Startartikel mit einem Killer-Argument
14 Jahre 1 Monat her - 14 Jahre 1 Monat her #6703
von Tuisto
Tuisto antwortete auf Re:Aw: Re:Aw: Startartikel mit einem Killer-Argument
Hier die Kalendarium von Karl dem Großen nebst anderen berühmten Kalendarien/Nekrologien aus dem 7. bis 9. Jahrhundert.
books.google.de/books?id=YyhbAAAAQAAJ&pr...s%20cyrillus&f=false
Das Kalendarium KdG´s war extrem teuer. Geschrieben auf purpurnem Pergament mit Silber- und Goldtinte. Man scheute in der Zeit der Geschichtskonstruktion keine Kosten, um alte Werke vorzutäuschen. Interessant ist die Geschichte des teuren Machwerkes.
Jedenfalls führen sie allesamt den 27.3.(33) als Auferstehungsdatum, das immer ein Sonntag sein muß.
Beispiele: S. 55 und S.79ff.
Auf S.80 verdient der Hinweis des Autors Ferdinand Piper große Beachtung, wonach die Griechen den 25.3.(33) als Auferstehungsdatum hatten und nicht den 27.3.(33).
Natürlich ist auch das dummes Gefasel des Autors, der anscheinend nicht in der Lage war in den Kalender zu blicken.
Es gilt: Der 25.3.33 JK war ein Mittwoch und der 27.3.33 war der angebliche Kreuzigungstag, an dem aber kein Vollmond war.
Gregorianisch aber gilt: 25.3. Kreuzigungs-Freitag, Vollmond zyklisch berechnet, aber nicht real, 27.3., Sonntag, Auferstehung.
Klar doch: Die Orthodoxen hängen noch heute am julianischen Kalender, den bereits Beda Venearabilis im 8. Jahrhundert durch den angeblich erst 1582 in Kraft getretenen gregorianischen Kalender ersetzte, wie man hopfenleicht durch die in seinen komputstischen Werken genannten Daten der Festepochen von Jesus-Christus herausfinden kann.
Das sind die wahren, unwiderlegbaren Beweise und Killer-Argumente für eine erstunkene und erlogene, gleichwohl genial komputistisch-kabbalistisch konstruierte Chronologie.
Genial deshalb, weil alles zwei- und dreifach konstruiert wurde:
Jesus als Gott und Mensch, beide dreifach als Körper, Geist und Seele.
Das ganze männlich und weiblich zugleich: Gregorianisch und Julianisch.
books.google.de/books?id=YyhbAAAAQAAJ&pr...s%20cyrillus&f=false
Das Kalendarium KdG´s war extrem teuer. Geschrieben auf purpurnem Pergament mit Silber- und Goldtinte. Man scheute in der Zeit der Geschichtskonstruktion keine Kosten, um alte Werke vorzutäuschen. Interessant ist die Geschichte des teuren Machwerkes.
Jedenfalls führen sie allesamt den 27.3.(33) als Auferstehungsdatum, das immer ein Sonntag sein muß.
Beispiele: S. 55 und S.79ff.
Auf S.80 verdient der Hinweis des Autors Ferdinand Piper große Beachtung, wonach die Griechen den 25.3.(33) als Auferstehungsdatum hatten und nicht den 27.3.(33).
Natürlich ist auch das dummes Gefasel des Autors, der anscheinend nicht in der Lage war in den Kalender zu blicken.
Es gilt: Der 25.3.33 JK war ein Mittwoch und der 27.3.33 war der angebliche Kreuzigungstag, an dem aber kein Vollmond war.
Gregorianisch aber gilt: 25.3. Kreuzigungs-Freitag, Vollmond zyklisch berechnet, aber nicht real, 27.3., Sonntag, Auferstehung.
Klar doch: Die Orthodoxen hängen noch heute am julianischen Kalender, den bereits Beda Venearabilis im 8. Jahrhundert durch den angeblich erst 1582 in Kraft getretenen gregorianischen Kalender ersetzte, wie man hopfenleicht durch die in seinen komputstischen Werken genannten Daten der Festepochen von Jesus-Christus herausfinden kann.
Das sind die wahren, unwiderlegbaren Beweise und Killer-Argumente für eine erstunkene und erlogene, gleichwohl genial komputistisch-kabbalistisch konstruierte Chronologie.
Genial deshalb, weil alles zwei- und dreifach konstruiert wurde:
Jesus als Gott und Mensch, beide dreifach als Körper, Geist und Seele.
Das ganze männlich und weiblich zugleich: Gregorianisch und Julianisch.
Letzte Änderung: 14 Jahre 1 Monat her von Tuisto.
