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Die unsinnige Datierung angeblicher antiker Astronomie

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10 Monate 3 Tage her - 10 Monate 3 Tage her #12797 von Basileus
Das Video gibt es natürlich auch auf Englisch:


 
Letzte Änderung: 10 Monate 3 Tage her von Basileus.

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8 Monate 3 Wochen her - 8 Monate 3 Wochen her #12803 von Basileus
Könnte unsere gesamte antike Geschichte auf einem riesigen Irrtum beruhen? Was, wenn die alten Griechen und Römer hunderte von Jahren später lebten, als wir es in der Schule gelernt haben?

Dieses Video taucht tief in eine faszinierende und provokante These ein, die unsere etablierte Zeitachse infrage stellt – und der Beweis dafür steht am Himmel. Wir folgen der Spur von drei Sonnen- und Mondfinsternissen, die vom antiken griechischen Geschichtsschreiber Thukydides exakt beschrieben wurden. Das Problem: An den offiziell datierten Zeitpunkten waren diese Finsternisse in Griechenland so nicht sichtbar.

Astronomen behelfen sich mit einem spekulativen Korrekturwert (dem Delta-T-Faktor), um die Geschichte mit der Physik in Einklang zu bringen. Doch was passiert, wenn wir diesen "Trick" weglassen und den Gesetzen der Physik vertrauen? Das Ergebnis ist verblüffend: Es findet sich eine Zeitperiode, die perfekt zu Thukydides' Beschreibung passt – allerdings über 1100 Jahre später!

Begleiten Sie uns bei der Untersuchung dieser radikalen Neudatierung. Ist es wahrscheinlicher, dass die Physik früher anders funktionierte, oder dass unsere Geschichtsbücher falsch sind? 

 

 
Letzte Änderung: 8 Monate 3 Wochen her von Basileus.

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8 Monate 3 Wochen her #12804 von Allrych
Könnte unsere gesamte antike Geschichte auf einem riesigen Irrtum beruhen? Was, wenn die alten Griechen und Römer hunderte von Jahren später lebten, als wir es in der Schule gelernt haben?
Diese Aussage fordert den Widerspruch der Geschichts- und Chronologiekritik heraus:
Wer redet noch von einer antiken Geschichte, von den Griechen und Römern?
Und letztere haben nicht "hunderte von Jahren später gelebt": Sie haben nie existiert.
Das Schulwissen haben wir schon lange hinter uns gelassen.

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4 Wochen 2 Tage her - 4 Wochen 2 Tage her #12875 von Basileus
Eine neue Analyse zum Thema:
Babylonische Sonnenfinsternisse - Reloaded

drive.google.com/file/d/1wNUP2eKfvmghntU...8Qg/view?usp=sharing

u.a. mit einer Neudatierung der bekannten Sonnenfinsternis vom 15.4.136 v. Chr.

"... Folglich korrespondiert jede einzelne der in den babylonischen Tafeln ab 311 v. Chr. erfassten Sonnen- und Mondfinsternisse mit einem spiegelbildlichen astronomischen Ereignis, das exakt 521 Jahre später – auf den Tag genau am selben Julianischen Kalenderdatum – stattfand...."
Letzte Änderung: 4 Wochen 2 Tage her von Basileus.

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4 Wochen 2 Tage her #12876 von Allrych
Wir wissen es: Die Datierung antiker Astronomie ist unsinnig.
Aber ebenso sinnlos ist die Wiederaufnahme einer Diskussion, die vor über einem Jahr
angefangen hat.
Etwas Neues bitte!

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4 Wochen 1 Tag her #12877 von Allrych
Zur Erinnerung:
Die wichtigsten astronomischen Daten im antiken Griechenland sind:
Sonnenfinsternis bei der Schlacht am Halys zwischen Lydiern und Medern: 28. Mai 585 AC
Sonnenfinsternis des Thukydides am 3. August 431 AC
Die Frage ist nur: Wer gegen Ende des 18. Jahrhunderts hat diese super-exakten Daten geschaffen?

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4 Wochen 1 Tag her #12878 von Basileus
Soll das jetzt etwa “etwas Neues” sein? Die Antwort auf diese triviale Frage liefert Ihnen die KI Ihrer Wahl (obwohl sich meine zuerst zweimal gesträubt hatte, die Frage überhaupt zu verstehen ... ):

"1. Die Thukydides-Finsternis (3. August 431 v. Chr.)
  • Woher stammt das Jahr? Thukydides selbst schrieb, dass die Finsternis im "ersten Sommer des Peloponnesischen Krieges" stattfand. Der Beginn dieses Krieges war durch viele andere antike Quellen (Konsularlisten, Beamtenlisten) ohnehin historisch auf das Jahr 431 v. Chr. datiert.
  • Wer hat exakt den 3. August berechnet? Das waren maßgeblich zwei Männer: Der französische Gelehrte und Chronologe Denis Pétau (bekannt als Dionysius Petavius) in seinem Werk De doctrina temporum und der berühmte Astronom Johannes Kepler in seinen Rudolphinischen Tafeln.
  • Wann geschah das? Beide veröffentlichten ihre Berechnungen unabhängig voneinander im Jahr 1627. Kepler hatte die Planeten- und Mondbahnen mathematisch so weit entschlüsselt, dass er das Ereignis bei Thukydides astronomisch zweifelsfrei auf den 3. August 431 v. Chr. festnageln konnte.
2. Die Thales-Finsternis am Halys (28. Mai 585 v. Chr.)
  • Woher stammt das Jahr? Der römische Gelehrte Plinius der Ältere (1. Jahrhundert n. Chr.) schrieb in seiner Naturgeschichte, dass Thales diese Finsternis im 4. Jahr der 48. Olympiade vorhersagte. Rechnet man die antiken olympischen Zyklen in unseren Kalender um, landet man exakt im Jahr 585 v. Chr.
  • Wer hat exakt den 28. Mai berechnet? Das war ein längerer wissenschaftlicher Prozess. Schon im 17. Jahrhundert versuchten Astronomen, den genauen Tag zu finden, scheiterten aber noch an minimalen Ungenauigkeiten der Mondumlaufbahn in ihren Berechnungen. Erst Mitte des 19. Jahrhunderts waren die mathematischen Mondtabellen (speziell die des Astronomen Peter Andreas Hansen) präzise genug, um zu beweisen, dass der Kernschatten des Mondes nur an einem einzigen Tag exakt über das antike Schlachtfeld am Fluss Halys zog. Die definitive mathematische Bestätigung für den 28. Mai 585 v. Chr. lieferten der britische Astronom John Russell Hind (im Jahr 1851) und der Königliche Astronom George Biddell Airy (im Jahr 1853)."


     
 

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