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Kurt Derungs: Geheimnisvolles Bern

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16 Jahre 4 Monate her #1314 von Allrych
Ich habe das Zinktäfelchen zwar nicht selbst gefunden, habe aber aus zuverlässiger Quelle alle Details erfahren.

Nun, die Chronologie ist auf alle Fälle ganz anders. Der Fund ist vielleicht 300 Jahre alt, aber 330 Jahre nicht. - Wie überall in der Vorgeschichte sind das nur Schätzungen.

Das DOBNORAEDO gibt offenbar Anlass zu vielen Spekulationen.

RAEDA heisst lateinisch Wagen, Rollwagen, Kutsche

DUB, DUBNOS wird als "schwarz" wiedergegeben.

Heisst der Wagnerschmid nicht auf englisch "blacksmith"?

Die Votivinschrift vom Thormannbodenwald selbst ist also klar:

Dobnoraedo Gobano Brenodor Nantaror = dem Wagnergott Gobanus die Leute von Brenodurum im Aaretal.

www.dillum.ch/html/beltaine_verein_neu.htm

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16 Jahre 4 Monate her - 16 Jahre 4 Monate her #1315 von prusak
Das Buch will ich niemandem nahelegen,
aber ich lese auch so was mal ganz gern.

Die Frage der Fälschungen ist sowieso
nochmal ganz von vorn zu betrachten:
Je mehr sich der fragliche Zeitraum verkürzt,
desto echter werden die alten Schriften.

Wenn z.B. Tacitus im 15. Jh.(konv.) auftauchte,
die Römerzeit aber ins 15./16./17. Jh. fallen soll,
könnte es sich um eine vollkommen ungefälschte
Schrift handeln.

Die Inschrift auf dem Zinktäfelchen ist sicher mehrdeutig:

nimmt man "Dobnoredo" slawisch, hieße es z.B.:
"Tag (=doba) und Nacht (=noc) Reisenden/Reitender/Rettender".
nimmt man es deutsch, könnte man es auch
"Taubenreiter" lesen.
Vogelreiter gibt es mehrere - einer z.B.
auf meinem Bild neben diesem Beitrag.

In der Berner Taubenstraße steht heute
die Dreifaltigkeitskirche. U.U. ist die
"Dreifaltigkeit" Derungs' dreistufige keltische Welt.

Fragt man sich, wer Gobanus am Himmel ist -
was ja normalerwiese niemand macht,
bei Göttern aber immer ratsam ist,
stößt man auf einige Kandidaten -
vom Zentauren über Perseus
und Herkules bis Cepheus.
Zwei davon sind Vogelreiter.
Entscheidet man sich für Perseus
(der auch Wieland und Dädalus ist),
gerät man in die Nähe des Mithraskultes.

Freilich beweist dies alles nichts
für die Frage, wann der gotische Stil aufkam.

Wenn der Bär der Sieger bleibt,
dann nur im Verein mit Verena, der Bärin.
Letzte Änderung: 16 Jahre 4 Monate her von prusak.

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16 Jahre 4 Monate her - 16 Jahre 4 Monate her #1316 von Tuisto
Wie man sieht, gibt es der Deutungsmöglichkeiten viele.

Dub bedeutete ursprünglich übrigens nicht Schwarz, sondern Schatten.
Noch heute sagen wir Double und meinen das Doppel, den Schatten, der allerdings schwarz oder dunkel daherkommt. Dub ist auch die Zwielichtzone, die Tag und Nacht scheidet.

Beispiel: Dublin wird übersetzt mit "Schwarzes Wasser", aber noch heute können wir wörtlich übersetzen: "Doppellinie" = "Schattenlinie", wobei Lin (Nil) mit Wasser in Verbindung steht.

Die Wortwurzeln RD /RT / TR /DR haben eine immense Bedeutungsvielfalt hervorgebracht, wahrscheinlich basierend auf dem Bild einer Kugel, aus der man eine Wurzel herausgeschnitten hat. Somit gibt es naturgemäß nur Spekulationen zur Bedeutung.

Da sicher überliefert ist, dass Gobanos "Schmied" bedeutet und der göttliche Schmied Vulkanos ist, der ursprünglich die Ekliptik als "gehämmerten Armreif" schmiedete und verkörperte, und dann mit dem äußeren Planeten Saturn teilweise verschmolz, wäre das Rad und der Wagnerschmied in kosmisch-sternbildlicher Betrachtung eher als Ekliptikkreis aufzufassen.

In Bezug auf den Bären als nördliches Sternbild käme als zweiter Kreis noch der Präzessionskreis (2 x 23,5 = 47 Grad Abweichung vom Himmelspol!!!) hinzu.

Interessant wäre natürlich, alle möglichen Anagramme aus Dobnoredo und Brenodor zu bilden.
Bei solch langen Wörtern mit RD und DR Konsonantenfolge steigt leider die Bedeutungsvielfalt fast ins Unermeßliche.

So ließe sich Brenodor in Bezug auf die Schmiedearbeit und Vulkanos auch als "Brennende Tür" deuten usw.

