скала́ Па́рус (Fels Segel)

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10 Juni 2009 23:02 #310 von Ingwer
@Andreas,

Danke!

Vielleicht hat "berlinersalon" jetzt begriffen, was das Segel
des Paris bedeutet!

Aber es muss ihm schon zugestanden werden, dass dies Teil (Stein)
aussergerwöhnlich ist!

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11 Juni 2009 09:02 #312 von berlinersalon
„Belejet parus odinoki“ („Es blinkt ein einsam Segel“)
Walentin Petrowitsch Katajew
meine kindheitserinnerung bezieht sich wohl auch auf diesen film
de.wikipedia.org/wiki/Walentin_Petrowitsch_Katajew
schön auch zu sehen, daß eine traditionslinie vorhanden

***************

ingwer
mir geht es grundsätzlich ums begreifen & nicht um geheimniskrämerei
kläre mich über die segel des paris auf oder laß es bleiben
im übrigen geht es um hinweise auf felsbau

ich habe übrigens nichts gegen sachsen

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11 Juni 2009 09:56 #313 von Ingwer
@berlinersalon,

„Belejet parus odinoki“

Vielleicht liegt ja die Lösung zum Felsen in diesen Worten!
mir geht es grundsätzlich ums begreifen & nicht um geheimniskrämerei
>
Ich sehe keine Geheimniskrämerei. Ich versuche einfach nur Denkanstösse zu geben, um den Sinn des Felsens auszuloten.
im übrigen geht es um hinweise auf felsbau
>
Auch wenn dieser Felsen ein wirklich schönes Stück ist und ich
eine Vorstellung hätte, wozu es diente, würde ich dies nicht
einstellen. Der Kommentar wäre: Zu weit aus dem Fenster gelehnt!
Und ich lasse dies damit lieber.
Da hängen die Sachsen drin!

Für mich ist der Fels durch!

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11 Juni 2009 23:48 #316 von Tuisto
Weshalb sollte der Felsen einen Sinn haben?

Wo ist der Zusammenhang mit dem Gedicht? Hat es der Dichter (Katajew?) beim Anblick dieses Segelfelsens denn geschrieben?

Wie ist der angedeutete Zusammenhang zwischen Parus und Paris in Gedicht und Felsen zu verstehen?

Wo der zu den Sachsen?

Lieber Ingwer: Denkanstöße solch komplexer und unverständlicher Art sind Geheimniskrämerei. Es sei denn wir befinden uns hier im Wolkenkuckuksei der Poesie, wo alle Maler und Dichter, von ungenannnten Musen geküsst, die Wahrheit erfuhren und für andere musengeküsste Verständige und Klarsichtige in Kunst umsetzten.

Das erinnert mich an Udo: "Nur der kleine Udo, darf das nicht!..."

Ging es Fischer im Übrigen, auch wenn er nicht in der Lage war, seine Gedanken zeitgleich mit dem Bild zu kommunizieren, nicht eher um die Frage, ob der Felsen artifiziell ist?

Oder was dem gemeinen Geist wahrscheinlicher erscheint, nur das Loch?

Wurde das Loch durch Kanonenschüsse erzeugt, wie man vermutet?

Oder steht es gar in einer Linie mit Torgatten und dem seltsamen Loch auf dem Berg der kleinen Insel im Pazifik?
Wäre das nicht eher zu prüfen?

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12 Juni 2009 07:48 #317 von prusak
Das russische Wort Parus bedeutet ja "Segel",
vermutlich durchaus in Bezug auf die Reise
des Paris nach Troja.
Immerhin handelt es sich um "altgriechisches"
Siedlungsgebiet.

Das öffnet natürlich der Spekulation weite Räume.

Auch Katajews Romans spielt am Schwarzen Meer,
an dessen Ufer das Monument steht,
zwar in Odessa, aber immerhin.
Ich werde das Buch mal noch mal durchblättern.

Lermontow (der Gedichtautor) hat den "Segelfelsen"
mit Sicherheit gesehen.

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12 Juni 2009 08:40 #318 von berlinersalon
seit jahren
weise ich hier auf den möglichen faktor mensch in der "erdgeschichte" hin

fenster - türfelsen:













www.forschung-fischerprivat.de/fischerweb/Sardinien.htm

das ließe sich stundenlang fortsetzen
über sonnenlöcher hatten herr pfister und minger berichtet

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12 Juni 2009 12:23 #319 von Tuisto
Saken, Skythen und Goten:

Wiki:
"Ihre unmittelbaren Nachbarn waren die nördlich des Jaxartes lebenden (sarmatischen) Massageten, wobei die griechischen Autoren keine wesentliche Unterscheidung beider Stämme treffen konnten.

