Die unsinnige Datierung angeblicher antiker Astronomie
11 Monate 1 Woche her - 11 Monate 1 Woche her #12776
von Basileus
Basileus antwortete auf Die unsinnige Datierung angeblicher antiker Astronomie
Es gibt schon Berichte von Finsternissen aus Europa, die der Antike und dem Früh- und Hochmittelalter der offiziellen Geschichte zugeschrieben werden. Siehe z.B. diese ziemlich umfassende Sammlung von Rita Gautschy:
www.gautschy.ch/~rita/archast/solec/eclipsecitations.pdf
Diese sind den Machern der Berechnungstricks für die antike und mittelalterliche Astronomie von den Lehrstühlen der Mainstream-Lehre aber nicht präzise genug oder werden aus anderen Gründen abgelehnt.
Sie bestätigen damit aber nur indirekt, dass an diesen Finsternisberichten bzw. deren chronologischer Zuordnung etwas faul sein MUSS.
Übrig bleiben für die Antike ausgerechnet die Finsternisberichte aus den Schriften des Ptolemäus und seiner Komentatoren aus Ägypten sowie aus den babylonischen Keilschriften, die in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts unter zum Teil recht dubiosen Umständen gefunden wurden.
Und Ptolemäus (bzw. der Verfasser seiner Schriften) wurde ja bereits vom amerikanischen Astronomen Robert R. Newton als der “der erfolgreichste Betrüger in der Geschichte der Wissenschaft” bezeichnet.
Zum Thema auch folgendes Video “Eine astronomische Entdeckung verändert die Geschichte”:
youtube.com/shorts/qJLFUJ2i3X4
www.gautschy.ch/~rita/archast/solec/eclipsecitations.pdf
Diese sind den Machern der Berechnungstricks für die antike und mittelalterliche Astronomie von den Lehrstühlen der Mainstream-Lehre aber nicht präzise genug oder werden aus anderen Gründen abgelehnt.
Sie bestätigen damit aber nur indirekt, dass an diesen Finsternisberichten bzw. deren chronologischer Zuordnung etwas faul sein MUSS.
Übrig bleiben für die Antike ausgerechnet die Finsternisberichte aus den Schriften des Ptolemäus und seiner Komentatoren aus Ägypten sowie aus den babylonischen Keilschriften, die in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts unter zum Teil recht dubiosen Umständen gefunden wurden.
Und Ptolemäus (bzw. der Verfasser seiner Schriften) wurde ja bereits vom amerikanischen Astronomen Robert R. Newton als der “der erfolgreichste Betrüger in der Geschichte der Wissenschaft” bezeichnet.
Zum Thema auch folgendes Video “Eine astronomische Entdeckung verändert die Geschichte”:
youtube.com/shorts/qJLFUJ2i3X4
Letzte Änderung: 11 Monate 1 Woche her von Basileus.
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10 Monate 2 Wochen her - 10 Monate 2 Wochen her #12779
von Basileus
Basileus antwortete auf Die unsinnige Datierung angeblicher antiker Astronomie
Der amerikanische Astronom Robert R. Newton entdeckte bereits 1970, dass die Berechnungen der Finsternisse in der Antike und im frühen Mittelalter nur mit spekulativen Annahmen über physikalische Anomalien in der Vergangenheit funktionieren. Die Berechnungen funktionieren nur dann, wenn man starke, willkürliche Schwankungen der Erdrotation in die Berechnungen einfließen läßt, also unbekannte physikalische Kräfte. Die Entdeckung Newtons war eine wichtige Quelle für die Forschungen Fomenkos.
Für die in den NASA-Berechnungen verwendeten Delta-T-Werte zeichnen der britische Astronom F. Richard Stephenson und seine Mitarbeiter verantwortlich (siehe oben zitierte Quellen).
Diese Delta-T-Werte sind für die Antike und das Mittelalter nichts anderes als Werte für das Ausmass der ohne wissenschaftliche Begründung vermuteten unbekannten physikalischen Kräfte.
Es ist emblematisch, dass Stephenson gerade an der Universität von Durham lehrte und forschte, an dem Ort, wo sich das Grab von Beda Venerabilis befindet. Sehen kann man übrigens nur das Grab von 1541, aus der Zeit, als der Tudor-König Heinrich VIII. herrschte, nach Johnson der maßgebliche Verantwortliche der Fälschungsaktion in England.
Stephensons Forschungsauftrag scheint nämlich darin zu bestehen, die Anno-Domini-Jahreszählung nach heutigen wissenschaftlichen Maßstäben zu bestätigen.
Dieser Versuch der Bestätigung der offiziellen Chronologie ist Stephenson aber gründlich misslungen, wie ich gezeigt habe. Robert R. Newton lag richtig.
Für die in den NASA-Berechnungen verwendeten Delta-T-Werte zeichnen der britische Astronom F. Richard Stephenson und seine Mitarbeiter verantwortlich (siehe oben zitierte Quellen).
Diese Delta-T-Werte sind für die Antike und das Mittelalter nichts anderes als Werte für das Ausmass der ohne wissenschaftliche Begründung vermuteten unbekannten physikalischen Kräfte.
