Primat der Archäologie

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10 Jahre 3 Monate her #10282 von kronos
@Tuisto Danke für die Links auf Heinsohn.

Heinsohn erwähnt die sogenannte 'Dark Earth' als Indizien für kastrophische Ereignisse im 1 Mill.

In England und Schweden wurde ebenfalls Dark Earth gefunden ( en.wikipedia.org/wiki/Dark_earth ), aber nicht mit Katastrophen in Verbindung gebracht.

In Amerika wird im Zusammenhang mit dem Ende der letzten Eiszeit von einer 'Black Mat' gesprochen (hier: www.pnas.org/content/104/41/16016.long und hier: en.wikipedia.org/wiki/Vance_Haynes#.22Black_mat.22_layer und auch hier: www.catastrophist.org/home/usselo-2002/ ). Sie wird als Indiz für einen Impakt gewertet.

Gibt es vielleicht eine systematische Untersuchung über die Verteilung von Dark Earth im Mittelmeerraum?

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10 Jahre 3 Monate her #10283 von *CD
*CD antwortete auf Primat der Archäologie
Es gab in der Phase der ersten Antikengrabungen (Italien, 17. Jh.) noch keine staatlich besoldete Archäologen, die zum Rechten schauten, sondern zunächst nur Typen wie "Tomb Raider oder Indiana Jones", die als erste den Schatz heben wollten. Und die Nachfrage nach "Antiken" beim zahlungskräftigen Publikum war schon damals enorm, weil halt gerade "en vogue". Den Rest regeln Angebot und Nachfrage - und die Tatkräftigkeit und der Geschäftssinn des Kunsthandwerks...

Die ersten Museen bzw. ihre Vorgänger waren Kuriositätenkabinette von reichen Säcken... äh Sammlern.

Man frage doch mal beim Museum seines Vertrauens an, ob einem Einlass in den "Fundus" gewährt wird...

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10 Jahre 3 Monate her #10284 von *CD
*CD antwortete auf Primat der Archäologie

Tuisto schrieb: Das hat eine andere Qualität als literarisches "jolly jumping", getürkte Hinterlassenschaften und Erdenstaub.


Thema verfehlt, Tuisto - aber egal...

Ich schätze Heinsohn durchaus, zumal aktuell als Mahner der demographischen Krise, die wir überwunden zu haben glaubten, und die uns gerade um die Ärsche fegt!

Leider konnte er der Hybris nicht widerstehen, sich an einem Thema abzuarbeiten, von dem er offensichtlich nichts versteht und das er auch mit grösster Anstrengung nicht durchdringen konnte: Geld! Da reiht er sich ein in die endlose Karawane der Nixverstans...

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10 Jahre 3 Monate her #10285 von kronos
CD schrieb:

Es gab in der Phase der ersten Antikengrabungen (Italien, 17. Jh.) noch keine staatlich besoldete Archäologen, die zum Rechten schauten, sondern zunächst nur Typen wie "Tomb Raider oder Indiana Jones", die als erste den Schatz heben wollten. Und die Nachfrage nach "Antiken" beim zahlungskräftigen Publikum war schon damals enorm, weil halt gerade "en vogue". Den Rest regeln Angebot und Nachfrage - und die Tatkräftigkeit und der Geschäftssinn des Kunsthandwerks...


Das beschreibt sicher die Unzulänglichkeiten der Archäologie in ihren Anfangstagen (bis wahrscheinlich heute), war aber nicht meine Frage.

Gibt es (trotz dieser Unzulänglichkeiten) Versuche, vergangenes Geschehen nur anhand archäologischer Befunde, also ohne Dokumente, zu rekonstruieren?

Was würde jemand, der auf dieser Erde landet und der Dokumente nicht als solche erkennt oder nicht entschlüsseln/verstehen kann, anhand der vorgefundenden physischen Gegenstände über den Ablauf verangenen Geschehens erkennen/erschließen können?

Heinsohn versucht dies ja anhand seines 'Primats der Ausgrabungsschichten', verkürzt: Wo nichts gefunden wird, da ist/war auch nichts. Die Links von Tuisto beziehen sich auf genau diesen Aspekt, nicht auf Heinsohns Eigentums- und Geld- oder Bevölkerungstheorien, die hier nichts zur Sache beitragen.