Zum Schmiedenamen "Gobanos" ist vielleicht der mögliche etymologische Zusammenhang mit Cabanos von Bedeutung:

"Der Ursprung der Kabanoswurst und deren Namen ist bis heute umstritten, möglicherweise kommt der Wurstname „Kabanos“ von Cabanos, jener Schutzhütte für Besatzung und ihre Vorräte am Schiffsdeck (siehe auch Kabine, Kombüse oder Kajüte), deren Bezeichnung von caban = Mantel, (siehe St. Martin oder Mithras Andeutung von Prusak) von Arabisch und Sizilianisch qabã = Schutzumhang stammt. Auch altfranzösisch cabane, italienisch cabana, portugiesisch und spanisch ist cabaña = Hütte (bzw. Herde), die Bewohner solcher Hütten werden ebenfalls cabanos genannt. Dauerwürste waren bereits in der Antike ein lebenswichtiger Bestandteil des Schiffs- und Militärproviants." aus Wiki

Das Keltische wäre hierzulande auf Grund archäologischer Evidenz allemal für einige Zeit vor das Römische zu setzen, das eindeutig importiert wurde. Es mag gemeinsam mit dem Römerreich katastrophisch untergegangen und über ein sehr kurzes MA (Rettende Holzburgen)in die Renaissance übergegangen sein.

Vielleicht liefen die Baustile Romanik, Gotik und Barock über weite Strecken parallel, auch wenn wenn die Romanik kurz vor der Gotik und diese wiederum kurz vor dem Barock bezüglich ihrer Entstehung anzusetzen ist
Letzte Änderung: 16 Jahre 4 Monate her von Tuisto. Begründung: Erweiterung

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16 Jahre 4 Monate her #1317 von Tuisto
Übrigens könnte man den Schmiedegott "Gobanos" auch als "Bog-Anos = Himmelsrosetten-Gott" deuten.

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16 Jahre 4 Monate her - 16 Jahre 4 Monate her #1318 von Ingwer
Tuisto schrieb:

Übrigens könnte man den Schmiedegott "Gobanos" auch als "Bog-Anos = Himmelsrosetten-Gott" deuten.


Genauso ist es!

Es ist die wechselseitige Dualität von Schwarz und Weiss! Zwischen Parade und
Ausfallschritt, zwischen Oben und Unten, sowie Vorne und Hinten bzw. Kampf um Leben und Tod.

Hier siegt der Bär und erhebt triumphierend den Bernstein!

Su isses!
Letzte Änderung: 16 Jahre 4 Monate her von Ingwer.

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16 Jahre 4 Monate her - 16 Jahre 4 Monate her #1320 von Tuisto
Verena, die Bärin und Mittlerin zwischen Ägypten und der Schweiz/Süddeutschland (lehnten Altfried & Co nicht strikt solche Verbindungen ab, siehe Essen?) haben wir noch nicht beleuchtet.

Verena ist ursprünglich Berenice, die "Sieges-Gebärerin".

Das goldene Haar der Berenice ist der Überrest der Jungfrau Erua am Himmel. Nach Papke kannten die Chaldäer 2 Jungfrauen am Himmel: Erua, die wahre Jungfrau und Gottes/Jesusgebärerin am 30.08.-1 JK im analogen himmlischen Geschehen, sowie Ab-Sin, vermutlich Maria Magdalena.

Da Verena die wahre (Himmels-)Königin ist und zugleich Veronica, die "wahre Icone", auf deren Schweißtuch sich das Konterfei ihres Sohnes Jesus-Christus wiederfindet, scheint es tatsächlich den von Pfister postulierten engen Zusammenhang zwischen der Schwyz und der Entwicklung des Christentums gegeben zu haben, einschließlich der christlich (jüdisch-ägyptisch- vesuvisch)runderneuerten örtlichen Namen.

Verena dürfte auch mit Verona zusammenhängen, das ja auch ein Bern ist.

Varuna ist ein indischer Schöpfergott, der wiederum auf Gobanos verweist.
Va-Rune ist die Stier- oder Viehrune von Aelhim, den Ölheiten oder Energiegebern der Schöpfung.

"Varuna (Sanskrit, m., वरुण, Varuṇa) ist einer der höchsten und am meisten verehrten indischen Gottheiten der frühvedischen Zeit. Er galt als Gott der kosmischen Ordnung; Opfer an ihn sollten die Aufrechterhaltung der kosmischen Ordnung gewährleisten. Dabei handelte es sich um einen Nachvollzug der von den Göttern vollbrachten Opferhandlungen, die ständig erneuert werden sollten. Varuna galt als furchteinflößender, strafender Gott. In späterer Zeit trat er gegenüber dem kriegerischen Indra in den Hintergrund.

Varuna („der Umhüller“) ist ursprünglich die Personifikation des allumfassenden Himmels und der oberste der sieben Adityas. Die Lieder an ihn gehören zu den erhabensten Partien des Veda und schildern ihn als den allweisen Schöpfer, Erhalter und Regenten der Welt, den allwissenden Beschützer des Guten und Rächer des Bösen, heilig und gerecht, doch voll Erbarmen. In der späteren brahmanischen Zeit wurde er einer der acht Lokapalas (Welthüter)"
aus Wiki

Der "Umhüller" = Varuna ist ein anderer Name für Mantel = Caban = Gobanos.

Runa ist auch Reina, die Regentin oder der Regent.

So gesehen hat Prusak mit dem Hinweis auf die Schweizer Nationalheilige Ägypterin aus Theben (weil Gottesmutter unter anderem Namen) einen echten Volltreffer gelandet.

Oder wie Inwer so schön sagt:
Hier siegt der Bär (und die GeBÄRerIN) und erhebt triumphierend den Bernstein!
Letzte Änderung: 16 Jahre 4 Monate her von Tuisto.

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