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- Heinrich77
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14 Jahre 1 Monat her - 14 Jahre 1 Monat her #6704
von Heinrich77
Wäre ich vor eine solche Aufgabe gestellt, diese Thematik einzuleiten, dann würde ich an das Gabowitsch-Zitat anknüpfen und die Unterschiede zwischen Geschichte und Geschichtsschreibung herausarbeiten.
Geschichte ≠ Geschichtsschreibung.
Geschichte ist daher alles tatsächlich Geschehene, welches sich naturgemäß unserer Kenntnis entzieht, jedoch Spuren hinterlassen hat.
Geschichtsschreibung hingegen ist die von Menschen gebildete Vorstellung von der Vergangenheit, die naturgemäß in Unkenntnis des tatsächlich Geschehenen erfolgt und auch in keiner Weise vom wahren Geschehen der jeweiligen Vergangenheit abhängig ist.
Kritisieren lässt sich somit eigentlich nur die heutige Bewertung der historiografischen Schriften.
Es gehört nämlich zu den Methoden der heutigen Geschichtswissenschaften, diese in "echt" und "falsch" zu klassifizieren, was in etwa heisst, dass man dort wo schriftliche Inhalte die Erwartungen des jeweiligen Historikers befriedigen, "Wahrheit" aus ihnen extrahiert.
Das ist fatal, denn alte Chroniken können immer nur Rekonstruktionsversuche darstellen, die in der Regel auf unwissenschaftlichen Grundlagen beruhen.
Kurzum, die gängige Praxis die bloße Darstellung etwas denkbar Geschehenem bereits für das tatsächlich Geschehene zu halten oder dieses dadurch zu ersetzen, ist zu verwerfen.
Genau dies wird aber so gemacht. Man überzeuge sich in den unendlich vielen Disskusionen, wie sie in den einschlägigen Foren rauf und runterlaufen.
@tuisto:
das forum der Wend funktioniert wieder.
Geschichte ≠ Geschichtsschreibung.
Geschichte ist daher alles tatsächlich Geschehene, welches sich naturgemäß unserer Kenntnis entzieht, jedoch Spuren hinterlassen hat.
Geschichtsschreibung hingegen ist die von Menschen gebildete Vorstellung von der Vergangenheit, die naturgemäß in Unkenntnis des tatsächlich Geschehenen erfolgt und auch in keiner Weise vom wahren Geschehen der jeweiligen Vergangenheit abhängig ist.
Kritisieren lässt sich somit eigentlich nur die heutige Bewertung der historiografischen Schriften.
Es gehört nämlich zu den Methoden der heutigen Geschichtswissenschaften, diese in "echt" und "falsch" zu klassifizieren, was in etwa heisst, dass man dort wo schriftliche Inhalte die Erwartungen des jeweiligen Historikers befriedigen, "Wahrheit" aus ihnen extrahiert.
Das ist fatal, denn alte Chroniken können immer nur Rekonstruktionsversuche darstellen, die in der Regel auf unwissenschaftlichen Grundlagen beruhen.
Kurzum, die gängige Praxis die bloße Darstellung etwas denkbar Geschehenem bereits für das tatsächlich Geschehene zu halten oder dieses dadurch zu ersetzen, ist zu verwerfen.
Genau dies wird aber so gemacht. Man überzeuge sich in den unendlich vielen Disskusionen, wie sie in den einschlägigen Foren rauf und runterlaufen.
@tuisto:
das forum der Wend funktioniert wieder.
Letzte Änderung: 14 Jahre 1 Monat her von Heinrich77.
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14 Jahre 1 Monat her - 14 Jahre 1 Monat her #6706
von Tuisto
@Heinrich77
Danke für den Hinweis. Hab gleich mal reingeschaut.
HAL 9000 hat, wie konnte es anders sein, gleich als erster zugeschlagen. Wie gewohnt von ihm, mit selten dämlichen, längst ausdiskutierten 300-Jahresshift-Fragen.
Schließlich hat Exiguus im Jahre 525 den römischen Zinszyklus von 15 Jahren fiktiv auf das Jahr -2 (3 vor Christus) zurückgerechnet. Nirgends wurde von ihm behauptet, dass es diesen vor 297 schon gab. Er hat einfach 20 Zyklen rückwärts drangehängt. Nur war das halt im 16. Jahrhundert und nicht in der falsch datierten "Spätantike". Scaliger rechnet mit der Indiktion ja ebenfalls bis ins Jahr -4712 zurück, indem er noch den 28-jährigen Sonnenzyklus und den 19-jährigen Mondzyklus in die Formel einbindet.
Dein logisch-philosophisch formulierter Ansatz zur Geschichte und Geschichtsschreibung dürfte wohl kaum auf Widerspruch stoßen.
