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Neue Erkenntnisse zur Jesuskonstruktion

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11 Jahre 8 Monate her #9465 von *CD
Die Frage pro oder kontra Katastrophismus wurde rein ideologisch in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts entschieden - die heimtückischen Angelsachsen haben natürlich wieder einmal obsiegt...
Aber diese Geschichte hat eine Pointe... was sag' ich: eine?
:-)

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11 Jahre 8 Monate her #9466 von berlinersalon

Gründung Tausender Neustädte in Mitteleuropa im ausgehenden MA in Zweifel stellen

die grundlegende festlegung der besiedlungsstrukturen
hat nichts mit der ökonomischen und politischen gestaltung dieser strukturen zu tun

mit der entwicklung der technischen fähigkeiten
und den politischen umbrüchen veränderten sich auch aufgaben und möglichkeiten

heute zb kämpfen in der hansestadt werben
die menschen um den erhalt der schulbildung im ort
die beispiele gesellschaftlicher veränderungen lassen sich weltweit betrachten
(ein wenig sozialistische schulbildung hätte auch dir sicher nicht geschadet)

von Nord- und Ostseevölkern, deren Heimat zerstört wurde. Die Überlebenden begaben sich auf die Flucht.

& dazu benötigst du allen ernstes eine außerirdisch erhoffte katastrofe
in was für einer sterilen disneywelt lebst du eigentlich

Sie berichten unisono davon, dass das Pest-Ereignis aus dem Himmel kam und vermutlich im indischen Ozean niederging.

sags doch einfach daß du bildsozialisiert wurdest
& dir eigene analysen und betrachtungen aber auch soetwas von fremd sind
daß dieser geistigen festung nicht einmal eine gewisse altersweisheit etwas anhaben kann

aber vielleicht
schaut bei dir ja noch ein wirkliches wunder vorbei
bei deinem potential sollte das möglich sein wenn du den flegeljahre erst einmal entwachsen

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11 Jahre 8 Monate her - 11 Jahre 8 Monate her #9467 von Tuisto
Warum legst Du Dich nicht zu Darwin und Marx in den Sarg und kraulst ihnen in ewiger Dankbarkeit ihre Bärte?
Schließlich sind es die Bärte Deiner Propheten!

Heute erreichte mich eine Mail von Chris Marx, deren Inhalt ich niemandem, auch Dir nicht, lieber Wolfgang, vorenthalten will, steht in ihr doch nur die Wahrheit, nichts als die reine Wahrheit, geschreiben als Rüge für einen jener (ge)wissenlosen Artikelautoren:

"Der "Irrtum", zu leugnen was jeder mit informiertem Hausverstand einigermassen versehene Mensch beobachten kann, ist weitaus stärker anzuprangern als es im Kommentar (1) geschieht, ganz abgesehen von der Rüge an den Artikelautor, der uns & sogar Kindern ohne jede Recherche & vollkommen (ge)wissenlos Gemeinplätze der Uniformitätstheorie auftischt.
Alle Philosophien, Religionen & v.a. Wissenschaften verdrängen & verfälschen dazu reale Natur & Geschichte (die "so sind wie sie sind") durch absurde Theorien, leugnen die traumatisierenden Katastrophen, deren Spuren Darwin beschreibt. Dieser Theologe war also ein Katastrophenleugner, gleichzusetzen mit einem heutigen Holocaustleugner: weil nämlich das Leugnen realer Natur & Geschichte zum irrationalen Verhalten des Kollektivs in Wissensklitterung, Holokaust, Krieg, Heilsplänen, Terrorismus, zerstörerischer Technologie & Ökonometrie führt. Derartigen Schmarren zu verbreiten ist deshalb nicht allein noch dümmer, als eine Schöpfungsgeschichte darzustellen, die immerhin ehrlich in zeitgenössischem Weltverständnis & ereignisaufzählend anstatt epochenfantasierend berichtet wird, sondern im wissenschaftlichen Sekuritätswahn (die Erde habe in Hunderten von Millionen[!] Jahren durch katastrophische Vorgänge im Sonnensystem nichts zu befürchten) für das Wohlergehen der Menschheit auch ausserordentlich gefährlich.

