Neue Erkenntnisse zur Jesuskonstruktion

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11 Jahre 2 Wochen her - 11 Jahre 2 Wochen her #9730 von Tuisto
Oh, beinahe hätte ich es vergessen, deshalb hier kurz eingeschoben:

Scaligers lebten in Agen, das liegt in Aquitanien.
Joseph Justus ging in der Hauptstadt Bordeaux bis 1555! zur Schule.

de.wikipedia.org/wiki/Julius_Caesar_Scaliger
de.wikipedia.org/wiki/Joseph_Justus_Scaliger

War also er oder sein nicht minder berühmter Vater Julius Caesar das wahre Ego hinter Victorius (= der Siegreiche/der Eroberer) von Aquitanien?

Wir können wohl sicher sein, dass dem so war!

Vielleicht kam auch der Skythe = Gote Dionysius Exiguus aus dem gleichen Eck!

Toulouse/Tolosa liegt in der Nähe von Agens und war einst die Hauptstadt der Westgoten, die ursprünglich aus Thrakien kamen.

"Toulouse war unter dem Namen Tolose eine wichtige gallische Stadt, welche sich damals acht Kilometer südlich bei Vieille-Toulouse befand. Hier trug sich 106 v. Chr. der Raub des Goldes von Tolosa durch Quintus Servilius Caepio zu. Toulouse wurde ab diesem Zeitpunkt eine wichtige Stadt des Römischen Reichs und Tolosa (lat.) genannt. Es war die Hauptstadt der Provinz Gallia Narbonensis zwischen Mittelmeer und Atlantik und hatte zwischen 20.000 und 50.000 Einwohner. Etwa im Jahr 8 v. Chr. wurden die Einwohner, vermutlich auf römischen Befehl, an die Stelle der heutigen Stadtmitte umgesiedelt. Seit dem 4. Jahrhundert war Toulouse Sitz des Erzbistums Toulouse. Zahlreiche Straßen in der Toulouser Innenstadt folgen noch dem Grundriss der römischen Siedlung.

413 wurde Toulouse Teil des Westgotenreichs. 418 schlossen die Westgoten einen Pakt mit dem römischen Kaiser. 507 kam es zur Niederlage des Westgoten und so zum Ende des Toulouser Westgoten-Königreichs. 721 wurde die Stadt in der Schlacht von Toulouse mehrere Monate von Arabern erfolglos belagert. Zwischen 781 und 843 war Toulouse Sitz des Königreichs von Aquitanien, danach erfolgte die Gründung der selbständigen Grafschaft Toulouse. In dieser Zeit war die Stadt Zentrum der Languedoc-Kultur.

1208 rief Papst Innozenz III. nach der Ermordung seines Legaten Pierre de Castelnau zum Kreuzzug gegen die Albigenser auf. Der Aufruf hatte Erfolg. Die Stadt wurde geplündert. 1228 gab Graf Raimund VII. von Toulouse nach einem zermürbenden und zerstörerischen Krieg von fast 20 Jahren den Widerstand auf und unterschrieb den Vertrag von Paris (1229).

1271 wurde Toulouse unter die Herrschaft der französischen Krone gestellt, blieb jedoch bis 1790 weitgehend unabhängig. Obwohl zur Zeit der Reformation viele Protestanten in Toulouse lebten, stellte sich die Stadt in den Religionskriegen auf die römisch-katholische Seite. 1562 wurden ca. 4000 Hugenotten ermordet." Wiki
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11 Jahre 2 Wochen her - 11 Jahre 2 Wochen her #9731 von Tuisto
Zitat aus dem anonymen Traktat:

Die Osterfestrechnung des Victorius von
Aquitanien
Universität Paderborn – WS 2006/07
HS: Zwischen Schöpfung und Apokalypse – Kalender und Komputistik im Mittelalter


"3. Die Ostertafel des Victorius:
Die Ostertafel enthält neben der Zählung der Konsuln eine Zeitrechnung nach der Passion
Christi. Dies war die entscheidende Neuerung. Victorius zählte das erste Mal die Jahre „nach
Christus“. Allerdings geht er von der Passion Christi aus, die er in das Jahr 28 n. Chr. datiert.
Erst Dionysius Exiguus zählt von der Geburt Christi an („Inkarnationsära“). Victorius lässt
bei seiner Entscheidung, anders als später Dionysius Exiguus, keine theologische Motivation
erkennen. Dionysios äußert, dass man nicht weiter nach einem gottlosen Christenverfolger
und Tyrannen (Diokletian) zählen solle. Victorius scheinen dagegen eher praktische
Erwähnungen zu der neuen Zählweise gebracht haben, da die Konsullisten sehr unzuverlässig
waren.

