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Die Kelten gab es nicht
7 Jahre 5 Monate her #11505
von Allrych
Die Kelten gab es nicht wurde erstellt von Allrych
Ab und zu kommt auch von Uwe Topper noch etwas Interessantes.
Eben bespricht Topper ein Werk des Franzosen Jean-Louis Bruneaux: Die Kelten gab es nicht. - Die Kelten sind ein populärer und wissenschaftlicher Mythos.
Für mich ist der Begriff Kelten schon seit langem inhaltsleer, nichtssagend. Aber es gilt, dem Publikum weiszumachen, dass jede Volks- und Kulturbezeichnung in der Vorgeschichte unsinnig ist.
www.ilya.it/chrono/de/index.html
Eben bespricht Topper ein Werk des Franzosen Jean-Louis Bruneaux: Die Kelten gab es nicht. - Die Kelten sind ein populärer und wissenschaftlicher Mythos.
Für mich ist der Begriff Kelten schon seit langem inhaltsleer, nichtssagend. Aber es gilt, dem Publikum weiszumachen, dass jede Volks- und Kulturbezeichnung in der Vorgeschichte unsinnig ist.
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7 Jahre 5 Monate her #11506
von Basileus
Basileus antwortete auf Die Kelten gab es nicht
In der offiziellen Geschichte besiedeln sogenannte Kelten bzw. Keltogermanen und sogenannte Römer in etwa das gleiche Gebiet. Natürlich sind alle diese Begriffe spätere Erfindungen einer Schriftkultur.
Die Erfindung des Römischen Reiches bringt daher Probleme für die offizielle Geschichte in der Zuordnung der archäologischen Funde und der ihnen zugeschriebenen Zivilisationsleistungen.
Dies hat bereits Gernot Geise in "Die Irrealität des Römischen Reiches" sehr gut herausgearbeitet!
Ich halte das Konzept von Geise für tragfähiger: eine keltogermanische (Ur-)Kultur ohne Schrift,
der man dann in der Renaissance in der offiziellen Geschichte das "Römische Reich" mit erfundener Schriftkultur übergestülpt hat.
Weil das "Römische Reich" erfunden wurde, musste man dann auch gleichzeitig die Kelten erfinden,
denen dann alles zugeordnet wurde, das nicht zu den "zivilisierten" Römern passte.
Chronologisch wurden die Kelten dann vor den Römern eingeordnet, was zu einer Chronologieverlängerung (=Verdopplung) führte.
Die Erfindung des Römischen Reiches bringt daher Probleme für die offizielle Geschichte in der Zuordnung der archäologischen Funde und der ihnen zugeschriebenen Zivilisationsleistungen.
Dies hat bereits Gernot Geise in "Die Irrealität des Römischen Reiches" sehr gut herausgearbeitet!
Ich halte das Konzept von Geise für tragfähiger: eine keltogermanische (Ur-)Kultur ohne Schrift,
der man dann in der Renaissance in der offiziellen Geschichte das "Römische Reich" mit erfundener Schriftkultur übergestülpt hat.
Weil das "Römische Reich" erfunden wurde, musste man dann auch gleichzeitig die Kelten erfinden,
denen dann alles zugeordnet wurde, das nicht zu den "zivilisierten" Römern passte.
Chronologisch wurden die Kelten dann vor den Römern eingeordnet, was zu einer Chronologieverlängerung (=Verdopplung) führte.
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7 Jahre 5 Monate her #11507
von Ingwer
Ingwer antwortete auf Die Kelten gab es nicht
Zumindest der Kulturbruch ist vorhanden → Frankreich.
Den kann man nicht wegdiskutieren!
Den kann man nicht wegdiskutieren!
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7 Jahre 5 Monate her - 7 Jahre 5 Monate her #11508
von Basileus
1) Die Trennung von Kelten und Germanen (sollen früher mal zusammengehört haben)
2) Die Teilung des "nach-römischen" Frankenreiches (Karl der Große und Konsorten) 843 und endgültig 911,
als dann in der offiziellen Geschichte die Vorgängerreiche Frankreichs und Deutschlands entstanden sein sollen.
Das Ganze gibt es dann noch einmal verdoppelt (oder verdreifacht) 470 Jahre später im 14. Jahrhundert:
Mehr dazu siehe hier:
"Wer war Karl der Große wirklich?"
de.geschichte-chronologie.de/index.php?o...-18-07-26&Itemid=116
Basileus antwortete auf Die Kelten gab es nicht
Den gibts es auch künstlich verdoppelt:Ingwer schrieb: Zumindest der Kulturbruch ist vorhanden → Frankreich.
Den kann man nicht wegdiskutieren!
1) Die Trennung von Kelten und Germanen (sollen früher mal zusammengehört haben)
2) Die Teilung des "nach-römischen" Frankenreiches (Karl der Große und Konsorten) 843 und endgültig 911,
als dann in der offiziellen Geschichte die Vorgängerreiche Frankreichs und Deutschlands entstanden sein sollen.
Das Ganze gibt es dann noch einmal verdoppelt (oder verdreifacht) 470 Jahre später im 14. Jahrhundert:
Mehr dazu siehe hier:
"Wer war Karl der Große wirklich?"
de.geschichte-chronologie.de/index.php?o...-18-07-26&Itemid=116
Letzte Änderung: 7 Jahre 5 Monate her von Basileus.
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7 Jahre 5 Monate her #11509
von Ingwer
Ingwer antwortete auf Die Kelten gab es nicht
Die Verdoppelung ist durchaus zu sehen und einzuordnen - doch
diese Zahlen gehören in die Mülltonne!
Die Teilung des "nach-römischen" Frankenreiches (Karl der Große und Konsorten) 843 und endgültig 911,
diese Zahlen gehören in die Mülltonne!
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7 Jahre 5 Monate her #11510
von Allrych
Allrych antwortete auf Die Kelten gab es nicht
Man kann nach den bisherigen Diskussionsbeiträgen noch weiter gehen:
Gallien und Germanien waren zusammen.
Keltenreich = Römerreich
Und es waren die Kelten, die Rom erobert haben.
Zudemm hiess Norditalien nördlich des Po GALLIA cisalpina.
Die alte Geschichte ist nicht komplett erfunden. Es finden sich darin auch ein paar wahre Elemente.
Gallien und Germanien waren zusammen.
Keltenreich = Römerreich
Und es waren die Kelten, die Rom erobert haben.
Zudemm hiess Norditalien nördlich des Po GALLIA cisalpina.
Die alte Geschichte ist nicht komplett erfunden. Es finden sich darin auch ein paar wahre Elemente.
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