Es ist emblematisch, dass Stephenson gerade an der Universität von Durham lehrte und forschte, an dem Ort, wo sich das Grab von Beda Venerabilis befindet. Sehen kann man übrigens nur das Grab von 1541, aus der Zeit, als der Tudor-König Heinrich VIII. herrschte, nach Johnson der maßgebliche Verantwortliche der Fälschungsaktion in England.
Stephensons Forschungsauftrag scheint nämlich darin zu bestehen, die Anno-Domini-Jahreszählung nach heutigen wissenschaftlichen Maßstäben zu bestätigen.
Dieser Versuch der Bestätigung der offiziellen Chronologie ist Stephenson aber gründlich misslungen, wie ich gezeigt habe. Robert R. Newton lag richtig.
Letzte Änderung: 10 Monate 2 Wochen her von Basileus.
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8 Monate 2 Wochen her - 8 Monate 2 Wochen her #12795
von Basileus
Basileus antwortete auf Die unsinnige Datierung angeblicher antiker Astronomie
Fomenko hat leider eine systematische Neudatierung der antiken Finsternisberichte nicht vorgenommen, sondern hier nur Einzelfälle betrachtet. Er hat den Schwerpunkt vielmehr auf die erfolgreiche Neudatierung antiker Horoskope gesetzt.
Diese Lücke habe ich gefüllt.
Meine systematische Neudatierung der antiken Finsternisberichte kann man in Kurzfassung im Artikel “Astronomie und Chronologiekritik” hier im Forum nachlesen, ausführlicher in meinem gleichnamigen Buch.
Zum Thema auch folgendes Video (gesungen von der bekannten Band Carolus & Freunde):
Diese Lücke habe ich gefüllt.
Meine systematische Neudatierung der antiken Finsternisberichte kann man in Kurzfassung im Artikel “Astronomie und Chronologiekritik” hier im Forum nachlesen, ausführlicher in meinem gleichnamigen Buch.
Zum Thema auch folgendes Video (gesungen von der bekannten Band Carolus & Freunde):
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8 Monate 2 Wochen her #12796
von Allrych
Allrych antwortete auf Die unsinnige Datierung angeblicher antiker Astronomie
Wie soll man antike Himmelsereignisse neu datieren?
Diese Daten stammen aus der Neuzeit, genauer gesagt der grossen Geschichtserfindung.
Also sind die antiken Ereignisse, "Sonnenfinsternis des Thukydides", "Sonnenfinsternis am Halys"
irrelevant.
Diese Daten stammen aus der Neuzeit, genauer gesagt der grossen Geschichtserfindung.
Also sind die antiken Ereignisse, "Sonnenfinsternis des Thukydides", "Sonnenfinsternis am Halys"
irrelevant.
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7 Monate 1 Woche her - 7 Monate 1 Woche her #12803
von Basileus
Basileus antwortete auf Die unsinnige Datierung angeblicher antiker Astronomie
Könnte unsere gesamte antike Geschichte auf einem riesigen Irrtum beruhen? Was, wenn die alten Griechen und Römer hunderte von Jahren später lebten, als wir es in der Schule gelernt haben?
Dieses Video taucht tief in eine faszinierende und provokante These ein, die unsere etablierte Zeitachse infrage stellt – und der Beweis dafür steht am Himmel. Wir folgen der Spur von drei Sonnen- und Mondfinsternissen, die vom antiken griechischen Geschichtsschreiber Thukydides exakt beschrieben wurden. Das Problem: An den offiziell datierten Zeitpunkten waren diese Finsternisse in Griechenland so nicht sichtbar.
Astronomen behelfen sich mit einem spekulativen Korrekturwert (dem Delta-T-Faktor), um die Geschichte mit der Physik in Einklang zu bringen. Doch was passiert, wenn wir diesen "Trick" weglassen und den Gesetzen der Physik vertrauen? Das Ergebnis ist verblüffend: Es findet sich eine Zeitperiode, die perfekt zu Thukydides' Beschreibung passt – allerdings über 1100 Jahre später!
Begleiten Sie uns bei der Untersuchung dieser radikalen Neudatierung. Ist es wahrscheinlicher, dass die Physik früher anders funktionierte, oder dass unsere Geschichtsbücher falsch sind?
Dieses Video taucht tief in eine faszinierende und provokante These ein, die unsere etablierte Zeitachse infrage stellt – und der Beweis dafür steht am Himmel. Wir folgen der Spur von drei Sonnen- und Mondfinsternissen, die vom antiken griechischen Geschichtsschreiber Thukydides exakt beschrieben wurden. Das Problem: An den offiziell datierten Zeitpunkten waren diese Finsternisse in Griechenland so nicht sichtbar.
Astronomen behelfen sich mit einem spekulativen Korrekturwert (dem Delta-T-Faktor), um die Geschichte mit der Physik in Einklang zu bringen. Doch was passiert, wenn wir diesen "Trick" weglassen und den Gesetzen der Physik vertrauen? Das Ergebnis ist verblüffend: Es findet sich eine Zeitperiode, die perfekt zu Thukydides' Beschreibung passt – allerdings über 1100 Jahre später!
Begleiten Sie uns bei der Untersuchung dieser radikalen Neudatierung. Ist es wahrscheinlicher, dass die Physik früher anders funktionierte, oder dass unsere Geschichtsbücher falsch sind?
Letzte Änderung: 7 Monate 1 Woche her von Basileus.
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