Bruno Krusch bezeichnet die Ostertafel des Victorius sogar als „ungefähren Tiefstand der
Konsullisten-Literatur“, es wimmelt in der gesamten Liste ab anno I von Fehlern. Für die
ihm nachfolgenden Jahre hatte Victorius aber Raum gelassen, der von diversen Abschreibern
genutzt wurde, um die Konsulliste weiterzuführen. Diese Aufzählungen sind von höherem
historischem Wert als die des Victorius."

Da haben wir sie wieder, die "Emendation".
Der Idiot Victorius kennt die richtige Reihenfolge der Konsuln nicht, seine Epigonen sind da "von höherem historischem Wert"

Doch bleiben wir weiter beim 28-jährigen Sonnen- und beim 19-jährigen Mondzirkel.

Victorius setzt den Tod Christi in das Jahr 28 AD.
Damit wäre er im 28er Zirkel des Exiguus, der 0 AD startet.

Zitat aus dem Anonymus:
"Das erste Jahr der victorianischen Periode ist wie schon angesprochen 28 n. Chr., das
angebliche Passionsjahr. Um das Jahr n. Chr. zu finden, welches einem Jahr der Osterperiode
des Victorius entspricht, muss man also 27 addieren resp. die Summe um 532 vermehren.
Bsp.: 510 Victorius = 537 n. Chr.
1 Victorius = 28 oder 560 n. Chr.
Die Tafel liest sich wie folgt.
Für das Jahr 1 Victorius gibt die Tafel an: 28 oder 560 n. Chr"

Man könnte das auch so definieren, dass Exiguus den 532-jährigen Zirkel des Victorius um 28 Jahre von 28 AD (Tod) in das Jahr 0 (Zeugung)zurück verschob.

Aber Victorius schrieb auch , dass sein 19-jähriger Zirkel -5200 startete.
Er fällt damit weitergerechnet in die Jahre 6 AD und 25 AD.
Das Jahr 28 ist somit das Jahr 4 im Mondzirkel, (25 = 1. Jahr und 28 = 4.Jahr)

Nun ist es ein leichtes zu prüfen, wo der gemeinsame Ausgangspunkt liegt, denn irgendwo im 532-jährigen Zyklus müssen sich beide treffen.

Das ist 196 AD der Fall. (196 - 28 = 6 x 28 und 196 - 6 = 190 oder 10 x 19)

Diese Zahl sagt uns nicht viel, weshalb wir weiterrechnen:
196 + 532 = 728 (= 2 x 364 Jahre = Tage des essenischen Kalenders)
728 + 532 = 1260!!

1260 des Fiore ist eindeutig das wahre Ausgangsjahr der Berechnungen des Victorius!
Es führt uns permutierend in das Kabbalajahr 2016 und 2061 des Isaac Newton!

Schließlich geht es um:
"Zwischen Schöpfung und Apokalypse – Kalender und Komputistik im Mittelalter"
wie in Paderborn gelehrt.

Somit verstehen wir auch die Intention hinter den Zahlenreihen, die sich aus Victorius und Exiguus ableiten lassen.

6 AD als Ausgangspunkt des Victorius führt zu 538 AD.
0 AD als Ausgangspunkt des Exiguus führt zu 532 AD.

532 ist die Permutation von 253 = 25.3. Zeugung und Todesdatum des Moshiach "Ben Joseph" oder Jesus.
538 ist die Permutation von 358, dem Zahlwert des kommenden Moshiach "Ben David" (= 424)

6 AD - 28 = -22.
Die 22 Schöpfungsbuchstaben erschaffen die 0 (den ersten und siebten Tag der Ruhe)
Es folgen die 6 Schöpfungstage im Sonnenzirkel.

