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Kunstkammer
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14 Jahre 3 Monate her #5953
von genographic
Kunstkammer wurde erstellt von genographic
Ich weiss nicht ob Sie es wussten, aber der Tempel von St. Sophia (Hagia Sophia) in Konstantinopel im Jahre 1800 sah noch so aus:
www.swaen.com/nf-antique-map-image-of.ph...419&referer=item.php
www.swaen.com/item.php?id=2419
www.swaen.com/nf-antique-map-image-of.ph...419&referer=item.php
www.swaen.com/item.php?id=2419
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14 Jahre 3 Monate her #5954
von Tuisto
Tuisto antwortete auf Re:Kunstkammer
Die Hagia Sophia sah nie so aus.
Es ist ein reines Phantasiebild, wie jeder erkennen kann.
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- genographic
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14 Jahre 3 Monate her #5956
von genographic
genographic antwortete auf Aw: Re:Kunstkammer
Tuisto schrieb:
Ich kann das nicht erkennen. Leider war ich im Jahre 1800 noch nicht in Konstantinopel. Wissen Sie es genau wie damals die Hagia Sophia aussah?
Die Hagia Sophia sah nie so aus.
Es ist ein reines Phantasiebild, wie jeder erkennen kann.
Ich kann das nicht erkennen. Leider war ich im Jahre 1800 noch nicht in Konstantinopel. Wissen Sie es genau wie damals die Hagia Sophia aussah?
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14 Jahre 3 Monate her #5960
von Tuisto
Tuisto antwortete auf Re:Aw: Re:Kunstkammer
Es existieren Dutzende von Bildern seit dem 15. Jahrhunder,t die ich zufälligerweise am Wochenende bei einem Meeting gerade wieder angesehen und mit anderen Teilnehmern studiert habe. Sie wurden von Milenko Nikolic gesammelt und präsentiert, der zwar auch ein Vertreter der chronologischen Radikalkritik ist, aber damit ebensowenig argumentativ durchkommt wie Pfister oder Ingwer.
Auf all diesen Bildern ist die Hagia Sophia bereits weitestgehend in dem heute bekannten äußerlichen Zustand dargestellt. Geändert haben sich die zugehörigen Türme in Minarette und deren Anzahl. Es gab keine Häußer unmittelbar neben dem Gebäude oder die auf diesem Bild gezeigten Säulenstrukturen, dafür aber das Hippodrom oder den Palast, je nach Größe der Darstellung.
Der Irrtum der Radikalkritik gilt auch für Pompeji. Selbst wenn es erst im 17. Jahrhundert verschüttet wurde, was ich bzweifle, sprach, schrieb und baute man dort schon römisch, griechisch und ägyptisch. Pompeji war eine Stadt der Hochkultur, in der man lesen, schreiben, malen, bauen und rechnen konnte. Und noch tausend Dinge mehr. Es macht keinen Sinn, Pfister´schem Unsinn weiter zu folgen.
Auf all diesen Bildern ist die Hagia Sophia bereits weitestgehend in dem heute bekannten äußerlichen Zustand dargestellt. Geändert haben sich die zugehörigen Türme in Minarette und deren Anzahl. Es gab keine Häußer unmittelbar neben dem Gebäude oder die auf diesem Bild gezeigten Säulenstrukturen, dafür aber das Hippodrom oder den Palast, je nach Größe der Darstellung.
Der Irrtum der Radikalkritik gilt auch für Pompeji. Selbst wenn es erst im 17. Jahrhundert verschüttet wurde, was ich bzweifle, sprach, schrieb und baute man dort schon römisch, griechisch und ägyptisch. Pompeji war eine Stadt der Hochkultur, in der man lesen, schreiben, malen, bauen und rechnen konnte. Und noch tausend Dinge mehr. Es macht keinen Sinn, Pfister´schem Unsinn weiter zu folgen.
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14 Jahre 3 Monate her #6000
von admin-alt
admin-alt antwortete auf Aw: Re:Aw: Re:Kunstkammer
Tuisto schrieb:
Wo war bitte das Meeting mit Nikolic?
Was war noch im Programm?
Sie wurden von Milenko Nikolic gesammelt und präsentiert...
Wo war bitte das Meeting mit Nikolic?
Was war noch im Programm?
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- Berlichinger
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14 Jahre 3 Monate her #6001
von Berlichinger
Berlichinger antwortete auf Re:Kunstkammer
Das Meeting war in Hessen, in einem eigens für solche Veranstaltungen verwendeten Landhaus ... das zweite oder eigentliche Hauptthema waren die von W. Haug und anderen Forschern untersuchten heidnischen Monumentalgräber in Süddeutschland.
Aber noch ein Wort zu den scheinbar "heiligen" Kirchen (z.B. die sogenannte "hagia" Sophia) im Orient und Europa: Der deutsche/englische/französische Hochadel ritt selbstverständlich mit dem Pferd in diese Bauten, holte sich den Segen an den Grablegen seiner Ahnen und ritt wieder hinaus. Der beste Beleg dafür ist der "Bamberger" Reiter im Dom.
Dieser Bamberger Dom wiederum ist stil-identisch mit dem von Giotto gebauten Glockenturm in Florenz, welcher Stil dort von Vasari als "Deutsche Manier", wörtlich Maniera Tedesca beschrieben wird. Deutscher Stil ist für Vasari also nicht die sogenannte Gotik, sondern die Romanik, der Rundbogenstil!
Dieser von Vasari als Deutsche Manier oder maniera tedesca bezeichnete Runbogenstil wurde in allen deutschsprachigen Chroniken des 16. und 17. Jahrhunderts (z.B. mehrmals in der 5000-seitigen Zimmerschen Chronik) als "altfränkisch", also altfränkische Baukunst bezeichnet.
Last but not least lebten in Konstantinopel bzw. Byzanz noch im 19. Jh. etwa 10% sogenannte "Franken", Nachkommen der Kreuzzügler oder Christen, die dort Franken genannt werden.
Aber noch ein Wort zu den scheinbar "heiligen" Kirchen (z.B. die sogenannte "hagia" Sophia) im Orient und Europa: Der deutsche/englische/französische Hochadel ritt selbstverständlich mit dem Pferd in diese Bauten, holte sich den Segen an den Grablegen seiner Ahnen und ritt wieder hinaus. Der beste Beleg dafür ist der "Bamberger" Reiter im Dom.
Dieser Bamberger Dom wiederum ist stil-identisch mit dem von Giotto gebauten Glockenturm in Florenz, welcher Stil dort von Vasari als "Deutsche Manier", wörtlich Maniera Tedesca beschrieben wird. Deutscher Stil ist für Vasari also nicht die sogenannte Gotik, sondern die Romanik, der Rundbogenstil!
Dieser von Vasari als Deutsche Manier oder maniera tedesca bezeichnete Runbogenstil wurde in allen deutschsprachigen Chroniken des 16. und 17. Jahrhunderts (z.B. mehrmals in der 5000-seitigen Zimmerschen Chronik) als "altfränkisch", also altfränkische Baukunst bezeichnet.
Last but not least lebten in Konstantinopel bzw. Byzanz noch im 19. Jh. etwa 10% sogenannte "Franken", Nachkommen der Kreuzzügler oder Christen, die dort Franken genannt werden.
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