Illig reloaded...

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8 Jahre 2 Monate her #11400 von chronos
chronos antwortete auf Illig reloaded...
chronos schrieb:
"Scharfe Streitigkeiten können ausgetragen werden, aber Mißgunst und Totschweigen von Kollegen ist kein Weg, der uns weiterführt."

Wer die "Zeitensprünge" von Illig ausgrenzt (nicht bespricht), tut gerade das: totschweigen.

Außerdem: Topper hat Illig nicht beglückwünscht (Heinsohn war es), das sollte richtiggestellt werden.

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8 Jahre 2 Monate her #11401 von chronos
chronos antwortete auf Illig reloaded...
apropos Heinsohn: Gibt es hier im Forum eine Diskussion über seine neue These? Erste Einführung findet man unter
www.ilya.it/chrono/dtpages/Heinsohn%20700%20Jahre.html

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8 Jahre 2 Monate her #11402 von Allrych
Allrych antwortete auf Illig reloaded...
1) A propos "Zeitensprünge":
Diese Zeitschrift ist oder war etwa so interessant wie eine mediävistische Fachzeitschrift. - Sogar eine konventionelle archäologische Revue bietet mehr.

2) Illigs früherer Mitstreiter Heinsohn ist ein begnadeter Bevölkerunswissenschafter ("Youth Bulge"). Aber mit der alten Geschichte hat er sich vollkommen verheddert. Auch seine jüngsten Bemühungen um eine andere Chronologie sind nutzlos. Wie die meisten arbeitet Heinsohn mit "Zeitkürzungen". Dabei würde eine richtige Fragestellung lauten: Wann entstand die heutige Kultur? Und: Wann beginnt die wahre Geschichte?

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8 Jahre 2 Monate her #11404 von *CD
*CD antwortete auf Illig reloaded...
Verstehe ich das richtig: Das genannte Buch von Heinsohn ist noch nicht erschienen...?

Ich habe mal seinen "Sketch for a Debate" gelesen und sehe darin originelle und auch belastbare Ansätze.

Allerdings ist die von ihm postulierte "annihilating catastrophe" in einem angeblichen Jahr "ca. 235 CE" ziemlich spekulativ - nicht die Katastrophe, aber das Jahr...

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8 Jahre 2 Monate her #11405 von Allrych
Allrych antwortete auf Illig reloaded...
Die meisten, die es mit Chronologiekritik versuchen, brauchen fixe Jahrzahlen. Also machen sie es gleich wie die konventionellen und universitären Historiker: Es gibt gewisse Daten, die nicht hinterfragt werden dürfen, sei dies nun "753 AC", "44 AC", "1 AD", "235 AD" oder "1453 AD".

Damit aber entlarven sich diese Leute als Geschichtstheologen.

Ein Gläubiger darf auch nicht bestimmte fundamentale Dogmen in Frage stellen. Er muss an Gott, an die Trinität, an die Bibel als Wort Gottes glauben.

Aber Wissenschaft und Theologie oder Dogmatismus vertragen sich nicht.

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8 Jahre 2 Monate her #11406 von chronos
chronos antwortete auf Illig reloaded...

*CD schrieb: Verstehe ich das richtig: Das genannte Buch von Heinsohn ist noch nicht erschienen...?

Ich habe mal seinen "Sketch for a Debate" gelesen und sehe darin originelle und auch belastbare Ansätze.

Allerdings ist die von ihm postulierte "annihilating catastrophe" in einem angeblichen Jahr "ca. 235 CE" ziemlich spekulativ - nicht die Katastrophe, aber das Jahr...


Chronos: soweit ich verstanden habe, ist das geplante Buch von Heinsohn kurz erschienen und vom Autor selbst sofort als unfertig eingestuft worden - siehe sein Brief an Illig zum 70. Geburtstag, wie oben zitiert - und das neue Buch noch nicht gedruckt. Seine Thesen sind aber in dem zitierten Brief sowie auf der amerikan. Internetseite (dortselbst zitiert) ausgedrückt und diskutabel.
Nun ist das ja schon eine klare Aussage: Heinsohn arbeitet mit den märchenhaften Jahreszahlen, schiebt sie hin und her, kann sich aber nicht davon lösen.
Katastrophen müßten stattgefunden haben, der Zeitpunkt bleibt offen. Können wir den nicht eingrenzen?

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