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Über die "Spanische Ära"

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15 Jahre 5 Monate her - 15 Jahre 5 Monate her #2847 von Tuisto
@Basileus
ja, es ist wirklich verblüffend, wie sich alles harmonisch zusammenfügt.

Im Koran, der ebenfalls ein perfektes mathematisches Wunder auf Basis der Zahl 19 ist, heißt es daher im Vers Al Isra (= Israel) 17:89

89: Sprich: „Ob sich auch die Menschen und die Jinn vereinigten, um ein diesem Qur-ân Gleiches hervorzubringen, sie brächten doch kein ihm Gleiches hervor, selbst wenn sie einander beistünden.“ und weiter:

90: Wir haben fürwahr den Menschen in diesem Qur-ân Gleichnisse aller Art auf mannigfache Weise vorgelegt, allein die meisten Menschen weisen alles zurück, nur nicht den Unglauben.

Mit Unglauben ist natürlich vor allem die mathematische Struktur des Koran gemeint.

Der Hinweis auf Komnenos ist zweifelsfrei relevant.

Ohne zu weit auszuholen, möchte ich deshalb den die Chronologie bestimmenden mathematischen Faden noch etwas weiterspinnen.

297 basiert auf der Zahl 11 als 9 x 33 oder 27 x 11.
297 hat als Phänomen, dass 7 x 297 = 2079, eine Permutation von 297 ergibt. (79 >< 97)
247 basiert auf der Zahl 19 als 13 x 19 und differiert um 50 zu 297.

Beides sind Mondzahlen. Der 19jährige Metonzyklus und der der Mond hinkt um 11 Tage dem Sonnenjahr hinterher. Es existieren noch mehr solcher Zusammenhänge.

Wenn wir zur Steuerungszahl 529 (23 x 23) den 1050-jährigen Shift dazu addieren, erhalten wir 1579. Diese Zahl differiert um die erwähnten 3 Jahre bis 1582.

Addiert man nun zu der Zahl 1579 + 500 Jahre, erhält man obige 2079 = 7 x 297.

Logischerweise kann man nun von 1579 immer 297 Jahre abziehen oder dazu zählen und um 500 ergänzen, wenn man 297 als Teiler haben will.

Beispiel:
1579 - 297 = 1282 + 500 = 1782 = 6 x 297
1282 - 297 = 985 + 500 = 1485 = 5 x 297 usw.
985 - 297 = 688 : 2 = 344, die Anzahl der idealen Torahverse x 17
688 - 297 = 391
391 - 297 = 94 = 2 x 47!
94 - 297 = -203 (203 => 23)
-203 - 297 = -500

Ebenso läßt sich der umgekehrte Weg von z.B. -1282 nach + 500 beschreiten.

So findet man auch zu den 2.500 Jahren, denn 753 + 297 = 1000 und 2 x 141 (Wurzel aus 2) ist 282. Und 6 x 297 = 1782 - 500 = 1282.
1282 - 529 = 753 usw.

Die Zahlen der einzelnen Epochen greifen demnach perfekt ineinander und bilden so eine relativ leicht zu konstruierende, vexierenden und spiegelnde Chronologie. Allerdings muss man erst darauf kommen! (Nebenbei: 753 = QS 15)

Unter diesem Link findet sich der spannende Text von Olaf Pederson zu Sacro Bosco:

articles.adsabs.harvard.edu//full/1985JH...75P/0000175.000.html

Besonders ab S. 186 geht es um die Datierungsfrage: 1232 oder 1235?
Wir sollten diese genauer beleuchten.

Sein Tod oder alternativ die Beendigung bzw. Veröffentlichung des Compotos wird berechnet auf 1234, 1244 oder 1256 unter Bezugnahme auf Zeile 5 von 9 bekannten Endzeilen, die verschiedene Datumskonstruktionen zulässt.
Zeile 5lautet: .M. Christi bis .CC. quarto den quater anno

Wir sehen aber sofort:
1234 ist die Tetraktys
1244 = 4 x 311 oder Aish/Seleukos/Hijra = 2 x 622
1256 aber ist 4 x 314 oder 4 x Pi, die Alternative zu 4 : Pi!

Sacro Bosco soll am 5. Juni 1221 in Paris als Professor angetreten sein.
5. Juni = 56 oder 65, 1221 = 3 x 407, 407 ist das julianische Startdatum für den XK:
April, im Jahre 0, Tag 7, Vollmond.

