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Zeit in Karten 30 Okt 2015 18:29 #1

Leider etwas teuer, aber ein ästhetischer Genuss und durchaus lehrreich:

www.amazon.de/Die-Zeit-Karten-Bilderreis...words=zeit+in+karten

Balsam für's Gemüt, wenn die chronologischen Krämpfe allzu heftig werden :-)

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Letzte Änderung: von *CD.

Zeit in Karten 31 Okt 2015 13:52 #2

Jüngst erstellte, bekanntlich auf alt gemachte Karten um uns vorzugaukeln, dass es ein "Früher" mit einer anderen Denk- und Sichtweise gab. Nix Lineares; so etwas Kompliziertes verstanden unsere auf alt getrimmten Vorfahren ja überhaupt nicht. Die haben sich ständig im Kreis gedreht. Verbotene Veitstänze aufgeführt.

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Zeit in Karten 31 Okt 2015 21:30 #3

Dein Kommentar war etwas vorschnell, lieber Tuisto!
Von wegen "Nix Lineares"...

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Zeit in Karten 01 Nov 2015 10:57 #4

Nun ja, CD, Du weißt ja: Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.

"Wussten Sie, dass der Zeitstrahl keine 250 Jahre alt ist? Und dass die Menschen in Altertum und Mittelalter ganz andere Darstellungen gewohnt waren, um zeitlichen Ereignissen eine Gestalt zu geben, wie prächtige Tafeln, Tabellen oder Bäume?"

Jetzt, wo wir endlich die Bestätigung vom großartigen Anthony Grafton haben, dass der geniale Dr. Pfister recht hat mit seiner These, dass Geschichte nicht vor dem 18. Jahrhundert greifbar ist, jetzt haben wir zugleich auch die Bestätigung, dass der Zeitstrahl zuerst da gewesen sein muss (Das ist ein Axiom), bevor man auf prächtigen Tafeln, Tabellen oder Bäumen seine historischen Veitstänze aufführen konnte. @Ingwer: Frohlocke!

Mich erinnert das irgendwie an Euklids Parallelen, die sich nie schneiden und doch irgendwo in der Ferne treffen. Das kann jeder selbst in Augenschein nehmen: Man stelle sich auf eine Eisenbahnbrücke und folge den parallelen Schienensträngen mit dem Auge. Tatsächlich: In der Ferne schneiden sie sich!

Unabhängig davon, wer kauft sich von den Lesern hier im Forum schon ein Buch für 80 €, auch wenn es noch so schön bebildert sein mag? Das hassen alle an den von uns teuer bezahlten, bestallten und mit Orden und Ehrenzeichen versehenen Wissenschaftlern: Ihre Bücher sind oft unerschwinglich.
Wo läge das Problem, diese wissenschaftlichen Werke für wenig Geld jedem im Internet zugänglich zu machen?

So kostet der wichtige und spannende 2. Band von Grafton über Scaligers Chronologie sage und schreibe 300 $:
global.oup.com/academic/product/joseph-s...06018?cc=de&lang=en&

Sein Buch über "Fälscher und Kritiker. Der Betrug in der Wissenschaft" bringt zwar interessante Einsichten, ist aber leider langweilig zu lesen.

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Letzte Änderung: von Tuisto.

Zeit in Karten 01 Nov 2015 20:39 #5

300 Dollar... Wahnsinn! Das habe ich damals vor über 15 Jahren für den Fomenko ausgegeben.
Wenn ich mir das damals erspart hätte...

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Zeit in Karten 01 Nov 2015 20:55 #6

Zu Grafton: Ein beneidenswert privilegierter Historiker!
Ihm allein traue ich es zu, dass er dereinst ein Alterswerk verfasst, mit dem er - allseits akzeptiert - die ganze alte Chronologie über den Haufen wirft.

Da können wir strampeln, wie wir wollen... Quod licet Iovi, non licet bovi.

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Zeit in Karten 02 Nov 2015 09:49 #7

*CD schrieb: Zu Grafton: Ein beneidenswert privilegierter Historiker!
Ihm allein traue ich es zu, dass er dereinst ein Alterswerk verfasst, mit dem er - allseits akzeptiert - die ganze alte Chronologie über den Haufen wirft.

