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THEMA: Katastrophen und Dschanibekow-Effekt (für Basileus und andere)

Katastrophen und Dschanibekow-Effekt (für Basileus und andere) 01 Nov 2019 19:34 #1

Basileus schrieb: Meiner Ansicht sind die Katastrophentheorien, die in der offiziellen Geschichte und auch hier zum Besten gegeben werden, Unsinn. Es gab niemals eine Megakatastrophe. (s. hier )


Die Frage, ob es in der Geschichte der Erde und der Menschheit große Katastrophen gaben, wurde schon auf dieser Website (-> Suche) und anderswo diskutiert.

Ich möchte Ihre Aufmerksamkeit darauf lenken, dass es theoretische (physische) Voraussetzungen für solche Katastrophen gibt, nicht nur in Form von fallenden riesigen Meteoriten.

Eine der überzeugendsten Theorien ist die Polwechseltheorie / Polverschiebungtheorie, die auf dem Dschanibekow - Effekt basiert.



Dabei wird die Erklärung von Phänomenen wie, z.B., der "Sintflut" mehr als verständlich.

Im Detail wird dieser Effekt zum Beispiel in dem Blog diskutiert. Wenn Google-, Yandex- und andere online - Übersetzer nicht helfen, den russischen Text zu verstehen, werde ich - wenn daran Interesse geäußert wird, - den Kern der Sache in diesem Thread kurz beschreiben.
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Letzte Änderung: von lemur++.

Katastrophen und Dschanibekow-Effekt (für Basileus und andere) 02 Nov 2019 10:08 #2

Es ist interessant, auf dieser Seite zu verweilen. Empfehlenswert!

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Katastrophen und Dschanibekow-Effekt (für Basileus und andere) 04 Nov 2019 08:44 #3

Super, in der Tat, kannte ich noch nicht!

Ganz aktuell, zu einer nahezu weltweiten Katastrophe vor rund 12800 Jahren:
q-mag.org/the-impact-that-set-the-earth-...hern-hemisphere.html

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Katastrophen und Dschanibekow-Effekt (für Basileus und andere) 05 Nov 2019 20:01 #4

Danke für diesen Thread und den Link!

Der Effekt bezieht sich ja auf Körper, die um mehrere Achsen rotieren. Der Effekt wurde bei kleinen Körpern auch empirisch nachgewiesen.

OK.

Die Erde allerdings rotiert – nach meinem bisherigen Kenntnisstand - nicht um mehrere Achsen.

Die Darstellung der Erde hier



ist allerdings so falsch, dass sie mich vom Weiterlesen abgehalten hat. (Manipulationsverdacht!)

Der Durchmesser der Erde beträgt über 12000 km. Die höchste Erhebung ist weniger als 9 km hoch, also weniger als 1 Promille! (Etwas größer wäre noch die Abweichung von Äquatorial- und Poldurchmesser.) In dem dargestellten Maßstab könnte man keine Abweichung von der Kugelform erkennen.

Ein Foto der Erde (nicht von mir) zeigt dies:


upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/t...n_from_Apollo_17.jpg

Kann jemand meine Zweifel zerstreuen und mich zum Weiterlesen animieren?

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Katastrophen und Dschanibekow-Effekt (für Basileus und andere) 05 Nov 2019 23:16 #5

Basileus schrieb: Die Darstellung der Erde hier ... ist allerdings so falsch, dass sie mich vom Weiterlesen abgehalten hat. (Manipulationsverdacht!)


Neben der GIF-Datei, das Sie von dem Blog hierher kopiert haben, wird geschrieben:

Um die Höhenunterschiede auf unserem Planeten genauer zu zeigen, wurde ein animiertes Muster mit einem vielfach vergrößerten Höhenunterschied entwickelt.
In Wirklichkeit ist das Relief der Erde viel mehr geglättet, aber die Tatsache, dass die Form des Planeten nicht perfekt ist, ist offensichtlich.

Es geht also nicht darum, dass die Erde so aussieht, sondern um eine Metapher oder sogar eine Hyperbel.