-22 > 0 > +6 und weitergerechnet
258 (Rom Lupus Protospatharius Barensis)
Basileus:
"Aus der genannten Stelle wird ersichtlich, daß der Anfang der Welt (initio mundi) hier im Jahre 5199 vor dem Beginn der Anno-Salutis-Zählung war (6281-1082). Außerdem - und darum geht es hier vor allem - wird die Gründung Roms (ab urbe condita) nach dem Beginn der Anno-Salutis-Zählung gesehen, und zwar im Jahre 258 (1082 - 824)."
de.geschichte-chronologie.de/index.php?o...le&id=116&Itemid=121

370 (Zoe/Eva)
538 (358 Messias/385 Schechinah)
622 Mohammed/Islam
2022 Ziel

Von 6 AD bis 538 AD haben wir einen großen Osterzirkel von 532 Jahren, folglich liegt 538 auch im 19er Zyklus.

Wie gesagt, 6 AD bei Victorius ist aus dem 19-jährigen Mondzirkel, beginnend bei -5200 abgeleitet.

Lässt man den Sonnenzirkel gleichzeitig starten, kommen wir, wie oben gezeigt, in die Jahre -20/+8, somit in eine 2 Jahresverschiebung zum Jahr 6 und in eine Spiegelsituation zu Scaligers -8/+20, aus -4712 berechnet.

Wichtig sind die daraus abgeleiteten Zahlen:
260 AD (JHVH)
344 (Anzahl Torahverse x 17 als auch 1000 - 656 = 344, das ist QRST - Messias in griechischer Gematrie = 344 = 4 x 86, die Elohim)
540 (analog zum 5.4.0, dem Jesusstartpunkt im Kalender)
848 (= 2 x 424 oder der II. noch kommende Messias namens Moshiach Ben David = 358-52-14 = 424)

Exis Zahlenreihe führt uns natürlich auch in das Jahr 1260, denn 45 (Adam) x 28 = 1260!
Und ebenso natürlich führt sie in die Jahre 2016 (= 72 x 28) und 2240 AD (= 6000 Jüdisch), denn 2240 = 80 x 28.

Wir müssen noch eine Ergänzung oder Emendation machen:
-5200 ist falsch. Richtig ist -5199.

Starten wir von hier den 28-jährigen Sonnenzirkel, kommen wir in das Jahr -19.
Wir sehen, dass man nun in den Mondzirkel wechseln kann:
-19 > 0 > +19

Mit Sicherheit wurde so auch verfahren.

Wir finden dann automatisch die Anno Mundis -5491 (25.3.5492 BC des Anianos) und -4712 (4713 BC des Scaliger).

Von -5491 rechnete man bekanntlich 11 große Osterzyklen x 532 Jahre bis 360 AD.
361, das Jahr 1 des 12. Zyklus ist 19 x 19.

Hierzu mal ein Zitat aus dem Illig Forum vom 29.5.2007; Beitrag 31

"Bei Strobel findet sich noch ein weiteres gutes Beispiel für die Abhängigkeit der späteren byzantinischen Geschichtsschreibung von der Komputistik. Es geht um den ägyptischen Mönch Anianus, „der wahrscheinlich als Erfinder der 532jährigen Periode zu gelten hat.“ Dazu Strobel (1977), S. 297:

„Syncellus berichtet über die Struktur seiner [des Anianus, jb] Weltära, die aus 11 Paschalzyklen von 532 Jahren bestand (= 5852 Jahre). Nach traditioneller Weise, offensichtlich nach dem Vorbild Hippolyts, wurden Jesu Empfängis und Geburt auf das 5500. und 5501. Jahr gesetzt, das umgerechnet identisch ist mit 7/8 bzw. 8/9 n. Chr. Anianos unterlief also ein entscheidender Fehler von 7 Jahren, den bereits sein Zeitgenosse Panodoros erkannte und verbesserte.
Das Jahr 361 galt ihm als das 5853. Jahr der Welt (= Jahr 1 des 12. Zyklus). Das 5500. Jahr (= 5852 – 353) war somit gleich dem Jahre 361 – 353 = 8 n. Chr. (genauer: 7/8 n. Chr.). Mit anderen Worten: das herkömmliche Geburtsjahr (= 1 v./1 n. Chr.) ist fälschlich zum 5493. Jahr der Welt geworden. Das neu errechnete dagegen ist unversehens auf 8/9 n. Chr. hinaufgerückt. Anlaß hierzu war die kalendarische Situation des Jahres 361 n. Chr., an dem nach alexandrinischer Rechnung der 19jährige Mondzyklus und der 28jährige Sonnenzyklus die Ziffer 1 aufwiesen, was für Anianos der günstige Anlaß für eine Neukonstruktion des Kalenders und der Weltchronologie war.
Es ist nicht genau bekannt, wann Anianos am Werke war. Feststeht, daß ihm die ganze Zeit zwischen 360 bis 410 n. Chr. vorbehalten werden muss.“