Da können wir strampeln, wie wir wollen... Quod licet Iovi, non licet bovi.


Also sind beide nichts anderes als Hornochsen.
Der eine, weil er es nicht schafft, seine Thesen in die Wissenschaft zu tragen (ja,ja, die KOV und das PRW-Kombinat!)und der andere, weil er als exzellenter, "beneidenswert privilegierter Historiker" nicht aus der KOV auszusteigen vermag, auch nicht als OPA!

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Zeit in Karten 03 Nov 2015 20:42 #8

Dass ich vielleicht ein Hornochse bin, ändert nichts an der Tatsache, dass du das genannte Werk vorschnell abqualifiziert hast, ohne es vorher näher zu prüfen. Aber schon klar: die Welt drängt, die Zeit ist knapp, und es gilt noch Mails zu checken...

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Zeit in Karten 04 Nov 2015 16:53 #9

Da hast Du etwas missverstanden.

Ich habe das Werk in keiner Weise abqualifiziert, sondern aufgrund der Kurz-Beschreibung des Buches gezeigt, wie lächerlich Dr. Pfisters (und anderer extremer Zeitenkürzer) Axiom ist, Geschichte vor dem 18. Jahrhundert existiere (auch in eindeutig älteren Zeichnungen und Drucken) nicht.

Im Übrigen kannst Du schlechterdings nicht von Anderen verlangen, dass sie wie Du, zig Tausende für alte Bücher ausgeben. Du bist halt bibliophil. Ich ging früher nahezu täglich in die Landesbibliothek in Karlsruhe oder ab und zu nach Heidelberg, um die mich interessierenden Teile alter Bücher zu sichten.

Heute ist das glücklicherweise nur noch selten notwendig.

Ansonsten steckst Du bezüglich der Tabellenwerke wie üblich den Kopf in den Sand und behauptest wie ein kleines beleidigtes Kind Dinge, wie immer, ohne zu belegen. Dann zieht man halt doch vor, lieber die Welt zu retten.

Aber wir können ja mal anhand eines ganz konkreten Beispiels aus Deinem Nostradamusbuch im Sirius-Thot Thread versuchen, Deine Indifferenz (= Synoche)zu Zeiten und Räumen in konkrete Aussagen zu gießen.

Ich suche gerne was passendes raus.

Ergänzend sei noch erwähnt, dass gerade Scaliger mit seiner Emendatione und nach ihm Petavius alles daran setzten, die Umrechnung von Geschichtsereignissen, die unter verschiedenen Epochen/Ären geführt wurden, so weit wie möglich fehlerfrei durchzuführen und in das (vermeintlich) korrekte JD einzufügen.

Aber das alles ändert nichts daran, dass die Ausgangsbasis der Geschichtsschreibung nachweislich astrologischer (= kabbalistischer) Natur war.

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Letzte Änderung: von Tuisto.

Zeit in Karten 05 Nov 2015 20:46 #10

Tuisto schrieb: Aber das alles ändert nichts daran, dass die Ausgangsbasis der Geschichtsschreibung nachweislich astrologischer (= kabbalistischer) Natur war.


Meine Rede! Darum auch mein schriftstellerischer Schwenk zur Astrologie.
Interessant ist die Gleichsetzung astrologisch = kabbalistisch...
Verbirgt sich hier eine tiefere Wahrheit im Sinne einer Ununterscheidbarkeit zwischen Realität und Traum?
Ein Teil der uns überlieferten Geschichte war vermutlich nur "geträumt"...

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Zeit in Karten 06 Nov 2015 15:58 #11

aus einer englischen Übersetzung des Sepher Yetzirah aus dem 19. Jahrhundert:

"In proof of these things, and witnessing faithfully are the Universe, the Year of time, and Man himself, the Microcosm. He fixed these as testimonies of the Triad, the Heptad, and the Dodecad; the twelve constellations rulers of the world, the Dragon (THELE) Tali which environs the universe, and the microcosm, man."


Konkret haben wir hier eine Formel, die auf gut Deutsch lautet:
Gott = Universum = Jahr = Mensch.

Das Universum ist in der kabbalistischen Analogie zum Menschen die Astrologie.
Es geht in der Kabbala immer um den Logos, nicht um den Nomos.
Letzterer produziert als "Naturgesetz(e) unsere heutige großartige und doch so armselige, weil geist- und seelenbefreite, "materielle Wissenschaft".