Fazit: Darwin & seine Epigonen gehören als Katastrophenleugner in die Kategorie Holokaustleugner -- sie mögen sich i/S Natur & Geschichte auf logisch qualifizierte Sachlagen beschränken.
Letzte Änderung: 11 Jahre 8 Monate her von Tuisto.

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11 Jahre 8 Monate her - 11 Jahre 8 Monate her #9468 von berlinersalon

zu Marx in den Sarg

ich denke der hat dir dieses grenzdebile gewinsel gepostet

will das k&k - kombinat jetzt die rechte karte präsentieren
um ihre intellektuellen mißerfolge jetzt auch noch ins ängstliche zu steigern
da fällt mir nur induzierter abartig - geistiger durchfall zu ein

mal unter uns - das liest sich doch wie der schiere alterswahnsinn
eines stockreaktionären kopfes der sich nicht vorstellen kann / möchte
daß sein gesellschaftssystem als grundlage ein zyklisch monströses schlachtfest feiert
& dessen schwacher charakter ihn lieber in kosmische beliebigkeit abgleiten läßt

aber
das kennst du ja wohl auch zur genüge
dieses geseiere informierten hausverstandes beim mißhandeln der fakten
in der siegesgewißheit dürrer lächerlichkeiten

das ändert natürlich nichts daran
daß jede art von katastrofe durchaus vorstellbar

ps am rande - was hat nach eurem verständnis
eine "organisch bedingte" katastrofenverdrängung mit einer
ideologisch bedingten katastrofenleugnung zu tun

eure kombinatseigenen katastofischen schreibtischspiele
können nach eurem verständnis doch keine organisch induzierten wissenslücken schließen

nenne einen einzigen grund
der das allgemeinwissen umpolen sollte und dessen nichtbefolgen
solche "marxistischen" ausfälle auch nur ansatzweise rechtfertigen könnte

oder verlangt ihr nur den glauben der euch geistig beseelt

Letzte Änderung: 11 Jahre 8 Monate her von berlinersalon.

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11 Jahre 8 Monate her #9469 von Allrych
Die Theorie des Katastrophismus hat eine logische Bruchstelle:

Wie soll etwas von vorherigen Epochen überliefert sein, wenn eine Katastrophe einen vollständigen Kulturbruch verursachte?

Nicht einmal zwischen "Römerzeit" und "Mittelalter" ist ein vollständiger Bruch nachzuweisen. - Und das war vor vielleicht 300 Jahren.

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11 Jahre 8 Monate her - 11 Jahre 8 Monate her #9470 von Tuisto
Niemand hat von einem vollständigen Kulturbruch gesprochen.
Beendet wurde die Antike - indem die Städte durch die Katastrophenserien zerstört wurden.
Das technische Know how blieb weitestgehend erhalten.
Die Erinnerung an die Vergangenheit hingegen wurde durch die Kollektive (PRW-Kombinat), die das Wissensmonopol hatten, weitestgehend verdrängt, vorhandene Literatur vernichtet und eine neue Geschichte und Chronologie geschrieben.
Sonst gäbe es schließlich Deine Matrix nicht, Allrych!

ps am rande - was hat nach eurem verständnis
eine "organisch bedingte" katastrofenverdrängung mit einer
ideologisch bedingten katastrofenleugnung zu tun


Die organisch bedingte Katastrophenverdrängung ist individuell, die ideologische Verdrängung durch die Kollektive ist übergeordnet. Sie ist quasi das Gravitationsgehirn der Menschheit oder der ganzen Erde. Man nennt es auch morphogenetisches Feld oder Akasha-Gedächtnisraum.
Letzte Änderung: 11 Jahre 8 Monate her von Tuisto.