In einer Fußnote zum letzten Satz heißt es:

„Üblicherweise setzt man […] Anianos kurz nach Panodorus an […], diesen zwischen 395 und 408, jenen dagegen um 412. Beide gelten als Zeitgenossen […]. Für unseren Zusammenhang ist wichtig, daß Anianos durch Panodoros berichtigt wurde. Seine Kalendertätigkeit muß vor diesem liegen, was eine größere Nähe zu Epiphanius bedingt. Wahrscheinlich darf man dem Jahrzehnt nach 360 n. Chr. den Vorzug für Anianos geben.“

www.fantomzeit.de/?p=142
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11 Jahre 1 Woche her - 11 Jahre 1 Woche her #9736 von Tuisto
Ich habe geschrieben:
"Es wird in der Literatur immer wieder behauptet, dass der Sonnenzirkel mit Startpunkt -8 (= 9 BC) oder 20 AD von Exiguus eingeführt wurde.

Ein Beispiel auf S. 22, § 33:
books.google.de/books?id=pTdgAAAAcAAJ&pg...r%20christus&f=false

Ich habe deshalb die Argumenta des Exiguus erneut studiert.
Dort findet sich in den Algorithmen allerdings nur die Indiktion, die man, setzt man sie auf den 1.1. wie Exiguus (normal ist der 1.9. des Vorjahres oder andere Daten) im proleptischen byzantinischen Startjahr -5507, -2 oder z.B. 313 AD oder 523 AD beginnen lassen kann.

Den Mondzirkel mit GZ 1 setzt er ebenso eindeutig in seinen Argumenta in das Jahr 532 (oder 0)."

Das ist im Prinzip richtig.
Kerstin Springfeld schreibt das Gleiche auf S. 174:
"Dionysius Exiguus erwähnt den Sonnenzirkel nicht"
books.google.de/books?id=O_3klkX4sCwC&pr...#v=onepage&q&f=false

Aber er zeigt natürlich im Argumentum IV den Algorithmus zur Berechnung der Konkurrenten, das sind die 7 Wochentage, wie sie auf den 24. März im JK fallen.

Die Konkurrente dient der Bestimmung des von Ulrich Voigt sinnigerweise so getauften "Watums", das ist die Kombination aus Wochentag und Datum.

Für das Jahr 525 gibt Exi die Formel, die uns zum Tag 2 = Montag führt. (1 = Sonntag)

Alle 28 Jahre (das ist der Sonnenzirkel) kehrt das gleiche Watum im JK garantiert wieder.
Das kommt natürlich auch schon während der 28 Jahre vor, doch die Berechnung dazu ist komplizierter, weil additiv und davon abhängig, wo das Schaltjahr innerhalb der 4 Jahre liegt.

Rechnen wir nun von 525 ausgehend 532 Jahre zurück, müssen wir wieder einen Montag auf dem 24.3.(-7) haben, was natürlich der Fall ist.

Da der Sonnenzirkel des Scaliger -8 startet, können wir sicher sein, dass er am Sonntag, dem 24.3.-8 begann.

Damit beginnt auch, zumindest scheinbar, Exiguus -8 und nicht 0 mit seinem Sonnenzirkel.

Aber so einfach ist das nicht, denn wir haben 2 Jahresbeginne: den 1. Thot ägyptisch/koptisch am 29./30.8 und den 1.1. römisch.

Wie ich ebenfalls geschrieben und bewiesen habe, wurde Jesus Geist (Neschamah) am 30.08.-1 geboren, dem Neujahrstag der Ägypter und Juden in diesem Jahr. Der 24.3.-1 war wie im Jahr 525 des Exiguus ebenfalls ein Montag, folglich der 24.3.-2 ein Sonntag!

