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Das grosse Geschichts-Spektakel

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13 Jahre 8 Monate her #7433 von Ingwer
Grundsätzlich sollte man in alle Richtungen denken.
Solche Funde sind möglich, aber wirklich selten.

Wenn man ein Urteil fällen wollte, dann braucht man eine hochauflösende Ansicht einzelner Münzen.
Und das ist ja schon das Dilemma. Technik vorhanden, wird aber aus gutem Grunde nicht angewandt.
Welche Sprache(n) zeigen die Münzen?
Für eine so weit zurückliegende Periode waren die Grafiker wohl sehr versiert!

Die Erschaffer der Prägestöcke bzw. der Stempel waren wohl ausgemachte Künstler,
was die Ober- bzw. Unterseite der Auflage betrifft. Wie kann man auf solch gewellten,
schiefen und gebuckelten Flächen gerade Kreise schaffen?
Dies entlockt mir wohl ein Lächeln!

Den Leuten vor Ort sei dieser "Fund" gegönnt!

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13 Jahre 8 Monate her #7434 von Allrych
Natürlich sollte man bei Funden in alle Richtungen denken.

Aber Hortfunde von Goldmünzen - dazu in einer solchen Zahl - sind ausserordentlich selten. Und meistens langt schon eine technologische Analyse: Haben diese Prägungen einen standardisierten Goldgehalt - meistens 22 Karat - sind das auf alt gemachte Neu-Münzen.

Richtig wird auch gesagt, dass solche Funde meistens an eine irrelevante Geschichte ("Richard Löwenherz", "Saladin") angeklebt werden. Dann ist die Fälschung zentral, wenn auch einzelne Teile echt sein mögen.

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13 Jahre 7 Monate her #7620 von Allrych
Dieses Wochenende konnte man auf ARTE wiederum als Wiederholung ein Geschichtsspektakel über den Untergang des römischen Reiches sehen.

Dieser aus Professoren-Interviews und gestellten Szenen zusammengewürfelte Film gab sich dabei frech als "Dokumentar-Film" aus.

Wie üblich brillierte die Argumentation dabei weniger mit plausiblen Inhalten als mit genauen Jahrzahlen. - Kritikern ist schon lange aufgefallen, dass die Chronologie der Antike viel exakter ist als diejenige des Mittelalters.

Da sieht man sich besser den Hollywood-Schinken "Der Untergang des Römischen Reichs" mit Sophia Loren an.

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13 Jahre 7 Monate her #7699 von Legoland
Legoland antwortete auf AW: Untergang des Römischen Reiches
Allrych schrieb:

Da sieht man sich besser den Hollywood-Schinken "Der Untergang des Römischen Reichs" mit Sophia Loren an.

Hier in voller Länge auf Youtube:

Einige leidlich spannende Szenen wiegen die halbherzige Mischung aus pathetischer Redseligkeit und Schlachten-Panoramen nicht auf.
-- Lexikon des Internationalen Films

Der Film befasst sich mit den Anfängen des Verfall des Römischen Reiches. Er beschreibt eine fiktive Geschichte um den erdichteten Soldaten Livius, die besonders an ihrem Ende vollkommen frei erfunden worden ist, da Kaiser Commodus in Wirklichkeit auf vollkommen andere Weise getötet wurde. Wie bei ähnlichen Produktionen haben die Macher teilweise sehr wenig Wert auf archäologisch fundierte Bekleidung und Ausstattung gelegt, was besonders bei der Ausrüstung des Militärs und den nur leicht antikisierenden Gewändern von Sophia Loren augenfällig wird. Die Lokalität, an der Marcus Aurelius verstarb, wurde in eine römische Militäranlage verlagert, die sich mitten in den Alpen befindet, obwohl der Kaiser in der Stadt Carnuntum oder Wien an der Pest verstarb.

de.wikipedia.org/wiki/Der_Untergang_des_R%C3%B6mischen_Reiches

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13 Jahre 7 Monate her #7700 von Allrych
Paradox an dem Hollywood-Film über den Untergang des Römischen Reiches ist auch der dortige chronologische Ansatz:

Der Beginn des Untergangs wird dort auf die Zeit von Marcus Aurelius und Commodus gesetzt.

Nun, dies waren bereits unruhige Zeiten für das Reich. - Aber bis zum endgültigen Untergsng ("476 AD") dauerte es immerhin noch drei Jahrhunderte.

Und wenn man Edward Gibbon nimmt, so verlängerte sich mit dem Byzantinischen Reich der endgültige Untergang Roms um volle 1000 Jahre.

Aber in der offiziellen Geschichte spielen 1000 Jahre mehr oder weniger überhaupt keine Rolle.

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13 Jahre 7 Monate her #7701 von Ingwer
Tausend - röm:"M" für man. Geht man zum Wort "Tausend" selbst zurück,
kennt man die Lösung!

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