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10 Jahre 3 Monate her - 10 Jahre 3 Monate her #10286 von Tuisto

kronos schrieb: CD schrieb:

Es gab in der Phase der ersten Antikengrabungen (Italien, 17. Jh.) noch keine staatlich besoldete Archäologen, die zum Rechten schauten, sondern zunächst nur Typen wie "Tomb Raider oder Indiana Jones", die als erste den Schatz heben wollten. Und die Nachfrage nach "Antiken" beim zahlungskräftigen Publikum war schon damals enorm, weil halt gerade "en vogue". Den Rest regeln Angebot und Nachfrage - und die Tatkräftigkeit und der Geschäftssinn des Kunsthandwerks...


Das beschreibt sicher die Unzulänglichkeiten der Archäologie in ihren Anfangstagen (bis wahrscheinlich heute), war aber nicht meine Frage.

Gibt es (trotz dieser Unzulänglichkeiten) Versuche, vergangenes Geschehen nur anhand archäologischer Befunde, also ohne Dokumente, zu rekonstruieren?

Was würde jemand, der auf dieser Erde landet und der Dokumente nicht als solche erkennt oder nicht entschlüsseln/verstehen kann, anhand der vorgefundenden physischen Gegenstände über den Ablauf verangenen Geschehens erkennen/erschließen können?

Heinsohn versucht dies ja anhand seines 'Primats der Ausgrabungsschichten', verkürzt: Wo nichts gefunden wird, da ist/war auch nichts. Die Links von Tuisto beziehen sich auf genau diesen Aspekt, nicht auf Heinsohns Eigentums- und Geld- oder Bevölkerungstheorien, die hier nichts zur Sache beitragen.


Richtig, werter Kronos, weshalb ich das Thema auch nicht verfehlt habe.
Es wird nämlich schon seit vielen Jahren mit wissenschaftlichen Standards gegraben, die nicht diese Zerstörungen anrichten, die man aus den Anfängen kennt. Es liegen also konkrete archäologische Befunde vor, die nicht weg zu diskutieren sind. Beispielsweise die aktuellen Ausgrabungen in Türkei, z.B. in der Apokalypsenstadt Laodicea.

Alle diese Ausgrabungen belegen, dass die Überlieferungen aus der Zeit vor der großen Katastrophe, die die Antike weltweit zerstörte, recht genau sind.

Lediglich der Zeithorizont scheint nicht zu stimmen, da, wie auch Heinsohn feststellte, eine Katastrophe auf vermutlich 3 Katastrophen verteilt wurde. Der wahrscheinlichste Timeshift beträgt daher etwa 700 Jahre, literarisch möglicherweise bis zu 1050 Jahre.

Übrigens CD: Wer ein Ereignis von A nach B verlegen will, hat zuerst zu begründen, weshalb es von den Literaten von B nach A verlegt wurde. An dieser Forderung kommt niemand vorbei, weder Du, noch Fomenko.
Halt, ihr sein ja Vertreter der Irratio, hab ich grad vergessen.

Heinsohns Youth Bulge Thesen sind in der Tat beachtenswert.
Ich habe übrigens nie über seine Geldtheorien gesprochen, eben weil ich da der gleichen Ansicht bin wie Du!
Letzte Änderung: 10 Jahre 3 Monate her von Tuisto.

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10 Jahre 3 Monate her #10287 von Ingwer

Alle diese Ausgrabungen belegen, dass die Überlieferungen aus der Zeit vor der großen Katastrophe, die die Antike weltweit zerstörte, recht genau sind.

Lediglich der Zeithorizont scheint nicht zu stimmen, da, wie auch Heinsohn feststellte, eine Katastrophe auf vermutlich 3 Katastrophen verteilt wurde. Der wahrscheinlichste Timeshift beträgt daher etwa 700 Jahre, literarisch möglicherweise bis zu 1050 Jahre.


Und genau dies ist für mich aus dem Studium vieler Jahre und damit Erkenntnisse fraglich!

Katastrophen hat es immer gegeben. Das Vorhanden erloschener Kulturen weisen darauf hin (z. B. Harappa).
Nebenbei → Harappa für mich ähnlich wie: HRBH = ARABA = EUROPA.
Himmlische Katastrophen - hier bleiben für mich legitime Fragezeichen!

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