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A. Fomenko über deutsche Geschichtsanalytiker in seinem neuen Buch
8 Jahre 3 Monate her #11387
von prusak2
Na, wer wird über Vermutungen streiten.
Vermutlich ist morgen Sylvester (oder Silvester?)
Was ebenso vermutlich kein Beweis ist.
"Vermutlich" ist ein halbes Jahrhundert für alle Texte vor 1800
doch ziemlich knapp. Andererseits: vor nur 10 Jahren stand in
gewissen Schriften statt 1760 noch 1300. Dass ging rasant.
Übrigens soll Mussolini mal gesagt haben,
dass 500 Jahre Schweiz verschenkte Zeit waren,
weil da rein gar nichts passiert ist.
Vielleicht sind also Allrychs Ansichten "volkspsychologisch" begründet,
wie auch die Fomenkos, oder meine, der ich nur ein Zoni aus der terra desperata bin.
Vermutlich, vermutlich aber auch nicht.
Auch bei einem Sieg des Konsumismus (Freudscher Verschreiber)
wäre vermutlich die Geschichtsschreibung nicht anders geworden,
denn die Strippenzieher waren ja dieselben wie immer.
Na, geschenkt.
Schade dass das so hoffnungslos ist.
Allrych schrieb: vermutlich
Na, wer wird über Vermutungen streiten.
Vermutlich ist morgen Sylvester (oder Silvester?)
Was ebenso vermutlich kein Beweis ist.
"Vermutlich" ist ein halbes Jahrhundert für alle Texte vor 1800
doch ziemlich knapp. Andererseits: vor nur 10 Jahren stand in
gewissen Schriften statt 1760 noch 1300. Dass ging rasant.
Übrigens soll Mussolini mal gesagt haben,
dass 500 Jahre Schweiz verschenkte Zeit waren,
weil da rein gar nichts passiert ist.
Vielleicht sind also Allrychs Ansichten "volkspsychologisch" begründet,
wie auch die Fomenkos, oder meine, der ich nur ein Zoni aus der terra desperata bin.
Vermutlich, vermutlich aber auch nicht.
Auch bei einem Sieg des Konsumismus (Freudscher Verschreiber)
wäre vermutlich die Geschichtsschreibung nicht anders geworden,
denn die Strippenzieher waren ja dieselben wie immer.
Na, geschenkt.
Schade dass das so hoffnungslos ist.
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8 Jahre 3 Monate her #11388
von Allrych
Vor 1800 gilt in der Geechichte die Heisenbergsche Unschärferelation: Man weiss weder den genauen Ort, noch die genaue Zeit.
Nur die universitäre Geschichte und Archäologie weiss alles ganz genau: Also ist "Julius Caesar" genau "am 15. März 44 AC" ermordet worden (in "Rom" natürlich).
Aber Geschichts- und Datenschrott bringt uns nicht weiter und erhellt unsere Vergangenheit nicht im geringsten, sondern vernebelt sie sogar.
Nur die universitäre Geschichte und Archäologie weiss alles ganz genau: Also ist "Julius Caesar" genau "am 15. März 44 AC" ermordet worden (in "Rom" natürlich).
Aber Geschichts- und Datenschrott bringt uns nicht weiter und erhellt unsere Vergangenheit nicht im geringsten, sondern vernebelt sie sogar.
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8 Jahre 3 Monate her #11389
von chronos
< Jahr 0 AD und dem Jahr 220 AD >
ich hatte 222 AD bevorzugt, weil das zu Alexander Severus paßt, der liegt mit seiner alexandrinischen Ära genau 532 Jahre (Osterzyklus) vor der (klassischen) Alexander-Ära (Seleukidenzählung), die die Araber weiterbenützten. (Jahrkreuz S. 413)
< in Frankreich auch rund 200 Jahre früher >
auch die französ. Astronomen datierten so, wie die "frühen" Italiener. (Jahrkreuz S. 415-17).