Die Hilfsmittel zu rechten Erkenntnis des Logos lauten bekanntlich:
Gematria - Temurah - Notarikon

Hinzu kommen:
He created this universe by the three Sepharim, Number, Writing, and Speech.

2. Ten are the numbers, as are the Sephiroth, and twenty-two the letters, these are the Foundation of all things. Of these letters, three are mothers, seven are double, and twelve are simple.

Das ist gesamte Grundlage der Kabbala.
Diese Axiome sind ihre unumstößliche Wahrheit auf der alles gründet, auch die konstruierte Geschichte.

Wo also ist das Problem?

Ergänzend aus Wiki zum Nomos, aus welchem heraus man die septem secundeis nicht begreifen kann:

Nomos“ beschreibt zunächst das Naturgesetz und deutet damit an, dass das menschliche Gesetz in der Natur beobachtete Prinzipien auf menschliche Verhaltensweisen überträgt und anwendet. Diese Bedeutung des Gesetzes ergibt sich aus dem 65. Orpheus'schen „Hymnos an Nomos“:


„Der Sterblichen und der Unsterblichen
heiligen Herrscher rufe ich an!
Den himmlischen Nomos,
den Ordner der Sterne!
Des salzrauschenden Meeres und der Erde
heiliges, unwandelbares und sicheres Siegel!
Das Unparteiische der Natur
mit steten Gesetzen bewahrend, die er trägt.
Der den großen Uranus umwandert
und den nichtswürdigen Neid
mit wirbelnder Art vertreibt!
Auch erweckt er den Menschen
würdige Ziele des edlen Lebens.
Denn einzig er selber lenkt
allein das Steuer der Lebenden,
stets Unabwendbar verbindend
mit aufrechtesten Meinungen.
Altehrwürdig, vielerfahren,
dem Freund der Gesetze hold,
doch dem Widergesetzlichen
bringt er Übel und schweren Verdruß

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Letzte Änderung: von Tuisto.

Zeit in Karten 06 Nov 2015 19:56 #12

Tuisto schrieb: Wo also ist das Problem?


Eigentlich immer das gleiche: Tuisto, der begnadete Eigenlogiker, geht nicht auf neue Ideen und Argumente ein :-)

Ich habe den Traum ins Spiel gebracht...

Karen Gloy hat dazu eine lesenswerte Abhandlung geschrieben:
www.amazon.de/Was-ist-die-Wirklichkeit/d...&keywords=karen+gloy

Und ja, auch unser allseits geschätzte Kepler hatte einen Traum:
www.amazon.de/Traum-oder-Astronomie-astr...eywords=kepler+traum

Von den geschichtswirkenden Propheten ganz zu schweigen...

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Zeit in Karten 07 Nov 2015 16:37 #13

An Deinen Ideen ist nichts neu und Argumente sind noch lange keine Beweise.

Der 11. 11. war ja früher Zahltag der Steuer und bekanntlich der Beginn eines neuen Mondjahres zur Zeit des träumenden Marsianers.

Am Ende des alten christen-keltischen Sonnenjahres, am 31.10., dem heiligen Abend (Halloween) kamen sogar die Verstorbenen durchs Sidhe.

Der ganze Spaß wiederholt sich vom 25.12. bis zum 6.1. in den 12 Raunächten, wo die Perchta tanzt und Odins Heer sein Unwesen treibt. Hui, Hui, schrieb Nostradamus.

"In der Nacht, die auf die Mantelteilung folgte, erschien Martin im Traum Jesus Christus, bekleidet mit Martins halbem Militärmantel. Zu den ihn umgebenden Engeln sprach Christus: „Martinus, der noch nicht getauft ist, hat mich mit diesem Mantel bekleidet!” In diesem Traum sah der junge Offizier eine erneute Aufforderung, den Militärdienst aufzugeben, um in den Dienst Gottes zu treten. Nach mehrjähriger Vorbereitungszeit ließ sich Martin in Amiens, damals schon Bischofssitz (346 nahm ein Bischof von Amiens am Konzil in Köln teil), taufen. Seinen Militärdienst gab er aber noch nicht auf, weil sein Hauptmann, mit der er befreundet war, ihn gebeten hatte, erst nach zwei Jahren um die Entlassung aus dem Militärdienst zu bitten."