Am 1.1.-2 aber begann der wahre Geburtszyklus von Jesus mit der 2. Schöpfung, die an einem Dienstag begann und mit dem 6.1.-2 an einem Sonntag mit der Zeugung von Jesus im AIN (=61) ihren eigentlichen Startpunkt hatte.

Nun ist es aber so, dass der Sonnenzirkel sowohl an einem Sonntag, als auch an einem Mittwoch starten kann, denn Mittwochs wurden Sonne und Mond erschaffen, zwischen denen Jesus als Sieger steht.
Jesus wurde daher sowohl an einem Mittwoch als auch an einem Sonntag gezeugt und geboren.

Der 24.3. des Jahres 0 war natürlich ein Mittwoch.
Der 24.3. der Jahres 28 von Victorius war folglich ebenfalls ein Mittwoch!

In welchem Anno Mundi Jahr startete der Sonnenzirkel demnach tatsächlich?

Natürlich am Sonntag, dem 24.3.-6000! (Denn von Adam bis Jesus verflossen 6000 Jahre und nicht 4000 Jahre)
Und am Sonntag, dem 24.3.-5244, nämlich 5200 Jahre vor der Einführung des JK -44. (Siehe auch Trithemius)
Und ebenso natürlich am Sonntag, dem 24.3.-4712 des Scaliger (Exiguus, Gauricus, Nostradamus, Jupiterquadrat)
Aber wir dürfen auch nicht die Erev Rav (= 474) vergessen, um derentwillen sich irgendwie alles verzögert.
Deren Startpunkt war 28 Jahre früher, am Sonntag, dem 24.3.-4740.
4740 = 60 x 79 (= Gold). Es ist eben doch alles Gold, was glänzt!
Nämlich das goldene Kalb, das die Erev Rav erichteten!
www.torah.org/learning/perceptions/5770/kisisa.html

Am 7.4.0 (analog 4740) wurde Jesus Ruach gezeugt, seine goldene Seele, Zeir Anpin, das kleine Gesicht.

Uns interessiert daher neben dem Osterzirkel zurück von -4712 nach -5244 noch ein weiterer zurück nach -5776.
Von der alexandrinischen Schöpfung -5492/5491 bis zur Märtyrerära 284/285 sind es nämlich auch 5776 Jahre. Das heißt, der 1.1.1 koptisch ist der 1.1.5776 seit ägyptisch-alexandrinischem Schöpfungsbeginn.

Es geht in der Komputistik bekanntlich um die Apokalypse, die für 5776 bis 5778 jüdisch berechnet wurde.
Das sind unsere Jahre 2016 bis 2018!

Dazwischen liegt 5777, die goldene Zahl der Erev Rav, jener Sonnenanbeter von Sorath (666) und Nakiel (111), wenn sie denn erwachen.

"And all the exile and destruction of the Temple and all the tribulations - it is all [the result] of Moshe Rabbeinu's accepting the `erev rav, and all the brash and evil men of the generation are of them, that is to say from their souls, that they are an incarnation of them." - Tikkunei Zohar, p. 193.

"Just like roses are sown amongst the thorns, which are a protection for the roses, so the Jewish people are in exile amongst the `erev rav in order to speed up their redemption, and for this reason the thorns have not ceased - Tikkunei Zohar p. 54 [this means that the troubles we are suffering from them serve to speed up the time of the end]."

"The entire 974 generations (Hagiga 14.) which are `Erev Rav which are the souls from the world of chaos, G-d transplants them every generation, and they are the bold-faced of the generation. Our Sages said that in the period of "messiah's footsteps" impudence will become great... and the `erev rav will return to be the shepherds of Israel" - Safra ditz'ni`utha, chapter 1, beginning with the words "They were not watching" (3)."

www.vilnagaon.org/gaon/Erev_Rav.html

974 x 2 = 1948: Abraham und Israel
974 x 6 = 5844: Torah
Weinreb:
"Die Zahl 6, oder in der höheren Potenz 600.000 bezeichnet alles am Ende der 6. Phase, wenn man am Punkt des Unterganges der Welt steht. Man denke an das Ende des 6. Tages im Paradies, an die 600 Jahre Noachs, wenn die Flut kommt und der Welt ein Ende setzt, oder die Zahl 600.000 der Kinder Israels beim Auszug aus Ägypten. Wenn die Welt endet, tritt im Wesentlichen die Zahl 6 auf. Die Zahl 6 bedeutet also auch hier auf die höchst mögliche Zahl in der Vielheit hin, bevor die 7 (z.B. Shabbat) auftritt, die ALLEM ein ganz anderes Aussehen gibt."


