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Der große Osterzyklus von 532 Jahren und die biblisch inspirierte Pseudochronologie

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11 Jahre 5 Monate her #9568 von *CD
In der Cusanischen Kalenderreform gibt es viele chronologische Hinweise und Querbezüge, die ich damals nicht alle im Detail aufschlüsseln wollte und konnte. Es ging mir vor allem darum, den Text für die chronologische Forschung wieder verfügbar zu machen.

Was es aus meiner Sicht zu dem Text zu sagen gibt, habe ich im Nachwort dargelegt. Kurz zusammengefasst: Dieser alte Text legt Zeugnis davon ab, dass die (alte) Kirche den Anschluss an die von wirtschaftlichen Sachzwängen getriebenen gesellschaftlichen Erfordernisse schon seit längerem verpasst hatte... nach konventioneller Rechnung also schon im 15. Jh.

Man sollte diese Kirche vielleicht weniger als religiöse Institution, sondern als wirtschaftliches Unternehmen betrachten...

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11 Jahre 5 Monate her #9571 von Tuisto

Es ging mir vor allem darum, den Text für die chronologische Forschung wieder verfügbar zu machen


Unter dem Aspekt habe ich den Text auch schon vielfach konsultiert, weshalb es mir ein Anliegen war, einige unklarere Sätze/Argumente in Bezug auf die 532er Periode herauszugreifen und neu zu beleuchten.

Es ist zweifellos ein wichtiger Text, den ich schon mehrfach studierte, jetzt erneut auf 2 langen Nachtflügen nach Südafrika und zurück.

Auch wenn Deine gelungene Arbeit, d.h. vor allem Deine Kommentare und Dein "synochischer" Ansatz, von der Fachwelt nur kurz erwähnt und dann zerrissen wurde, ändert sich nichts daran, dass deren Untergang längst beschlossen und versiegelt ist.

Was die "alte Kirche" oder vielleicht sollte man eher sagen, was das "alte Christentum" war, ist wahrlich schwer zu beurteilen. Noch heute ist der Mammon der höchste Gott, weshalb sollte es damals anders gewesen sein?

Schön wäre, wenn man einen Beleg dafür finden könnte, dass Cusanus bereits in Zeiten des Buchdrucks lebte und publizierte. Darauf deutet schließlich alles in seinem Werk hin.

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11 Jahre 5 Monate her #9572 von *CD
Ja, das mit dem Buchdruck ist mysteriös - mehr als die Anmerkung 36 im erwähnten Werk fiel mir dazu auch nicht ein...

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