Das System der Namen der Merowinger-Könige 428-752
15 Jahre 2 Monate her - 15 Jahre 2 Monate her #3041
von Tuisto
Tuisto antwortete auf Aw: Das System der Namen der Merowinger-Könige 428-752
Ich würde da nicht so schnell aufgeben und die einfachste Lösung suchen.
Rom ist nämlich nicht nur eine Stadt sondern der Mensch als Solches.
Wenn es sich nun zeigt, dass die Merowinger zugleich der Ostgotenanteil (Gotromanen aus dem Gebiet des heutigen Rumänien) im Reich der Wisigoten Septimaniens sind, und diese wiederum Wikinger, d.h. mit dem Schiff übers Meer und Flüsse fahrende, ursprünglich nordische Händler, dann stellt sich doch die Frage, wer die Franken waren, die doch als Merowinger die Goten in Septimanien besiegt undverdrängt haben sollen.
Diese Geschichte ist sicher nicht aus dem Nichts erschaffen worden, denn wir haben die archäologischen Hinterlassenschaften in Südfrankreich, die allenfalls den richtigen Völkern neu zugeordnet werden müssten.
Man bedenke auch, dass Karl = Earl etymologisch von Ek-Erilar abstammt. Das Ek Ist das Ich-CH-C-oder H im Anlaut der merowingischen und nordischen Königsnamen.
"WP:
Jarl, verwandt mit dem englischen „Earl“, war ab der Germanischen Eisenzeit[1] (375 n. Chr.) bis ins Hochmittelalter ein Fürstentitel in den nordischen Ländern.
Die früheste Verwendung des Jarlsbegriffs taucht in Runen-Inschriften aus dem 5. Jahrhundert auf. Die Inschriften sind von der Mitte Norwegens bis nach Südschweden und Fünen zu finden. In diesen Texten heißt der Jarl erilaR. Alle haben vor erilaR ein betontes ek (= ich) stehen. Oft nennt sich der erilaR mit seinem Namen, woraus sich ergibt, dass es sich um einen Titel handelt. Die Seltenheit der Inschriften weist auf einen kleinen Kreis der Nutzer und damit auf den hohen Rang verbunden mit einer Bildung hin, die die Kenntnis der Runenschrift beinhaltet. Oft stellen die Texte die Schriftkundigkeit des erilaR besonders heraus. Der erilaR war auch Runenmeister. Da die Runen einen magischen Kontext hatten, muss der Jarl auch in einen religiösen Kontext gestellt werden. Hier und da ist auch von Weihehandlungen durch den erilaR die Rede. Bei der gesellschaftlichen Funktion dürften religiöse Aufgaben (bei Opferfesten) und profane Herrschaftsausübung nicht zu trennen sein.[2]
Die isländischen Übersetzungen aus dem Lateinischen verwenden für comes, praefectus, praeses und proconsul das Wort Jarl. Pontius Pilatus wird als Pilatus jarl bezeichnet"
Rom ist nämlich nicht nur eine Stadt sondern der Mensch als Solches.
Wenn es sich nun zeigt, dass die Merowinger zugleich der Ostgotenanteil (Gotromanen aus dem Gebiet des heutigen Rumänien) im Reich der Wisigoten Septimaniens sind, und diese wiederum Wikinger, d.h. mit dem Schiff übers Meer und Flüsse fahrende, ursprünglich nordische Händler, dann stellt sich doch die Frage, wer die Franken waren, die doch als Merowinger die Goten in Septimanien besiegt undverdrängt haben sollen.
Diese Geschichte ist sicher nicht aus dem Nichts erschaffen worden, denn wir haben die archäologischen Hinterlassenschaften in Südfrankreich, die allenfalls den richtigen Völkern neu zugeordnet werden müssten.
Man bedenke auch, dass Karl = Earl etymologisch von Ek-Erilar abstammt. Das Ek Ist das Ich-CH-C-oder H im Anlaut der merowingischen und nordischen Königsnamen.
"WP:
Jarl, verwandt mit dem englischen „Earl“, war ab der Germanischen Eisenzeit[1] (375 n. Chr.) bis ins Hochmittelalter ein Fürstentitel in den nordischen Ländern.