Ich habe den 27.3.33, der in vielen komputistischen Handschriften von der Spätantike bis zur Kalenderreform auftaucht, deshalb nochmals in den Vordergrund gerückt, weil man ein "Killerargument" sucht.
Christi Auferstehung an einem Freitag im Jahr 33 AD ist eindeutig das geforderte Killerargument!
Da lob ich mir noch die Orthodoxen, die im gleichen Zeitrahmen den 25.3.33 AD bevorzugten. Das war immerhin ein Mittwoch.
Da die Schöfpungsgeschichte so konstruiert wurde, dass der 1. mit 4. Tag (So mit Mi)korrespondiert, der 2. mit dem 5. und der 3. mit dem 6. Tag, ist Jesus sowohl ein Sonntags-, als auch ein Mittwochskind.
Seltsamerweise schafft es offensichtlich nicht einmal der Fragesteller hier im Foum, diesen einfach Sachverhalt zu verstehen und nachzuvollziehen. Sonst hätte er längst begriffen, dass dies das gesuchte Killerargument ist.
Danke für den Hinweis. Hab gleich mal reingeschaut.
HAL 9000 hat, wie konnte es anders sein, gleich als erster zugeschlagen. Wie gewohnt von ihm, mit selten dämlichen, längst ausdiskutierten 300-Jahresshift-Fragen.
Schließlich hat Exiguus im Jahre 525 den römischen Zinszyklus von 15 Jahren fiktiv auf das Jahr -2 (3 vor Christus) zurückgerechnet. Nirgends wurde von ihm behauptet, dass es diesen vor 297 schon gab. Er hat einfach 20 Zyklen rückwärts drangehängt. Nur war das halt im 16. Jahrhundert und nicht in der falsch datierten "Spätantike". Scaliger rechnet mit der Indiktion ja ebenfalls bis ins Jahr -4712 zurück, indem er noch den 28-jährigen Sonnenzyklus und den 19-jährigen Mondzyklus in die Formel einbindet.
Dein logisch-philosophisch formulierter Ansatz zur Geschichte und Geschichtsschreibung dürfte wohl kaum auf Widerspruch stoßen.
Ich habe den 27.3.33, der in vielen komputistischen Handschriften von der Spätantike bis zur Kalenderreform auftaucht, deshalb nochmals in den Vordergrund gerückt, weil man ein "Killerargument" sucht.
Christi Auferstehung an einem Freitag im Jahr 33 AD ist eindeutig das geforderte Killerargument!
Da lob ich mir noch die Orthodoxen, die im gleichen Zeitrahmen den 25.3.33 AD bevorzugten. Das war immerhin ein Mittwoch.
Da die Schöfpungsgeschichte so konstruiert wurde, dass der 1. mit 4. Tag (So mit Mi)korrespondiert, der 2. mit dem 5. und der 3. mit dem 6. Tag, ist Jesus sowohl ein Sonntags-, als auch ein Mittwochskind.
Seltsamerweise schafft es offensichtlich nicht einmal der Fragesteller hier im Foum, diesen einfach Sachverhalt zu verstehen und nachzuvollziehen. Sonst hätte er längst begriffen, dass dies das gesuchte Killerargument ist.
Letzte Änderung: 14 Jahre 1 Monat her von Tuisto.
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14 Jahre 1 Monat her #6707
von Allrych
Allrych antwortete auf AW: Christi Geburts- und Sterbejahr
Das hier ist ein Forum für Geschichts- und Chronologiekritik.
Wie um Himmels willen sollen wir jetzt ein imaginäres Jahr "1 AD" und "33 AD" als unwiderlegbar hinnehmen?
Also wären die letzten 2000 Jahre chronologisch in Ordnung - und wir könnten getrost die darin enthaltene Märchengeschichte (Antike/Mittelalter/Neuzeit) glauben!
Wie um Himmels willen sollen wir jetzt ein imaginäres Jahr "1 AD" und "33 AD" als unwiderlegbar hinnehmen?
Also wären die letzten 2000 Jahre chronologisch in Ordnung - und wir könnten getrost die darin enthaltene Märchengeschichte (Antike/Mittelalter/Neuzeit) glauben!
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14 Jahre 1 Monat her #6708
von Tuisto
Tuisto antwortete auf Re:AW: Christi Geburts- und Sterbejahr
Du hast es immer noch nicht begriffen Allrych.
Die letzten 2000 Jahre sind komputistisch in Ordnung - nicht historisch! Darum geht es!
Geschichtszahlen sind Kalenderzahlen - klaro?
Die letzten 2000 Jahre sind komputistisch in Ordnung - nicht historisch! Darum geht es!
Geschichtszahlen sind Kalenderzahlen - klaro?
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