Basileus schrieb: Der Durchmesser der Erde beträgt über 12000 km. Die höchste Erhebung ist weniger als 9 km hoch, also weniger als 1 Promille!

Es ist eine andere Frage - wie groß die Abweichung von der Kugelform sein muss, um Dschanibekow-Effekt sich verwirklichen konnte. Ob es 1 Promille reicht, die Pole der Erde einmal in z. B. 1000000 Jahre zu verschieben :-)). Dazu kommen auch Fragen von Achsen, von der Heterogenität des Planetenkörpers usw. Diese Aspekte - pro und contra, - werden in der weiteren Posts des erwähnten Blogs besprochen, wie auch in Kommentaren und in zahlreichen anderen Artikeln. Und das sind Themen für Physiker, Mathematiker, Geologen, Paläontologen usw.
Ich wollte nur zeigen, dass Ihre Ablehnung der Möglichkeit einer globalen Katastrophe bestritten werden kann.

Basileus schrieb: Kann jemand meine Zweifel zerstreuen und mich zum Weiterlesen animieren?

Nein. Es hängt davon ab, für wie viele Prozent Sie ein Chronologiekritiker sind :)). (Dass Sie es sind, habe ich persönlich keine Zweifel.)

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Katastrophen und Dschanibekow-Effekt (für Basileus und andere) 07 Nov 2019 08:51 #6

Ein Foto der Erde (nicht von mir) zeigt dies

Es gibt kein echtes Foto von der Erde (als Kugel).

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Katastrophen und Dschanibekow-Effekt (für Basileus und andere) 07 Nov 2019 20:05 #7

@lemur++:
Danke für die Erklärungen!

Natürlich bezog sich mein Statement auf Mega-(also weltweite) Katastrophen in geschichtlicher Zeit,
also die letzten ein bis zweitausend Jahre.
Insbesondere natürlich der sogenannte "Große Ruck" im 14. Jahrhundert,
oder nach einem anderen Autor eine Katastrophe, die im 10. Jahrhundert die Antike beendete usw.

Dass es irgendwann einmal Asteroideneinschläge gab oder Megavulkane usw., ist unbestritten.
Aber das muss lange vor der geschichtlich relevanten Zeit gewesen sein.

Allenfalls eine "Sintflut" vor Beginn von schriftlicher Überlieferung und Errichtung von Gebäuden würde ich noch für möglich halten.

Die Verschiebung der Pole infolge des Dschanibekow-Effektes dürfte wohl weltweite Überschwemmungen zur Folge haben, oder?
Also auch Überschwemmungen weitweg von Flüssen und Meeren.

Das ist aber nicht belegt, siehe z.B. die Pyramiden von Gizeh, die wohl ca. 10 km vom Nil entfernt sind,
aber nur teilweise vom Wüstensand bedeckt waren, als die Ägypten-Begeisterung unter Napoleon ausbrach.

de.geschichte-chronologie.de/index.php/f.../8926-bauwerke#12133

Eine solche Mega-Katastrophe wäre auch dadurch belegbar, dass man Massen von Leichen in den ausgegrabenen Gebäuden findet,
wie etwa in Pompeji,
und natürlich auch Massen von Büchern u.a. Schriftstücken in den ausgegrabenen Gebäuden.

Das trifft aber nicht zu.

Mein Befund:
Eroberer haben alles zerstört. Nach einigen Jahren erobert dann die Natur das Gebiet zurück,
Der Wind weht Sand drüber, es wächst alles zu, Überschwemmungen an Flüssen und Meeren, usw.
Nach ein paar Jahrzehnten bis Jahrhunderten ist dann alles von Erde und Pflanzen bedeckt.

Z.B. Chichen Itza, Yucatan, Mexiko, 1892:


Quelle (public domain): en.wikipedia.org/wiki/File:Castillo_Maler.jpg

Heute sieht es dort so aus:


(eigenes Foto)

Ich werde mich aber am Wochendende etwas näher mit dem Artikel beschäftigen.

Was sagen übrigens die Physiker hier in der Runde zum Dschanibekow-Effekt?
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