65 x 19 = 1235, das eine Erscheinungsdatum des berühmten Compotos, siehe hierzu die S.189!

1232 = 2 x 616, 616 stand in bestimmten Bibelausgaben in der Apokalypse als Alternativdatum zu 666. 616 = 8 x 77 oder 56 x 11.

Man sieht, wie sich bestimmte Zahlen in der Konstruktion wiederholen.

"Im Codex Ephraemi Rescriptus, einem mit Werken Ephräms des Syrers überschriebenen Palimpsest aus dem 5. Jahrhundert, ist nicht von der 666, sondern von 616 die Rede. Diese Lesart bietet auch der 1999 veröffentlichte Papyrus 115 (POxy. 4499, Datierung um 300 n. Chr.[2]), geschrieben als Zahlenwerte ΧΙϚ (Chi, Iota, Stigma). Die nach ihrem Textwert nicht zu vernachlässigende Minuskel 2344 aus dem 11. Jahrhundert bietet die Lesart 665 (in Worten). Die wichtigsten großen Textzeugen der Offenbarung, der Codex Sinaiticus (4. Jahrhundert) und der Codex Alexandrinus (5. Jahrhundert) überliefern wie die Mehrzahl der Textzeugen jedoch 666. Auch in einem wichtigen Papyrusfragment aus dem 3. Jahrhundert (47, Chester Beatty III) ist 666 überliefert (in griechischen Zahlen als ΧΞϚ (Chi, Xi, Stigma) geschrieben). Der Kirchenvater Irenäus von Lyon (Gegen die Häresien V 30,1[3]) wusste, dass in einigen Schriften statt der 666 die 616 zu lesen ist. Er hält die 616 für einen Schreibfehler. Als einer der wenigen altkirchlichen Ausleger der Offenbarung liest Tyconius (4. Jahrhundert.) in Offb 13,18 EU die Zahl 616, die er als Monogramm des Antichristen deutet.[4]

Die für die neutestamentliche Wissenschaft heute maßgeblichen kritischen Textausgaben (der Nestle-Aland und das Greek New Testament) halten die Lesart „666“ für die ursprüngliche Lesart der Stelle."

de.wikipedia.org/wiki/Sechshundertsechsundsechzig
Letzte Änderung: 15 Jahre 5 Monate her von Tuisto.

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15 Jahre 4 Monate her #2933 von Tuisto
Calvisius schreibt auf S. 277 zur ERA:

Domitius Calvinus hacaestate Hispanos vincit, & Romam profectus triumphat, & Palatium, quod incendio absumtum erat, ex manubiis reficit. Hac victoria Hispni subacti, sequente anno AEram Hispanicam instituunt. Dio.

Das war Anno Mundi 3911. Ante C.N. 37, Sonnenzirkel 27, Mondzirkel 1

Calvisius datiert das Jahr 0 auf AM 3949: 3949 - 3911 = -38, tut aber zuvor so, als sei 3911 zugleich -37.

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15 Jahre 4 Monate her #2934 von Basileus
@Tuisto:
Könnte das mit einem Jahresanfang in einem anderen Monat als heutzutage zusammenhängen ?

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15 Jahre 4 Monate her - 15 Jahre 4 Monate her #2946 von Tuisto
Ja, das ist möglich. Ich komme noch darauf zurück.

Seltsamerweise macht er das Jahr 3947 zum Jahr Ante Christus 1,obwohl es doch -2 sein müsste.
3949 ist eindeutig 0 AD. Zu 3948 und 3949 schreibt er dann auch bezeichnenderweise keinen Hinweis auf die Ante-Christus Zählung, sondern setzt erst wieder 3950 mit 1 AD ein.

Er fasst damit 2 Jahre zusammen. Auch ist 3947 = 752 u.c. und jüdisch 3759. Es müsste 3758 sein. Sonnen- und Mondzirkel stimmen mit Scaligers - 4712 überrein. 3949 = 0 AD = SZ 9 und MZ 1.

3950 = 1 AD ist dann wieder 753 u.c., was nach heutiger Lesart stimmt.
ERA = 39, das hieße Beginn -38, Julianuns = 46, das hieße Einführung JK -45 und nicht -44 (45 BC).

Man kann vermuten, dass aufgrund der scheinbar unklaren Jesus-Geburtsdaten eine Unsicherheit von 2 bis 3 Jahren bezüglich der Abstimmung der Epochen/Ären herrscht.
Letzte Änderung: 15 Jahre 4 Monate her von Tuisto. Begründung: Berichtigungen

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