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Die Verführung hin zur Überinterpretation: Ruraloglyphen

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16 Jahre 7 Monate her #567 von Allrych
"Minger":

Hören Sie bitte auf mit Ihrer verdammten Kritisiererei!

Wenn Sie es besser wissen, dann schreiben Sie bitte selbst ein Buch über "Ruralglyphen"!

Und die Landschaftsveränderungen der letzten paar Jahrhundere können Sie offenbar lückenlos
mit Google Earth nachzeichnen!

www.dillum.ch/html/inhalt.html

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16 Jahre 7 Monate her #568 von berlinersalon

die Kulturlandschaft verschliff die meisten prägenden Zeichen

diese prägenden zeichen machen ja gerade die kulturlandschaft aus

unser entfremdetes verhältnis
setzt diese zeichen der vorfahren dann zumindest unter NATURSCHUTZ
oder reiht sie ins weltkulturerbe ein

ihre fixierung auf herrn pfister wirft langsam fragen auf
er ist ein forscher mit ecken & kanten
wie bei jedem menschen im ansatz zu finden

auch wenn er mich gern
in einem salonwagen richtung asien verfrachtet sähe
ist er sogar teilen meiner ideen
gegenüber aufgeschlossen

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16 Jahre 7 Monate her - 16 Jahre 7 Monate her #570 von Minger
Fischer-Pfister: Es geht nicht um Kritisierei und Fixierung. Es ist auch nicht Thema, ob ich was besser kann oder weiss als Sie und darüber nun ein Buch schreiben oder eine Reise hinter den (R)Ural antreten soll. Dabei vergessen Sie, dass Sie selbst die grössten Kritisierer sind (Pfister) oder sich unverständlich steinzeit-autistisch gebärden (Fischer).

Ich formuliere nochmals genauer: die neuzeitlichen kulturlandschaflichen Veränderungen (notabene die der Landwirtschaft der letzten 200 Jahre) führten zur Verschleifung der vorzeitlichen Glyphen. Dass diese auch Kulturlandschaft sind, ist nicht bestritten.

Bei Tschuggen (um beim Beispiel zu bleiben) ging offenbar schon viel verloren. Daher ist es so gut wie aussichtslos, hier eine Deutung zu liefern bezüglich eindeutiger Glyphen.

Google Earth hat den Vorteil des Blicks aus grosser Distanz. Damit kann man neue Einsichten gewinnen, die die Begehung ergänzt.
Letzte Änderung: 16 Jahre 7 Monate her von Minger.

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16 Jahre 7 Monate her #572 von berlinersalon

oder sich unverständlich steinzeit-autistisch gebärden


gehen
sie einfach ein wenig spazieren

dabei können sie ja mal mit den bauern sprechen,
ob sie ihr bewaldetes kulturland
feld, straße, weg & teich
verschleifen

außerdem dürfen sie meine beiträge
auch ruhig ignorieren

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16 Jahre 7 Monate her - 16 Jahre 7 Monate her #580 von prusak
Grundsätzlich sind moderne Satellitenbilder
oder google earth nur hilfsweise zu Rate zu ziehen,
wenn man nach alten Glyphen sucht.

Ich arbeite am liebsten mit alten Karten.

Wo diese nicht zur Verfügung stehen,
kann eine Neuaufnahme hilfreich sein,
wie hier von Dr. Pfister demonstriert.

Am Besten ist es natürlich, wenn die
gefundenen Glyphen mit dem sonst
vorhandenen Material korrelieren.

Z.B. sieht man in Wittstock/Dosse sehr schön
einen Vogelkopf mit einem Ring im Schnabel.
Der Ring ist die Burg, der Schnabel der Amtsbezirk.



Fährt man mal hin sieht man neben der
Marienkirche eine neuzeitliche Blechvogel-
konstruktion und die Glyphe dadurch bestätigt.

www.gymwk.de/faecher/muk/muk11/2005-2006/web/plastik/index.htm
Oder als Adler an der Apotheke:
www.gymwk.de/faecher/muk/muk11/2005-2006/web/plastik/index.htm

"Wittstock" bedeutet nämlich "wysoki",
d.h. "Hoch (fliegender)".

Weil aber Wittstock auch auf der Rosenlinie liegt,
sucht man dort gerade eine Rosenkönigin.

"Ungefähr um das Jahr 1250 verlegten die Havelberger
Bischöfe ihre Residenz, weil das Havelberger Bischofshaus
baufällig war, nach Wittstock. Dort residierte auch
Bischof Konrad von Lintdorf (1427- 60), der ein gar
leutseliger Herr war und sich namentlich bei den
Wittstocker Frauen großer Beliebtheit erfreute.
Von ihm erhielt die Stadt den "Rosenplan"."

Konrad=Drakon von der Dorflinde.

So etwas kann man natürlich an so einem verlassenen
Ort wie Tschuggen nicht erwarten.
Letzte Änderung: 16 Jahre 7 Monate her von prusak.

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16 Jahre 7 Monate her - 16 Jahre 7 Monate her #583 von berlinersalon
prusak

Grundsätzlich sind moderne Satellitenbilder
oder google earth nur hilfsweise zu Rate zu ziehen,
wenn man nach alten Glyphen sucht.


dem ist natürlich nur zuzustimmen - wenn es um urbanoglyfen geht.
anders sieht es bei landschaftsbildern aus,
hier kann diese moderne dokumentierung der erdoberfläche
sehr interessante hinweise auf landschaftsgestaltung liefern.

allerdings sind aufgefundene geoglyfen mit alten flurnamen,
sagen, stadtbildern und sonstigen kulturellen hinterlassenschaften abzugleichen,
um naturspiel und sonstige zufälle einzuschränken.
auch sind begehungen ein muß

sinnvolles altes kartenmaterial der bäuerlichen landschaften
ist in der umgebung von berlin zb. erst aus dem 18. jhd. bekannt.

außerdem wurde auch der pflanzenbewuchs als gestaltungsmittel genutzt
wie der fall in zernikow in brandenburg
selbst aus jüngster zeit zeigte.
Letzte Änderung: 16 Jahre 7 Monate her von berlinersalon.

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