Verwendung des Namens „Saken“

Von den Persern wurden die Skythen Saken genannt. Heute gibt es auch Turkvölker die sich so nennen, etwa die Sacha (Sakha) in Sibirien. Wie im spätantiken und mittelalterlichen Europa war bei den Persern „Skythe“/„Sake“ oft einfach eine allgemeine Bezeichnung für jeden Steppenbewohner (dazu siehe auch Ethnogenese).

Die sprachlich-etymologisch Analyse der Volksnamen belegt, dass Gote oder Gete der Überbegriff für alle "skythischen" Volkstämme war, die von der Ostsee bis Indien und China siedelten und darüber hinaus als Seefahrer weltweit Megalithen setzten. Der wichtigste Teilstamm mögen die Saken = Sachsen gewesen sein, aus denen Buddha, der Sakya-Muni = Sakenmensch stammte. Sie gehören wohl auch zu den gotisch-jüdischen Stämmen, die später als Chasaren angeblich wieder das Judentum annahmen.

Unklar ist, wie sie sich in Asen und Wanen, in Germanen und Wenden, in Franken und Sachsen als dominerende Stämme Deutschlands splitteten. Jedenfalls waren die Griechen des MA Dänen, Normannen, Franken und Goten.

Herwig Brätz hat, wenn ich mich recht entsinne, Paris mit dem Himmelsbild der Argo verglichen. Die Argonauten waren offensichtlich jene Astronomen-Astronauten-Meeresfahrer, die die Megalithen setzten.

Argot ist auch die geheime Vogel-Sprache der Goten und der Erbauer der gotischen Dome.

Haben die merowingische Franken die Goten in Südfrankreich (Rhedae) und Spanien (Toledo)vertrieben oder waren sie ein und die selben?

Paris, das Segel, führt uns zu den vielen Trojas und zu den Persern, Palästinensern, Pfälzern und Pharisäern (= Schriftgelehten und Kabbalisten).

Die wendischen Seefahrer hingegen bringen uns zu den weltweit auftretenden Venuskriegern, den Veneziern, Phöniziern etc.

Kasachstan ist voll von Megalithen mit Seelenlöchern(siehe meine Homepage).

Let the Sunshine in.

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13 Juni 2009 11:53 #323 von Tuisto
Könnte es sein, dass das Parus des Paris ihn von Urps nach Orps zur Parusie führt?

Immer hart am Winde segelnd:
Advent, Advent ein Lichtlein brennt
Ob der Anti-(Christ)in Winterstürmen das Datum seiner Ankunft nennt?
Wer wird gerettet - nur der der bekennt?


www.nordwest.net/utes-own/gastparusie.htm

de.wikipedia.org/wiki/Parusie

Machen wir uns einen Spaß daraus:
Auch wenn für uns Heutige Gott tot ist, weil wir sein Fiat Lux durch Fiat Money und ihn durch den Mammon ersetzt haben.
Damals, als (Heils-)Geschichte komponiert wurde, war er noch quicklebendig.

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13 Juni 2009 23:02 #328 von berlinersalon

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26 Juni 2009 14:29 #387 von prusak
Der Roman endet so:

"Mit angehaltenem Atem blickten sie auf …
eine Welt, die anders war als die Wirklichkeit
und die doch der wirklichen auf ein Haar glich.

„Das Meer ist da, das Boot aber nicht“, flüsterte Motja.

Aber da nahm der Maler einen Tropfen weiße Farbe
auf die dünne Pinselspitze und setzte genau
in die Mitte des Bildes auf das glänzende Blau
des eben erst gemalten Meeres ein schönes, plastisches Komma.
„Das Segel!“ flüsterte Motja begeistert.
Und jetzt konnte man das gemalte Meer
von dem richtigen kaum mehr unterscheiden.
Alles war genau wie dort. Sogar das Segel."

Das Felssegel erfüllt also genau dieselbe
Aufgabe wie das Komma auf dem Bild.
Odysseus ist weg, aber das Segel erinnert daran,
dass er wirklich da war.

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