< 1413/1414 begann erst das Fischzeitalter. >
Diese Berechnungen beruhen auf der heutigen Präzessionsrate, sind also frühestens im 15. Jh. erfolgt. Durch die Sprünge verkürzen sich die Zeiträume für die Durchgänge durch die Sternzeichen. Die Berechnung für Widder wird um 700 Jahre verkürzt.
ich hatte 222 AD bevorzugt, weil das zu Alexander Severus paßt, der liegt mit seiner alexandrinischen Ära genau 532 Jahre (Osterzyklus) vor der (klassischen) Alexander-Ära (Seleukidenzählung), die die Araber weiterbenützten. (Jahrkreuz S. 413)
< in Frankreich auch rund 200 Jahre früher >
auch die französ. Astronomen datierten so, wie die "frühen" Italiener. (Jahrkreuz S. 415-17).
< 1413/1414 begann erst das Fischzeitalter. >
Diese Berechnungen beruhen auf der heutigen Präzessionsrate, sind also frühestens im 15. Jh. erfolgt. Durch die Sprünge verkürzen sich die Zeiträume für die Durchgänge durch die Sternzeichen. Die Berechnung für Widder wird um 700 Jahre verkürzt.
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8 Jahre 3 Monate her - 8 Jahre 3 Monate her #11390
von Willem
Allrych:
Die Grenze geht weit über 1800 u. Z. hinaus.
Ich frage gezielt:
Gründung des deutschen Kaiserreiches
Kaiserproklamation von Wilhelm I. von Preussen
zum deutschen Kaiser am 18. 1. 1871 in Versailles
Frage:
Wo sind die fotografischen Aufnahmen diese Begebenheit?
Die Wichtigkeit eines solchen Ereignisses in Priorität ist absolut.
Bereits um 1860 und vorher gab es die Technik der Fotografie
nicht nur in den USA.
Über dieses Ereignis gibt es nur malerische Darstellungen.
Die damaligen und heutigen Paparazzi würden dies garantiert nicht auslassen!
Vor 1800 gilt in der Geechichte die Heisenbergsche Unschärferelation: Man weiss weder den genauen Ort, noch die genaue Zeit.
Die Grenze geht weit über 1800 u. Z. hinaus.
Ich frage gezielt:
Gründung des deutschen Kaiserreiches
Kaiserproklamation von Wilhelm I. von Preussen
zum deutschen Kaiser am 18. 1. 1871 in Versailles
Frage:
Wo sind die fotografischen Aufnahmen diese Begebenheit?
Die Wichtigkeit eines solchen Ereignisses in Priorität ist absolut.
Bereits um 1860 und vorher gab es die Technik der Fotografie
nicht nur in den USA.
Über dieses Ereignis gibt es nur malerische Darstellungen.
Die damaligen und heutigen Paparazzi würden dies garantiert nicht auslassen!
Letzte Änderung: 8 Jahre 3 Monate her von Willem.
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8 Jahre 3 Monate her #11391
von Allrych
Ich würde sagen, dass es bis 1815, also dem Ende der Napoleonischen Zeit, weisse Flecken im Geschichtsbild gibt. - Sogar die Person des Überkaisers Napoleon darf in Frage gestellt werden.
Willem greift allerdings eine interessante Frage auf: Weshalb wollte Preussen im Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 keine Fotografen?
Dabei gab es doch schon im Krimkrieg (um 1855) photographische Bilder, und erst recht im amerikanischen Sezessionskrieg 1861 - 1865.
Aber 1870/71 ist fundiert. Noch heute werden in Frankreich Granaten von jenem Krieg ausgegraben.
Willem greift allerdings eine interessante Frage auf: Weshalb wollte Preussen im Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 keine Fotografen?
Dabei gab es doch schon im Krimkrieg (um 1855) photographische Bilder, und erst recht im amerikanischen Sezessionskrieg 1861 - 1865.
Aber 1870/71 ist fundiert. Noch heute werden in Frankreich Granaten von jenem Krieg ausgegraben.
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