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11 Jahre 8 Monate her - 11 Jahre 8 Monate her #9471 von Tuisto
Ich möchte aber doch wieder zu meinem Thema zurückkommen.

Es ist in höchstem Maße erstaunlich, dass man im 16. und 17. Jahrhundert noch unschlüssig war, ob man gemäß Exiguus die Geburt von Jesus in das Jahr 1, in das Jahr 1 vor 1, oder gar in das Jahr 2 oder 2 vor 1 zu legen hätte.

Dabei sind doch die Kölner Annalen um 800 geschrieben eindeutig:
Sie setzten die Geburt in das Jahr 533.
Geht man einen großen Osterzyklus von 532 Jahren zurück, landet man automatisch im Jahr 1.
Zudem hat Exiguus eindeutig den 1.1. als Jahreswechsel bestimmt, wie später die GK-Reformer.

Hier der Text:
www.ceec.uni-koeln.de/ceec-cgi/kleioc/00...22%7Ckn28-0103_9r%22

S. 9r

und zu Exiguus:
Dionysius erkannte nun im Jahr 241 nach Diokletian (525 n. Chr.) folgendes: Mit dem Jahr 247 nach Diokletian (531 n. Chr.) werden 13 Metonische Zyklen innerhalb dieser Ära vergangen sein. Gestützt auf andere Quellen wusste er, dass zwischen dem Beginn der Ära Diokletians am koptischen Neujahrstag 1. Tout des Jahres 1 nach Diokletian (29. August 284) und dem Ende der Herrschaft des Königs Herodes, in etwa fünfzehn weitere Metonische Zyklen, also 285 Jahre verflossen sein mussten. Dies ergäbe einen kompletten alexandrinischen Zyklus zu 532 Jahren.

Er beschloss deshalb auf seine Tafeln ab dem Jahr 248 nach Diokletian (in römischem Stil mit dem 1. Januar als Jahresbeginn, also etwa 4 Monate später), auch die Jahresangabe anni ab incarnatione Domini, lateinisch für „Jahre nach der Inkarnation des Herrn“ zu schreiben. Letztere ist im Vergleich zur ersteren um genau 284 (15 × 19 − 1) Jahre erhöht, was wiederum bedeutet, dass der vorangegangene, gerade ablaufende, alexandrinische 532-Jahre-Zyklus mit dem geschichtlichen Jahr 1 v. Chr. begonnen haben muss. Über ein genaues Jahr für die Geburt Jesu von Nazaret (Jahr 1 v. oder n. Chr.) äußert sich Dionysius Exiguus, entgegen vielen anderslautenden Behauptungen, aber nicht explizit. Später errechnete man, dass das Jahr 1 n. Chr. dem römischen Jahr DCC.LIV (754) ab urbe condita entspricht, seit der legendären Gründung Roms.
Letzte Änderung: 11 Jahre 8 Monate her von Tuisto.

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11 Jahre 8 Monate her #9472 von *CD

Tuisto schrieb: Ich möchte aber doch wieder zu meinem Thema zurückkommen.


Leider lässt sich dieses katastrophale Thema nicht so leicht beiseite schieben!

Zur ideologischen Basis des Darwinismus: Ein politischer Heisssporn namens Lyell war hier einer der Haupttäter; er war ein Parteigänger der Whigs (die damaligen Sozis ;-) und damit ein absoluter Gegner des monarchischen Gottesgnadentums.
Als Jurist (!) verfasste er eine neue Theorie der Geologie, die dem Katastrophismus in Form der biblischen Flutlegende abschwor und stattdessen eine Naturentwicklung der uniformen Stetigkeit postulierte. Wenn man die Bibel widerlegen könnte, dann hätte man ja auch die einzige Autorität, die als religiöse Rechtfertigung der Herrschaft dienen konnte, zu Fall gebracht. So etwa die Überlegung...

Es ging also damals keineswegs um Naturerkenntnis, sondern allein um politische Agitation.
Nun ja, Lyell und damit in der Nachfolge Darwin haben im Schwung der Expansion des britischen Empires einen grandiosen Sieg errungen...