5844 = 16 x 365,25

Schließlich geht es um:
"Zwischen Schöpfung und Apokalypse – Kalender und Komputistik im Mittelalter"
wie in Paderborn gelehrt.
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11 Jahre 2 Tage her - 11 Jahre 2 Tage her #9741 von Tuisto
Der 2-Jahresshift (= chronologischer Betrug) bei Calvisius.

Um die nachfolgenden Berechnungen richtig zu verstehen, muss ich nochmals den 2-Jahresshift bemühen, diesmal anhand von Calvisius, der ja das erste große chronologische Werk auf der Basis der Emendatione von Scaliger schrieb.

Unabdingbar zum richtigen Verständnis sind auch hier der Sonnenzirkel und der Mondzirkel, den Calvisius zu jeder Jahreszahl hinzufügt. Damit erkennen wir zur Zeitenwende hopfenleicht den Betrug, den die spinnernden Historiker natürlich "übersehen " haben.

Hier das Original, S.423 ff.

books.google.de/books?id=3kw_AAAAcAAJ&pg...epage&q=1482&f=false

Wir werden das Original im Weiteren noch benötigen, um die gesamte komputistisch-apokalyptische Christus-Konstruktion von Trithemius, Gauricus, Middelburg, Scaliger, Calvisius, Nostradamus etc. zu verstehen.

Calvisius schreibt auf S. 423:

Anno Mundi 3947, Ante C(hristus)N(atus) 1, Sonnenzirkel 7, Mondzirkel 18

Dann ohne christliche Angabe nur:
Anno Mundi 3948, SZ 8, MZ 19

Weiter ohne christliche Angabe:
Anno Mundi 3949, SZ 9, MZ 1

Jetzt folgt richtig:
Anno Mundi 3950, Aere Christiana 1, SZ 10, MZ 2

Daraus folgt:
3950 = 1 AD
3949 = 0 AD (1 BC)
3948 = -1 (2 BC)
3947 = -2 (3 BC) und nicht 1 BC (1 Ante Christum), wie von Calvisius angegeben.

Damit sind alle seine Daten "vor Christus" um -2 Jahre zu korrigieren.

Rechnet man aber wie ich astronomisch mit der 0, dann korrigiert man um -1.

Beispiel:
Für Anno Mundi 3941 = A.C.7 hat Calvisius SZ 1 und MZ 11.

Das gilt, historisch gerechnet, also um -2 Jahre reduziert, heute für 9 BC, aber astronomisch gerechnet für -8.

Nochmal:
3947 ist bei Calvisius 1 vor Christus
3950 ist bei Calvisius 1 nach Christus.

Es fehlen also die Jahre 3948 und 3949 als chronologische Weiterzählung von 1 vor Christus (3947) zu 1 nach Christus (3950). Damit verfälscht er die Weiterzählung des SZ und MZ in der Zeit vor Christus um 2 Jahre, obwohl er sie wunderbar verschleiert unterbringt.

Deshalb schreibt er wohl auch auf S.162 über das wahre Geburtsdatum Christi, dass die wahre christliche Epoche 2 Jahre früher anzusetzen sei: 750 AUC statt 752, AM 3947 statt 3949 usw.

Da Calvisius den Tod von Jesus komputistisch völlig richtig auf den 3.4.33 AD und die Auferstehung auf den 5.4.33 AD datiert (S. 438), wird verständlich, dass er von dem Jahr 33 der christlichen Aera, aber vom Jahr 35 seiner wahren Geburt spricht.

Die 2 Jahre sind da und sie fehlen doch!

