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Silber-Rätsel: Warum durfte Silber kein Geld mehr sein?

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14 Jahre 6 Monate her #5260 von Legoland
ron schrieb:

Es war wohl fast immer so, aber von den Engländern weiß man es:
Sie kamen in ein Land, dass kein richtiges Geld kannte (nur Muschelen, Nüsse etc. als Tauschmittel).

Nicht vergebens heisst es das perfide ALBION.

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14 Jahre 6 Monate her #5265 von wimfox
@legoland
Zu:
„Fliegt dieser Glaube einmal auf, ist es auch mit Gold und Silber als Geld fertig aus.“

Gold und Silber kann man nicht essen. Im Paradies braucht man so etwas nicht. In der arbeitsteiligen Wirtschaft bildet sich jedoch schnell ein passendes Tauschmittel heraus. Solange die Geldmenge der Leistungs- und Warenmenge entspricht, nimmt jeder das leichtere Geld. Leider wird die Geldmenge immer mehr oder weniger erhöht, ohne dass dem etwas gegenübersteht. Zur Zeit ist wieder stärkere Inflation angesagt. Ist dann das Vertrauen in eine Papierwährung dann weg, bleiben außer direktem Tauschhandel nur mehr die Metalle. Darum steigt auch deren Preis seit 2000 (in EURO ca. auf das 4 fache bis heute).

Der ehemalige FED Chef Greenspan hat gesagt. Gäbe es ein ideales Wertaufbewahrungsmittel (ohne Einfluss des Staates – Besteuerung, Inflationierung)) so müsste es sofort verboten werden. Deshalb bekämpfen auch alle Notenbanken das Gold.

Zu:
„Es sind metallene Schuldscheine“
Eben nicht, da kein Dritter (wie bei unserem Schuldgeldsystem) der Schuldner ist. Es ist das Zahlungsmittel der letzten Instanz (sofern es nicht verboten wird, wie von 1933 bis 1974 in den „freien“ USA).

Gold wird wie immer in solchen Zeiten so lange steigen, bis eine Währungsreform durchgezogen ist oder bis die Zinsen stark ansteigen.

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14 Jahre 6 Monate her #5267 von Legoland
wimfox schrieb:

„Es sind metallene Schuldscheine“
Eben nicht, da kein Dritter (wie bei unserem Schuldgeldsystem) der Schuldner ist. Es ist das Zahlungsmittel der letzten Instanz (sofern es nicht verboten wird, wie von 1933 bis 1974 in den „freien“ USA).

Da liegt der Denkfehler.

Das Zahlungsmittel der letzten Instanz kommt noch.
Man darf sich vom Glanz des Goldes nicht verblenden lassen.

Hinter dem "Schuldschein" Gold steht im Gegensatz zu einer (selbst praktisch 'wertlos' gewordenen) Banknote nichts und niemand oder dann auch wieder alles und jeder.

Ein Gold-Glaube.

Der Wert von Gold (Au 79 [>16 >7]) und Silber (Ag 47 [>11 >2]) liegt woanders.

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14 Jahre 6 Monate her #5268 von Ingwer
@wimfox,

Zu:„Die Mächtigen interessiert Geld nicht in erster Linie.“
Ohne Geld keine Macht. In erster Linie muss Geld da sein, dann kann man an die Macht.

Ihr Denkschema ist sehr wohl möglich, ist es aber zutreffend?
Es ist weniger das Geld, sondern das Wissen, was die Mächtigen nutzen!
Geld ist nur nachgeordnet!

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14 Jahre 6 Monate her #5269 von wimfox
@ingwer
Denkschema ? Das ist Fakt. Wer seine Söldner nicht bezahlen kann, ist weg von der Macht.

@Legoland
Es liegt mir fern sie zum Goldbug bekehren zu wollen (Schade um meine Zeit bei nicht konstruktiven Dialogen). Verlieren sie ruhig ihr Geld an anderen Stellen.
Übrigens, der Schuldschein Gold ist das Papiergold von dem ich schon oben sprach. Wenn sie wirklich Interesse an dem Thema haben, habe ich oben gute Bücher (u.a. selbst gelesen) empfohlen.

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14 Jahre 6 Monate her #5270 von ron

Es ist weniger das Geld, sondern das Wissen, was die Mächtigen nutzen!
Geld ist nur nachgeordnet!

Klar, die Reichen waren nicht die Schlauen.
Die Mächtigen auch nicht und auch nicht die möchtegern Mächtigen.
Aber das Geld mache ihnen allen die Schlauen Untertan.

Das war die Wende!
Nicht Wissen war wichtig, sondern Macht über die Wissenden.
Geld ist - an sich - völlig unwichtig, es ist Mittel zum Zweck: Wissen.
Macht ist auch nur Mittel zum Zweck.

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