Und jetzt die Pointen:

- die USA als ehemalige britische Kolonie und einstmals modernste Nation und Vorbild der Welt gefällt sich bis heute in unerschütterlicher Bibelgläubigkeit;
- der Anteil der Frustrierten, die sich aus reiner Misanthropie den Weltuntergang herbeiwünschen, wächst überproportional zu einschlägigen Youtube-Filmchen (meine Vermutung, nicht verifiziert :-)
- und jetzt der Knaller: die Gretchenfrage: es geht um's Prinzip (The Principle, kann man bingen...)!
- ja genau: ab diesem Epochenübergang bricht die Verbindung zu unseren Vorfahren ab - die Religion wurde gekappt...
- so gesehen fand die Katastrophe in den Köpfen statt...

Aber anderseits: die seither um sich greifende Selbstermächtigung ist ja nichts anderes als individuelles Gottesgnadentum...
Voll christlich!
Schon Meister E. hat's gepredigt!

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11 Jahre 8 Monate her - 11 Jahre 8 Monate her #9474 von berlinersalon

durch die Katastrophenserien zerstört

es wird unter der hand ziemlich frech
eine reine glaubensvorstellung in vermeintliche wirklichkeit verwandelt

die ideologische Verdrängung durch die Kollektive ist übergeordnet.
Sie quasi das Gravitationsgehirn der Menschheit oder der ganzen Erde.
Man nennet es auch morphogenetisches Feld oder Akasha-Gedächtnisraum.


& zur erklärung gewaltsamer gesellschaftlicher tabuisierungen
sind abstruse quasi - esoterische ausscheidungen von nöten
der tatortreiniger für alles störende - der weltgeist

also flucht vor der wirklichkeit mit allen mitteln
prämisse - wers glaubt wird selig
Letzte Änderung: 11 Jahre 8 Monate her von berlinersalon.

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11 Jahre 8 Monate her - 11 Jahre 8 Monate her #9475 von Tuisto

- und jetzt der Knaller: die Gretchenfrage: es geht um's Prinzip (The Principle, kann man bingen...)!
- ja genau: ab diesem Epochenübergang bricht die Verbindung zu unseren Vorfahren ab - die Religion wurde gekappt...
- so gesehen fand die Katastrophe in den Köpfen statt...


Die Katastrophe ein den Köpfen war offensichtlich die Katastrophe nach der eigentlichen (kosmisch induzierten) Katastrophe.

Katastrophen finden halt auch auf 3 Ebenen oder Seinsbereichen statt:
Materiell: Die Zerstörung der Antike bei der letzten Katastrophe(-nserie)
Seelisch: Die Verdrängung, siehe BS
Geistig: Die Neukonzeption der Geschichte und Chronologie.

Unser Hauptmeister Jesus wurde ebenfalls nach diesen 3 Prinzipien sinnvollerweise konstruiert und in den Kalender hineinkomponiert.

Gurdjieff oder Sri Aurobindu sprachen daher vom 4. Weg oder dem Integralen Yoga, um diese 3 auseinandergerissenen "Principles" wieder zu vereinen.

& zur erklärung gewaltsamer gesellschaftlicher tabuisierungen
sind abstruse quasi - esoterische ausscheidungen von nöten
der tatortreiniger für alles störende - der weltgeist


Wie schön, dass uns der kleinste aller Weltgeister - auch noch ein Berliner - die Vorgänge richtig erklären kann. Danke BS und kehr zurück zu Deiner Hundescheiße, aus der Du Deine kleinen beschrifteten Steinchen ausliest. Ach, hab ich ganz vergessen: Alle große Archäologen sondieren bekanntlich in der Scheiße, wie sonst hätten sie schwergewichtige antike Goldkunst finden können?

PS: Und wer ist Meister E.?
Letzte Änderung: 11 Jahre 8 Monate her von Tuisto.

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