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Die Verführung hin zur Überinterpretation: Ruraloglyphen

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16 Jahre 7 Monate her - 16 Jahre 7 Monate her #549 von Minger
Pfister glaubt, einen Vogelkopf im Grundruss der Burg Tschuggen zu erkennen. Offenbar geht er dabei von seiner eigenen Ortskizze aus. Der Schnabel ist der Weg zur Anlage. Das Auge ist ein nicht mehr verhandenes Sodloch.

Ich habe mir auf Google Earth den Ort angesehen. Sofort zeigt sich, dass solche Deutungen zweifelhaft sind. Eine Auswahl von 3-D-Bilder entlarvt das Vorhaben:







http://img12.imageshack.us/i/tschuggengevonnordnordo.jpg/








Und nun Pfisters Zeichnung:

Letzte Änderung: 16 Jahre 7 Monate her von Minger.

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16 Jahre 7 Monate her #550 von berlinersalon
also hier ist unschwer
die geoglyfe einer fliegenden ente zu erkennen





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16 Jahre 7 Monate her #551 von Minger
Die Ente entspricht aber nicht dem, was bei Pfister der Kopf sein soll. Natürlich sehe ich auch einen Vogel. Aber das reicht nicht.

Die Frage ist auch, ob die Bewaldung ebenfalls Teil der Landschaftsschrift sein soll.

Auf Grund meiner Erkenntnisse war Tschuggen während ihrer Betriebszeit nicht bewaldet. Daher kann die Ente nicht als Deutung in Betracht kommen.

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16 Jahre 7 Monate her #553 von berlinersalon
auch eine gerupfte ente bleibt eine ente
& falls in der inzwischen bewaldeten ente noch ein vogelkopf - warum nicht ?

http://www.nachrichten.ch/inc/getImage.asp?url=%2Fimages%2F363%5Fsw%2F218707%2D090626swen213%2Ejpg

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16 Jahre 7 Monate her #556 von Allrych
"Minger" möchte an allem herummäkeln, aber ich finde beim besten Willen nichts von Belang.

- Die Burgstelle Diessenberg liegt dort, wo sie angegeben ist. Was also?

- Der Plan von Tschuggen enstand auf Grund des Vermessungsplans, nicht von Google Earth.
Selbstverständlich war eine Burgfläche damals nicht bewaldet, sonst hätte man nicht
die Erdbewegungen vornehmen können. Logo?

Welche Figur in einer Geoglyphe drin steckt, ist Ansichtssache. Selten gibt auch der
Ortsname Hinweise. Aber Tatsache ist, dass die Erbauer konkret dachten und Bilder und
Figuren in die Grundrisse einarbeiteten.

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16 Jahre 7 Monate her #566 von Minger
In gewohnter Weise versucht Pfister, Kritik an seinem Artikel abzublocken. Dabei stellt er dennoch die Vogelkopf-Deutung zur Disposition. Tschuggen ist keine Vogelkopfglyphe. Sofern die Alten dort tatsächlich dort eine Glyphe errichtet haben, ging sie im Lauf der Zeit verloren; die Kulturlandschaft verschliff die meisten prägenden Zeichen.

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