des Petavius im Jahr MDCCLVII in einer bombastischen Edition nochmals herauszugeben, natürlich mit den unverzichtbaren "Emendationes Quamplurimae" und mit einem Vorwort von Joannis Harduini S.J.P. ...

Alles sehr seltsam!

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15 Jahre 1 Woche her #3863 von Tuisto
Um 1580 war man im Vatikan angeblich nicht bereit, das damals wichtigste Dokument der Menschheit - den Entwurf zur Kalenderreform von Lilius - in Druck zu geben. Angeblicher Grund: Zu umfangreich! Wie lächerlich!
Keine Frage: Das Werk ist bis heute verschollen! Hat ja keiner mehr gebracuht.
Wahrscheinlich finden es Archäologen dereinst in einer Latrine, wie den Goldkopf in Aventicum.
Auch die gesamte GK-Reform ist schon deshalb ein einziger historischer Betrug.

Unabhängig davon, dass der GK in der Tat ein Meisterwerk ist.

Ich bin mittlerweile mehr denn je vor davon überzeugt, dass er im 13. Jahrhundert entworfen wurde und etwa gegen 1258 im Verborgenen in Kraft trat. Dafür sprechen recht viele gewichtige Indizien.

Die großen chronologischen Tabellenwerke können m.E. nur vom reichen Adel (der schließlich auch die Kirchen beherrschte) finanziert worden sein. Die dahinter stehenden Interessen ...!?

Wie sagte doch Aleister Crowley so treffend: "Jedem Soldaten folgt ein Buckelmännchen".
Da ist nichts dran zu ändern!

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