Dass Nostradamus Geschichte geträumt hat, hat er bekanntlich selbst geschrieben.
Weniger bekannt ist, dass auch Scaliger Methoden der Astrologie einsetzte, um zu "passenden" Ergebnissen zu kommen.

Im Übrigen weiß jeder Kabbalist, was sich in der sublunaren Welt der Lilith und der solilunaren Sphäre des Gabriel abspielt.

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Letzte Änderung: von Tuisto.

Zeit in Karten 10 Nov 2015 16:41 #14

Heute Nacht träumte ich, dass morgen nicht nur St. Martin sein wird, sondern zugleich Neumond und Jahresanfang, wie damals bei den Kelten.

Und siehe da, Morgen wird St. Martin sein, Neumond und Diwali, das Neujahrsfest der Nordinder, zugleich eine Art Weihnachtsfete im indisch asiatischen Raum.

de.wikipedia.org/wiki/Diwali

Und Ingwer träumte, dass seine Visionen von den in weiße Druiden mutierten schwarzen Drawiden und deren Kulturisierung des Okzidents vor namenlosen Zeiten (also vor dem 18. Jahrhundert) Realitäten waren.

CD träumte, dass die weißen Syrer allesamt von Kaiser Friedrich II., dem "Staunen der Welt" oder von seinem Alter Ego, Friedrich Barbarossa abstammen. Der aber kam nicht aus Deutschland um in der Türkei im Fluß vom Pferd zu fallen und zu ersaufen, nein, er war ein waschechter blonder syrischer Araber, auf dem Weg, Deutschland zu erobern. Die Burgenbauten der Diadochen/Staufer in der Türkei/Syrien und bei uns sind der unstrittige Beweis!

Zwar könnte es auch davor schon Wanderungsbewegungen gegeben haben, Goten = Jüten = Juden dorthin und über die Krim wieder zurück und das lt. Geschichtsüberlieferung gleich mehrfach, (vergessen wir nicht die Normannen und Franken und was noch alles) aber synochenbedingt können wir alles auf das Staunen der Welt zurückführen.

Was für ein fantastischer, Realität gewordener Traum!

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Letzte Änderung: von Tuisto.

Zeit in Karten 17 Nov 2015 23:25 #15

Zwanzig (!) neue E-Bücher von Fomenko auf Englisch(Delamare Verlag), nur als Kindle-Ausgabe über Amazon USA herunterzuladen. Darunter auch ein Werk über die Karten Amerikas...
Folgende Benutzer bedankten sich: kronos

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Zeit in Karten 18 Nov 2015 21:56 #16

Richtig, es gibt gegenwärtig fast eine Inflation von Büchern von Fomenko und Nosovski.

Etliche Themen sind interessant (z.B. über den Wert von Münzen als Geschichtsquelle).

Allerdings ist zu sagen, dass Fomenko ins nationalrussische Lager abgedriftet ist. - Diese Dinge verstehen
die Westler nicht. Und damit werden die Aussagen jenes Autors teilweise problematisch.

Aber lesen muss man Fomenko gleichwohl.

Die beste Fortsetzung seines Werkes ist das auch online verfügbare Werk How it really was.

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Zeit in Karten 19 Nov 2015 18:42 #17

Die beste Fortsetzung seines Werkes ist das auch online verfügbare Werk How it really was.


Gibt es vielleicht einen Link?

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Zeit in Karten 19 Nov 2015 18:52 #18

Folgende Benutzer bedankten sich: kronos

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Zeit in Karten 20 Nov 2015 16:24 #19

Es liegt auf der Hand, dass die Jesusdaten von Fomenko (1152 Geburt und 1185 Kreuzigung) absoluter Blödsinn sind. Es werden in diesen beiden Jahren sämtliche astronomischen Hinweise der Bibel verletzt.
Der genannte Ort ist wie so vieles bei Fomenko reine Fantasy.
Er wäre besser bei seinem Band 1 geblieben und hätte darauf aufgebaut.

Mother Russia als Maria, als die Summe unzähliger Marien der byzantinischen Zeit!
Na ja!

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