Wir kommen bei Trithemius, Hebron und Rom gleich darauf zurück.
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11 Jahre 2 Tage her - 11 Jahre 2 Tage her #9742 von Tuisto
Ach so, das habe ich vergessen:

Auf S. 167 schreibt Calvisius in Bezug auf den Tod Christi (rechts unten):

...quam anno vulgatae aerae Christianae 33.
anno vero aetatis CHRISTI 35.
anno quarto Oympiadis 202...

books.google.de/books?id=3kw_AAAAcAAJ&pg...atis%20%2035&f=false

Unabhängig davon ist seine Beweisführung zum Todesjahr und Todes-Zyklus perfekt.
Es existiert keine andere Lösung!
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11 Jahre 1 Tag her - 11 Jahre 1 Tag her #9744 von Tuisto
Zwischendurch weitere Infos zu Victorius von Aquitanien:

Krusch schrieb in den Studien zur christlich-mittelalterlichen Chronologie S. 11/12 folgendes:

"Was wir über Victorius wissen, verdanken wir der wichtigen Literaturgeschichte des Gennadius: De viris illustribus, c.893. Er war Aquitanier, und Mabillion (1709) behauptet, er sei aus Limoges gewesen.

Doch jetzt kommt´s:
"Die Nachricht, dass Victorius Aquitanicus Lemovicensis urbis calculator gewesen sei, geht auf Paulus de Middelburg zurück, der sich auf eine (natürlich unauffindbare) Papst Hilarius Birographie bezieht."

Hilarius soll bekanntlich Victorius beauftragt haben.

Middelburg war Freund von Gauricus und Scaliger Sen. Mehr braucht man wohl nicht mehr zu wissen!
Alles Fakes - durch und durch - von dieser Gruppe und einigen ihrer Vorgänger ersonnen!

Gennadius of Marseilles:
ILLUSTRIOUS MEN:
An Appendix to St. Jerome's De Viris Illustribus

Chapter LXXXVIII.

Victorius the Aquitanian, a careful reckoner, on invitation of St. Hilary bishop of Rome, composed a Paschal cycle with the most careful investigation following his four predecessors, that is Hippolytus, Eusebius, Theophilus and Prosper, and extended the series of years to the year five hundred and thirty-two, reckoning in such wise that in the year 533 the paschal festival should take place again on the same month and day and the same moon as on that first year when the Passion and resurrection of our Lord took place.

www.voskrese.info/spl/gennadius.html

Richtiger wäre wohl gewesen zu schreiben, dass das Jahr 1 des Victorius unserem Jahr 28 AD entspricht.
533 Jahre später begann sein zweiter Zirkel folglich 560, während Exiguus tatsächlich mit dem Jahr 0 als erstem Jahr startete. Sein neues Startjahr 533 im Zirkel ist folglich das Jahr 532 AD.

"Calculator Scrupulosus" hat ihn Gennadius genannt, so Krusch auf S. 12. und weiter auf S. 15 Victorius kommentierend: "Der calculator scrupulosus war ein ganz beschränkter Kopf und außerdem noch nicht mal ehrlich"

Middelburg war einer der klugen Anführer der Betrügergruppe:
"Paul stammte aus Middelburg in den Niederlanden, ein Familienname ist unbekannt, eine italienische Quelle nannte ihn Paolo di Adriano[1]. Sein Patenkind Julius Caesar Scaliger nannte ihn „Omnium sui sæculi mathematicorum … facile princeps“ (Fürst der Mathematiker seines Jahrhunderts).

Middelburg gab seinem Patenkind Scaliger übrigens den Vornamen Cesar!
de.wikipedia.org/wiki/Paul_von_Middelburg

Man möge sich auch nicht darüber hinwegtäuschen, dass Middelburg um 1513! angeblich gegen das Auslassen von 10 Tagen im Kalender war. Das war alles längst im 13.Jahrhundert fixiert worden, in der Zeit, als die Alfonsinischen Tafeln erstellt wurden, deren Jahreslänge von ca. 365,2425 Tagen die gregorianische Kalenderkommission folgerichtig noch 1582 akzeptierte und zur Grundlage der Reform machte. Die richtige Länge von 365,2422 Tagen war nämlich schon durch sorgfältige Messungen und Mittlungen der tropischen Jahreslängen, über einen längeren Zeitraum hinweg, bekannt
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