Die früheste Verwendung des Jarlsbegriffs taucht in Runen-Inschriften aus dem 5. Jahrhundert auf. Die Inschriften sind von der Mitte Norwegens bis nach Südschweden und Fünen zu finden. In diesen Texten heißt der Jarl erilaR. Alle haben vor erilaR ein betontes ek (= ich) stehen. Oft nennt sich der erilaR mit seinem Namen, woraus sich ergibt, dass es sich um einen Titel handelt. Die Seltenheit der Inschriften weist auf einen kleinen Kreis der Nutzer und damit auf den hohen Rang verbunden mit einer Bildung hin, die die Kenntnis der Runenschrift beinhaltet. Oft stellen die Texte die Schriftkundigkeit des erilaR besonders heraus. Der erilaR war auch Runenmeister. Da die Runen einen magischen Kontext hatten, muss der Jarl auch in einen religiösen Kontext gestellt werden. Hier und da ist auch von Weihehandlungen durch den erilaR die Rede. Bei der gesellschaftlichen Funktion dürften religiöse Aufgaben (bei Opferfesten) und profane Herrschaftsausübung nicht zu trennen sein.[2]
Die isländischen Übersetzungen aus dem Lateinischen verwenden für comes, praefectus, praeses und proconsul das Wort Jarl. Pontius Pilatus wird als Pilatus jarl bezeichnet"
Letzte Änderung: 15 Jahre 2 Monate her von Tuisto.
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15 Jahre 2 Monate her #3043
von Ingwer
Wer mit Konsequenz den heiligen Berg Mt. Meru im Ursprung sucht, wird auch am Ende
den Vesuv finden.
Dann kann man mit Fug und Recht sagen: "Der Vesuv ist überall"!
Ingwer antwortete auf Aw: Das System der Namen der Merowinger-Könige 428-752
Das sehe ich nicht ganz so!Eindeutig ist die Herkunft des Namens MEROWINGER wohl nicht zu erklären
Wer mit Konsequenz den heiligen Berg Mt. Meru im Ursprung sucht, wird auch am Ende
den Vesuv finden.
Dann kann man mit Fug und Recht sagen: "Der Vesuv ist überall"!
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15 Jahre 2 Monate her #3045
von Allrych
Allrych antwortete auf Aw: Das System der Namen der Merowinger-Könige 428-752
Sie haben Recht, Ingo:
Sowohl Rom wie Neapel und Troja liegen am Fusse des Vesuvs - und dieser ist überall in der Alten Welt zu finden.
Auch die sagenhaften Merowinger legten sich sicher diesen ruhmreichen Ursprung zu.
www.dillum.ch/html/inhalt.html
Sowohl Rom wie Neapel und Troja liegen am Fusse des Vesuvs - und dieser ist überall in der Alten Welt zu finden.
Auch die sagenhaften Merowinger legten sich sicher diesen ruhmreichen Ursprung zu.
www.dillum.ch/html/inhalt.html
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15 Jahre 2 Monate her #3046
von Basileus
Basileus antwortete auf Aw: Das System der Namen der Merowinger-Könige 428-752
So ist es. Die Franken, deren erste Königsdynastie die Merowinger waren, kamen ja bekanntermaßen aus Troja.
Gregor von Tours, der in seinen "Decem libri historiarum" u.a. über die Geschichte der Franken schreibt, starb übrigens systemkonform nach dem Ende des 1. Teils des beschriebenen Systems, 594, nach Chilperic I.. Zu der Zeit regierte gerade ein Lothar. Nach ihm begann dann mit Dagobert I. der 2. Teil. Der Anfang des 3. Teils geht dann nahtlos in die Karolingerzeit über, mit dem nachfolgenden System der mittelalterlichen Königsnamen.
Gregor von Tours, der in seinen "Decem libri historiarum" u.a. über die Geschichte der Franken schreibt, starb übrigens systemkonform nach dem Ende des 1. Teils des beschriebenen Systems, 594, nach Chilperic I.. Zu der Zeit regierte gerade ein Lothar. Nach ihm begann dann mit Dagobert I. der 2. Teil. Der Anfang des 3. Teils geht dann nahtlos in die Karolingerzeit über, mit dem nachfolgenden System der mittelalterlichen Königsnamen.
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- Michael Wagner
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15 Jahre 2 Monate her #3051
von Michael Wagner
Michael Wagner antwortete auf Aw: Das System der Namen der Merowinger-Könige 428-752
Ingwer schrieb:
Was hat willkürliches Buchstabenvertauschen mit Sprache zu tun? Man kann damit vielleicht sogar vieles erklären, aber sicher keine neue Wunsch-Geschichte schreiben.
Grundsätzlich sind alle Buchstaben miteinander austauschbar!
Dies sollte man wissen!
VC oder VS sind die Vikinger oder Visigoths!
Über Sprache kann man Vieles, aber nicht Alles erklären!
Was hat willkürliches Buchstabenvertauschen mit Sprache zu tun? Man kann damit vielleicht sogar vieles erklären, aber sicher keine neue Wunsch-Geschichte schreiben.
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15 Jahre 2 Monate her #3060
von Allrych
Allrych antwortete auf Aw: Das System der Namen der Merowinger-Könige 428-752
Man sperre diesen vermaledeiten "Michael Wagner", aber sofort!
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